Ratio Impetus

 

 

Unterhaltung im Wechsel

Hat das Leben einen Sinn?

Nur, wenn Du ihm einen gibst.

Bin ich für Dich ein Gewinn?

Nur, wenn Du mich feste liebst.

Sind auch Werte für mich drin?

Alle, die Du selber magst.

Gehst Du mit mir zum Glücke hin?

Nur, wenn Du Dich nicht beklagst.

Welche Werte schätzt Du so?

Mut und auch Geborgenheit.

Macht die Liebe Dich denn froh?

Stärker, als die Sicherheit.

Welche Werte lehnst Du ab?

Geldgier und die Völlerei.

Welche ziehen Dich hinab?

Geiz und Wollust nebenbei.

Was macht Dir bloß große Sorgen?

Geldentwertung dieses Jahr.

Was wünschst Du Dir so für morgen?

Daß wir sind ein innig Paar.

 

Mit diesem, meinem schönen, Gedicht habe ich leiderbei der deutschen Gedichte-Bibliothek keine Resonanz gefunden.Das menschlicheLeben wird nämlich stets im Wechsel durch Ignoranz, Arroganz, Dominanz undDissonanz einerseits, Toleranz, Akzeptanz und Resonanz andererseits, aber auchdurch unterschiedliche bis übereinstimmende Wellenlängen bestimmt.  

 

Aussetzung der deutschen Sprache zur Bewährung

Die Verstümmelung der deutschen Sprache

Die deutsche Sprache ist nicht leicht;

Wir müssen ständig üben;

Und manchmal sie uns bitter reicht,

Das Lernen wir verschieben;                        

Denn viele Leute sprechen sie

Schon gar nicht pur ins Reine;

Sie radebrechen wie noch nie,

Vergessen Kopf und Beine.

Die Verben scheren sich oft fort,

Verschwinden hinter Gittern;

Ein Fremder braucht den sicher’n Ort,

Muß rechte Wortwahl wittern.

Der Telegrammstil ist gefragt;

Man will sich ganz kurz fassen,

Die Sprachenlehre wird zernagt,

Man kann nur noch erblassen.

Sprachliche Stümper sind am Werk,

Beleidigen die Sprache;

Zieh‘ Dich zurück und nicht bestärk‘

Sie in der schlimmen Sache!

Noch besser aber ist die Tat,

Die Sprache zu erhalten;

Gekrönt sei ihre Regel-Saat,

Grammatik soll stets walten;

Und ihre Zukunft ist gewiß

Schon gar kein Zuckerschlecken;

Reich-Ranitzky’s trotziger Biß

Ist Anlaß für das Meckern.

 

Niemand kann vorgehaltene Fehler einstecken,kein Mensch und auch keine Regierung. Beide reagieren als Gescholtene stets miteinem Abbruch der menschlichen Beziehung. Eine Ausnahme von dieserErfahrungs-Regel habe ich bisher noch nicht erlebt.  

 

Eheliche Gewaltbereitschaft

Ehe kann man das nicht nennen,

Wenn ein Mann sein Recht sich holt,

Mit Gewalt sich will verbrennen,

Ohne daß er wird belohnt.

Häuslich ist Gewalt systemisch,

Fängt mit kleinen Schritten an,

Wird sehr leicht dann epidemisch,

Trennt die Frau von ihrem Mann.

Tabuisiert ist die Gewalt,

Körperlich und sexuell,

Nimmt bald an Leidensgestalt,

Manuell und aktuell.

Angeschmiert sind beide Seiten,

Weil die Liebe ihnen fehlt,

Können nicht besorgt einschreiten,

Weil die Liebe nicht mehr zählt.

Schambesetzt muß man oft hören,

Ist die häusliche Gewalt,

Kann die Frau nicht mehr betören,

Weil sie ihre Fäuste ballt.

Scheiden sind ein hohes Gut,

Bleiben sie doch oft verborgen,

Wecken nur männliche Wut

Im Heute, aber auch im Morgen.

Liebe ohne Leidenschaft

Widerspricht wohl der Natur;

Sex dem Mann nur Leiden schafft,

Wenn er ihn braucht in einer Tour.

Dummheit siegt ohne Gelächter,

Wenn das Weib den Sex nicht will;

Denn der Mann ist kein Verächter,  

Hält nicht still mit seinem Will‘,

Der in seiner Querulanz

Beschreitet eine Dominanz;

Sie übt sich ein in Nonchalance,

In selbstherrlicher Arroganz,

Eröffnet einen Totentanz,

Todesmutig mit Brillanz,

Stößt aber nicht auf Resonanz,

Beklagt sich ganz noch als Popanz,

Verstört ist über Tremulanz,

Ergeht sich noch in Larmoyanz,

Ist fertig für den Firlefanz

Einer gescheiterten Ehe;

Vergeben ist die große Chance

Für eine neue Nähe;

Beschwören und erhören ganz,

Vermeidet ewiges Wehe.

Sex ist gar kein Privileg

Für den Mann in einer Ehe,

Sexverdruß ist Sakrileg,

Führt das Weib in eine Fehde.

Körperfeindlich aufgezogen,

Bleiben viele Wünsche wach;

Manch‘ ein Mann fühlt sich betrogen,

Kehrt sich ab, schwört nur noch Rach.

Heimleuchten muß man der Frau

Für den männlichen Notstand,

Sinnlich ausgerichtet rauh,

Braucht der Mann ihren Beistand;

Aufleuchten tut dann ein Licht,

Ganz betörend und auch schön,

Wenn die Kluft zusammenbricht,

Synchronisiert und ohne Fleh’n.                

 

 Kein Mensch ist für mein Glück zuständig.Vielmehr ist jeder Mensch seines eigenen Glückes Schmied.  

All unser Ungemach kommt aus der Unfähigkeit, alleinzu sein (Arthur Schopenhauer).Die Enthaltsamkeit in der Nahrung sichert uns dieGesundheit des Leibes, und die Enthaltsamkeit im Umgang mit Menschen sichertuns die Ruhe der Seele (Arthur Schopenhauer).

 

Ein Statement über einen Finanzkrimi in Lettland

Die Swedbank hat in Lettland 24 Prozent Privatkunden.Aber am 12. Dezember hat sie alle verloren. Der schwarze Tag war Freitag, der09.12.2011. Denn im Internet tauchten schlimme Gerüchte auf:Die Bank sei inSchwierigkeiten geraten, und sie wolle sich aus dem Baltikum zurückziehen. FürEstland sei das schon beschlossene Sache, hieß es. Und weiter: In Schwedenwürden den Sparern ihre Einlagen nicht mehr ausgezahlt; in Lettland sei dasgesamte Management festgenommen worden. Daraufhin wurden nach Bank-Auskunftinnerhalb von 24 Stunden  20 Millionen Lat abgehoben. Das sind etwa 30Millionen €uro, achtmal soviel, wie an einem gewöhnlichen Sonntag und zuvielfür die Bargeldbestände in den Geldautomaten.

Die Behauptungen, die im Internet die Runde gemachthatten, seien allesamt absurd, versicherten die Swedbank und die lettischeBanken-Aufsicht.Nach den Verfassern der Tweets und Threads fahndet jetzt diePolizei. Denn falsche Gerüchte zu verbreiten, die das Vertrauen in das Finanzsystemuntergraben, ist in Lettland verboten und strafbar.

 

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                                                                               Münster, 08.01.2012 

Dr.Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

48151 Münster                   Fax:(0251) 97 20 531

Fragen an das Leben vom Januar 2012 ankontakt@chrismon.de                                       

Werte Herren Thomas de Maizière und Dirk vonNayhauß,Ich bewundere und würdige die Selbstdisziplin unseresVerteidigungsministers de Maizière. Aber geht seine Selbstdisziplin auch soweit, daß er gravierende, ihm vorgehaltene,  Fehler aushalten könnte?Nachmeinen 73-jährigen Erfahrunen schafft das kein einziger Mensch.Eher, und fürihn leichter, bricht er die menschliche Beziehung als Gescholtener zu mir alsFehlervorhalter ab; denn er fühlt sich beleidigt und will seinen Fehlerbehalten und nicht ausbügeln, weil ihm dies zu anstrengend ist. Die Folgeneiner solchen unausrottbaren Todsünde der Menschheit, Fehler nicht aushalten zukönnen, sind geistiger Stillstand und nur ganz wenig Fortschritt. Wenn Sie daszum Besseren kehren können, lieber Herr Nayhauß, sind Sie ein menschlichesGenie. Ich kann noch jederzeit weitere menschliche Todsünden konkret aufzählen.Bitte lassen Sie meinen Leserbrief auch Thomas de Maizière zukommen.Wahrscheinlich wird er sich in Schweigen hüllen, genauso wie Sie. Wie soll ersich auch mit einem Kleinigkeitskrämer, wie mir, abquälen?Seine Selbstdisziplinumfaßt wohl nicht Leserbriefe, die  bald das Zeitliche segnen, also sobald, wie möglich überholt sein werden. Aber sie sind und bleiben einRegulierungsmechanismus für die eigenen Gedanken, deren Gedankenmüll jedemMenschen in erheblichem Maße zusetzt. Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Merkozy und die Eurozone vom 11.01.2012 in Stimmen deranderen / so wird der Ärmelkanal noch breiter; zwei Stimmen von mir:

Werte FAZ-Redakteure,

Herabstufungen der Wirtschaftskraft eines europäischenLandes durch Ratingagenturen, können nur verhindert werden durchKonsolidierungsmaßnahmen, Abbau der Haushalts-defizite (weniger Importe, mehrExporte) , eine Schuldenbremse,  die Ausgaben und Einnahmen eines Staatesin ein abgewogenes, stabiles Verhältnis bringt und mit Vertrauen undGlaubwürdigkeit in die Politik. Was fehlt, ist die gesammelte Wirtschaftskraftaller 27 Eurostaaten, am Aufbau Europas entscheidend und bekömmlichmitzuwirken. Vornehm ist das Ziel, den Wohlstand aller Europäer vermehren zuwollen; nachteilig ist das Ziel, unseren Wohlstand durch Nichtstun zugefährden. Klüfte zwischen den europäischen Partnern entstehen durchunterschiedliche Überzeugungen und Auffassungen über ein Thema. Die Einführungeiner Finanztransaktionssteuer entzweit die Briten gegen das übrig bleibendeEuropa. Merkozy vertieft den Graben der Europäer zu den Briten. Die Britenregeln ihre Einnahmen zu 10 Prozent über ihre Finanzmärkte, die durch dieseSteuer erheblich belastet würden, was zu Einkommensausfällen führen würde.Hinzukommt, daß die Banken jedes Mittel ergreifen, um ihre fortschreitendenKosten auf den Steuerzahler abzuwälzen. Ist die Finananztransaktionssteuer alsoGift für die wirtschaftliche Aktivität eines europäischen Landes oder eher einHeilmittel für die Gesundschrumpfung unseres heimischen Finanzmarktes? Ich weißdies nicht. Unsere göttliche Welt muß alles zum Besten kehren, obwohl Gott eherals Phantom, denn als Realität angesiedelt ist. Einen Ausweg aus dieserKalamität Gott oder kein Gott, sehe ich nicht, obwohl unser Weltall mit vielenPlaneten und Sonnen existiert. Wer soll das alles erschaffen haben, wenn nichtein göttliches Wesen? Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de ; www.ratio-crescat.de, www.ratio-purus.de ,www.ratio-floreat.de und www.ratio-impetus.de.

 

 Münster, 25.01.2012

"Bundespräsident sieht neue Vorwürfe als ernstenVorgang" 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org

48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531 

Werte Kürzel- Redakteure löw und vL,

Christian Wulff verbirgt sich hinter vielen Geheimnissenseiner akademischen Laufbahn, ohne sie offen zu legen. Allein die Überschriftist eine Verteidigungs-Strategie par excellance, so als wäre er mit dem Vorgangnicht befaßt. Wer so auftritt, ist aus meiner Sicht ein widerwärtiger Sophist,ein Meister der Wortverdrehungskunst, eine menschliche Kreatur, die ihreMitmenschen in Scheinisllusionen tauchen , die das Wort verderben, so daß dieSache nicht mehr zum Tragen kommt. (Josef Pieper, Mißbrauch der Sprache,Mißbrauch der Macht, Schwabenverlag).  

3600, -- €uro für Geschenke zu Lasten derbadenwürttembergischen Landesregierung sollten Wulff nicht angekreidet werden;es sind Unerheblichkeiten. Wenn sich Glaeseker, der frühere Sprecher von Wulff,wegen Bestechlichkeit verantworten soll, braucht man sich nicht darüber zuwundern, wenn er alle Türen zu seinem Charakter und seiner Unschuldsvermutungverschließt. Öffentlich als Lügner bezeichnet zu werden, dürfte Wulff wohlbestätigend ziemlich schwer fallen, und als Bundespräsident abzutreten wohlauch. Nord-Süd-Dialog und Glaeseker müssen schonungslos offen gelegtwerden.Vorverurteilungen und Anklagen müssen vor Vollstreckung analysiert,begutachtet und begründet werden. Die Einräumung von Fehlern nimmt mich fürWulff ein, denn es gibt keinen einzigen Menschen, der Fehlervorhaltungenaushalten kann. Der also Gescholtene reagiert darauf mit einem menschlichenBeziehungsabbruch, weil er seinen Fehler behalten und nicht ausbügeln will, daihm dies zu anstrengend ist. Die Folgen sind geistiger Stillstand und nur ganzwenig Fortschritt. Dies ist eine Hauptsünde der Menschheit, über alle Völkerbezogen. Im Mittelalter zu leben, verbraucht zu werden, wäre ein Schicksal, dasWulff nicht verdient. Eine Weltfoffenheit des Bundespräsidenten Christian Wulffbleibt für mich ein unerfüllbarer Traum, weil seine menschliche Größe nuransatzweise zum Tragen kommt. Die Kritik an Wulff scheint von Angela Merkel,unserer bundesdeutschen Kanzlerin, abzuprallen. Sie steht voll hinter ihm ,weil sie nämlich ihre Existenz sichern will. . Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de undorg,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

                                                        Münster, 16.02.2012

Vor einem Angriff Israels auf Iran 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org

Werte FAZ-Redakteure,

Vor einem Angriff Israels auf den Iran kann ich nurwarnen. Er  wäre israelisch  verschuldet, weil die kassandramäßige,sich selbst erfüllende Prophezeihung für einen israelischen Angriff zum Tragenkäme und unendliches Leid auf beiden Seiten auslösen würde .Immerhin besitztIran interkontinentale Raketen mit einer Reichweite von 10.000 Kilometern, diewomöglich auch atomar bestückt werden könnten. Leben und leben lassen, istmeine Erfolgs-Devise.Wenn sie denn doch nur auf Israel und den Iran übertragenwerden könnte! Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

                                                                                              Münster, 12.02.2012

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„Merkel warnt vor Pleite Griechenlands“vom 11.02.2012

Werter Herr Kürzel-ban.,

Welches sind denn die vorgesehenen Maßnahmen, mitdenen Griechenland die Schuldenkrise überwinden kann? Woraus besteht dennMerkels Warnung über eine hohe Unsicherheit vor einer Pleite Griechenlands? Diebehaupteten Haftungsrisiken müssen erst einmal belegt und bewiesen werden.Angela Merkel und Wolfgang Schäuble schreiben keinen Klartext. Alles bleibtverschwommen und im Vagen mit schönem, aber leerem Wortgeplänkel und Getöse.Viele Griechen haben gegen Deutschland in der letzten Zeit demonstriert. Waswerfen sie der Kanzlerin vor? Wie will man Griechenland stützen undunterstützen? Man sollte die Griechen mit zwei Billionen €uro zudecken. Daraufläuft es sowieso hinaus. Ihr könnt das Geld in den Konsum stecken, so lautetmeine Botschaft an die Griechen oder in Innovationen für wettbewerbsfähigeProdukte; aber das ist das letzte Geld, das wir für Euch ausgeben. Wenn Ihrdann nicht auf die Beine kommt, können wir Euch nicht weiterhelfen. Es istSchluß mit dem Geld für Griechenland. Der 50-prozentige Schuldenerlaß kann dieGriechen nicht begeistern. Sie wollen einen umfassenden vollständigenSchuldenerlaß haben. Warum sollte ein Staatsbankrott von Griechenlandunkontrolliert sein, wenn die EU-Kommission als Kontrolleure beiseite steht?Ein Volksaufstand Griechenlands sollte nicht in Erwägung gezogen werden, da ersonst womöglich stattfindet als sich selbst erfüllende Prophezeihung. Außerdemwissen die Griechen selbst,daß sie jahrzehntelang über ihre wirtschaftlichenVerhältnisse gelebt haben und jetzt dringend Sparmaßnahmen eingeleitet werdenmüssen durch Lohn- und Rentenkürzungen, Entlassung von entbehrlichen Beamten,durch weitere Ausgabenkürzungen, auch im sozialen Bereich, durch moderateSteuererhöhungen auf verschiedenen Sektoren , durch Schließungen von Steuer-Schlupflöchern, durch Einschränkung des Konsums, durch Verstärkung von Bildungsmaßnahmen,durcch Schaffung  von neuen Produkt ideen, die griechenlandspezifischsind, und nur Griechenland zugerechnet werden können, durch Einstellung neuer,auch ausländischer Fachkräfte mit angemessenem Gehalt, Gründung einesMinisterium für Innovationen. Vor einer Pleite Griechenlands zu warnen, istvöllig nutzlos, denn jeder Europäer weiß, daß eine solche Pleite unmittelbarbevorsteht. Hilfreich dagegen wäre es, die Parameter anzugeben, dieGriechenland aus seinem finanziellen Sumpf herausziehen können. Das abererfordert Intellekt, Fleiß und Kraft zugleich.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

 

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„Fragen an das Leben, das Glück kann man nicht alleinehaben; das Glück ist ein geteiltes Honigbrot“ chrismon

Werte Frau Doris Dörrie, Das Glück kann man sehr wohlauch alleine haben.Glücklich ist ein Angler, der einen kapitalen Fisch fängt,ein Schriftsteller, der ein gutes Gedicht, eine Fabel schreibt, ein Künstler,der mit seiner Kunst besticht.Hierbei gibt es ungeteiltes Honigbrot.  

An welchen Gott glauben Sie, werde ich als Lesergefragt. Nun, ich glaube an den Gott Israels, der den Menschen, das Tier- undPflanzenreich und das Weltall erschaffen hat. Hat das Leben einen Sinn? Nur,wenn Du ihm einen gibst.Muß man den Tod fürchten? Ich denke schon. Er ist dasEnde des Lebens. Was danach kommt, weiß kein einziger Mensch. Wird uns ewigesLeben verheißen im Froh- oder Verdammtsein? Müssen wir unsere Schuld sühnenoder wird sie nach unserem Tod gegenstandslos?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

Fehler

Hältst Du schwere Fehler vor,

Begehst Du eine große Sünd‘,

Benimmst Dich wie ein armer Tor

Mit Schüssen, wie aus vollem Rohr,

Und stopfest gnadenlos die Münd‘.

Jeder reagiert auf böse Fehler

Ganz gekränkt in seiner Pein,

Möchte haben keinen Quäler,

Lieber einfach vollkommen sein.  

Kahlschlag ist kommunikativ

Die Wirkung in der Regel;

Der Gescholtene ist impulsiv,

Streut Beziehungsabbruchs-Nägel.

Keiner hält die Fehler aus,

Die ihm vorgeworfen werden,

Und er bügelt sie nicht aus,

Zeigt dies deutlich mit Gebärden.

Fehler will man gern behalten,

Kultivieren bis ins Grab,

Eher Schmach und Schand aushalten,

Lieber gehen an krummem Stab.

Wahrheit geht dabei verloren,

Schmierend Honig um den Bart;

Dieser wird stets auserkoren,

Süß und streichelnd immer zart.

 

 Bücherschwemme 

 Hunderttausend neue Bücher  

Gibt es stets in jedem Jahr

Ohne den richtigen Riecher      

Bleibt ihr Wert ziemlich unklar.

Unter den vielen Autoren

Gibt es auch ruhmreiche Leut‘;

Unbekannte sind verloren,

Selten wohl ihr Werk erfreut.

Presse, Rundfunk und Fernsehen

Rühmen nur bekannte Leut‘;

Gerechtigkeit wird nicht geseh’n,

Ganz abscheulich ist das heut‘.

Jeder Autor muß stark werben,  

Ganz allein und tadellos,

Will er nicht erhalten Scherben

Für ein Buch, das ganz famos.                        

 

" Statement über die polnischeRentenreform"     31.03.2012

Solidarnosc protestiert gegen Rentenreform. Der Sejm ,das polnische Parlament, will das Renteneintrittsalter von 60 Jahren für Frauenund 65 Jahren für Männer einheitlich auf 67 Jahre heraufsetzen. Die Regierungbegründet diese Maßnahme mit der demographischen Entwicklung, um dasPensionssystem aufrecht erhalten zu können. Präsident Tusk sagt, er wisse, daßdie Polen schlechter lebten, als ihre Nachbarn im Westen, und daß ihreGesundheit oft schlechter sei, als die westliche. Aber so fragt Tusk seineLandsleute: Sollen wir weniger arbeiten, weil wir ärmer sind? DerOppositionsführer Jaroslaw Kaczinski meint, die Renten-Reform lade alleSpekulanten ein, Polen weiter zu melken.Wie das gehen soll, weiß ich nicht,sondern nur er selbst.  

 

                                                                              Münster, 15.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org

Merkel: „Ich habe in Düsseldorf nicht zur Wahlgestanden“

Werte FAZ-Redakteure,

Niederlagen erleidet niemand gerne, auch Angela Merkelnicht. Es  wäre aber gut, wenn sie sich zu Röttgens Niederlage mit bekannthätte, denn es war auch ihr Wahlkampf.Mit dem Bekenntnis zu Röttgens Niederlagehätte sie eine achtbare menschliche Größe bewiesen. Denn die Wahlhilfe, die sieRöttgen neunmal gegeben hat, war auch ihr

eigener Kanzlerin-Wahlkampf . 

 

Verschonen Sie mich bitte in Zukunft mit denautomatischen Antworten auf

meine Leserbriefe!                      Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de,

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                                                        Münster, 14.05.2012

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"Seehofer droht mit Boykott der Koalitionsarbeit“ 

Werter Herr Kürzel-pca,

Wenn eine demokratische Partei, wie die CSU, dieZahlung eines Betreuungsgeldes erzwingen will, handelt sie diktatorisch, und das ist verwerflich. Die anderen Parteien müssen doch Gründe für eineAblehnung des Betreuungsgeldes haben. Diese Gründe müssen herausgestelltwerden. Sonst kommt es nicht zu einer Koalitionsakzeptanz. Wenn Horst Seehoferan den Koalitiosrunden von CDU, CSU und FDP nicht mehr teilnehmen will, ist dasseine persönliche Angelegenheit, nicht unbedingt die der CSU, weil diesehoffentlich noch Verantwortung trägt. Mit Zusatzangeboten von Angela Merkel verwässernSie das Betreuungsgeld, und so etwas ist immer schlecht. Die Zusatzangebotegehören mit einem Kommentar in einen eigenen Artikel.

Mit freundlichen Grüßen,  

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de undwww.ratio-impetus. de

 

 

„Entweltlichte Kirche?  

Werter Herr Professor Dr. Kaufmann,

Wie wird eine Entweltlichung und erweiterteEntmenschlichung definiert?Ist sie aus aller Welt oder ist sie mit ihr? Füreine Klärung ist Papst Benedikt XVI zuständig, denn er hat diesen Begriff derEntweltlichung geschaffen und in unser Leben gestellt. Wahrscheinlich für michist, daß der Papst die Entweltlichung der Welt anprangert, ohne sie dezidiertzu erklären. Und das ist ein unverzeihliches Versäumnis, das der Papstnachholen muß. Aber er wird das vermutlich unterlassen aus Gründen derkirchlichen Geheimniskrämerei. Entweltlichte Weltfremdheit wäre das Prädikat,mit dem ich ihn bezeichnen würde.Hinter Platon und Augustin, sowie Thomas vonAquin ist das Verbergen sehr leicht, da es einen Schutz aufbaut gegen Angriffeaus aller Welt.Der Papst ist als eine tragende Institution gefordert,Dissonanzen in der Kirche und der Welt zu beseitigen und zwar durch seineSchrift und sein Wort. Wenn er hierin aktionslos bleibt, macht er sichentweltlicht schuldig. Und an dieser Stelle kann ich ihn dann nur bedauern.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, undwww.ratio-floreat.de,www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de   

 

Das Wort

Ein Wort entgleitet der Feder,  

Verzweiflung macht sich breit.                       

Das Wort zieht ab vom Leder,

Unerkannt und meilenweit.

Schmerzen und Elend werden vertagt,

Und lieber Geld angelegt,

Und nicht seelisch verzagt,

Sondern durch Geld angeregt.  

Das Wort ist heimlicher Sieger,

Bleibt nämlich ganz unsichtbar,

Tritt nicht auf als Krieger,

Ist unvollendet, unscheinbar.

Geistige Pedanterie

Wird meistens schlecht verdaut,

Man lobt die Galanterie

Ziemlich leise und nicht laut.

Träumereien in Gedanken

Lassen uns oft gar nicht los;

Sie kennen keine Schranken,

Sind manchmal unser Los.

Flüchtige Gedanken

Halten wir oft kaum fest;

Sie bilden einen blanken

Innerlichen Protest.

Zufriedenheit und Glück

Sind eine große Kunst.

Wer sie erfüllt,

Lebt nicht im blauen Dunst

Und ist auch gar nicht zugemüllt.

Das Wort ist ohne Allgewalt,

Ohnmächtig und auch flüchtig,

Zerbricht in seiner karg Gestalt,

Als wäre sie untüchtig.

Das Wort lebt ständig weiter,  

Ist zufrieden mit sich selbst,

Braucht aber einen Reiter,

Der es oft richtig einstellt.

Worte kommen oft nicht an,  

Weil sie auf Bösewichte treffen,

Die das Wort verbiegen  

dann, Sophistengleich noch kläffen.  

 

"CDU verteidigt Betreuungsgeld"  

                                                                                        Münster, 09.06.2012

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Werter Herr Kürzel-löw.,

Es muß eigentlich heißen "CSU verteidigtBetreuungsgeld", weil sie als Splitterpartei der Union das Betreuungsgelddurchgesetzt hat. Das Betreuungsgeld in größerem Umfang kann Kita-Plätzegefährden und die kitafeindlichen Kinder und deren Eltern ins kindlicheBildungs-Abseits stoßen. Einen Zusammenhang von kitafreiem Betreuungsgeld undeinem vom Bund geförderten Krippenausbau sehe ich ganz konsequent undstringent; anders ausgedrückt und gesagt: das Betreuungsgeld dezimiert die Kita-Krippenplätzein ihrer Zahl und beeinträchtigt die öffentlichen Bildungschancen für dieKleinkinder. Wenn das Betreuungsgeld in Frage gestellt wird, kann derKrippenausbau zügig vorgenommen werden. Einen engen Zusammenhang zwischenKita-Ausbau und Betreuungsgeld in Form von Ursache und Wirkung sehe ich nicht.Das Betreuungsgeld wird aus meiner Sicht bequemen Eltern gezahlt, die ihreKinder nicht zu den Kita-Plätzen bringen wollen. Hier ist die Wahlfreiheitkinderausbildungsfeindlich.                         

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de,www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

"Der französische Feldzug des selbst ernanntenKaisers Napoleon gegen Rußland"  

Eine halbe Million Soldaten hatte Napoleon in seinerSchlacht gegen Rußland aufgeboten. Diese waren der klirrenden Kälte, den WeitenRußlands, Krankheiten und Mangelernährung ausgesetzt und wurden Mann für Mannaufgerieben, weil sie vor allem Planungsmängeln, mangelnder Logistik undFehlschlägen bei der Organisation des Nachschubs unterlagen. FranzösischePlünderungen scheiterten, da die arme russische Bevölkerung keine zusätzlichenHunderttausende französischer Soldaten ernähren konnte und wollte. Die ausgeplündertenrussischen Bauern nahmen grausame Rache an den verstreuten Einheiten derfranzösischen Armee, die sich auf dem Rückzug befand. Der Vormarsch hatteNapoleon noch mehr Opfer gekostet als der Rückzug. Ein Fünftel derfranzösischen Soldaten verlor Napoleon, weil sie entkräftet durch Hunger,Durst, Hitze, Regen, katastrophalen hygienischen Verhältnissen und Krankheiten,wie Fleckfieber aus dem Kampfgeschehen ausschieden. Hinzu kam, daß dierussische Widerstandskraft weit  unterschätzt wurde. Ihre erfolgreicheKriegsführung gegen Napoleons Grande Armée hatte ihren Sieg in derVölkerschlacht bei Leipzig 1813 bis zu ihrem Einmarsch in Paris, ein Jahrdarauf, als wichtigste Phase der europäischen Geschichte von 1807 bis 1814geprägt. Die französische Armee konnte auf ihrem Rückzug von Moskau weder dienötige Verpflegung erhalten, noch Ruhepausen einlegen, was schließlich zu ihremUntergang führte. Aber die schlimmste Schlappe erlitt Napoleon durch seinePferde, die die russische Kavallerie, der besseren Pferdezucht der Kosakenwegen, für sich erobert, gewinnen konnte. Denn die Kavallerie war zwischen 1812und 1814 der kriegsentscheidende  Faktor. Hinzu kam, daß die Russenfranzösische Geheim-depeschen abfingen, und so die Kriegspläne und die Verwundbarkeitihres Gegners erkunden konnten.  

Der schützende Zusammenhalt der eigenen Einheit derfranzösischen Armee ging auf dem Rückzug weitgehend verloren; Jeder Soldat warauf sich selbst gestellt. Befehle wurden kaum noch erteilt oder entgegengenommen. Als ein französischer Infanterist einen Kosaken aus seinem Sattelschoß, holten die Russen ihre Geschütze heran und schossen alle Franzosennieder, die dem einsamen Schützen zu Hilfe kommen wollten. Das ist Krieg pur.Napoleon gab den Befehl aus, Verwundete und Gefangene hinter die Kampflinie zubringen. Doch diesem Befehl wurde kaum Folge geleistet angesichts des desolatenZustands der französischen Armee auf ihrem Rückzug. Hunderttausende derfranzösischen Armee kehrten nicht heim, wurden erschossen, erschlagen, verhungerten,erfroren, starben an Krankheiten und Seuchen oder gerieten in Gefangenschaftund unterlagen der intelligenten russischen Logistik, die vor 200 Jahren schonBerühmtheit erlangte und das Scheitern Napoleons in Rußland belegte underklären konnte. Nur jeder zweite der Grande Armée war ein Franzose. Der Restrekrutierte sich aus Freiwilligen und Zwangsrekrutierten aus Italien, Spanien,Portugal, Polen, Österreich und der Schweiz, sowie aus Preußen, Sachsen,Hannover, Bayern, Hessen und Westfalen. Das russische Offizierskorpsrekrutierte sich nicht nur aus Russen, sondern vor allem aus lutherischenDeutschbalten. Von 27000 Italienern kehrten nur tausend heim. Der napoleonischeFeldzug gegen Rußland hatte seinen Tribut gezollt.  Eine ganze Generationwar ihm zum Opfer gefallen.  

 

Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten:www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

Werter Herr Kürzel-rüb,                      Sie schreiben, was das Zeug so hält mit und ohne Gedankenmüll;dieser Müll ist der gefährlichste, den es gibt, weil er nämlich unsichtbar istund kaum aufgehoben oder beseitigt werden kann, es sei denn durch einen gutenFreund. Gut aufgestellt zu sein, ist die reine Lobhudelei von Barack Obama, demamerikanischen Präsidenten. Daß der Wahlkampf Obamas mit viel Geld unterstütztwird, ist ein Skandal. Worin besteht denn die Niedertracht von ObamasWahlkampfstab? Das haben Sie leider nicht gesagt. Behaupten kann man vieles,aber nicht alles beweisen. Wäre die Abschaffung der Medicare ein Verlust? Von einemFriedensnobelpreisträger erwarte ich einen seriösen Wahlkampf und keinebeschmutzenden Schandtaten gegenüber seinen Gegnern.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff,www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.Sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten; kein Mensch kann sie zwingen, sichüber sie schwingen; es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei. Zweite Version:Kein Mensch kann sie wissen,Kein Jäger erschießen, Es bleibet dabei: DieGedanken sind frei.Ein Gegengedicht und Lied lautet:Die Gedanken sindgefesselt, Sie kommen gar nicht frei.Sie werden auch gemetzelt, Geschlagen oftzu Brei. Kein Mensch kann sie erhören,Da sie stumm sind allezeit.Wer kann aufsie schon schwören, In gedankenloser Zeit?

 

Dr. Ratio Nenstoff

Werter Herr Kürzel-pwe,

Kürzeln Sie Ihren vollen Namen ab,weil Sie der journalistischen Verantwortung für Ihre Artikel entfliehen wollenoder ist das eine veritable Routineangelegenheit, mit Kürzeln zu arbeiten? Ichweiß es nicht. Die Welt ist heute so komplex und global aufgebaut, daß man sienur mit klarem Verstand einigermaßen durchdringen und aushalten kann. Der€uro ist nicht zu retten, weil er eine Gemeinschaftswährung ist ohneGemeinschaft, die sich auf einheitliche Wirtschaftskräfte und Stukturennicht stützen kann. Aber das kann sie nicht, weil die Wirtschaftskräfteallesamt auseinandergehen. Hier hilft nur eine Rückkehr zu den alten Währungenmit Abwertungsmöglichkeiten, die dem Import und dem Export genügen und dasLeistungsbilanzdefizit ausbalancieren. Ich möchte die automatische Antwort aufmeine Leserbriefe nicht mehr haben. Stellen Sie diese bitte ab sofort ab! 

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff,www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Wortgewalt

Mit vielen Worten wenig zu sagen, ist eine hoheentbehrliche phrasenhafte Kunst. Dies soll das Credo von Michel Barnier, demBinnenmarktkommissar sein. Oft wisse er angeblich  nicht genau, wovon erredet.

 

Fähigkeiten unseres Gehirns

Auch weit über das 60. Lebensjahr hinaus bildet unserGehirn noch neue Zellen, die die Lern- und Leistungsbereitschaft unterstützenund aufrecht erhalten. Aber die Arbeitgeber wollen daran nicht glauben.Sie sindmit Vorurteilen behaftet, die alle älteren Menschen über 50 Jahre betreffen.Dabei läßt nur deren kurzfristiges Arbeitsgedächtnis nach, während ihrUrteilsvermögen und ihr Verantwortungsbewußtsein die jüngeren Leute weitübertreffen. Wie jemand arbeitet, hat nichts mit seinem Geburtsdatum zu tun,sondern mehr mit seinem Charakter und seiner Gesinnung und Haltung. Niemalszuvor waren die Älteren so aktiv, gesund, gebildet und wohlhabend wie heute.Ältere lernen genauso gut, wie Jüngere und oft sogar zielgerichteter. Aber zuwenige Unternehmen sehen das genauso. Die verbreitete Folge ist, daß vieleFirmen nur selten ältere Bewerber über 50 Jahre einstellen, diese aus demArbeitsmarkt herausdrängen und zu den Langzeitarbeitslosen machen, wie dieZahlen der Bundesagentur für Arbeit dies bestätigen. PaßgenaueWeiterbildungsprogramme werden von den Unternehmen für Ältere kaum angeboten.Das Lern- und Veränderungspotential bleibt bis ins Alter hoch, allerdings nur,wenn man es auch fördert. Das Klima für lebenslanges Lernen ist hierzulandeunterdurchschnittlich ausgeprägt. Nach Schule und Hochschule kommt oft nichtsmehr an Weiterbildungsprogrammen. Sich ab 50 Jahre beruflich und technologischfit zu halten, wird zur echten Herausforderung. Die Stärke der Älteren sindRuhe und Gelassenheit. Nur etwa jeder Vierte über 60 Jahre geht einersozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung nach.

 

                                                                  Münster, 29.09.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  Internet-Seiten:www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

„Gelähmt“ vom 28.09.2012 inder FAZ

Werter Herr Kürzel-Redakteur K. F. ,

Scheuen Sie die Verantwortung für IhreZeitungsartikel, so daß Sie Ihren vollen Namen durch ein Kürzel verstümmelnmüssen?  

China und Rußland sind zwei Großmächte, die dasterroristische Assad-Regime in Syrien unterstützen. Beide Länder habenelementare Wirtschaftsinteressen an einem Fortbestand des unmenschlichendestruktiven Assad-Regimes. Rußland versorgt Assad und sein Regime mit Panzern,Kampfflugzeugen, Kampfhubschraubern, Artillerie-geschützen, Maschinengewehrern,Karabinern und Munition, Bomben und Granaten, ist auf Bündnistreue fixiert,ohne die Menschlichkeit zu beachten und die Menschenrechte einzuschließen.Wasdie Abhängigkeit Chinas von Syrien und umgekehrt ausmacht, weiß ich nicht. Aberohne eine solche Abhängigkeit Chinas von Assad und seinem Regime und umgekehrt,werden die Chinesen dies  Schreckens-Regime wohl nicht unterstützen. 

Mit freundlichen Grüßen,  

Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de,www.ratio-purus.de und  www.ratio-impetus.de

 

Burnout = Abgebranntsein

Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt. Sie besitzenkeine Antriebskraft mehr, sind zu erschöpft, sich den Anforderungen des Alltagszu stellen. Burnout ist keine anerkannte, gesetzlich abgesicherte, Krankheit.Die seelische Gesundheit ist tief beeinträchtigt. Existiert Burnout überhauptoder ist es eher eine illusionäre Vorstellung, die nichts mit der Wirklichkeitzu tun hat, also eher eingebildet ist? Verbirgt sich hinter einem Burnout eineernsthafte psychische Erkrankung oder nimmt man zu ihr eine willkommeneZuflucht, um im Umgang mit Belastungen fertig zu werden?Welche Rolle spielt derpersönliche Lebensstil bei einem Burnout? Kann er so verändert werden, daß unsein Burnout nicht erreicht?1970 wurde der Begriff des Burnouts von Medizinernerstmalig als ein belastendes Symptom erschaffen und beschrieben. Heute ist einBurnout mit seiner spezifischen Definition zu einem Leiden der Massen geworden,das als Krankheit eigentlich anerkannt werden müßte.   

 

 Das Rechte  

Jeder Mensch will mit seinen Handlungen das Rechtetun. Aber was das Rechte wirklich ist, bekümmert ihn nicht. Diese Ignoranz kannaber verheerende Folgen haben.  

 

Neigungen

Jeder Mensch folgt seinen Neigungen und Interessen.Wenn er diese nicht gewahrt weiß, rastet er aus und wird unausstehlich. Wereinen Menschen dagegen an seinen Interessen berührt, kann sich einerbeglückenden Kommunikation erfreuen.  

 

                                                                  Münster, 22.03.2012

Dr.  Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org                      Werter Herr Radunski,

Tibet ist ein erobertes Land,das sich die Chinesen 1950 einverleibt und als zusätzliche chinesische Provinzausgewiesen haben. Nur wollen die Chinesen diese Wahrheit nicht wahr haben. DieSelbstverbrennungen einzelner Tibeter legen Zeugnis ab für die despotischeFremdherrschaft der Chinesen. Keinesfalls ist der Dalei Lama für dieSelbstverbrennungen seiner Landsleute verantwortlich. Er wirkt eherbeschwichtigend und begütigend, obwohl ihm diese Selbstverbrennungen durch diechinesische Propaganda angehängt werden. Tibet kann nur frei werden, wenn diechinesischen Besatzer ihre tibetische Provinz in die Freiheit entlassen. Siesiedeln aber verstärkt Chinesen in Tibet an, um ihren Anspruch auf dasannektierte Gebiet Tibet zu untermauern. Eigentlich müßte das Völkerrecht dieChinesen an den Pranger stellen, solange, bis sie ihr annektiertes Gebiet Tibetan das tibetische Volk zurückgeben.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de undwww.ratio-impetus.de   

 

                                                              Münster, 31.03.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de undwww.ratio-crescat.de und org

“Mitfühlender Raubtierkapitalismus“ inder FAZ

Werter Herr Bannas,

Unsere Kanzlerin Angela Merkel weicht jedemKoalitionskonflikt aus. Das ist ihr politisches Signum. Seehofer und Röslersind gegenteiliger Auffassungen im Transferstreit für die 12000 Schleckerfrauen.Der sozialpolitische Flügel der CSU unter Seehofer hat sich nicht durchgesetztund blieb gegen den Wirtschaftsminister und Marktwirtschaftler Rösler auf derStrecke. Man kann Frau Angela Merkel durchaus soziale Kälte vorwerfen, denn siekann als Kanzlerin 190 Milliarden €uro für die beiden Rettungsschirme EFSF undEMS aufbringen, hat aber nicht das Geld für eine Transfergesellschaft in Höhevon 70 Millionen €uro, die die Kündigungen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen derSchlecker-frauen begleiten sollen. Frau Merkel verbirgt und verschanzt sichhinter dem fadenscheinigen Argument, der Staat dürfe nicht in den Wettbewerbder sozialen Marktwirtschaft eingreifen, weil er nicht der bessere Unternehmersei. Frau Merkel stellt sich ein Armutszeugnis aus. Tritt der Staat nichtbereits in etlichen Branchen, wie dem Bankensektor als Unternehmer auf?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Wirkung und Verhängnis der Alterspyramide

Die Alterspyramide bedeutet, daß weniger Erwerbstätigeälteren Rentnern gegenüber stehen, die sie mit produktiven Gütern undDienstleistungen als junge Generation die Alten versorgen müssen. Man müßtedaher das Arbeitskräftepotential von Staaten mit einer günstigen Altersstrukturanzapfen können. In den letzten Jahren haben die Bundesbürger und unseredeutsche Bundesregierung fast drei Billionen €uro an Auslandsforderungenangehäuft, meistens im Ausland angelegt. Diese Strategie ist angesichts derFinanzkrise äußerst riskant.Die Allianz schätzt die Einbußen bei der privatenAltersvorsorge infolge des niedrigen Zinsniveaus auf etwa 12 Milliarden €uropro Jahr. Den Staat muß die Sorge umtreiben, daß im Zeitraum von 40 Jahrenmöglichst viele Güter hergestellt und auch gerecht verteilt werden.Zuschußrente, Arbeitslöhne und Privatvorsorge werden heftig diskutiert, weil esum unseren Wohlstand geht. Aber lohnt sich Leistung noch? Viele Menschen werdenleer ausgehen, auch wenn sie viel leisten. Bis 2030 werden die Rentenleistungenwegen des demographischen Wandels von derzeit 51 auf 43 Prozent des letztenEinkommens sinken. Arbeitnehmer mit weniger als 2.500 €uro brutto im Monatwerden künftig mit einer Rente unterhalb der Grundsicherung von ca. 1100 €uroauskommen müssen (dies macht ein Drittel der Beschäftigten aus). Also muß derStaat gegensteuern, indem er die Minirenten aufstockt und das dafürerforderliche Geld anderen, z. B. den Reichen und den Jungen wegnimmt. Dasnennt man dann einen sozialen Lastenausgleich und einen Solidarbeitrag. EineBeitragserhöhung kommt nicht in Frage, weil die Zahlungen an den Lohn gekoppeltsind, die Arbeit sich somit verteuern würde, und die Arbeitslosigkeit ansteigenwürde.Bei einer Finanzierung der Alterssicherung aus dem Steueraufkommen, würdedie Last gerechter verteilt, weil auch die Beamten, Selbständigen und dieBezieher von Kapitaleinkünften am sozialen Konsens beteiligt würden. DieAlterssicherung darf aber die junge Generation nicht zu sehr belasten.Das großeProblem lautet: Wie kann die Altersarmut vermindert werden? Die Antwort lautet:Durch eine gerechte Verteilung des Wohlstands, indem dieser ständig erhöhtwerden sollte. Und wie schafft man das? Durch Zuwanderung qualifizierterausländischer Fachkräfte, durch eine gute Weiterbildung der eigenenJugendlichen und Nutzung des intellektuellen Potentials älterer Menschen unddurch eine weitere Anhebung des Rentenalters auf 70 Jahre. Der Aufschrei der Nationist dagegen vorprogrammiert, weil kaum jemand lernwillig ist und an einerbesseren Weiterbildung kein Interesse hat. Außerdem muß ein Mensch mit 70Jahren noch ziemlich gesund sein, um den beruflichen Anforderungen gerecht zuwerden. Aber nur durch Lernwille, Lernfähigkeit und Weiterbildung läßt sichunser Wohlstand erhalten und womöglich steigern. Die Debatte um die Altersarmutstützt sich auf eine gerechte Verteilung des Wohlstands, nicht aber darüber,wie dieser erhöht werden kann. Das habe ich in den vorangehenden Zeilenbeschrieben.

 

“Endlich Einheit“                                                  29.03.2012

Die Ostdeutschen, also die neuen Bundesbürger, klagenüber fehlende Unternehmenssitze und Mitarbeiter mit hohen Gehältern, weil diesedie Kaufkraft stärken und zu hohen Steuern führen würden. Eine armeRuhrgebietskommune nimmt mehr Steuern ein, als die erfolgreichste Stadt imOsten. Im Osten gibt es keine einzige Führungszentrale eines Konzerns, machendiese aber doch ein Drittel der Wertschöpfung aus, weil dort Forscher,Entwickler und Manager mit hohen Löhnen arbeiten. Viele Konzernzerntralenwanderten nach dem Krieg vom Osten in den Westen ab. Im Osten produzierteheutige Waren werden über West-Konzernzentralen abgerechnet, die auch im Westenihre Steuern zahlen. Wenn der VW-Konzern im Osten Autos herstellen läßt, werdendiese in Wolfsburg abgerechnet. Die ostdeutschen Betriebe haben dann dasNachsehen. Die Erhebung der Erbschaftssteuer schlägt im Osten zu 5 €uro, imWesten zu 55 €uro zu Buche. Ist das gerecht? Muß im Westen alles teurer sein,als im Osten? Der Solidarpakt gleicht die ungerechte Steuerverteilung zwischenOst und West einigermaßen aus. Die Transferzahlungen in Richtung Osten werdenlängst kompensiert durch Steuern und Sozialabgaben, die die Ostdeutschen, dieim Westen arbeiten, leisten. Westdeutsche Unternehmen verkaufen im Ostenwesentlich mehr, als ostdeutsche im Westen. Westdeutschland verdient also ander Einheit. Die wirtschaftliche Schwäche Ostdeutschlands braucht andere undneue Unternehmen, um zum Westen aufzuschließen. Aber sobald das Potential vonneuen ostdeutschen Firmen erkennbar wird, werden sie von den großen FirmenWestdeutschlands aufgekauft, die auch noch Fördergeld für Investitutionenerhalten. So geht die, mit viel Geld geförderte, Ost-Wirtschaft in West-Besitzüber, und der Osten geht leer aus. Das Ost-West-Gefälle dokumentiert einewachsende Ungleichheit, wie sie auch zwischen Nord und Süd unsererBundesrepublik existiert. Ein Gutachten mit notwendigen Veränderungen wird eherzurückgehalten von unserer Bundesregierung, statt es erfolgreich umzusetzen,weil Änderungen Kraft kosten; denn der Umgang mit der Wissenschaft ist nichtnur respektlos, sondern oft auch leider sehr teuer. Die teuren Produkte undDienstleistungen müssen auf ein gehöriges Maß zurückgestutzt werden, damit dereinfache Bürger sie erwerben und überleben kann.  

 

Werte dapd-Redakteure,  

Der Terror kann aus meiner Sicht nur ohneDatenschutz gegenüber vermuteten und praktizierenden Terroristenwirkungsvoll bekämpft werden. Beim Terror geht es um eine feindliche,strafwürdige antigesellschaftliche Gesinnung, die gegen unsere friedlicheGesellschaft und Ordnung durch Attentate und Selbsttötungsmaßnahmen verstößt.Die Selbstmordattentäter handeln wohl im Glauben, durch ihre Tat das ewige guteLeben zu erreichen und lehnen alle Menschen ab, die ihre Gesinnung nichtteilen. Dies ist ihr Hirngespinst, unter dem sie leiden und worüber sieaufgeklärt werden müssen. Doch zuvor müssen die nicht greifbaren, irrenden undpotentiellen Attentäter aufgespürt und unschädlich gemacht werden. EineBekehrung zum Guten kann durch deren Festnahme und Verhör kaum stattfinden,weil ein Gesinnungswandel der verhafteten Möchtegern-Terroristen in der Regelwohl ausgeschlossen sein wird.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de,www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de   

 

Was die Tea Party in Amerika will und was sie nichtwill

Die Tea Party will den Staat aus ihrem Lebeen drängen,seine Macht dem freien Markt überlassen; sie will, daß verschuldeteHausbesitzer, Banken und Unternehmen nicht mehr mit ihrem Steuergeld gerettetwerden, sie will die von George W. Bush eingeführten niedrigen Steuersätzeerhalten wissen. Sie will die enorm hohen, 16 Billionen Dollar umfassenden,Staatsschulden getilgt wissen. Sie haßt die, von Obama eingeführte, Pflicht zueiner allgemeinen Krankenversicherung. Sie bedauert den Wahlsieg des DemokratenBarack Obama und hatte auf den Republikaner Mitt Romney gesetzt. Sie will keinestaatlichen Programme für die schwächelnde Autoindustrie, für kränkelnde Bankenund für Menschen ohne Krankenversicherung. Hier tut sich ein Widerspruch auf.Einerseits will die Tea Party keine Pflicht zur Krankenversicherung,andererseits will sie keine Unterstützung von armen  Amerikanern ohneKrankenversicherung haben. Beides paßt nicht zusammen. Angeblich unterstützen20 Prozent der Amerikaner die Ziele der Tea Party. Die Republikaner verfolgeneine politisch-ideologisch ausgerichtete Strategie im Repräsentantenhaus, indem sie die Mehrheit bilden, jedes Vorhaben Obamas zu blockieren. Diese massiveBlockade der Republikaner gegenüber der Mehrheit im demokratisch bestimmtenKongreß, bewirkt eine Lähmung der amerikanischen Innen- und Außenpolitik, diedie Europäer nicht aufhalten können. Über 150 Politikern hat die Tea Party inden letzten Jahren zu Sitzen im Kongreß verholfen. Wollen sie damit ihrenRepublikanern zum Sieg verhelfen und die Mehrheit der Demokraten brechen? DieTea Party macht Politik durch eine einseitige Unterstützung der Republikaner.Dadurch polarisiert sie die Amerikaner und verhält sich nicht neutral.Nirgendwo ist der ideologische Graben tiefer, als bei der Haushaltspolitik undbei der Einwanderungsfrage. Die Republikaner wollen keine Steuererhöhung, nichteinmal für Reiche und auch kein Bleiberecht für 12 Millionen illegale,lateinamerikanische Einwanderer, obwohl viele von ihnen Steuern zahlen. Diesewarten darauf, daß man ihnen endlich einen Weg in die Legalität ebnet. Dieswünscht sich eine Mehrheit der hispanischen US-Bürger. Obamas Demokraten wollendas genaue Gegenteil, nämlich allgemeine Steuererhöhungen für alle und eineLegalität für alle illegalen Einwanderer. Nach Obamas Vorstellungen müssendie  Republikaner einlenken, weil niemand im Jahr 2016 mit diesem hohenSchuldenberg Präsident werden will. Darum sind allgemeine Steuererhöhungen ohneAusnahme und Ausgabenkürzungen angesagt. Ein störrisches republikanisches Neinzur Einwanderungsreform verprellt viele Millionen von Latinos, die legaleUS-Bürger werden wollen. Die Republikaner haben kein erfolgreiches Konzept füreinen Schuldenabbau, sie können Obama nur immer blockieren, statt bessere undeffektivere Vorschläge zu machen.  

 

Vollkommenheitswahn                                                                 26.11.2012         

Je kürzer der Verstand eines Redakteurs, desto längerist sein verachteter Zeitungsartikel, beanstandet durch einen Leserbrief. Eine Straffungwäre angebracht, doch eine Rückkopplungsquote auf einen vorgehaltenen Fehlerund dessen gewünschter Beseitigung gibt es nicht.  

Kein einziger Mensch kann einen vorgehaltenen Fehleraushalten, ganz gleich, ob dieser gravierend oder leicht ist. Der Gescholtenehuldigt seinem Vollkommenheitswahn und seiner großen Fehlerfeindschaft. Er willseinen beanstandeten Fehler behalten. Diese unausrottbare Todsünde derMenschheit läßt sich nicht gerade biegen, also nicht aus der Welt schaffen. Sieist sozusagen eisern und mit Zement betoniert.  

Es wird in der Zeitungswelt sehr viel unerkannterGedankenmüll produziert und transportiert, befrachtet mit Personen, ihrenEigenschaften und Ereignissen, die das sachliche Interesse eines Lesers kaumbetreffen. Politisch wichtige Ereignisse werden auf diese Weise leider nichtmitgeteilt, weil der Gedankenmüll zum Zuge kommt. Dieser läßt sich nur durcheinen guten Freund erkennen und aufheben.  

Heureka! Ich hab’s. Gäbe es doch eine regelmäßigeAbfuhr für Gedankenmüll! Die Welt sähe schöner und besser aus und könnte ausihren unerquicklichen schrecklichen Schablonen ausbrechen.  

 

Werte Frau Kals,
Wer einem Menschen einen leichten oder sogar schweren Fehler vorwirft, riskierteinen kommunikativen Kahlschlag. Der Gescholtene bricht die menschlicheBeziehung zu dem Fehlervorhalter einfach ab, weil er sich nämlich gekränkt,beleidigt, gedemütigt und verletzt fühlt; er will seinen Fehler behalten undnicht aus der Welt schaffen, weil ihm dies zu anstrengend ist. Dies Verhaltenist gegen jeden geistigen Fortschritt gerichtet und damit eine unausrottbareTodsünde der Menschheit, die sich ohne Ausnahme über alle Völker erstreckt.
Wer einem Menschen einen Fehler vorhalten will, sollte eine Strategieverfolgen, die den Gescholtenen nicht verletzt, ihn sein Gesicht wahren läßt.Vor allem sollte man den Fehler nicht vor anderen Menschen anprangern, sondernnur unter vier Augen. Und der Kritiker sollte sich vergewissern, daß der alsoKritisierte seinen Fehler auch ausmerzt; dies ist für den Gescholtenen ungemeinschwer, weil hierbei Gesinnung, Haltung und Werte eine hohe Bedeutungeinnehmen.
"Bitte recht freundlich" reicht für eine fruchtbare Zusammenarbeitmit dem fehlerbelasteten Delinquenten nicht aus. Wie kann man diese manifestierteKommunikationssünde aus der Welt schaffen? Haben Sie ein Rezept? Mich verfolgtdiese unanständige und rückständige Wirklichkeit schon im Traum.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de undwww.ratio-impetus.de 

 


Kleinwüchsigkeit
Im Hochland von Ecuador leben kleinwüchsige Menschen, die unter einer rezessivvererbten seltenen Mutation im Erbgut leiden. Ein Medikament könnte ihnenwomöglich helfen, nur sie bekommen es nicht, weil es zu teuer ist. Die Diagnoseheißt nach ihrem jüdischen Entdecker Laron-Syndrom. Möglicherweise leiden auchdie oft in einem Zirkus auftretenden kleinen Liliputaner daran.
Bei den Betroffenen verhindert ein genetischer Defekt, daß Wachstumshormoneihre normale Wirkung entfalten können. Nebeneffekte der hormonellenFehlregulation sind Pummeligkeit, piepsige Stimme, unregelmäßiges Wachstum derKnochen, eine depressive Grundstimmung und ein stark vermindertes Wohlbefinden.Die traurige Geschichte der kleinen Menschen von Loja hat 1990 JaimeGuevara-Aguirre im New England Journal of Medicine beschrieben. Ahnenforscherwollen festgestellt haben, daß es durch Isolierung in kleinen Familienverbändenaufgrund einer ethnischen Verfolgung zu Heiraten zwischen Blutsverwandten kam.Eine bestimmte Mutation E 180 auf Chromosom 5 hat die entscheidendeWachstumshormonwirkung für das Größenwachstum blockiert. Nicht das Fehlen desHormons ist die Ursache für den Kleinwuchs, sondern es sind defekteEmpfangsantennen auf verschiedenen Körperzellen. Diese reagieren beiLaron-Patienten nicht auf die Wachstumssignale aus der Hirnanhangdrüse undderen Wachstumshormone. Die Pharmaindustrie verspricht sich riesige Gewinnedurch eine erfolgreiche Behandlung der Kleinwüchsigkeit und arbeitet daran mitWachstumskurven und Krankenakten weltweit. Aber bisher ist noch kein Patientseit 1989, dem Entdeckerdatum des Laron-Syndroms, in die Höhe geschossen. Diebehandelten Patienten sind alle kleinwüchsig geblieben. Vielleicht liegt esdaran, daß ein bestimmter Termin bei dem heranwachsenden kleinwüchsigenPatienten für eine erfolgreiche Medikamentengabe eingehalten werden muß. Soschnell läßt sich wohl die Natur mit ihren Unwägbarkeiten nicht überlisten. Derinsulinbedingte Wachstumsfaktor, der Kinder zu ihrer Zielgröße heranwachsenläßt, ist von Zvi Laron, einem Israeli 1989 in Tel Aviv molekular aufgeklärtworden. Kleinwüchsige Kinder mit einem schweren Laron-Syndrom können von einerTherapie mit IGF-I profitieren, ohne aber den Wachstumsrückstand komplettaufzuholen. Aber ein Teilerfolg der Therapie ist sichtbar, wenngleichVergleichsdaten von eineiigen Zwillingen mit und ohne Medikament noch fehlen.Wahrscheinlich will man das nicht riskieren. Das körperwachstumförderndeMedikament IGF-I kostet in Deutschland pro Tagesdosis ca. 800,-- €uro. Damitverdienen sich die Pharmafirmen eine goldene Nase, obwohl schon geklonteBakterien dies Medikament in Fermentern massenweise produzieren können. AberStreitigkeiten über Lizenzen,
Patentrechte, Verträge und Herstellungskosten für IGF-I lassen diesemMedikament keine Chance gegen den exorbitanten Preis. Hier kann nur derGesetzgeber für zivile Preise sorgen. Aber die Kleinwüchsigkeit ist dafürleider ein vernachlässigbares Randproblem, so daß die Politiker sich wohl darumnicht kümmern werden.
Dr. Ratio Nenstoff

 

                                                                     Münster, 02.06.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Werte Herren Klauber und Cavalcanti,
Wenn ein Auftragsmörder, der 492 Menschen in Brasilien auf Verlangen vonGroßgrundbesitzern , getötet haben sollte und trotzdem unbehelligt weiterlebt,ist das ein Riesen-Skandal. Der Auftragsmörder Júlio Santana müßte genauso, wieseine Auftraggeber verklagt, zur Rechenschaft gezogen und eingekerkert werden.Schließlich ist Mord keine Bagatelle. Hier muß das internationale Recht aufAhndung der Mordtaten voll zur Geltung kommen, da das nationale brasilianischeRecht in diesem Fall versagt. Gibt es Schlimmeres, als das Recht zu beugen?
Der vielfache Mörder Júlio Santana stellt sich sogar einem Interview zurVerfügung, um Anerkennung und Lob für seine Mordtaten zu erreichen.
Und die F.A.S. bietet ihm sogar ein Forum, in dem er ohne Gewissensbissehandeln darf. Das allein ist schon mörderisch und für sich betrachtetunverzeihlich und unmenschlich. Die F.A.S. huldigt mit ihrer Veröffentlichungeines Zeitungsartikels über Júlio Santana, einem Massenmörder und das muß ichvehement beanstanden und verurteilen. Júlio Santana hat als bezahlterAuftragsmörder viele, womöglich noch unschuldige, Menschen umgebracht. Erverdient weder Milde, noch Gnade oder gar göttliche Absolution. Wie kann eingedungener Mörder durch seine schrecklichen Taten noch Geld verdienen und dafürauch noch Anerkennung und Lob suchen? Das ist doch pervers.
Der mehrfache und vielfache Mörder Júlio Santana müßte aus meiner Sichtlebenslang hinter Gitter gebracht oder gar exekuiert werden, damit er dasgleiche Schicksal wie seiner Opfer erleidet. Auge um Auge, Zahn um Zahn. Habendie Angehörigen der zahlreichen Opfer diese Morde bei der Polizei nichtangezeigt? Alle seine Mord-Auftragsgeber müßten ebenfalls hinter Schloß undRiegel gebraccht werden. Hierin ist Brasilien ein ganz schlimmer Unrechtsstaat,mit dem ich nichts zu tun haben möchte. Ein Rechtsstaat würde jederzeit dieAuftragsmorde ahnden und den vielfachen Mörder strafrechtlich verfolgen. Derbrasilianische Journalist Klester Cavalcanti spricht sich frei davon, einenVerbrecher zur Strecke bringen zu wollen. Er will nur dessen Geschichteerzählen und spricht sich frei von jeder Schuld, den vielfachen Mörder aus derWelt zu schaffen, wie es sich gehören würde. Den Polizeichef hat Júlio Santanamit einem Motorrad bestochen. Das ist Korruption in höchstem Maße. KlesterCavalcanti hat ein Buch über Júlio Santana geschrieben und behauptet nicht nureine Biographie über Júlio Santana geliefert zu haben, sondern auch eineAnklageschrift, mit der er die unglaubliche Straflosigkeit der Justiz inBrasilien anprangert. Klester vertraute darauf, daß Júlio ihn nicht töten würdeund Júlio vertraute darauf, daß er nicht der Polizei anvertraut würde. So fandein gegenseitiges Vertrauen statt zwischen einem Vielfachmörder und einemJournalisten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de undwww.ratio-impetus.de

                                                                                     Münster,13.10.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werter Herr oder werte Frau Kürzel-hena,
Es ist sehr leicht für Claudia Roth, der Bundesregierung Versagen bei derArmutszuwanderung von Roma vorzuwerfen. Schwer dagegen ist es, Hilfen zu geben;das aber vermeidet die Vorsitzende der Grünen ganz listig. Sie kann nur Fehlervorhalten, ohne sie zu eliminieren.
Daß die Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien in ihren Heimatländern undeuropaweit als Kriminelle und Sozialschmarotzer diffamiert werden, muß ihnenmehrheitlich
zuerst nachgewiesen werden. Vielleicht ist es nur eine kleine Minderheit unterihnen, die diesen Vorwürfen Recht geben.
Der Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kann sich auch nur über dieArmutszuwanderung beklagen; aber wie er das Problem lösen will, sagt er nicht.Wie sehen denn die Elendsquartiere in Duisburg und Dortmund aus? Dasbeschreiben Sie als hena leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de undwww.ratio-impetus.de


FDP
Die FDP heißt freie demokratische Partei, aber den Liberalismus hat sie sichausgetrieben, weil sie die Fünf-Prozent-Hürde bei der letzten Bundestagswahl imSeptember 2013 verfehlt hat. Frei heißt unabhängig gegenüber den anderen inunserem Land, demokratisch heißt volkstümlich und volksnah. Beide Eigenschaftensind der FDP verloren gegangen.
Die FDP sollte sich zum Leistungsprinzip, zur sozialen Marktwirt-
schaft und mehr Wettbewerb bekennen und auf unnötige Regulierungen und einestaatliche Planwirtschaft verzichten. Doch unser Staat, unsere deutscheBundesregierung muß planen, wenn sie vorwärts kommen will, manchmal auch gegendie Interessen unserer Gesellschaft, also was den geforderten Mindestlohn von8,50 €uro und die zweite Staatsbürgerschaft betrifft. Aus meiner Sichtversteckt sich die FDP in einem geheimnisvollen programmlosen Dasein, weil siesich nicht offenbaren und Bekenntnisse ihrer Politik ablegen kann. Dieserselbst auferlegte Zwang stranguliert die FDP, so daß sie zur Umfall-Parteiwird. Diese Selbstzerfleischung der FDP läßt keinen Hoffnungsschimmer aufGenesung aufkommen, weil es an den richtigen Personen in der FDP fehlt, da diePersonaldecke äußerst schwach belegt ist.
Ein Mindestlohn von 8,50 €uro hilft nur den ungelernten Arbeitern, während diequalifizierten Arbeitskräfte eine höhere Quote verdient und haben wollen. Einezweite Staatsbürgerschaft schadet keinem Bundesbürger, weil er davon nichtberührt ist. Die Betroffenen müssen damit auskommen, also der doppeltenWehrpflicht genügen; sie müssen zweisprachig sein und Ethik und Moral ihresGastlandes, der Bundesrepublik Deutschland, akzeptieren. Sie müssen sich in ihrGastland integrieren. Das sind schwere Aufgaben, die kaum ein Immigrant, alsoein Einwanderer in sein Gastland Deutschland erfüllen kann, weil die Hürden insprachlicher, physischer und psychischer Hinsicht einfach zu hoch sind. AlleMenschen sind betroffen, die der Armut ihres Heimatlandes entfliehen wollen.Das sind Afrikaner aus Eritrea, Somalia, aber auch Südamerikaner. Alle flüchtensie vor der Armut  ihres Heimatlandes, weil es kaum Regierungen gibt, dieihre Bedürfnisse nach Nahrung und Trinkwasser erfüllen können. Diese Armuts-und Hungerflüchtlinge werden kaum gnädig aufgenommen,  weil sie Kostenverursachen und unseren Staat beuteln. Hier sollte ein internationalesHilfswerk, wie Unicef,  für Abhilfe sorgen. Der Kampf gegen den Hunger inder Welt ist eine vordringliche Aufgabe. Diese kann nur bewältigt werden, wenndie ganze Menschheit gegen den Hunger zusammensteht. Das aber ist nicht derFall, weil der Hunger eine solidarische Größe ist, die die ganze Menschheitumfaßt. Der Hunger in der Welt ist eigen- und fremdbestimmt, eigenbestimmt,weil Bildungschancen nicht wahrgenommen, globales Wissen und Kenntnisse nichtgenutzt werden, fremdbestimmt, weil offene Türen für eine Immigration nichtwahrgenommen werden. Ein Immigrant ist in Deutschland immer willkommen, wenn ereine Berufsausbildung hat, wenn er auf eigenen Füßen stehen kann. Doch diemeisten Einwanderer haben keine Ausbildung, sind bettelarm und auf deutschestaatliche Hilfe angewiesen. Das bringt viele deutsche Bundesbürger gegen dieArmutsflüchtlinge auf, so daß sie sich von ihnen abwenden, weil sie nur Kostenverursachen, statt eine notwendige Leistung zu erbringen. Gibt es eine Lösungfür die Armutsflüchtlinge? Ja, sie müssen jede Arbeit zu einem Mindestlohn von8,50 €uro annehmen, weil sie unterqualifiziert sind und demAusbildungs-Standard nicht entsprechen. Sie sind sozusagen Windeier ohneSchale, die sie sich erst noch verdienen müssen. Wer will schon auf Daueralimentiert werden, wenn er etwas auf sich hält? Hier sind Selbstbewußtsein undVerantwortung gefragt. Die FDP kann beides nicht liefern; sie dümpelt vor sichhin, statt ein liberales Programm zu entwerfen, das ihre Wähler umschmeißt.Philipp Rösler, Rainer Brüderle, Guido Westerwelle, Christian Lindner undWolfgang Gerhard könnten die FDP wieder auf den rechten Pfad führen, wenn siezusammenstehen und sich nicht gegenseitig zerfleischen. Die Wahlniederlage im Septembermüßte eigentlich alle FDP-Oberen zu einer Einheit zusammenschweißen, einProgramm aufstellen, das die Wähler gekonnt umwirbt, um die Bundestagswahl in2017 deutlich über die Fünf-Prozent-Hürde befördert, denn die liberale ParteiFDP wird gebraucht gegen die Grünen, gegen die AfD und gegen die Linke. Diesedrei Parteien laufen der FDP den Rang ab. Diese kann nur offensiv, nichtdefensiv als FDP agieren und die Programme der drei Parteien zerflücken. Dasaber schafft nur ein FDP-Überflieger, ein möglicher
 Vorständler, der alle Hemmungen über Bord wirft und die kleinen Parteienattackiert und in deren Programmen effektiv bekämpft.
Mindestlohn, Elterngeld, Müttergeld, Rente ab 67 Jahren, die zweiteStaatsbürgerschaft wären lohnende, streitbare und strittige Themen, die eineFDP-Profilierung ausmachen könnten. Der Ausstieg aus der Kernkraft, der Abzugunserer Soldaten aus Afghanistan, die Bekämpfung des Terrorismus, wären weitereThemen für die liberale Partei FDP. Ohne Programm ist die FDP verloren, weilder Wähler ganz einfach ein Programm haben will, an dem er sich orientierenkann.
Dr. Ratio Nenstoff  

                                                              

Der sogenannte„Islamische Staat“ sorgt für denWeltuntergang

 

und bereitet die Weltherrschaft vor, indem er gezieltfoltert, vergewaltigt und mordet. Alles geschieht nach einem bestimmten Planvon Terror-Strategen. Einer davon ist Abu Bakr Naji. Wie erstarrt und gebanntschaut der Westen auf die fürchterlichen und unerhörten Greueltaten desselbsternannten und gegründeten

„Islamischen Staates“ herab. Als Salafisten sind sieNachfolger des Vorbildes ihres Propheten Mohammed. MassenenthauptungenAndersgläubiger, Erwachsener wie Kinder, Kreuzigungen,Versklavungen, Steinigungenund Vernichtung wertvoller Kulturschätze als„Teufelszeug“ der „Ungläubigen“sind die Untaten der Terroristen. Die ISIS, der islamische Staat im Irak und inSyrien verfolgt und schafft neue historische Ereignisse, wie sie im Koran undin den heiligen Berichten über Mohammed aufgeschrieben sind. Die Terroristenorientieren sich an zeitgenössischenTheoretikern des Dschihad, desGotteskriegertums, wie Abu Bakr Naji, einem angeblichen Ägypter und ehemaligenChefdenker von

Al Qaida. Dieser brachte im Jahre 2004 die Studie TheManagement of Savagery = die Verwaltung der Barberei auf Arabisch und 2006aufEnglisch heraus. Dies trockene Strategie-Papier für Dschihadisten,für„Gotteskrieger“ ist eine nüchterne

Intellektuelle Anleitung zur islamischenWelteroberung. Auf erschreckend genaue Weise sanktioniert es das Handeln des ISim Irak und inSyrien und auch dasjenige anderer Terroristen-Hochburgen wie BokoHaram in Nigeria und auch vieler Einzeltäter von jüngsten islamistischenMördern in den VereinigtenStaaten von Amerika, in Kanada, in Paris und inKopenhagen.

Usama Bin Laden hatte noch frohlockt, daß einigespektakuläre

terroristischen Anschläge die Amerikaner als Anführerder„Ungläu-

bigen" in eine politische Krise stürzen würden.Er hatte sich geeirrt.

Bin Laden hatte gehofft, daß die Amerikaner ihreglobaleDominanz

verlieren würden. Auch das ist nicht geschehen. Dieentschlossene und harte Reaktion der Amerikaner auf das Flugzeug-Attentatgegendas World Trade Center am 11. September 2001 und die Liquidierung vonUsama BinLaden zeigte, daß sich die Terroristen verrechnet hatten. Darausfolgerte derTheoretiker Abu Bakr Naji,

daß sich der Dschihad weltweit auf alle Länder mitmuslimischen Bevölkerungsanteilen ausdehnen sollte. Ziel war es, den Alltag der

„Ungläubigen“ durch unzählige kleine Terror-Aktionenunerträglich zu machen, eingebettet in den Schutz glaubenstreuer Milieus in denarabischen, asiatischen und afrikanischen Kernländern. Niemand sollte sich mehrsicher fühlen dürfen. Naji empfiehlt Geiselnahme, die Verwendung von Frauen undKindern als lebende Schutzschilde, öffentliche Enthauptungen undbestialischeTötungen, Selbstmordattentate, Anschläge auf Ölfelder undÖl-Raffinerien, Häfen, Flugplätze und Touristen-Schwerpunkte.Das allgemeineZiel ist die Zersetzung der Ordnung, die Schaffung von ZonenderGesetzlosigkeit, des Chaos und der Anarchie; dort herrschen die idealenBedingungen, um die Scharia, die Gesetze des Korans einzuführen, meint Naji.DerBarbarei und Willkür unterwerfen sich alle Leute, ganz gleich, ob diese Sendboten gut oder böse sind; die Hauptsache ist, sie garantieren dieSicherheit und das Überleben. Kandidaten für die Ausübung der Barbareisind Afghanistan, Irak, Libanon, Somalia,Ägypten, Libyen, Saudi-Arabien,Pakistan, Jemen, Jordanien, Syrien, die Türkeiund Mali. Der Terror-Strategebehauptet: der Westen hat nicht die Kraft zueinem langen Kampf. Trotzüberlegener Feuerkraft bringt Amerika als Hochburg der „Ungläubigen“ den Willenzur Gegenwehr langfristig nicht auf. Die Herrschaft Allahs kann nur durchMuslime errichtet werden. Deren Weichheit führt zum Verlust an Stärke und istdann ein Faktor für ihr Scheitern. Nur wenn der Dschihad als"Gotteskrieg" mit äußerster Gewalt geführt wird, so daß der Tod nureinen Herzschlag entfernt ist, kann die muslimische Welt über den„dekadenten“Westen siegen.

Die muslimischen Massen werden durch die Logik desMassakers in die Schlacht hineingezogen. Die Gewalt muß verherrlichtwerden,schreibt Naji. Dies haben schon die beiden ersten Kalifen und GefährtendesPropheten Mohammed praktiziert, als es darum ging, das muslimische Reich zusichern. Sie verbrannten „Ungläubige“ bei lebendigem Leibe und freuten sichüber die Wirkung roher Brutalität. Der grausame Inhalt der SchriftenNaji´sweist diesen als gebildeten Autor aus, der auf 1400 Jahre islamischesHerrschaftswissen zurückgreifen kann, auf eine Eroberungs-Tradition derLandnahme und Unterwerfung ganzer Völkerschaften. Er beruft sich unter anderemauf Ibu Taimiya, einen arabischen Theologen und Ur-Salafisten aus dem13.Jahrhundert, der von allen frommen Dschihad-Soldaten verehrt wird.

Aber Naji führt auch abendländische Denker an, sodenYale-Historiker Paul Kennedy mit dessen Studie über „Aufstiegund Fall dergroßen Mächte“. Hierin schildert er den Niedergang Amerikas und wird von denEliten in Paris, Berlin und New York gelesen. Und Naji verweis tauch aufBerichte von Völkerkundlern über das Verhalten von Stämmen, die gleichfallsabwegiger und brutaler Natur waren. Die Argumentation mutet rational an, täuschtaber nicht darüber hinweg, daß die Barbarei und Willkür irrational undapokalyptisch sind. Dessen Ideologie und Praxis sind mit den üblichenErklärungswerkzeugen des aufgeklärten Westens nicht zu verstehen.AlleWissenschaften, wie Soziologie, Ökonomie, Psychologie,Politologie,Philosophie, MINT = Mathematik, Ingenieurwissenschaften,Naturwissenschaftenund Technik, sowie Theologie, Ökologie, Germanistik,Romanistik, Anglistik und Geschichte, gehen davon aus, daß menschlichesVerhalten rationalen Kriterien gehorcht, um im Kampf um Rohstoffe, politischeMacht, Kultur, Selbstbestimmung und ein besseres Leben zu bestehen.

An den Äußerungen Naji´s und anderer Kalifatsutopistenfällt aber auf, daß sie keinen Gedanken daran verschwenden, wie sie nach ihrerzerstörten Welt mit den vielen Leichen den Aufbau in Angriff nehmen, wie sienach einer Machtübernahme, Wirtschaft, Handel und das Leben organisieren, diehohe Arbeitslosigkeit bekämpfen und das Gesundheitswesen einrichten wollen.DieTerroristen sagen auch nicht, wie sie die Bevölkerung vor Armut, HungerundKrankheiten bewahren wollen. Das reale, praktische Leben Interessiert sienicht, weil sie in einer illusionären Welt leben. Sie interessiert nur derDschihad, der Krieg, die ewige Schlacht für das erträumte Kalifat.

Für das Danach haben sie kein Rezept. DerDschihadismus,das Gotteskriegertum ist ein destruktiver Todeskult, der dasfremde Leben auslöscht und das eigene Leben nicht schont. Insofern sindseine„Gotteskrieger“ irregeleitete und verblendete unmenschliche Wesen.DieserTodeskult hat als zentrales Ritual und Motiv das unwiederbringlicheMenschenopfer. Eine Aufnahme in die terroristischen Bluttaten findetderjenige,der einen lebenden „Ungläubigen“ eigenhändig enthauptet.  

Zur düsteren Bilanz des Terrorismus wird einaustralischer Muslim mit seinem achtjährigen Sohn gezeigt, der schüchternlächelnd einen frisch abgeschnittenen Männerkopf in die Kamera hält.

Hinter ihm steht der Vater strahlend und stolz. Daseigene Leben können die Gotteskrieger auch opfern, wenn sie dadurch möglichstviele „Ungläubige“ in ihren Tod mitreißen. Je gewaltiger das Gemetzel, destonäher fühlen sie sich ihrem erfüllten Seelenheil.

Der Untergang der alten Welt bedeutet in derislamischen Mythologie die Geburt einer neuen , religiös gereinigten Welt.

Militärisch braucht der Westen die salafistischenmuslimischen  und islamistischen Krieger nicht zu fürchten; seine Armeenund Waffen sind unvergleichlich stärker, als die des terroristischen Gesindels.

Doch die Achillesferse des Westens liegt nach demUrteil des Abu Bakr Naji im mentalen Bereich. Auf Terror,Grausamkeit undBoshaftigkeit reagiert das westliche, zimperliche,verhätschelte Gemüt mitVerleugnung, Ignoranz, Kopflosigkeit und mit Unterwerfungsreflexen. Mit diesenschwachen Attributen der „dekadenten

"Ungläubigen“ werden auch Naji´s Nachfolgerrechnen.Welche Seite siegen wird, ist noch lange nicht entschieden.

Terroristische Todesopfer hat auch Nigeria durch BokoHaman zu beklagen.

 

 

Das werden wir schaffen, den Flüchtlingsstrom zubewältigen

Was die Münsteraner und auch Bürger anderer Regionenin der Flüchtlingshilfe an Sach- und Geldspenden leisten, verdient RespektundAnerkennung, zumal gegen die Rechtsextremen, die Brandsätze gegenFlüchtlingsunterkünfte schleudern, um diese unbewohnbar zu machen.DieRechtsradikalen sind vermutlich von einer kreatürlichen, diffusen Angstbeseelt durch die ungezügelten, stark zunehmenden Flüchtlingsströme Nachteilefür sichin Kauf zu nehmen. Dagegen verhält sich die solidarische kommunaleFamilie vom einfachen Mitarbeiter über den ehrenamtlichen und freiwilligenHelfer gegensätzlich zu den rechtsextremen destruktiven Kriminellen, die nurzerstören und nicht aufbauen können und mit Abwehr aufSchutzsuchende reagieren.Die caritativen Helfer werden die Flüchtlingsströme mit Sicherheit bewältigenkönnen, da sie eine Mehrheit gegen eine Minderheit schwarzer Schafe darstellen.Brandstiftung mit Brandbeschleunigern ist einstrafbarer,

fremdenfeindlicher Tatbestand, der mit einer Strafegeahndet werden muß

 

   

Obergrenze für Flüchtlinge

Die Flüchtlingskrise beschert uns gegen unseren Willeneine wachsende Zahl von Flüchtlingen.

Unser Bundespräsident Joachim Gauck findet, daß eineBegrenzungs-Strategie moralisch, politisch und menschlich geboten sei, um dieHandlungsfähigkeit des Staates unddie Aufnahmebereitschaft der Gesellschaft fürFlüchtlinge zu erhalten. Seit Ausbruch der Flüchtlingskrise sind Gaucks Sorgennicht kleiner geworden. Er befürchtet, daß aus Überforderung Ablehnung undRadikalisierung entstehen könnten.

Die Fürsprecher der Moral behaupten, daß alleVersuche, den Zustrom von Migranten nach Deutschland zu verringern, angesichtsdes Elends in der Welt, von Übel seien; doch es gibt nach dem Philosophen PeterSloterdijk keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung. Die Entfremdungzwischen den Politikern da oben und den einfachen Bürgern da unten, kann sichbis zum schieren Haß auf Flüchtlinge,Politiker und Bürger steigern.

Das Motto der Kanzlerin Angela Merkel „Wir schaffendas“ führt zusätzlich Fürsprecher wie Gegner desFlüchtlingsstroms gleichermaßenauf die Barrikaden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schiebtseit längerem eine halbe Million unbearbeiteterAsylanträge vor sich her.

Eine Trennung in Wirtschaftsflüchtlinge undKriegsflüchtlinge sollte es nicht geben, denn esgibt keine vollständig sicherenHerkunftsländer, in die unerwünschteFlüchtlinge abgeschoben werden können. Not,Elend, Hunger und Verzweiflung können die Flüchtlinge nicht davon abhalten, diegefährliche Reise über dasMittelmeer in überfüllten und seeuntüchtigenSchlauchbooten anzutreten. Sie riskieren überall ihr Leben, in ihrer Heimat undauf ihren Reiserouten.

Zudem zahlen sie noch Wucherpreise an ihre Schlepperund Schleuser, die den Flüchtlingen das Paradies, nicht nur in Deutschland,versprechen. Die gewissenlosen Schleuser verlangen für einen Transfer von einemFlüchtling mehrere tausend Dollar. Auf diese Weise machen sie ihre schmutzigenGeschäfte mit den Ärmsten der Armen.

 Dr. Ratio Nenstoff  


                                                  Münster, 14.02.2016
Werte Lt-Redaktion,

Auf der Münchener Sicherheitskonferenz verlangen die Russen eine bessere Behandlungdurch den Westen. Wie soll denn diese Behandlung aussehen?
Der Frieden in Syrien ist nicht zuletzt durch die Russen in Gefahr.
Das russische oder westliche Verhältnis zur EU soll angeblich zerstört sein,wodurch denn bloß? Vertrauensbildende Maßnahmen zur gegenseitigenRüstungskontrolle funktionieren nach russischer Ansicht nicht mehr, teilt derrussische Ministerpräsident Medwedjew mit. Aber äußerst gefährlich sind seinekassandramäßigen Warnungen vor einem dritten Weltkrieg, der wegen seiner prophetischenAussage auch einzutreten droht, nach der Formel der sich selbst erfüllendenProphezeiung. Ein solches verbales diplomatisches Vorgehen hat einezerstörerische, nicht aufbauende, konstruktive Natur.
Der amerikanische Außenminister Kerry und sein deutscher Amtskollege Steinmeierprangern die russische Aggressionspolitik gegenüber der Ukraine an und forderndie Anerkennung der Souveränität der Ukraine durch Rußland und eine Herausgabeder annektierten Halbinsel Krim, die Rußland viel Geld kosten würde.
Die Bombardierung der syrischen Oppositionsgruppen durch russische Flugzeugemüsse ein Ende haben.
Der russische Außenminister Lawrow verteidigt die russischen Luftschläge inSyrien und bezweifelt den Erfolg der Münchener Sicherheitskonferenz nach russischenMaßstäben.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff

 

Der Hohen Minne gewidmet -Ein Liebeslied

Meine Lust geht rasch von hinnen,

Wenn Du immer, wie von Sinnen

Auf mich einschlägst destruktiv,

Niemals aber ganz lasziv

Suchst mich einfach zu gewinnen.

Denk’ doch an das Hohe Minnen

Mittel-deutscher Sängerinnen.

Deren Lyrik liebevoll

Machte jeden Mann ganz toll.

Da sie selbst war mannestoll,

Zudem wonne- und lustvoll,

Schaute jeder Mann gebannt

Über seinen Tellerrand,

Hörte liebevoll ihr zu,

War entflammt in einem Nu.

„Hör’ mich an, du Minnemann!

Lieben will ich Dich unbändig,

Nicht nur einfach dann und wann;

Darum sei auch Du beständig,

Und vor allem sehr lebendig,

Voller Lust und Leidenschaft,

Denn der Frust nur Leiden schafft,

Kostet Lust und beiden Kraft,

Zwischen uns ein Abgrund klafft,

Was uns fehlt, ist Liebes-Saft,

Ist das Liebes-Elexier.

Komm’ zu mir, Ich geb’ es Dir.

Laß’ uns teilen doch die Freuden

Und beenden uns’re Leiden!

"Minnen heißt das Hohe Lied,

Das uns aus dem Abgrund zieht.“

 

 

 

                                                                                        Münster, 11.03.2016

Die „IS“-Dschihadisten im Visier

Geheimdienstler frohlocken schon

Über den „Islamischen Staat“.

Bald erhalten sie ihren Lohn

Für so manche Missetat,

Die verübt von Terroristen,

AnonymenDschihadisten,          (Dschihad =totaler Krieg)

Gründen sehr auf dem Verrat

Von einem hohen Deserteur,

Der sich brachte zu Gehör

Mit vielen tausend Listen

Über viele Terroristen

Aus Marokko und Ägypten,

Die dem Alltag so entrückten

Und die Fahnder sehr entzückten.

Täter kamen auch aus Tunesien,

Sowie Saudi Arabien.

50 Völker sind dabei,

So Franzosen, Deutsche, Briten.

Die Mörder sind bald vogelfrei,

Man lehrt sie die Leviten,

Neue Rekruten anzuwerben

Für einen totalen Krieg

Das Terrornetzwerk muß verderben,

Bis zu einem endgültigen Sieg.

Selbstmordattentäter opfernsich                                                  

Bringen unschuldige Menschen um,

Können töten Dich und mich,

Machen dabei fast jeden stumm.

Die Listen decken Namen auf,

Geburtsdatum und Herkunftsländer,

Geplant ist dabei im Verlauf

Die Ausbildung zum Schänder.

Seltene Gaben sind gefragt

Für das Gotteskriegertum;

Zivilcourage ist angesagt,

Führt sie doch zumMärtyrer-Ruhm.

 

 

Josef Pieper macht den Leserseiner Broschüre „Mißbrauch derSprache Mißbrauch der Macht“,Schwabenverlag, mit einigen Charakteristika zeitgenössischer Sophistenvertraut.

Sophisten sind:

1.       Meister derWortverdrehungskunst, sog.Gehirnverzwirner, nicht etwa überschlaue Leute,sondern Menschen, die ihrem                                                                   

1.     Gesprächspartner das Wortim Munde umdrehen und in sein Gegenteil verkehren.

2.      Zeitgenossen, die dasfremde Gute eines anderen Menschen schlecht und das eigene Schlechte gut reden.

3.        Menschen,die ihre Gesprächspartner in illusionäre Scheinwirklichkeiten tauchen, alsofiktive Realitäten schaffen, aus denen diese kaum herausfindenkönnen.                          

4.         Menschen, die sich selbst das Leben leicht, anderen  Menschen dagegenschwer machen.

5.         Menschen, die das Wort verderben, die Sache zerstören, ihren Gesprächspartnerentwürdigen und ihn für ihre dunklen Zwecke mißbrauchen.

Das folgende Beispiel soll einen solchen Mißbraucherläutern:

Der Sophist sagt:„Ich habe übrigens kürzlich Ihrengenialen Artikel über das menschliche Brunftgen im englischenWissenschafts-Magazin Nature gelesen.

Also einmalig gut.“ In Wirklichkeit mag der Sophistden Artikel gar nicht gelesen oder für schlecht gefunden haben; aber er sagtes, weil er seine Beförderung von A 14 nach A 15 erreichen will.  

6.  Ein Sophist ist auch, wer seine „Sau“herausläßt. Er läßt gegenüber seinem Gesprächspartner seinen Aggressionenfreien Lauf, redet ununterbrochen, verwickelt sich dabei auch in Widersprücheund läßt seinen Kommunikations-partner überhaupt nicht zu Worte kommen. Erstößt praktisch die menschliche Würde seines Mitmenschen mit Füßen.

Damit offenbart er, der „Sau-Spezi“, (oft ohne esselbst zu merken) aber auch ganz stark seine eigene Unterlegenheit.  

In der Monographie „Die Sophisten“ von Bernhard H. F.Taureck u.a. im Junius-Verlag kann man übrigens viel Deckungsgleiches mit JosefPieper’s „Mißbrauch der Sprache Mißbrauch der Macht“ über die zeitgenössischenSophisten nachlesen.  

Die Hinterlassenschaft eines Einsamen besteht in derFrage: „Hat ein Mensch das Recht, sich für die Wahrheit totschlagen zu lassen?“(Sören Kierckegaard „Über die Wirksamkeit meiner schriftstellerischenTätigkeit“, 1922). Ich möchte die Frage aktualisieren: „Sollte man sich für dieWahrheit totschlagen lassen?“                                 

Ich bringe noch einen Sicherheits-Aspekt hinein:„Sollte man die Wahrheit nicht lieber für sich behalten, bevor man sich dafürtotschlagen läßt?“




Werte Damen und Herren,
Die Bundesregierung sollte für alle deutschen Bundesländer insgesamtdreiMillionen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge als Obergrenze aufnehmen unddieFlüchtlinge nach Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl auf die einzelnen16Bundesländer verteilen. Unsicherheit, Armut, Not, Elend und Verzweiflung sinddie Triebfeder für die Flucht. Die Flüchtlinge sollten zum Überleben 350 €uroim Monat und eine Arbeitserlaubnis erhalten, damit sie unabhängig vonstaatlichen Geldern in unserem Willkommenskulturland leben können.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff
 

 

Werte Damen und Herren,
Unsere Willkommenskultur sollte nicht nur Kriegsflüchtlinge, sondernauch Wirtschaftsflüchtlinge einbeziehen; denn beide Gruppen versuchen, demHunger, dem Elend, der Not, der Verzweiflung und der Unsicherheit in ihrerHeimat zu entfliehen.
Wenn man alle Flüchtlinge gerecht nach Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahlauf alle 28 europäischen Länder verteilen könnte, und man jedem Flüchtlingmonatlich400,-- €uro zahlen würde, könnte jeder Flüchtling ein menschenwürdigesDasein fristen.
Damit jeder Flüchtling in Zukunft seinen Lebensunterhalt selbstbestreitenkönnte, müßte ihm auch eine unbegrenzte Arbeitserlaubnis erteiltwerden.
Abschiebung, Abschreckung bei irregulärer Einwanderung und Eingreifteamskönnten damit entfallen.