Ratio Crescat 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Ihnen heute zwei Gedichte für Ihren ausgeschriebenen Gedichte-Wetttbewerb für das Jahr 2011 einreichen, weil mein Gedicht für das Jahr 2010 in Ihrem Internet leider nicht angekommen war.

Mein erstes Gedicht überschreitet Ihr Limit von 20 Zeilen, aber ich hoffe, daß es trotzdem willkommen ist, weil es nicht nur zeitkritisch, sondern auch biologisch-evolutionär bestimmt ist:


Der Hohen Minne gewidmet - Ein Liebes-Lied
Meine Lust geht rasch von hinnen,
Wenn Du immer, wie von Sinnen
Auf mich einschlägst destruktiv,
Niemals aber ganz lasziv
Suchst mich einfach zu gewinnen.
Denk’ doch an das Hohe Minnen
Mittel-deutscher Sängerinnen!
Deren Lyrik liebevoll
Machte jeden Mann ganz toll.
Da sie selbst war mannestoll,
Zudem wonne- und lustvoll,
Schaute jeder Mann gebannt
Über seinen Tellerrand,
Hörte liebevoll ihr zu,
War entflammt in einem Nu.
"Hör’ mich an, du Minnemann!
Lieben will ich Dich unbändig,
Nicht nur einfach dann und wann;
Darum sei auch Du beständig,
Und vor allem sehr lebendig,
Voller Lust und Leidenschaft,
Denn der Frust nur Leiden schafft,
Kostet Lust und beiden Kraft,
Zwischen uns ein Abgrund klafft,
Was uns fehlt, ist Liebes-Saft,
Ist das Liebes-Elexier.
Komm’ zu mir, Ich geb’ es Dir.
Laß’ uns teilen doch die Freuden
Und beenden uns’re Leiden!
Minnen heißt das Hohe Lied,
Das uns aus dem Abgrund zieht."

 

Unterhaltung im Wechsel von Rede und Gegenrede 

Hat das Leben einen Sinn?

Nur, wenn Du ihm einen gibst.

Bin ich für Dich ein Gewinn?

Nur, wenn Du mich feste liebst.

 

Sind auch Werte für mich drin?

Alle, die Du selber magst.

Gehst Du mit mir zum Glücke hin?

Nur, wenn Du Dich nicht beklagst.

 

Welche Werte schätzt Du so?

Mut und auch Geborgenheit.

Macht die Liebe Dich denn froh?

Stärker, als die Sicherheit.

 

Welche Werte lehnst Du ab?

Geldgier und die Völlerei.

Welche ziehen Dich hinab?

Geiz und Wollust nebenbei.

 

Was macht Dir bloß große Sorgen?

Geldentwertung dieses Jahr.

Was wünschst Du Dir so für morgen?

Daß wir sind ein innig Paar.

Eine kürzliche Botschaft an meinen Verlag lautete:

 

Heute übersende ich Ihnen eine CD-ROM über das Manusskript meines neunten Buches. Die Bearbeitung meines beanstandeten achten Buches habe ich zunächst aus Frust zurückgestellt.

Wenn Sie mir erneut massive Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte zur Last legen sollten, dann bedenken Sie bitte, daß alles, was in meinen Büchern steht, bereits von Presse-, Rundfunk- und Fernsehorganen in die Öffentlichkeit gesendet wurde. Daher sind meine angeblichen Rechtsverstöße, die Sie mir vorwerfen, aus meiner Sicht völlig unberechtigt. Ich habe alle Zeitungsartikel, denen ich meine Informationen entnommen habe, in einem Ordner abgeheftet. Statt meine Wahrheiten anzuzweifeln oder sogar zu beanstanden, fände ich es hilfreicher, verstärkt Verlags-Werbung für meine Bücher im Internet zu betreiben.  

Mein, als Diskette eingesandtes Diagramm über die mündliche Mitarbeit eines Schülers kann ich unter http://www.mv-buchshop.de/catalog/product_info.php/products_id/287bisher leider nicht vorfinden. Darum lege ich Ihnen noch ein Blatt darüber bei. Eine Antwort meines Verlags über meine letzte E-Mail über meine notwendige Behandlung meines achten Buches steht noch aus. Wie soll ich Korrekturen anbringen, wenn ich Ihre Empfindlichkeiten nicht genau kenne?Ich liebe die Wahrheit und die Gerechtigkeit und möchte darum nicht in ein verbrecherisches, persönlichkeitsverletzendes Abseits gestellt werden.             

Ohne Angaben von Personen, Orten, Zeitungen und Zeiten gehen Identitäten und Authentizitäten verloren, und ein Autor bewegt sich dann nur noch im fiktionalen Bereich. Science fiction ist aber nur etwas für Außenseiter. Eine Dämonisierung anderer, fremder, sogenannter „entarteter“  Meinungen, die der eigenen Meinung entgegenstehen, halte ich für eine unverzeihliche Charakterschwäche, da sie die grundgesetzlich verankerte Meinungs-freiheit in unserem Lande infrage stellt. Solches Tun läuft auf die Aufhebung unserer Demokratie und die Einrichtung einer Diktatur hinaus.  

Besonders schlimm wird es dann, wenn die Beweiskraft für die eigenen, angeblich richtigen Denkstrukturen fehlt. Der schlimmste und der gefährlichste Müll – vom radioaktiven einmal abgesehen – ist der Gedankenmüll, weil er sich nämlich nur sehr schwer auskehren läßt. Folgerichtiges Denken muß den eigenen und den fremden Gedankenmüll jederzeit erkennen und aussortieren können.

Ich denke extrem anders, als viele meiner Zeitgenossen, bin aber trotzdem ein friedliebender und umgänglicher Mensch;  benediktionem,  Dr. Ratio Nenstoff.

 

 

Fabel über einen sibirischen Husky und einen arktischen Wolf

In der einsamen Schnee- und Eiswüste des nördlichen Polarkreises begegneten sich einmal im Winter bei klirrender Kälte ein sibirischer Schlittenhund und ein arktischer Wolf. Sie stutzten beide, weil siegegenseitig ihre Rudel-Kumpane vermißten.

Der Wolf sagte: „Ich bin das Leittier meines Rudels. Ein arktischer Jäger hat mich mit seiner Schußwaffe von meinem Rudel getrennt und uns in heilloser Flucht  in alle Winde zerstreut. Allein kann ich in der Arktis kaum überleben. Ich brauche einenGefährten.“

Darauf antwortete der Husky: „Ich will gern Dein Gefährtesein. Unser Schlitten wurde von einem Eisbären angegriffen. Bevor mein Herr ihn erlegen konnte, war er über uns, tötete ihn und drei meiner Kumpane, bevor er sich selbst davon machte. Ich befreite meine anderen drei überlebenden Husky-Kumpane von ihren Riemen, und mußte hilflos zusehen, wie sie in panischem Schrecken das Weite suchten.

Laß uns jetzt bitte gemeinsam unsere Rudel aufstöbern!“ DerWolf war damit einverstanden und signalisierte mit einem Kopfnicken seineZustimmung.  

Da frischer Schnee alle Spuren zugeweht hatte, hielten sie nach acht Kilometern trabenden Laufs an und verfielen anschließend und abwechselnd in ein rufendes und schmerzgeplagtes lautes Heulen, um den verlorengegangenen Kontakt  zu ihren alten Rudelgefährten wieder herzustellen.

Doch die Arktis verhielt sich still. Nach weiteren sechzig Kilometern und zwischenzeitlichem lauten Heulen, aber ununterbrochener Stille, entdeckten sie vor sich plötzlich eine dunkle Silhouette. Als sie näher kamen,fanden sie einen toten Jäger mit seinem Schlitten und acht tote Huskys vor, diealle tödliche  Bißwunden  an Hals und Nacken aufwiesen. Sie durch-suchten anschließend das Gepäck des toten Jägers, fanden gedörrte Fleisch-, Gemüse-  und Stärke-Riegel vor, stärkten sich, gaben die restlichen Futtervorräte in zwei Beutel, nahmen diese ins Maul und trabten auf der weiteren Suche nach ihren Gefährten davon. Nach weiteren vierzig Kilometern stießen sie wider Erwarten auf eine gemischte, ihnen jedoch gut bekannte,  Meute von drei  Huskys und vier Wölfen, die alle in einer elenden hungrigen Verfassung zu sein schienen, weil sie keinen Laut von sich gaben und eng zusammenhockten, um sich gegen die arktische Kälte zu schützen.

Darum gaben ihnen die beiden Ankömmlinge aus ihren Beutelvorräten einige Fleischbrocken, Gemüse- und Stärkeriegel zu fressen, um ihreLebensgeister  wach zu rufen. Als nach deren gierigem Fraß die gemischte Meute weiterhin im Schweigen verharrte, sagte der alte Leitwolf:

„Wir vermissen Euer Freuden- und Dankgeheul, obwohl wir Euch vor dem Hungertode gerettet haben. Wollt Ihr das Sprichwort „Undank ist der Welt Lohn,  im wahrsten Sinne des Wortes bestätigen und ihm durch Euer Verhalten wirkungsvolle  Kraft verleihen?

Immerhin habt Ihr bewiesen, daß Ihr durch den Zusammenschluß zweier, sehr unterschiedlich ausgestatteter, Hundearten zu einer gemeinsamenMeute, neue soziale Kontakte knüpfen könnt.

Zeigt uns jetzt bitte an, daß  Ihr auch alte soziale Verbindungen hegen und pflegen könnt!" Danach blieb es sehr lange still.

Schließlich antwortete ein Wolf aus der gemischten Meute nach längerem Schweigen:"Ihr habt uns vorwiegend Gemüse- und Stärkeriegel gegeben, und diese  bekommen uns nicht."  

Und der alte Leit-Husky sagte darauf: „Was die Menschen essen, könnt Ihr auch unbesorgt  fressen. Es ist besser, als zu verhungern. Würdet Ihr uns beide auch vor dem Verhungern retten?“

 

Lange blieb es danach wieder still. Schließlich trat ein Husky aus der Meute vor und sagte: „Selbstverständlich,  jederzeit würden wir Euch helfen, wenn wir dazu in der Lage wären.

 

Wir haben zwei Kundschafter auf Beutetiersuche losgeschickt. Wir erwarten sie stündlich zurück. Einige von uns sind verletzt und können nur noch humpeln. An gutem Willen, Euch zu helfen, fehlt es uns nicht.“

Darauf sagte der alte Leitwolf : „Der soziale Friede  ist gefährdet, wenn Ihr vor Euch hinschweigt. Es gibt weder ein Schweigerecht, noch eine Redepflicht. Es gibt aber eine verantwortliche Kommunikation, die die Würde eines Wesens mit einschließt.

Und denkt bitte stets an die genormten Regeln eines erfüllten Wolfsrudel-Daseins:


Der Choral der freundschaftlichen Gemeinsamkeit, das sogenannte Chorheulen, ist unser Herzensbedürfnis und muß in Notzeiten immer wieder angestimmt werden.Also versucht es einmal!"

 

Und  die gesamteMeute  begann  daraufhin auf einmal, wie verabredet,  gemeinsam schwanzwedelnd  freudig loszuheulen und hörte  erst nach mehreren Minuten damit auf. Danach breitete sich eine  andächtige, verheißungsvolle Stille aus, dielängere  Zeit  anhielt.

    (Hier endet meine Fabel).

 

Lyrik, oft nur lyrische Prosa ohne Reim  

Manches Gedicht erfreut uns nicht, ist weit  verbreiteter Schrott,

Unverständlich in seinem Gesicht, einfach nur bankrott.  

Lyrik wird nur ausgewählt,

Von eigentlichen  Kennern,

Die im Sinne sind bestählt,

Zählen zu den Nennern,

Die lyrische Qual entdecken leicht

Vom Autor zu seinem  Leser,

Wenn unverständlich vieles bleibt

Für so manchen literarischen Verweser.

Lyrik ist meistens Verdruß

Und gar nicht gut zum Lesen,

Ist in ihrem Überschuß 

Weitgehend  vor dem Beschuß

In ihrem argen Wesen.

Und so sage ich im Schluß:

Lyrik muß sich überwinden,

Sonst bleibt sie im Überdruß,

Muß sich lange vorwärts  winden.  

Krege

Gesund, munter und krege ist,

Fidel im Temperament,

Wer lebhaft im Verstande ist

Mäßig man ihn wohl erkennt

In seinem kräftigen Willen,

So manche Not zu stillen.

Dies sind Vorzüge ungemein,

Der Wahrheit stets verschrieben

Mit dem Gewissen im Verein,

Wird Gerechtes auch betrieben.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Krege ist nicht nur Theater,

Es schafft stets auch den Verdruß,

Bereitet so manchen Kater.

 

Haben und Können

Was einer hat, was einer kann,

Muß der Beschauung dienen.

Fähigkeiten bringen voran

Uns wie fleißige Bienen.

Wer will auf das Geld verzichten,

Brauchen wir es doch zumeist;

Wer kann Arbeit denn verrichten,

Ohne das Können einfach dreist?                        

Wer kann Streit denn ratfrei schlichten

Nur mit Haben allermeist?

Und geboren ist der Schluß:

Können steht über dem Haben;

Diese arge stete Nuss

Dient uns zum Vorwärtstragen.

 

Kurze Weile

Marternd ist die Langeweile,

Stumpfsinn macht nur selten froh;

Besser ist die kurze Weile,

Wenn sie brennt denn lichterloh.

Einsam ist der Mensch zuweilen,

Hält sich fern von dem Getös,

Geistreich will er sich beeilen,

Abwenden von dem Gekrös;

Und so läßt er die Gedanken

Einfach los in seiner Welt,

Legt sich auf gar keine Schranken,

Richtet ein sein eignes Zelt.

 

Julian Assange unterscheidet zwischen den Qualitäten von Informationen. Beabsichtigte und unbeabsichtigte Fehlinformationen, sowie absichtliche Verwerfungen in Form von tarnen, tricksen und täuschen dienen der Entkräftung von Verschwörungen gegen das eigene Regime. Die gegen eine Regierung Verschwörten werden sophistisch in Schein-Illusionen getaucht, so daß sie ihre Umgebung nicht mehr verstehen, wirklichkeitsgetreu wahrnehmen und darauf auch nicht mehr angemessen reagieren können. Es grassiert bei ihnen die sophistisch ausgeteilte Konfusion, eine Verwirrung, die ein Kommunikationstechnologe im guten, wie im bösen Sinn beherrscht, wenn er denn sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat.   

Allerdings glaube ich nicht, im Gegensatz zu Julian Assange, daß eine kleinere Gruppe eine größere Gruppe in ihrer konspirativen Gewaltmacht übertreffen kann, denn das Gewaltpotential basiert nach meiner Überzeugung auf einer individuell ausgeprägten Gewissens-, Charakter- und Haltungsfrage mit bildungs- und erziehungsunabhängigen Komponenten und Variablen. Julian Assange’s These „Wer seiner Kommunikationsmittel beraubt ist, wird praktisch handlungsunfähig“, möchte ich abschwächen: Jeder Mensch muß lernen, seinen gegenwärtigen Erkenntnisstand analytisch zu erfassen und in seinem fortschreitenden Entwicklungsprozeß seinen Überlebens-Notwendigkeiten geschmeidig anzupassen. 


Julian Assange' s  Weltbild und Weltsicht

beruht auf seiner Erkenntnis, daß die Bürger aller Länder und ihrer Staaten und Regierungen von ihrer Obrigkeit getäuscht werden, also politisch wichtige Wahrheiten somit nicht erfahren dürfen; ja, es soll sogar Personen geben, die politisch Einfluß ausüben, ohne öffentlich medial in Form von Presse-, Rundfunk- und Fersehorganen in Erscheinung zu treten. (Die Mächtigen in unserer Welt verschaffen sich oft ohne Angabe ihrer Gründe ihre Regierungs-Stabilität für ihre zum Teil unerlaubten Pfründe, Lolo.)

Fast jede Regierung ist ihren Verschwörern einen Schritt voraus,so wie es ein Krimineller gegenüber seinen Strafverfolgungsbehörden ist.  

Eine despotische oder sogar demokratisch legitimierte Regierung kann jederzeit in einen laufenden verschwörerischen Prozeß erfolgreich eingreifen und einen solchen mit Strafmaßnahmen ahnden. Ob dies immer legitim ist, möchte ich bezweifeln, denn unser Sinn nach Gerechtigkeit ist eine Frage von Charakter, Gesinnung und Freiheitswillen. Niemand  möchte bevormundet  und zensiert werden. Schließlich ist die  Meinungsfreiheit  in unserem Grundgesetz verankert, wird aber leider Gottes aus einer unverzeihlichen Charakterschwäche heraus oft torpediert.     

Unsere Welt ist komplex und global aufgebaut. Wer sie zufriedenstellend meistern will, braucht eine gediegene körperlich und geistig vitale Verfassung (Lolo und Ratio).  

 

Weitere Mitteilungen über Julian Assange gibt es auf  meiner ersten Homepage www.rationenstoff.de und -org. 

 

Regierungseliten zum Verbieten

Eliten gleichen sich global.

Kaum eine ist seriös.

Sie lenken meistens ganz fatal

Für andere katastrophal

Das Geld ganz unseriös

In ihre eigenen Taschen.

Vetternwirtschaft, Korruption

Sind ihre weltweiten Maschen.

Der Bürger ahnt wohl dieses schon,

Und möchte sie veraschen.

Demographisch tickt die Zeit  

Für Revolutionäre;

Ägypten steht dazu bereit,

Sucht das Evolutionäre.

Ölverkäufe und Entwicklung

Halfen nicht in dieser Welt;

Denn die menschliche Verstrickung

Vergeudete bereites Geld.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Jedes Land braucht eig’nes Heil,

Weil es sonst nur im Verdruß

Nicht mal hat ein armes Seil.

Schicksal

Armut ist ein schweres Los,

Nicht nur in Tunesien;

Sagt man sich von ihr denn los,

Strandet in Sizilien,

Stößt auf Freunde aber nicht,

Eher auf ihr Gegenteil;

Einfache humane Pflicht

Gibt es nicht, auch im Vorteil.

Und so stell‘ ich erneut fest:

Armut dringt in jeden ein,

Wenn er sie wie eine Pest

Kultiviert in seinem Sein.  

 

Julian Assange's Ziel i

st es, geheime Dokumente zu veröffentlichen, Mißstände, Korruption, Lügen aufzudecken und zu brandmarken, den Mächtigen auf die Finger zu klopfen, sie das Fürchten zu lehren. Dies ist ihm mit seiner Internetplattform wikileaks in einer unvorstellbar großen Wucht gelungen.

Kooperationen von Wikileaks mit dem deutschen Spiegel, dem englischen Guardian, der amerikanischen New York Times liefern Einblicke in die amerikanische Außenpolitik von 34 Jahren zwischen 1966 bis 2010 mit all‘ ihren Einschätzungen über Personen, Parteien, Diplomatien, Klatsch, Tratsch, Korruption, Erpressungen und irgendwie belastendem Material.

 

Die über 250.000 entlarvenden Depeschen und Informationen haben nur einen großen Nachteil: Sie sind in ihrer fast unendlich großen Fülle von einem einzelnen Menschen kaum zu bewältigen ohne Straffung, Sortierung und Beseitigung der Weitschweifigkeiten.

Ordnung ist das halbe Leben, Chaos das ganze. Unfälle in der diplomatischen Geschichte, wie der Watergate-Skandal haben Richard Nixon 1974 zum Rücktritt von seinem Präsidentenamt gezwungen. Und daran war wikileak nicht beteiligt, weil es im Zeitgeschehen danach kam.  

Der unselige Irak-Krieg von Amerika wurde ausgelöst von dem Verdacht, der Irak würde unter seinem despotischen Herrscher Hussein über Massenvernichtungswaffen verfügen.Dies war aber ein fundamentaler Irrtum, imaginär in einer unberechtigten amerikanischen Vorstellungswelt angesiedelt. Nach Clausewitz ist der Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.  

 

Zwei Schwedinnen haben Julian Assange wegen sexuellen Mißbrauchs und potentieller Vergewaltigung angezeigt. Sind sie vielleicht regierungsamtlich dazu bewogen und bestochen worden, um Julian Assange mit seinen schlimmen Wahrheiten aus der Welt zu schaffen?

 

Im Fall von Julian Assange kollidieren aus meiner Sicht zwei Rechtsgüter um ihre Vorherrschaft :  

Das Recht auf Meinungsfreiheit über Wahrheiten ohne Verleumdungscharakter und das Recht einer Regierung auf Wahrung ihrer Geheimnisse. Wer sich in diesem Milieu und Strang als Held oder Schurke bewegt, kann darin zerrieben werden, ja sogar existentiell durch seinen Tod ein für allemal ausgelöscht werden. Zahlreiche Gegner von Julian Assenge wünschen sich, daß er wie ein Terrorist behandelt wird, also entweder hinter Gitter gebracht oder gar getötet werden muß, während seine große Anhängerschaft ihn als Meinungsfreiheitsheld gewürdigt wissen will.  

 

Welche Kraft die Freiheitsstatue von Amerika besitzt, weiß ich nicht. Aber die Freiheit zu unabhängigem Denken und Handeln besitzt für mich eine sehr hohe Priorität, zumal geschichtliche Ereignisse, wie die Revolutionen in Tunesien und Ägypten den starken Freiheitswillen dieser beiden Völker gegenüber einer Unterdrückung durch despotische Regime in aller Ausführlichkeit aufzeigen.

Tempora mutantur nos et  mutamur in illis = Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen (Kaiser Lothar).  

Dem Nebensatz in diesem römisch-lateinischen Sprichwort kann ich nicht zustimmen, weil nach meinen langjährigen Erfahrungen die Änderungsfähigkeit und der Änderungswille eines Menschen nur ganz dürftig vorhanden sind.  

Routine bestimmt das Alltagsgeschäft, nicht die Erneuerungen. Letztere müssen ständig erkämpft werden.  

 

Julian Assange’s Weltbild ist ganz einfach: Die da oben sind böse, und darum muß er sie entlarven. Darin sieht er seine gnadenlose schicksalhafte Bestimmung, auch wenn es ihn seinen Kopf kosten sollte.  

Hillary Clinton ist für Demokratie und Meinungsfreiheit im Internet, aber nur, wenn es nicht um ihr Land Amerika, sondern um Rußland und China geht. Hier wird die Wahrheit in unzulässiger Weise relativiert, nicht absolut genommen, wie es sich einfach gehören sollte.

Die Informationsgefährlichkeit von Julian Assange ist seine Strategie, alt eingesessene  Regime ins Wanken zu bringen; hierin ist er genial und durch keinen anderen Kopf zu ersetzen.  

 

Welche menschlichen Eigenschaften faszinieren uns an Julian Assange und welche schrecken uns ab? Fassen wir ihn auf als Freiheitskämpfer, politisches Opfer, unbequeme bis lästige Persönlichkeit oder als persona non grata =unwillkommene Person, als Anarchist, Terrorist, Verbrecher, Täter,Verräter, unangenehmen Weltverbesserer?Je nachdem, wie die obrigkeitsbelangte Regierungselite eines Staates auf diese  unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten im Umgang mit Julian Assange reagieren wird, wird sie ihre Macht festigen oder selbst zerstören. Dies ist das Kreuz, das alle Regierungen in unserer Welt

zur Zeit zu tragen haben.

 

Julian Assange ist ein Medienstar geworden, geheimnisvoll, wie eine Sphinx, verkauft sich auch durch einen Sexskandal, der ihn abwärts oder aufwärts bringt.

Ein InternetnetzaktivistIst  

Wie ein großer Popstar;

Er weiß meist, was die Sache ist,

Trägt sie aus mit Haut und Haar.

Julian ist schwer zu fassen

In der Faszination,

Wikileaks muß schier verblassen

Angesichts seiner Person.

Die Regierungen er verbellt

Mit seiner Top-Version;

Seine Wahrheiten sind gestellt

Meist als Frustration.

Die Wahrheit kommet kaum voran,

Läßt sich eher unterkriegen,

Ist sophistisch meist vertan,

Kann die Welt gar nicht besiegen.

Hilflos bleibt uns unsre Welt,

Vernichtend wohl erhalten,

Wenn wir sie herausgestellt,

Völlig verkehrt verwalten.  

 

Den Tod scheint Julian Assange nicht zu fürchten, eher ein unbewegtes, komfortables und  armselig eingerichtetes Leben.  

Seine Waffe ist die Offenlegung des Gefüges von Staaten in ihren elementaren, internationalen und geheimnisumwitterten Beziehungen.  

Ins Internet gestellte unverschlüsselte Datenbomben sollen die Welt erschüttern, und zwar mit dem Fingerzeig namentlich benannter öffentlicher Würdenträger. Persönlichkeitsrechte und ihr Schutz gibt es für Julian Assange nicht; sie sind ihm eher zuwider, da er nur eines im Sinne hat: Der Wahrheit und der Gerechtigkeit gegen alles Böse zum Sieg zu verhelfen.  

Damit rüttelt er am Fundament aller Mächtigen, deckt deren Machtmißbräuche auf und weist sie in ihre Schranken.

 

Julian Assange fühlt sich in seiner Lebenssicherheit bedroht, obwohl er nur unglaubliche und unangenehme Wahrheiten ans Licht bringt. Azuro, so ist die Welt und das Leben.

Julian Assange hat den märchenhaften Geist aus der Flasche gelassen. Dieser Geist kann unheilvoll, aber auch segensvoll wirken, je nachdem, wie die Regierungen in unserer Welt darauf reagieren werden, zum Guten oder zum Schlechten hin. Der Datenschub  von Wikileaks ist irreversibel, kann also nicht rückgängig gemach oder aufgehoben werden. In seinem Informationskrieg gegen alle Diktaturen auf der Welt will Julian Assange auch die Supermacht USA vorführen und anprangern. Er will, daß die Inhalte der veröffentlichten Dokumente stärker wiegen, als der Rummel um seine Person.

Im Reigen der Medien will Julian Assange nicht auftreten, wohl aber im Reigen anerkannter und geforderter Wahrheiten und Gerechtigkeiten.

Zum Überleben braucht er nur einen Laptop, ein paar Textilien, einen kleinen Mundvorrat und ihm wohl gesonnene menschliche und tierische Mitgeschöpfe.

Das förderliche Treiben 

Folge Deinen Bedürfnissen

Im Körper und im Geist;

Denn in ihren Zerwürfnissen,

Wirst Du zerschlagen sonst ganz dreist.

Treibe Dich in Deinem Sinn,

Und lasse Dich nicht treiben!

Treiben lassen ist Gewinn

Für rühriges Verbleiben.

Entzücke Dich im Übermut,

Gönne Dir auch Leiden!

Widerstehe dabei aller Flut,

Hilf ihr bei dem Vermeiden!

Wünsche kommen gut voran,

Wenn sie begleitet werden,

Wenn sie auch mal dann und wann

Verherrlicht können werden.

Wer wünscht sich nicht das große Geld

Für alle seine Taten?

Wer will nicht sein ein großer Held,

Sogar für Missetaten,  

Die abseits sind von unsrer Welt,

Trotz allem nicht mißraten?

Ich denke nur an Julian,

Der unsre Welt verändern will,

Schleudern wohl aus ihrer Bahn,

Aber nicht leise und auch nicht still.

 

Eine geeignete Verfügbarkeit meiner Gedanken ist unter meinem Pseudonym Dr. Ratio Nenstoff im Verlag Monsenstein und Vannerdat in Münster käuflich zu haben; aber erhaben bin ich damit nicht, eher überzeugt von meinen geistigen Gaben.

Weitere Informationen gibt es auff www.rationenstoff.de und org.  

Münster, 19.02.2011

Zwei Artikel in den WN über „Guttenberg schreibt vorerst Doktor-Titel ab“ und „Nach Gutherrenart“ am 19.02.2011 habe ich wie folgt beantwortet:  

Liebe Redakteure von der dpa und damit auch Gleichgesinnte und Gleich-Gesonnene Redakteure anderer Zeitungsverlage für die Zukunft unserer Republik zum Teil verantwortlich,

 

Einen Doktortitel schreibt man nicht; er wird geschrieben, mitgeteilt oder auch nicht. Aber der Inhalt einer Doktorarbeit macht einen promovierenden Anwärter für seinen Doktortitel beweiskräftig, beweisfähig und beweispflichtig. Um seine neue zu schaffende Arbeit kommt er nicht herum. Er muß jederzeit gegenüber allen, ihm widersprechenden, Argumenten wissenschaftlich überzeugend sein. Plagiatsvorwürfe dürfen nicht stattfinden, weil sie das Zeugnis für eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit in Frage stellen und dessen Boden-haftigkeit erschüttern. Jede Doktorarbeit muß eine selbständige, kreative Arbeit sein ohne einen schmälernden Einfluß von außen. Sie sollte aus meiner Sicht nur wenige Zitate, Quellen und Fußnoten haben, weil sie sonst intellektuell nur wenig Anerkennung finden und Resonanz erzeugen kann.

Ausufernde Quellenangaben minimieren die Seriosität einer Doktorarbeit aus meiner Sicht. 1300 Fußnoten auf 475 Seiten prangern eine geisteswissenschaftliche,  juristische Qualität immerhin an, weil sie sich in ihrer Argumentation auf 1280 Qellenangaben beruft, wobei 20 im naturwissenschaftlichen Sinn dafür vollkommen ausreichen würden und müßten.  

Der Freiherr von und zu Guttenberg offenbart einen menschlichen Fehler, der nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen zu einhundert Prozent, d. h. ohne Ausnahme, in unserem Menschsein angesiedelt, überwiegend unbegründet, aber leider verankert ist:

 

Der Mensch kann keine Fehlervorwürfe aushalten und positiv verarbeiten.Seine Reaktion besteht (nicht in der Regel, die auch Ausnahmen zuläßt), aus einem hundertprozentigen kommunikativen Kahlschlag, d. h. er bricht die menschliche Beziehung als Gescholtener zu seinen menschlichen Fehlervorhaltern und Widersachern rigoros ab, ohne die Fehlervorwürfe kommunikationsverbindend und verbessernd in Erwägung zu ziehen und Rechenschaft darüber abzulegen.  

Dies ist ein armes Los einer vergewaltigenden und vergewaltigten Menschheit und Mitmenschlichkeit. Zu Guttenberg ist ein Opfer dieser menschlichen, nicht nur antiken, Tragödie, keine Fehler aushalten zu können.  

Nur, wer über sich selbst hinauswächst, seine Fehler eingesteht, soziale und solidarische Beziehungen und Verbindlichkeiten, womöglich gegen seine eigenen Empfindlichkeiten, aufrecht sucht und in Rechnung stellt, kann sein Leben zufriedenstellend meistern, kann sich wie ein Mensch empfinden, der nicht nur vieles zusammenkleistert und nicht über alles angeblich Bescheid weiß.  

 

Die Feindlichkeiten und Verwundbarkeiten Ihres Chefredakteurs Dr. Norbert Tiemann gegen mich kenne ich nicht und kann sie auch  nicht akzeptieren. Aber sie treffen mich nicht, weil sie äußerst klein geschrieben sind, die Wichtigkeiten in unserer Welt, auch der Bildungswelt, nicht wahrnehmen können und wollen und zu belanglosen Nichtigkeiten degradieren.   

Eine hoffnungs- und verheißungsvolle, der WN unternehmensgezollte Perspektive kann ich leider nicht feststellen, weder zu Ihrem, noch zu meinem Leidwesen, da Sie meine Leserbeiträge konsequent ignorieren, obwohl sie der Öffentlichkeit in hervorragendem Maße geschuldet wären.   

Und so komm' ich zu dem Schluß: Das Leben ist nicht nur Genuß, sondern auch manchmal eine harte Nuß, eine Qual, die uns beschert Verdruß, uns niederschmettert ganz brutal.  

 

Mit relevanten Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

 

                                                                                     Münster, 20.02.2011

Auf den Wert der Wahrheit in Beruf und Chance vom 13.02.2011 in der FAS habe ich wie folgt reagiert:  

Liebe Frau Koll,

Ich bin ein offener Mensch; aber mit meiner Offenheit ecke ich leider Gottes  bei vielen Menschen, die eher verschlossen sind, irreversibel an,so daß sie sich von mir abwenden.

Uneingeschränkte Offenheit darf es darum aus meiner Sicht nicht geben, so wenig, wie Menschen, die sich überhaupt nicht verletzlilch zeigen, wie Jesus Christus, der menschlich leibgewordene Sohn unseres gnadenreichen Behüters und Gottes.

Ich denke, daß man ein gewisses gemischtes Maß zwischen Offenheit und Verschlossenheit zeigen sollte zum eigenen zeitlichen Überleben, sonst gibt es nur Verdruß auf beiden Seiten, einer Führungskraft und ihrem Untergebenen.  

Ein Zuviel an Informationen gibt es nicht. Solche können stets geordnet und bewältigend das eigene, womögliche Gedanken-Chaos und den allseitig gegenwärtigen Gedankenmüll reinigend beseitigen.  

Wikileaks und Julian Assange wollen und können unsere Welt verändern, und dies mit kollossaler uneingeschränkter Offenheit und unausgeräumter Wucht.  

Eine Geheimnis-Strategie ist Julian Assange zuwider, auch der Rummel um seine Person. Hierin ist er ein Genie, ein Held oder Schurke antik womöglich schon.  

Julian Assange ist es fast egal, wie seine Wahrheiten anerkannt oder verbannt werden; wichtig sind ihm seine Beschwerden, jedermann gerecht zu werden.  

Personenkult will er nicht haben, nicht um seine Person; wichtig sind ihm seine Beschwerden über Transparenz und Gerechtigkeit schon.  

Der Wert der Wahrheiten allgemein besteht darin, daß man ihre schlimmen Botschaften kenntnisnehmend billigen kann oder verwerfen muß und daß man sie anschließend wahrheitsgemäß reparieren oder bestehen lassen kann.

Wer solches kann, ist ein Genie mit Nobelpreischarakter. Wer das nicht kann, ist ganz arm dran, bleibt ein Kalfaktor und Ferngeselle.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

Eine Persiflage zu „O du fröhliche .

. , einem bekannten Weihnachtslied : 

Alltagszeit  

Oh, Du törrichte und unselige,

Schrecken bringende Alltagszeit!

Unsere Welt geht schier verloren,

Ist  gar nicht auserkoren

Weil sie ist weiträumig verstreut.  

Ist uns aber auch ganz nah,

Ständig  sie uns prophezeit

Illusionen stets hautnah,

In ihrer Verscwiegenheit. .

Freue Dich und bang Dich nicht,

Oh ehrwürdige Christenheit.

Erhebe Dich nicht zum Gericht;

Sei fröhlich denn in unserer Zeit!

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Botschaften können nur siegen,

Wenn sie ohnen geistigen Verdruß

Immer richtig liegen.  

 

Eheliches Patt,   ein epochales Ereignis          24.02.2011

Ein Patt in einer Ehe

Beschwört das Ach und Wehe,

Wenn es ist gegen die Natur,

Die ich selten voll verstehe

In ihrer tragenden Montur.

Keinen Sex haben zu dürfen,

Ist Trübsal und auch Qual zugleich;

Soll man Sex denn nicht einschlürfen,

Ungekonnt, geschlagen weich?

Und das Eheweib sagt dann:

„Sex will ich wohl haben;

Auch nicht einfach dann und wann;

Zwischen uns gibt es den Graben.

Du hast keine Erektion,

Willst mich aber trotzdem haben;

Stiehl Dich einfach so davon,

Freu‘ Dich über andre Gaben!

Und so endet die Geschichte,

Komplett und weisungsbefugt.

Es helfen dabei keine Gedichte,

Ob beäugt oder belugt.  

 

Ein formidabler Zusammenhang

Angebot und Nachfrage

Nur, wenn das Nahrungsmittelangebot höher ist, als die Nachfrage, kann der Hunger in den armen Ländern einigermaßen aufgefangen werden, vorausgesetzt, es ist genug Geld für die Armen zur Hungerbewältigung da.   

Ist das Nahrungsmittelangebot erheblich niedriger, als die Nachfrage, steigen die Lebensmittelpreise und revolutionäre, politisch und armutsbedingte, Unruhen treten in der Welt auf, um die ohnmächtigen und oft verhaßten Despoten loszuwerden.  

Volksaufstände waren schon immer bedrohliche Ereignisse für Terror-Regime, die sich stets durch Unterdrückung und Machtmißbrauch gierig an der Macht hielten und heute noch halten. Eine Schulung zum Tyrannensturz hat Srdja Popovi´c an der Universität im serbischen Belgrad entwickelt und schulte seine arabischen Studenten für einen gewaltlosen Widerstand, der die Unrechts-Machthaber in die Leere laufen läßt, und ihre Schergen und Söldner letztendlich in die Knie zwingt.

Der schrecklichste Glaube der Machthaber ist ihr Irrglaube, auf die Dauer gegen ihr eigenes Volk mit Macht und Gewalt und vielen Toten bestehen zu können. Destruktivität hat sich noch nie ausgezahlt.  

Das beste Prinzip für die wirtschaftliche Fortentwicklung eines Landes ist konstrukitv, also aufbauend, angesiedelt unter der Teilhabe aller Kräfte, der regierungstreuen, wie der oppositionellen.  

Aber dazu bedarf es einer übergeordneten und kollossalen menschlichen Größe, die Vorteile, Nachteile, Mängel bei der Bewirtschaftung ihres Landes analysierend erkennt und im Wirkungs-prinzip gegen die schlimmen Ursachen behebt.  

Ein einzelner Mensch kann eine solche Aufgabe kaum schaffen.Er ist auf den gesamten Verstand vieler Mitglieder seines Volkes, also auf eine Art völkische Gesamt-Vernunft angewiesen, um die anstehenden Probleme lösen zu können.  

Ernährungs-, Versorgungs- und Bezahlungsengpässe enthalten eine Sprengkraft, die gravierende politische Krisen auf der ganzen Welt auslösen können. Einflußgrößen dafür sind:

Ein unzureichender Versorgungszustand, ein außerordentlich hohes Bevölkerungswachstum und eine sehr schlechte Regierungsqualität.

Eine alte erstarrte politische Elite, die von ihrer dynamischen jungen Bevölkerung meilenweit entfernt ist, korrupt ist und Vetternwirtschaft betreibt und die Perspektivlosigkeit ihrer jungen Generation nicht zielgerichtet verfolgt und aufhebt, braucht sich über einen Volksaufstand nicht zu wundern. Es gibt einen ganz strengen Zusammenhang zwischen Hungeraufständen, Preiserhöhungen für Grundnahrungsmittel und zu deren Zugang.  

 

Sehr viele arme Länder sind abhängig von internationalen Nahrungsmittelmärkten. Sie sind auf teure Einfuhren angewiesen. So ist zum Beispiel Ägypten der größte Getreide-Importeur der Welt.

Aber es gibt noch viele andere agrar-defizitäre Länder, die hohe Import-Rechnungen hinnehmen müssen. Und dies erhöht natürlich die politische Umsturzgefahr der beteiligten Regime. Eine schlechte Regierungsqualität, eine Nahrungsmittelabhängigkeit vom Weltmarkt, eine verfehlte Agrarpolitik des eigenen Landes ohne investive Produktionssteigerung auf den Gebieten für Saatgut und Wasser können einer angeschlagenen Regierung das Aus bescheren.  

Jede Bevölkerung will überleben können.Leider gibt es angeschlagene Regierungen, die ihre Bevölkerung beruhigen wollen, indem sie oft panikartig und in großem Stil Lebensmittel subventionieren, Getreide auf dem Weltmarkt aufkaufen und ihre Beamten-Gehälter erhöhen. Sie übersehen dabei oft sträflich, daß Nahrungsmittelimporte ihre Abhängigkeit vom Weltmarkt und von Nahrungsmittelhilfen erhöhen, wenn ihre eigene Landwirtschaft nicht durch Investitionen im Agrarsektor gestärkt und wettbewerbsfähig gemacht wird. Von fast sieben Milliarden Menschen auf unserem Planeten hungert sich eine Milliarde durchs Leben.  

 

Ein Baron und Freiherr                    02.03.2011   

Flitter, Glitzer, Glamour;

Baron und König muß man sein,

Wie der Brecht’sche Herr Keuner

Für sich laut, aber allein.

Prächtig war sein großer Auftritt

Mit rotem Teppich ohne Not;

Gekonnt war auch sein Abtritt

Im letzten Aufgebot.

Die menge applaudierte                          

Gegen allen Überdruß;

Nur ein Autor persiflierte

Und störte des Barons Genuß.

Dieser Autor bin ich selber,

Ganz im Unreinen mit mir;

Doch die menge ist wie Kälber,

Ich rate ab einfach sie Dir.  

 

Terror-Regime

Gaddafi hin, Gaddafi her;

Libyen leidet unter ihm;

Es tut sich ganz fürchterlich schwer,

Ihn abzuschütteln ganz intim.

Gaddafi hält sich an der Macht

Und will sie nicht verlieren;

Mit Morden er nur eins entfacht:

Sein sinnloses Machtgieren.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Gewalt wird ausgehalten,

Oft sogar im Überdruß,

In fremdlichen Gestalten.  

 

Auftrags-Schergen

Marodierende Schergen

Verbergen ihren Unterhalt,

Ihre bezahlte Gewalt, 

An Unschuldigen auszuüben.

Hier hilft nur eine Montur,

Ihrem Chef das Handwerk zu legen.

Denn man muß ihn verhaften,  

Aber vorher verkraften,

Um das Recht zu pflegen.

Dies wäre ein Segen

Gegen die Schergen-Kultur.

Gäbe es doch einen Degen

Gegen die Schergen-Tortur!

                                                                                                                                Münster, 28.02.2011

„Mangelnde Substanz“ war ihr Vorwurf an ihre Feinde

Sehr geehrte Redakteure ant. aus Berlin,

Das schamlose, sophistische, öffentlichkeitsverbreitete Gemetzel gegen Thilo Sarrazin hat jetzt auch seine Frau Ursula, Lehrerin einer Grundschule mit den Fächern Mathematik, Deutsch und Kunst, erfaßt.  

Ich prognostiziere: Die Schulaufsichtsbehörde für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird nach meinen Erfahrungen nie und nimmer eine Ehrenerklärung für Frau Sarrazin abgeben, weil sie wohl schon Vorbehalte und Aversionen gegen ihren Mann zu besitzen scheint.  

Wenn der Vorwurf ihres pädagogischen Fehlverhaltens nicht konkretisiert wird, kämpft Frau Sarrazin gegen scheinillusionäre Windmühlen und wird darin zermahlen.  

Ohne handfeste Beweise für das vorgeworfene Fehlverhalten, darf es auch keine dienstrechtlichen Konsequenzen, wie Entfernung aus dem Amt, Frühpensionierung oder Dienstunfähigkeit geben.

Frau Sarrazins Vorwürfe über eine mangelnde Substanz, haltlose Vorwürfe und eine oberflächengeschürfte, versteckte Informationspolitik und Vernichtungsstrategie müßte eigentlich die Berliner Senatsverwaltung aus ihren Angeln heben.  

Dies kann ich bisher leider noch nicht erkennen.  

Hat es denn Unterrichtsbesuche der oberen Schulaufsicht bei Frau Ursula Sarrazin in ihrer 36-jährigen Lehrerinnen-Praxis jemals gegeben?

Wenn ja, was haben diese Unterrichtsbesuche denn ergeben? Wenn nein, warum wird Frau Sarrazin dann verleumdet?                                              

Eine, von der Schulaufsicht durchgeführte, Unterrichtsbesichtigung müßte aus meiner Sicht den folgenden Fragen nachgehen:

Wie geht Frau Sarrazin mit ihren Schülerinnen und Schülern um, eher wohlwollend, zärtlich und lebenlassend oder eher häßlich, gemein und aggressiv?

Dies sind für mich die entscheidenden, tragenden oder wertvermindernden Einflußgrößen in der Bildung und keine wischi-waschi-Vorwürfe ohne Praxistest und eine aufgehobene Abwehrmöglichkeit beschuldigter Andersdenkender und Dissidenten, wie Frau Sarrazin.

Schriftliche, schulaufsichtliche Beschwerden haben nach meinen Erfahrungen oft einen überaus großen Zeilenabstand, einen knappen sophistischen Text auf eineinhalb Seiten und konfrontieren den, in den Schatten gestellten, Delinquenten mit konnotativen, sophistischen, eltern- und schülerlosen ungestützten Vorwürfen, damit sie gegen sich selbst eine möglichst geringe Angriffsfläche bieten und ihren auserkorenen Feind total vernichten können.  

Die schulaufsichtliche Strategie ist durchleitend perfide, weil sie keine Persptktive zu einer rehabilitierenden Auffassung und Personalentscheidung bietet.  

Solches Tun hat schon der Philosoph und katholische Theologe Josef Pieper in seiner Broschüre "Mißbrauch der Sprache - Mißbrauch der Macht, Schwabenverlag,  zum Ausdruck gebracht, allerdings leider ohne konkrete Hinweise zu seiner erlebten Sophistenwelt. Ergänzt hat diese Schrift Bernhard H.F. Taureck mit "Die Sophisten", im Junius-Verlag erschienen.

Es ehrt Sie übrigens, daß Sie einen Beitrag über Frau Sarrazin in der FAS gebracht haben.

Solche, die Öffentlichkeit interessierenden, persönlich ausgerichteten journalistischen Beiträge werden leider nach meinen Erfahrungen eher totgeschwiegen, da sie kaum bewältigt werden können.  

Ich kann dies kaum ändern, denn auf eine demonstrierende Straße gehe ich nicht. Obwohl die Bildung für das Fortkommen eines Menschen unbestreitbar immens wichtig ist, wurde mein Bildungsbuch über schädliche und nützliche Bildungsparameter von der F.A.S. total totgeschwiegen.Diese bildungsfeindliche Einstellung Ihrer Zeitung verzeihe ich Ihnen nicht. Darum habe ich auch mein FAS-Abonnement  gekündigt.  

Die Fülle an Wissen ist meines Wissens nach vorwiegend im Nichts angesiedelt: Ich weiß, daß ich nichts weiß, und das macht mich fast total unglücklich. Aber es tröstet mich, daß antike Größen, wie Aristoteles und Sokrates ähnlich, wie ich, gedacht haben.

Dr. Ratio Nenstoff, der unermüdlich tätige Naturwissenschaftler und Menschenfreund.  

 

Hindernisse für einen passionierten Angler

In den letzten 20 Jahren wurden die Möglichkeiten für einen Angler, Fische zu fangen, ganz erheblich eingeschränkt.  

1.) So darf er keine losen Angelschnüre, d. h. Aalschnüre, mehr benutzen;

begründet wurde dies meines Wissens nach nicht.

2.) Ihm wird das Angeln mit einem lebenden Köderfisch und Drillingshaken verboten, obwohl der angeköderte Fisch durch Lippen- oder Schwanzköderung aus meiner Sicht kaum Qualen erleiden muß.

Er hat nur seinen Gefangenen-Status zu erleiden, bis ihn ein Raubfisch als Beute erfaßt.

3.)  Stärkehaltiges Anfütterungsmaterial darf wegen einer  angeblichen Verunreinigung des Gewässers nicht mehr verwendet werden, obwohl alle Fische dies Futter auffressen.

4.)  Die Fangmaße für die gefangenen Fische werden in der letzten Zeit kontinuierlich nach oben ausgeweitet. Ein gefangener Aal darf für die Mitnahme nicht kleiner sein, als  50 Zentimeter;

Wenn er das ist, muß er erst einmal laichreif werden und auf eine Länge von 80 bis 100 Zentimetern kommen, um im Saragossa-Meer von 1500 Metern Tiefe seinem Laich- und Vermehrungs-geschäft nachgehen zu können.

 

Banker-Malheur mit aufgehobener Banken-Pleite

Ein Banker ist ein Voyeur

Von unheimlichen Daten,

Bedenkt aber nicht das Malheur

Für wirtschaftliche Untaten.

Die Bankenkrise läßt ihn kalt;

Er kennt gar keinen Würgegriff;

Er wird dabei unendlich alt,

Duldet keinen einzigen Zugriff.

Untreue muß man dies nennen,

Begangen an dem Kapital.

Wir können dabei selbst nur flennen;

Banker gibt’s nicht als Ideal.

Geld wird auf das Spiel gesetzt,

Schrankenlos und ganz brutal;

Aber es wird oft versetzt                         

Auf einen fliegenden Portal.

Mit Schwimmen in der großen Kunst,

Ist Bankern selten wohl gedient,

Denn der große Nebeldunst

Ist  niemals vollkommen geschient.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Banker sind gar kein Vergnügen.

Banker sind nur ein Verdruß,

Lassen sich nicht unterkriegen,

Müssen sich stets selbst genügen,

Sind aber kaum je ein Genuß.  

 

Kragenweite

Fehler können nicht verkraften,

Dumme Puten, dumme Hengste,

Woll’n dafür auch gar nicht haften,

Schüren ihre eig’nen Ängste.

Fehler wegräumen ist schwer,

Kostet sehr viel Arbeit;

Aber es wäre sehr fair

Und weniger prekär,

Hülfe es doch der Freiheit,

Sich zu Fehlern zu bekennen.

Kritik fördert die Gleichheit,

Den Ausgleich zu erkennen.

Geschlagen ist die Blindheit,

Ohne sie direkt zu nennen.

Kahlschlag wird meist produziert                         

Durch den kräftig Gescholtenen;

Die Beziehung wird konvertiert,

Der Kritiker zum Gemolkenen.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Fehler werden nicht ausgehalten.

Man verzeiht gar keinen Schuß,

Will die Fehler ganz behalten.

 

E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de

Fax: 0251/ 97 20 531   

 

Auf Ihren Zeitungsartikel „Eine Stimme fehlt“ habe ich die folgende Antwort:

Lieber Herr Kracher, Es fehlt nicht nur eine Stimme für ein Plädoyer, das der Literatur eine wichtige Stimme gegen Schweigen, Ignoranz und verdorbene Verhältnisse einräumt. Es sind viele Stimmen nötig, um unsere Welt in ein bekömmlicheres Licht zu kehren. Die wortreiche Sprache der Dichter, Schriftsteller, Dramatiker und Kritiker kann eigentlich nicht mächtig genug sein, um den Mißbrauch von Sprache und Macht anzuprangern. Warum lassen Sie eigentlich meine Leserbriefe schweigend an sich abtropfen?Wollen Sie einer Verbesserung der Bildung den Garaus machen?Was wollen Sie in Ihrem kostbaren Leben noch erreichen, wenn Ihnen nicht einmal eine Rückkopplung mit meinen Leserbriefen gelingt?Ich habe mir nichts vorzuwerfen;  Ihnen aber werfe ich eine fehlende Resonanz und Antwort auf meine Leserbriefe vor. Wollen Sie die Unbildung, die Nichtbildung, das Analphabetentum auf Ihre Fahnen schreiben? Sind Sie womöglich ein armer, menschlich unausstehlicher, Negativling oder denken und handeln Sie positiv?Bisher habe ich Ihre Gesinnung und Haltung noch nicht heraus-gefunden. Aber dies ist nur eine Frage der Zeit und meines  analysierenden Vorgehens. Ihre Gesinnung kann lebensbejahend, wie auch lebensverneinend sein.Ich habe in meinem achten Buch angeblich massiv gegen Persönlichkeits- und Verlegerrechte verstoßen und gefährliche Worte riskiert, so daß es bei meinem Verlag öffentlich unveröffentlicht auf Halde liegt. Wenn ich als Buchautor die personellen, in Presse-, Rundfunk- und Fernsehorganen an die Öffentlichkeit gesendeten Wahrheiten durch Phantasienamen verfremden soll, verliert der historisch und chronologisch bezeugte Bericht unwiderruflich seine Substanz, seine Glaubwürdigkeit und Authentizität. Er ist dann aus meiner Sicht illusorisch und fiktiv angesiedelt. Als Herausgeber der F.A.S. und als Medienwächter für eine authentisch einwandfreie Berichterstattung sind Sie aufgerufen, einem solchen fiktiv erzeugten Mißstand die Stirn zu bieten. Chronologie und Authentizität dürfen nicht verloren gehen, wenn Persönlichkeitsrechte mit womöglich zweifelhaftem Charakter angemahnt werden. Wenn Sie auf diesem Sektor kämpferisch voranschreiten, bin ich Ihr Mann. Unsere Nachkommen wollen sicher nicht verführt werden, denke ich. Sie brauchen ein nachvollziehbares mediales und schriftstellerisch geäußertes aufrichtiges Geschehen, keine Fiktivitäten. Geschwafel und Weitschweifigkeiten schrecken so manchen Leser von seiner Lektüre ab. Nur werden diese Gedanken-Fragmente leider als Gedankenmüll bei den Verursachern kaum erkannt. Darum können sie diese auch nicht so ohne weiteres loswerden.

Die Heine-Formel von Gedanke und Tat, von Geist und Macht, gefällt mir. Da haben Sie etwas Tüchtiges ausgegraben.

Die Macht schweigt, weil sie keine Angriffsflächen bieten will, denn kaum jemand ist umfassend informiert, so daß er sich jederzeit gegen Angriffe verteidigen kann. Transparenz ist äußerst selten; es grassiert die Verschlossenheit. Angela Merkel besitzt für mich unbestreitbar schablonenhafte Züge; sie ergeht sich in Allgemeinplätzen, die nicht weiter helfen, weil ihr die konkrete Handlungsbereitschaft, vielleicht auch -fähigkeit dazu  fehlt.  

Thilo Sarrazin hat Recht, wenn er die konstruktive Intellektualität eines Menschen als Standardgröße verneint und elementar anzweifelt. Ob diese Kognitivität genetisch oder erzieherisch bedingt ist, scheint mir zweitrangig zu sein. Sarrazin hätte sich viel Ärger ersparen können, wenn er sein Buch "Deutschland schafft sich ab" ohne Tabellen und Statistiken auf 150 Seiten gestrafft hätte. Aber niemand ist unfehlbar; auch der Papst ist es nicht. Die Sprache und ihre Verständigung werden selbst in einem akademischen Zuständigkeitsbereich immer  ewige Krücken bleiben.  

Integrationsunwillige Einwanderer gehören nicht zu Deutschland, denn sie bilden eine eigenständige, unabhängige kulturelle Enklave ihres Auswanderungslandes.Was sein soll, und was bekömmlich ist, erfährt man meistens erst später, wenn die Gegenwart fruchtlos an einem vorbeigezogen ist. Wer die Welt verändern will, darf sie wenigstens nicht zerstören. Abwarten auf den Erfolg einer mir gemäßen Politik, ist nicht meine Sache; darum schreibe ich meine Bücher unter Dr. Ratio Nenstoff, meinem Pseudonym, im Verlag Monsenstein und Vannerdat in Münster. Der Leser soll meinen Stoff in Rationen und mit Verstand aufnehmen können. Schweigen ist das Resultat auf minimierende Angriffsflächen der politisch mächtigen Personen gegenüber ihren Kritikern. Wer dringt denn schon durch gegen eine Laufzeit-verlängerung der deutschen AKW's angesichts der befürchteten GAU's in Japan nach deren Erdbeben?  

Das Denken findet meines Erachtens ohne Sprache statt; aber eine sinnvolle Übermittlung der Gedanken an eine andere Person macht Sprache aus. Erfolg oder Erfolglosigkeit beim Ankommen der eigenen Gedanken bei einer anderen Person sind das willkommene oder unwillkommene Resultat. Das politische Denken hat weite Kreise unserer Bevölkerung erfaßt, und diese wollen der politischen Macht nichts Nichtssagendes überlassen. Sie wollen eine plausible Auskunft erhalten. Die politisch ausgerichtete und geprägte Literatur scheint mir kaum verbreitet zu sein, allenfalls bei 0,01 Prozent angesiedelt; darum kann sie auch nicht beeinflussend sein; sie wird eher erbärmlich und ohnmächtig betrieben. Das Medium, die Sphäre der Freiheit, wird von zwei Seiten ausgeübt, von dem, der seine Freiheit haben will, und von seinem Widerpart, der sie ihm nicht zugestehen will. Die Leserbriefe von der F.A.S. sind in der Regel oberflächend geschürft und zu kurz, um meine Gedanken würdigend mitzuteilen. Ändern Sie das bitte, wenn Sie es denn können sollten.

Es fehlt die Stimme, es fehlt das Wort;

Man braucht die Kimme für jeden Ort.

Nach diesem Schuß

Mache ich Schluß.

Sonst bleibt nur mein Verdruß.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  

 

www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.  

 

E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de

Gewalt

Ach was muß man doch von bösen  

Menschen hören und auch lesen,

Wie zum Beispiel hier von diesen,  

Die Gaddafi und Nato hießen;

Übten sich in der Gewalt

Schwerwiegend mit Gegengewalt,

Kamen aber zu keinem Schluß

Ohne einen letzten Schuß.

Das Gleichgewicht des Schreckens  

Verlor sich im Militär,

Das im Zustand des Verreckens  

Für Frieden spricht mit dem Gewehr.  

Wahrheit ist meist kein Vergnügen,

Schreckt die Leute durchwegs ab,

Wollen ihr gar nicht genügen,

Schauen auf sie nur herab.  

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Gewalt ist mit dem Teufel.

Dieser freut sich mit Genuß

Über alle Friedens-Zweifel.  

 

Mufti und Schufti:

Gewalt gegen Gewalt 

Libyen ist in aller Munde,

Gewalttätig durch Gaddafi.

Arme Menschen gehen zugrunde

Mit veni, vidi und vici.

Tod macht öffentlich die Runde;

Gewalt streut das Verderben aus;

Gewalt aus machtlüsternem Grunde,

Schafft der Gewalt nicht den Garaus;

Vielmehr wird sie maximiert,

Richtet größeren Schaden an,

Denn die Gewalt stets eskaliert;

Frieden kommt gar nicht voran.

Gewalt ist gar kein Allheilmittel,

Stellt den Frieden auch nicht her,

Ist vielmehr des Henkers Büttel,

Frieden bleibt visionär.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Gewalt läßt sich nicht aufhalten.

Gegengewalt ist wie ein Schuß,

Berserkert nur die Gewalten.  

 

Dr. Ratio Nenstoff, 48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531

Der folgende Beitrag soll Verallgemeinerungen, die von einem Einzelfall kurzschlußartig auf das Ganze schließen, an den geistigen Pranger stellen:

Lieber Herr Zeter,

Ihr Beitrag „Wir können alle Menschen satt bekommen“ vom 06.03.2011 in der fas gefällt mir nicht.   

Die Verallgemeinerung in Form einer Absolutheit Ihrer Titel-Überschrift bekommt mir nicht, weil sie der Realität widerspricht.  

Wenn ich mich nicht irre, schlagen sich circa 1,5 Milliarden Menschen von knapp 7 Milliarden der Weltbevölkerung hungernd durchs Leben. Sie haben nicht genügend Geld, um sich ihre Nahrungsmittel zu beschaffen. Das sind immerhin 15 bis 20 Prozent der ganzen Erdbevölkerung, also ein nicht unbeträchtlicher Anteil.

Wie will man diesen Mangel beheben?

Ich glaube nicht, daß Pestizide, Herbizide, Fungizide, gentechnische Errungenschaften, Getreidespekulanten und innovationsfeindlich eingestellte Bauern dabei helfen könnten.  

Diese gigantische Aufgabe können weder Herkules, noch Barak Obama oder unsere Kanzlerin Angela Merkel leisten. Hinzukommt, daß der Preis für Nahrungsmittel abhängt von Angebot und Nachfrage. Wenn die Nachfrage höher ist, als ihr Angebot, steigen die Preise und werfen die armen Leute in ihrem Dasein zusätzlich zurück.  

Ungesunde, dick machende, Ernährung betrifft eine Milliarde Menschen, die den 1,5 Milliarden Hungernden gegenüber stehen.  

Eine ökologisch landwirtschaftliche Handarbeit, die Wildpflanzen mit Herbiziden zu bekämpfen, halte ich für nicht erforderlich, weil diese Strategie die agrarischen Nutzpflanzen gegen Wildkräuter nicht immunisiert; salem aleikum; Azuro, so ist das Leben, nämlich nur vordergründig und nicht eben.  

Jeder Landwirt kann unwillkommene Wildpflanzen durch Handarbeit und jäten entfernen; dies ist nur eine Fleißarbeit von Knechten und Mägden, die es früher einmal gegeben hat, die aber heute durch ausländische billige Arbeitskräfte jederzeit ersetzt werden können.  

Vielleicht gibt es ja schon bald kleine robotisch und elektronisch gesteuerte Ertragsmaschinen, die sich die Wildkräuterbekämpfung gezielt zur Aufgabe gemacht haben.                

Leider werden meine Leserbriefe vollkommen von der F.A.S. totgeschwiegen und damit der breiten interessierten Leser-Öffentlichkeit zensierend vorenthalten.  

Meine Überzeugung für ein derartig ignorierendes und schweigendes Verhalten ist ganz einfach:

Die betroffenen F.A.S.-Redakteure und Journalisten schämen sich, weil sie nicht so weit gedacht haben, wie ich. Sie wollen ihre Fehler behalten, touchieren, aber erst gar nicht ausbügeln, weil das zu beschwerlich ist. Trostlos bleibt damit die Welt.  

Die Medien können, dürfen und wollen unsere Welt wohl auch nicht zum Besseren kehren.

Und darum muß ich als unbekannter, unerkannter und unwillkommener Buchautor auch immer weiter schreiben.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de  und www.ratio-crescat.de und org.

E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de  

 

Einsam 

Einsam mit Gedichten,

Einsam mit Geschichten,

Einsam in der Welt,

Einsam und allein,

Einsam in der Pein,

Einsam selbst im Sein,

Einsam auch im Schein

Der anderen Leute,

Im hier und jetzt

Und auch im heute.

Einsam bis zuletzt,

Einsam unvernetzt,

Einsam, nicht geschätzt,

Einsam stets versetzt,

Einsam ausgesetzt,

Einsam und verhetzt,

Isoliert ab jetzt.

Dies ist wohl noch schlimmer

Als die Einsamkeit.

Isolierung, die für immer

Macht sich breit in Schweigsamkeit,

Fehlt sogar der letzte Schimmer

Aus der Hoffnungslosigkeit

In das Glück Gemeinsamkeit.   

 

Gegenüberstellung von guten Werten und Unwerten in unserer Gesellschaft

Münster, 01.04.2011

Vertrauenswürdigkeit – Mißtrauen und Vertrauenslosigkeit

Glaubwürdigkeit – Unglaubwürdigkeit

Zivilcourage = Mut – Feigheit

Nächstenliebe – Nächstenhaß

Ehrlichkeit – Lüge

Klugheit – Dummheit  

Empfindlichkeit – Robustheit

Gewaltlosigkeit – Gewalttätigkeit

Friedenswille – Kriegsbereitschaft und Feindschaft

Sympathie – Antipathie

Hilfsbereitschaft – Hilfeverweigerung

Fleiß – Faulheit

Lernwille – Lernunwille

Freundlichkeit – Feindlichkeit

Kontaktfreude – Kontaktlfeindlichkeit

Wissenschaftliche Neugier – wissenschaftliche Verschlossenheit  

Transparenz und Offenheit – Verschlossenheit / Verschwiegenheit

Heimatbewußtsein – Ohne heimatliche Wurzeln

Unabhängigkeit im Denken und Handeln – Abhängigkeit davon                           Entschlossenheit für das Gute und Gerechte – Hang zum Schlechten und Ungerechten Wahrheitsliebe – Lügenhang

Klartext reden – Hang zum Schwafeln

Disziplin – Hang zum Chaos

Ordnungssinn – Unordnungschaos

Sauberkeitssinn, Sorgfalt – Schmutzerhaltungssinn

Freigiebigkeit – Geiz

Freiheitsliebe – Unfreiheit

Konstruktivität – Destruktivität

Konkretheit – Abstraktheit

Flexibilität, Geschmeidigkeit – Starrsinn, Sturheit

Treue – Untreue

Geduld, Ausdauer – Ungeduld und Mauer 

Prägnanz – Verschwommenheit

Konzilianz, Sanftheit – Impertinenz, Frechheit

Konsumaskese – Völlerei

Entschlußkraft – Unentschlossenheit

Sportlichkeit – körperliche Trägheit

Achtsamkeit – Unaufmerksamkeit  

Tatkraft – Tatenlosigkeit

Freundlichkeit – Feindlichkeit  

Bedürfnislosigkeit – Schlemmerei

Feindesliebe – Feindeshaß

Existenzfreude – Existenzangst

Todesverachtung – Todesfurcht

Alkohol- und Drogenkontrolle – Mißbrauch ihrer Zugänglichkeit – Ignoranz  

Einvernehmlicher Sex – Vergewaltigung

Glücksstreben – Unglücklichsein

Schicksalsbestimmung – Befreit davon sein

Positiv denken – negativ unterworfen sein

Diplomatie im Fröhlichsein – Unglücklich im Dasein

Technikfreundlichkeit – Technikfeindlichkeit

Wohlstand  - Armut

Demokratie  -  Diktatur,                          

Körperliche Unversehrtheit – Körperverletzung gegen die menschliche Natur.

Gesunde Körperlichkeit - Beleibtheit, Freßsucht

Einwandfreie Sprache – Ihr Mißbrauch pragmatisch in der Sache – verbessert ihren Verlauf

Geordnete Herrschaft – Anarchie

Demokratisches Wirken ohne Perfidie.

 

Folgerichtiges Denken

Erheitert meist keine Person;

Eher bekommt ihr das Ablenken

Aus ihrer schmalen Position.

Denken ist unheimlich schwer,

Beflügelt nicht, sondern erschüttert,

Ist einfach auch mal ungefähr,

Geradezu  verbittert,

Gegen Unzulänglichkeiten,

Persönlich, aber auch fremd,

Beleben keine Fertigkeiten,

Da sie oft verschwommen sind.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Denken läßt sich überwinden,

Wenn man es in einem Schuß,  

Einbauen kann und binden.  

 

Goethe und ich

In Arthur Schopenhauer, Reclam, „Aphorismen zur Lebensweisheit“ Von Arthur Hübscher (1949, 1991 und 2007) habe ich auf Seite 21 ein vierzeiliges Gedicht von Goethe vorgefunden. Ich zitiere es, wie folgt, und ergänze es unbefangen weiter:

 

Volk und Knecht und Überwinder,     (Johann Wolfgang von Goethe)

Sie gestehn, zu jeder Zeit,

Höchstes Glück der Erdenkinder

Sei nur die Persönlichkeit.                               

 

Dies Gedicht will ich fortsetzen,

Ist es doch zu sehr gestrafft;

Ein Volk als Knecht zu verhetzen,

Ist nicht immer angebracht.

Gesundheit, Kraft und die Potenz,

Machen Persönlichkeit wohl aus,

Bieten in ihrer Vehemenz

Aber keinen achtbaren Schmaus.

Achtung, Ruhm, der Rang und Ehre

Gehen darüber noch hinaus,

Manch‘ einer glücklich davon zehre,

Macht andres ihm doch den Garaus.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:

Goethes Weisheit ist gediegen,

Oberflächlich angerußt,

In die Wahrheit nicht gestiegen.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.  

Umgekehrt klingt es fester:                              

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser,  

denn es gibt dafür keinen Messer,  

der beides im Guten vereint.

Der Vorteil ist, wie es scheint  

dem Rang nach beklommen;

Vertrauen nur kräftig verdrießt,  

wenn es ist vollkommen verkommen.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Vertrauen ist gut ohne Beschuß,

Sucht meistens aber seinesgleichen.

 

Be

acht

ungs

silbiges

Lebensglück  

         16.04.2011

Was bestimmt unser Lebensglück? –  

Was einer ist, nicht was er hat.

Haben ist oft ein Mißgeschick,

Verbunden ohne Geistestat.

Mancher schlemmt sich durch das Leben,

Ist wohl kaum seines Glückes Schmied;

Ehre, Rang und Ruhm sind eben,

Nichts, was uns aus dem Abgrund zieht.  

Mächtig sind stets Kraft und Moral,

Dem Schicksal kaum unterworfen,

Gelten aber als ganz banal,

Und werden meistens verworfen.

Lebensglück braucht wohl ein jeder,

Erkennt die Zutaten oft nicht.

Diese sind wie eine Feder,

Filigran in ihrem Gesicht.

Und so komme ich zu dem Schluß  

Mit meinem Markenzeichen:

Lebensunglück ist nur Verdruß,

Stellt keine fröhlichen Weichen.

 

Was einer ist, was einer hat und was er vorstellen will:

Die Kraft eines Menschen 

(Seine Eigenschaften und seine Fähigkeiten)

Was einer ist, dank seiner Kraft,

Ist mehr als der Besitz,

Den er so heranschafft.

Dieser ist nur ein kleiner Schlitz

Für Gesundheit und Charakter;

Oft braucht es einen guten Blitz

Gegen einen Kalfaktor.

Denn dieser ist oft wie ein Witz,

Kein lebendiger, heilsamer Traktor,

Der uns unbedingt vorwärts bringt

Und selten nur beschwingt

In unserem sterblichen Treiben;

Und so nur noch feil bleiben:

Rang, Ruhm und große Ehre,

Bieten aber kein Allheil,

Sondern oft nur eine Leere.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Fehlende Kraft ist nur Verdruß,

Ohne richtig gestellte Weichen.   

 

Genüsse 

Physische, geistige Genüsse,                                 

Machen unser Dasein aus,  

Sind ohne jegliches Geküsse,

Nicht ohne Frohsinn und Garaus.

Was einer in sich selber ist,

Und was er an sich selber hat,

Beschert das Glück um vieles mehr,

Was er an Besitztum einfach hat.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:  

Genüsse sind der Welten Schuß

Liefern auch das Abweichen.  

 

Subjektive Güter

Ein edler Charakter,  

Ein fähiger Kopf,

Sind wie ein Doktor

In einem Topf.

Ein glückliches Temperament,  

Und ein heiterer Sinn,

Sind ein breites Fundament

Mit echtem Gewinn.

Kommt noch dazu, ganz wohl beschafffen

Ein völlig gesunder Leib,

Braucht man sich nicht aufzuraffen,

Man kriegt dann fast noch jedes Weib.

Gesunder Körper, gesunder Geist,

Machen unser Glück stets aus;

Dies ist wie es auch wohl heißt,

Subjektiv begütert meist.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Subjektiv sind nur die Güter

Allererster Kategorie,

Füllen sie doch die Gemüter,

Als Orgie, wie noch nie.

 

Geisteskräfte und Geistesstarre

Geisteskraft, die Wunder schafft,

Gibt es nicht in uns’rem Leben.

Es fehlet ihr die Zauberkraft,

Die mit voll geballter Macht,

Zufriedenheit in uns schafft,

Die das Glück uns wohl beschert,

Beklommen, aber unbeschwert,

Ertüchtigt uns im Aufwärtsgleiten.

Ist die Geisteskraft verkehrt,

Verharret sie in ihrer Starre,

Hilft man sich nur schwer belehrt,

Zieht aus dem Dreck die Karre.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Geisteskraft ist wie ein Kuß

In dem bewegten Leben;

Geistesstarre selten Genuß,

Führt auch nicht zum Beben.

 

Ein gesundes Alibi

Gesundheit ist ein Alibi

Für vorzügliche Genüsse;

Ihr Krankheitsgrad ist hoch, wie nie;

Darum gibt es auch kaum Gelüste.

Glücklichsein ist rares Los,

Bestellt, gewollt im Nimmersatt;

Glücklich sein braucht einen Stoß

Für das Leben ohne Patt.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Gesundheit ist ein kühner Schuß

Medikal und terminal,

Verursacht oft nur pur Verdruß,

Da er ist vollends vital.

Unser Tod steht uns zur Seite,

Auch wenn wir ihn ganz frontal,

Schieben wollen zu uns‘rer Seite;

Bleibt er uns doch ganz total,

Bankrott, wie eine Pleite.

 

Die Kraft und die Freiheit des Wortes

Das Wort wird in den Schatten gestellt,

Selbst, wenn es ist ganz mächtig,

Es die Mächtigen kaum erhellt,

Ihrer Macht frönen sie ganz prächtig.

Das Wort ist leider ganz ohnmächtig,

Erleidet staatliche Zensur;

Freiheiten sind nebensächlich,

Gewinnen auch keine Statur.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Wortes Kraft ist nur Verdruß.

Kein einziges Lebenszeichen.   

 

Proletarier

Prolarier aller Länder vereinigt Euch!  

Laßt Euch nicht von die Kapilisten an die Löhne pinschen!

Opportisten, Maschinatheisten und Meinungs-rasardeure!  

Hört her! Laßt die Meinung desertieren,

am besten hinein ins Nirgendwo;

nur dort darf sie noch existieren als Unmeinung zum Geratewohl.  

Floreat vagabundus ratio = es blühe der umherschweifende Geist,                                 

denn dieser ist auch oftmals dreist,  

erfrecht sich gegen Gebote,  

überschreitet auch Verbote zumeist,  

ist grenzenlos als Vagabund,

sieht vieles an als einzig Schund.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Satire ist nicht nur Verdruß,  

Stellt aber ihre Weichen.

 

Pausen

Pausen einlegen muß das Gehirn,

Freiheiten und Zwang bedienen;

Entwirrbar muß sein der Zwirn,

Und zwar auf allen Schienen.

Lebenskunst ist ein Gebiet

Für unermüdliche Streiter;

Ist es so, wie man es sieht,

Hat das Leben auch Begleiter?

Und so komme ich zu dem Schluß,

Als meinem Markenzeichen:

Pausen sind stets ein Genuß,

Aber nur mit günstigen Vorzeichen.

Dringlichkeit ist stets Gebot,

Macht die Pausen oft zunichte;

Was davon ist denn Verbot,

Juristisches Gerichte?

Aushalten

Aushalten ist eine Kunst

Für einen Germanisten,

Braucht er doch für diese Gunst

Einen Fetischisten

Dieser frönt wohl der Natur

In seinem Können und auch Walten,

Hat wissenschaftliche Statur,

Läßt sich geistig nicht aufhalten.

Natur und Geist sind wohl im Bunde,

Wissenschaftlich beiderseits,

Schlagen sich so manche Wunde,

Und dieses nicht nur einerseits.

Geisteskraft haben sie beide,

Allerdings wohl sehr getrennt;

Hierin liegt die große Scheide;

Wer es nicht faßt, der ist verpennt.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Geisteskraft ist ein Genuß

Für markante Weichen.  

 

Einem Randalierer ins Ohr geflüstert und in seinen Mund geschoben:

Zerstörungswut

Randale, das ist mein Gesicht;

Da bin ich mir willkommen;

Wut will ich rauslassen dicht;

An mir gibt’s kein Vorbeikommen.

Randale, das ist mein Prinzip,                             

Die Bürger aufzuschrecken;

Dies ist mein Lieblings-Betrieb,

Soll ich einfach so verrecken?

Zerstörungswut kommt immer an,

Verbreitet sie doch großen Schrecken;

Damit komm‘ ich gut voran,

Lasse andere verrecken.

Frustabbau bestimmt mein Leben,

Denn die Welt ist furchtbar schlecht,

Läßt sie mich doch gar nicht leben;

Ist das denn partout gerecht?

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Randale ist Folge von Frust,

Kein gutes Lebenszeichen.   

 

 

Düstere Seiten

Abstoßend, grotesk, skurril,

Darf ein Mensch mitunter sein,

Wenn es paßt zu seinem Stil,

Faszinierend im Dasein.

Existenziell liebkost,

Darf er hoffen auf das Glück,

Das ihn manchmal ganz umtost,

Aufhebet sein Mißgeschick.

Sinnentleert ist seine Sicht,

Öde in Befindlichkeit,

Schafft er denn in einem Stück

Eine neue Sinnlichkeit?

Und so komme ich zu dem Schluß:

Düster sind nur die Zeiten,

Die stehen unter Beschuß,

Sind gar nicht für das Gleiten,

Hemmen unseren Entschluß

Für manche starken Seiten.   

 

Plädoyer für eine reale Demokratie

Grausam ist oft unsere Welt

Mit ihren schlimmen  Umtrieben.

Jeder ist auf sich gestellt,

Offen, und auch  oft  verschwiegen.

Transparenz bleibt ungeschätzt,

Kommt dadurch zum Erliegen;

Verschwiegenheit aber verletzt,

Interessen, die gediegen,

Jeden vorwärts bringen wollen.

Realität wird so gemieden,

Obwohl wir ihr Achtung zollen sollen

Ohne großes schlechtes Schmollen.

Weiße Flecken im Gefieder

Hat die journalistische Zunft,

Denn sie feiert immer wieder

Ausufernd die Unvernunft,

Kehret einfach immer nieder

Jede Meinung gegen Vernunft,

Giebt sich  bürgerlich ganz bieder,

Ist aber gegen ihre Zunft.  

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:  

Presse, Briefe sind Verdruß,

Frönen ihrem Abweichen

Von einer löblichen Kultur,

Setzen keine Zeichen,    

Stellen keine Weichen,

Sind perfekte Unkultur.  

Dies ist ein Disput,  

Den man beheben muß,

Bleibt er doch verrucht und gar nicht gut 

Ohne einzigen Genuß.  

 

 

Münster, 08.05.2011

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de und org  

48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@tonline.de                        

In meinem Leserbrief vom 07.05.2011 über An(ge)dacht von Schwester Ancilla Röttger osc habe ich wie folgt Stellung genommen:   

Sehr geehrte Damen und Herren einer Andachtsposition,

Der guten Ancilla setze ich meine absichtsvolle andächtige Andacht gefacht und gekracht entgegen:  

Wo ist denn unser allmächtiger Vater und Gott ? Ich fühle ihn nicht. Wo ist er nur geblieben?

Er kommuniziert mit mir nicht; er ist verschollen und verschwiegen.  

Wo ist unser allmächtiger Gott nur geblieben? Wo hält er sich auf?

Meine schmerzenden Schreie vernimmt er nicht, er reagiert darauf überhaupt nicht;  

ich verstehe das nicht. Bin ich für ihn eine Illusion oder ist er selbst womöglich ein Phantom?

Jesus Christus ist Gottes Sohn, anerkannt als solcher von der Christenheit; im Islam ist er nur ein Prophet, was ist also Wirklichkeit?

Ob Jesus auferstanden ist von den Toten ist so ungewiß wie imaginäre engelhafte und hilfreiche Boten.  

Ist Jesus womöglich gar nicht tot gewesen?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

 

Liebe dpa- und WN-Redakteure,

Eine Zecke läßt sich sehr leicht mit einer glimmenden Zigarette aus der menschlichen Haut entfernen. Der Glimmstengel sollte dabei einen Abstand von 3 bis 5 Millimeter nicht unterschreiten, weil die Zecke dann womöglich verbrannt würde und ihre ganzen unangenehmen Infektionsanteile in die Haut einwandern könnten.

Das Saug- und Stechinsekt Zecke kann die Gluthitze des glimmenden Zigarettenstengels in der Regel nicht aushalten. Es löst daraufhin seine Mund- und Beißwerkzeuge in 45 Sekunden bis zu einer Minute aus der menschlichen Haut heraus. Das kann man bei gutem                          Sehvermögen auch einwandfrei beobachten.  

Sind die Mundwerkzeuge einer Zecke auf diese Weise freigelegt, kann man sie mühelos mit den nicht zu kurzen Fingernägeln von Zeige- oder Mittelfinger und rechtem Daumen absammeln und danach zwischen den beiden Daumennägeln zerquetschen. Eine tote Zecke ist auf jeden Fall eine gute Zecke. Ich hoffe, daß ich Ihnen mit meiner Zeckenbeseitigungsmethode und -Strategie eine zusätzliche Antizeckenhilfe geleistet habe.

Zecken sind wie die Anophelesmücke auch ganz gefährliche spinnenartige Insekten, die Borreliose und Meningoenzephalitis mit einer Beeinträchtigung unseres Gehirns infektiös übertragen können.

Mir ist gestern noch eine Zecke unter meiner Bonsai-Kiefer, die ich von toten Nadeln und Zweigen befreit hatte,  im Vorgarten über meinen linken Handrücken gelaufen. Hier hilft nur die Entdeckung durch die Augen; der Tastsinn hilft bei einer Zeckenheimsuchung nicht weiter; er ist zu schwach ausgeprägt.


PS.: Warum werde ich eigentlich mit meinen wertvollen Leser-Beiträgen durch die dpa und durch die WN totgeschwiegen? Können Sie die, von mir vermutete, Leserbriefschwemme nicht mehr sauber bedienen?  

Auf eine Verbesserung von Bildung wird nach meinen bisherigen Erfahrungen auch kein Wert mehr gelegt.

Mein zeitloses Dokument über eine vergebliche gymnasiale Bildung mit schädlichen und nützlichen Bildungsparametern wird unter den Teppich gekehrt;

kein Zeitungsverlag will es haben, und zwar in der Regel, ohne es kennenzulernen, also in Augenschein zu nehmen und sich kommen zu lassen.

Die Bildung muß also notgedrungen weiter in ihrem stiefmütterlichen und stiefväterlichen fremdbestimmten Dasein unverdient gegen so manche, uns schmähende, Pisa-Studie in ungestilltem Verlangen verharren.  

Was ist besser, als Totschweigen? - Ich will es Ihnen sagen:Es ist die Abkehr vom realen Leben in ein vielleicht ebenso fragwürdiges Jenseits mit der vagen Hoffnung auf ein fruchtbareres ewiges Weiterleben gegenüber unserem tristen und oft freudlosen Dasein.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,

www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

2. E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de 

 

Sichtschutz mit Freiheitsräuberei

Unser Reihenhausnachbar

Ist ein arger Gesell‘;

Ich könnte ihm krümmen sein Haar,

Und zwar jeden Tag auf der Stell‘.

Sträucher dicht an die Grenze

Hat er gesetzt, zwei Meter breit;

Sie decken mich zu zur Gänze

Mit überhängenden Zweigen weit.

Ich muß sie entfernen                              

In zweistündiger Arbeitszeit.

Sichtschutz hat er sich geschaffen,

Aber zu einhundert Prozent,

Leider zu meinen Lasten,

Vollkommen inkompetent.

Als Metzger zerfleischt er die Tiere

Für den menschlichen Verbrauch,

Er metzelt die Menschen auch nieder

Mit seinem dicken Bauch.

Er raubt mir die Freiheit

Durch den notwendigen Schnitt,

Belastet meine Gesundheit

Durch seinen Fehltritt.  

Die Ellenbogenstoßbrigade

Liefert uns oft die Musik,

Fordert uns ab die Parade,

Zerstört unser Geschick.

Verantwortungslosigkeit  

Ist ständig sein Gebot,

Sichtschutzbedürftigkeit

Vermindert seine Not.

Das Duzen lehnte er ab

Ohne Angabe von Gründen;

Er schaut auf mich hinab,

Verharrt in seinen Sünden,

Wälzt seinen faulen Bauch

Am liebsten in der Sonne,

Statt zu kürzen seinen Heckenstrauch

Zu meiner inneren Wonne,

Legt nackte Füße auf den Tisch

In seiner Waagerechten,

Schlüpft durch wie ein aalglatter Fisch

Und mimt noch den Gerechten.

Lebensfreude, Lebenslust

Lassen sich ertragen,

Lebensgier ist ein Verdruß,                                

Kann die Nachbarn wohl nur plagen.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Gesetze bleiben oft ohne Schuß,

Sind wie ein ödes Wahrzeichen.

 

Ein Mensch und seine Aufaben

Ein Mensch nimmt nur die Aufgaben wahr, die ihm wichtig und tunlich erscheinen,  

und wenn es das Faulenzen ist ganz und gar, er läßt sich gar nicht erweichen.

Werden ihm Fehler attestiert, entzieht er sich einem Streit, ignoriert einfach rundherum alle Fehler, und zwar völlig breit. Somit entzieht er den vorgeworfenen Fehlern ihre Existenz.  

Er bleibt der Herr der Lage, pulverisiert aber leider seine Kompetenz, fördert sie somit nicht zutage, ist eher gefangen in seiner Potenz.  

Aufgaben sind sehr  beschwerlich, hemmen uns in unserem Tun, denn sie sind niemals entbehrlich, verachten unser Jetzt und Nun. Und so komme ich zu dem Schluß, meinem Markenzeichen:  

Fehler sind betoniert, wollen mit Aufgaben nicht streiten, bleiben also isoliert, und zwar für alle Zeiten.  

Die Prognose ist erbittert, selbst in Zeilen noch verbittert; kann die Zukunft nicht aufhalten in ihren schlimmen Zügen, kann sie nicht einmal verwalten in ihren garstigen Bezügen.  

Aufgaben sind schlimm und schwer, ereilen unsere Gemüter, sind bisweilen so prekär,

daß es gibt keine Behüter.  

 

„Scharfe Kritik am Krisenmanagement“ von 06.06.2011:

 Liebe WN- und auch andere Redakteure, Fehler vorzuwerfen, ist die eine Sache, Fehler auszuhalten, ist die zweite Sache, Fehler einzugestehen ist die dritte Sache, Fehler auszubügeln ist die vierte Sache. Und die fünfte Sache besteht darin, daß die Kompetenzen für Fehler meist breit gestreut sind, und die Ursachen von den Wirkungen kaum auseinander gehalten werden können. Dies Konglomerat von Zuständigkeiten, Ursachen und Wirkungen ist wie ein gordischer Knoten, der von einem geistigen Herkules durchgehauen werden muß. Azuro, so ist das Leben, mal flach, mal schwach, mal uneben. Robert Koch bekämpft in seinen Auslegern ein EHEC- Loch mit Windmühlencharakter. Die EHEC- Epidemie ist leider systemrelevant, wie noch nie und braucht einen Kalfaktor, einen Einheizer, der geschwind alles richtig zusammen trimmt. Und so komme ich zu dem Schluß, meinem Markenzeichen:Scharfe Kritik bleibt nur Verdruß ohne sinnvolle Weichen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

 

Schmachtend

Schmachtend schaue ich sie an,

Schmachtend ist es nicht getan.

Ich verstricke mich in ihrem Blick,

Und es gibt gar kein Zurück.

Vorwärts muß ich einfach schauen,

Rantasten mich zu meinem Glück;

Wer kennt denn schon uns’re Frauen,

Erleidet nicht bald Mißgeschick?

Ein Erfolg wird meist bestritten

Von dem Manne ganz allein,  

Denn er ist oft nicht gelitten,

Darf nicht einfach fröhlich sein.

Denn die Frau baut große Hürden

Für ihre Eroberung ein,

Überhäuft den Mann mit Bürden,

Bereitet ihm so manche Pein.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Die Frau liefert den letzten Schuß,

Ohne ihn zu begleichen.

 

Das entsetzliche Böse

Und das Böse ist voraus,

läßt sich gar nicht unterkriegen,  

Ob mit Potter oder zuhaus,                             

Es geht stets ums Unterliegen.

Das Böse beherrscht unsere Welt,

Im Kleinen, wie im Großen;

Nichts ist so allein gestellt,

Im Ganzen, wie im Bloßen.

Der wahre Täter, das ist klar

Ist nur das Opfer mit seinen Blößen,

Ohne es gäb’s immerdar,

Niemals etwas einzuflößen.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:  

Das Böse ist nur ein Verdruß,

Dem Guten auszuweichen.

Böses und Gutes nur gelingen

Im selbstbewußten Verein,

Wenn sie ständig vorwärts dringen,

Mitunter auch völlig gemein.

Das Böse und das Gute

Sind Teile unserer Welt,

Die nur mit unserem Mute und auch Blute

Unsere gemeinsame Welt zusammenhält.

 

Welt der Ungeistigen

Die Welt ist groß, die Welt ist weit;

Jeder glaubt, er wisse Bescheid

Über unser menschliches Tun,

Kümmert sich entschieden darum,

Reagiert aber völlig betreten,  

Wenn man ihm Fehler vorwirft,

Will diese lieber zertreten,

Auch wenn sie sind tief eingeschürft.  

Fehler sind ein Schreckgespenst

Für jede menschliche Person,

Ungeist wird darum verhängt

Mit Lachen, sowie Spott und Hohn.

Doch die Fehler bleiben uns treu,

Lassen sich nicht ausmerzen,  

Sind wie der Ungeist völlig frei,

Er nimmt sie sich gar nicht zu Herzen.

Beibehalten will er sie,

Abwerfen kann er sie nicht;

Dies ist sture Strategie,

Fehlerlos ist ein Verzicht

Des unreifen Ungeists an den Geist.

Für diesen ist der Geist die Pflicht,  

Bekennen aber tut er’s nicht.

 

Schuld

Schuld zermürbt uns ganz brutal,

Wenn wir sie nicht abwenden können.

Sie erledigt uns ganz total;

Da hilft nicht mal das Flennen.

Schuld kennt keine Grenzen;                            

Sie ist für jeden erreichbar,

Er kann sich noch so schlenzen.

Ohne Schuld ganz wunderbar

Kann heute niemand glänzen.  

Schuld läßt sich nicht heben

In eine schuldlose Kategorie;

Sie gehört zu unserem Leben,

Nicht nur in der Phantasie.

 

Verschulden

Verschuldung ist oft Politik,

Sie ist wie ein Verbrechen,

Wenn denn daraus die Republik

Muß mühevoll  zerbrechen.

Entwickeln tun sich Schulden meist

Von alleine ohne unser Zutun.

Der Schuldenberg steigt ständig dreist

Ganz ohne unser Mittun.  

Und so läuft das Räderwerk

Ständig den Bach hinunter,

Verhält sich wie ein Zauberzwerg,

Mindert das Geld ganz munter.

Trödeln

Herumtrödeln ist eine Kunst,

Vor allem bei der Hausarbeit,

Stürzt sie uns doch in ihren Dunst

Unserer profanen Wirklichkeit.

Soll ich staubsaugen oder nicht,

Fragt sich der artige Mann;

Ich sehe den Staub gar nicht,

Und bin ihm auch nicht untertan.

Doch die Frau weiß es wohl besser,  

Sieht den Staub auch unsichtbar,

Und der Mann schleift seine Messer

Für das Trödeln wunderbar.                              

Staub ist immer ziemlich wichtig,  

Wenn er einen nicht berührt,

Wenn man gar nicht wird bezichtigt,

Ihn einfach nur macchmal  erhört.

Schulden

Sind katastrophal,  

wenn man sie nicht kann tilgen.

Edrücken uns oft ganz brutal

Ohne sich abzuschütteln.

Schulden sind wie Aderlaß,

Bieten uns Breitseiten,  

sind kränkend wie der Unterlaß,

Schlechtgemut in allen Zeiten.

Schulden sind ein groß‘ Malheur,

Werden sie nicht voll bestritten,

Bleiben stets ganz ungefähr,

Für das Opfer, wohl gelitten.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Schulden sind der letzte Schuß,

Meine Weichen zu begleichen.

 

Breivik, der norwegische Attentäter     

           04.08.2011

Breivik ist kein Denker

Ist Massenmörder in Person,

Ist ein teuflischer Henker,

Ist eine Unperson.

Sein Manifest im Internet

Ist eine waghalsige Pose,

Die garstig ist und ziemlich fett

Und ausfällt als Psychose.

Richtig denken ist sehr schwer,

Urteilen ist viel leichter;

Das Denken geht durch’s Nadelöhr,

Nichtdenken, das ist seichter.                            

Terroristen leben im Wahn,

Die Welt verbessern zu wollen,

Verfolgen ihre Irrlichtsbahn

Gegen alles Grollen.

Selbstmord nehmen sie in Kauf,

Auch unschuldige Opfer,

Kennen aber nicht den Lauf

Nach ihrem Tod als Opfer.

 

Breivik, der irre norwegische  Attentäter

Wer kann den Anschlag denn verstehen

Mit tausendfünfhundert Seiten?

Er war bestimmt auch kein Versehen;

Dies läßt sich kaum bestreiten.

Die Tat wurde kalt ausgeübt,

Vollkommen menschenverachtend,

Hat die ganze Welt betrübt;

Wurde nach Macht geschmachtet?                             

Breivik ist ein Menschheitsverräter,

Und er kennt gar keine Schuld;

Er fühlt sich als Opfer und auch Täter,

Sieht seine Missetat als Kult

Gegen alle Menschheitsschwächen,

Hat gar keine Geduld,

Will alles nur sofort zerbrechen,

Ohne seine eigene Schuld.

Und so komme ich zu dem Schluß,  

Meinem Markenzeichen:  

Attentat ist wie ein Verschluß  

Gegen alle Lebensweichen.

Verstehen wär‘ der letzte Schuß

Für ein wahres Lebenszeichen.

 

Menschliche Schicksale én passant

Ein Schicksal kann sich ändern,

Die Eigenheit und Betroffenheit nie;

Sie ist in vielen Ländern,

Subjektives Gut , oft sehr fragil.

Ein edler Charakter,  

Ein fähiger Kopf,

Sind manchmal schon lästige Laster

Für den armen aufmuckenden Tropf.

Ein glückliches Temperament

Ist nicht immer  wohlfeil zu haben,

Wenn die Stimmung nicht stimmt,

Um andere und sich selbtst zu laben.

Ein heiterer Sinn,

Ein gesunder Leib,

Verbreiten Frohsinn,  

Vermindern das Leid,

 

Unser Leben damit beschwert.

Gibt es Gott oder gibt es ihn nicht?

Das ist eine fundamentale Frage;

Auch ein Genie weiß dies nicht,

Dies ist meine klare Klage.

Und so komme ich zu dem Schluß,  

Meinem Markenzeichen:

Schicksal ist selten Genuß,

Öffnet kaum Lebensweichen,

Ist manchmal wie ein Schuß

Mit Donner und Erweichen.  

 

Post skriptum: Warum hat Gott die Bibel nicht selbst geschrieben?                               

Er stiehlt sich schweigend davon. Übrig geblieben sind wir armen kleinen Sünderlein. Gott hat uns am Anfang wohl als seine Geschöpfe nachgebildet gepriesen, aber inzwischen  vielleicht nicht nur  uns als Geschöpfe, sondern  das ganze Weltall abgeschrieben. Schweigend tötet so mancher die Welt, ohne sein Schweigen  zu erklären. Ein Hund, der seinen Herrn verbellt, wird oft bald abgeschrieben. Man schläfert ihn ein, weil er zurückgeblieben war in seinem Dasein.  

 

Dr. Ratio Nenstoff,

www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de  

An dieser Stelle werde ich nun einen Beitrag leisten über unausrottbare Todsünden unserer Menschheit und meine Erfahrungen dazu.Dieser Beitrag ist ein literarisches Zeugnis meiner geistigen Schaffenskraft und in der Literatur meines Wissens nach noch nicht vorhanden.  

Die erste unausrottbare Todsünde der Menschheit 

Ich habe in meinem bisherigen 72-jährigen Leben noch bei keinen  einzigen Menschen angetroffen, der imstande ist, einen vorgehaltenen Fehler, sogar in sanfter diplomatischer Verpackung, aushalten zu können.  

Es fand immer ein hundertprozentiger kommunikativer Kahlschlag des Gescholtenen an dem Fehlervorhalter, und ein Abbruch der menschlichen Beziehung zu mir statt, ohne den Wahrheitsgehalt der Anschuldigungen zu überprüfen, denn der Gescholtene will seinen Fehler behalten und nicht ausbügeln müssen, weil ihm dies zu anstrengend ist.  

Die bittere Folge dieses weltweit verbreiteten unmenschlichen Verhaltens, ist geistiger Stillstand, wenig Fortschritt und eine garstige geistige Leere. Dies ist eine Todsünde der Menschheit, die sich nicht abstellen läßt. Die Gekränktheit des Gescholtenen ist das willkommene Überlebensprinzip. Eine Huldigung der Beziehungsfreundschaft darf man nicht erwarten. Ich finde, daß man zufrieden sein kann, wenn man sich in unserer schwierigen, komplexen und globalen Welt einigermaßen zurechtfnden kann.  

Die zweite Todsünde der Menschheitbesteht in der Finanz- und Wirtschaftskrise, an der wir alle noch heute kräftig zu leiden haben. Sie wurde ausgelöst durch den amerikanischen Slogan: Take now, pay later! Nimm jetzt, zahle später! So haben sich die Menschen in Amerika, Griechenland und überall auf der weiten Welt, auch in anderen Ländern, wie Portugal kräftig verrschuldet.Sie haben jahrzehntelang über ihre wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse gelebt, mehr Geld ausgegeben, als eingenommen.Die Amerikaner haben 20 Billionen Dollar, die Griechen 330 Milliarden €uro als Schuldenberge gigantisch vor sich aufgetürmt, und sie können diesen hohen Schuldenberg kaum abtragen. Die Zahlungsunfähigkeit steht vor ihrer Tür, und der Sparzwang ihrer Regierungen läßt die Menschen auf die Straße gehen und demonstrieren, weil sie keinen Hoffnungsschimmer für eine Sanierung der gigantisch hohen Staatsfinanzen sehen.                               

Die dritte Todsünde der Menschheit  

besteht in der Oberflächenschürferei, die das Eindringen in die Tiefenstruktur eines Problems nicht zuläßt, weil die meisten Menschen in allen Gesellschaften, nicht weiter denken können und  nicht weiter denken wollen. Sie reduzieren ihren Denkstoff.  Denken ist schwer, darum urteilen die Menschen meist. 

Die vierte Todsünde der Menschheit betrifft den Müll. Es ist nicht der Restmüll, auch nicht der Papiermüll, und nicht der Recycling- oder gelbe Sackmüll, vermutlich nicht einmal der radiioaktive Müll, sondern der geistige Gedankenmüll, den jeder Mensch mit sich herumschleppt, den er nicht loswerden kann, weil er unsichtbar ist. Nur ein guter Freund kann ihn erkennen durch einen innigen Gedankenaustausch und ihn womöglich beseitigen helfen. Dieser Gedankenmüll ist verantwortlich für alle anderen Sorten von Müll, weil er nicht durchforstet wird;  er wird eher links liegen gelassen.  

Wer einen Zeitungsartikel tiefenstrukturiert zur Kenntnis nimmt, kann in der Regel mannigfaltigen Gedankenmüll aufspüren, wie inhaltslose Leere, Banalitäten, Trivialitäten, Gefasel, Unwahrheiten, Halbwahrheiten, ganz wenige Wahrheiten, viel Weggelassenes, ärgerliche Wiederholungen, oft im immer selben Gewand, fehlende Definitionen über Kürzel, wichtige Begriffe, Fachausdrücke und Fremd-wörter; und es werden vielfach unbewiesene Behauptungen aufgestellt, wie:

Eine doppelte Staatsangehörigkeit ist keine Seltenheit. Sie ist aber kein Mittel zur Integration. Ich halte dagegen behauptend hinzu:  Sie erleichtert die Integration, weil sie nämlich die affektive und kognitive Kombination zwischen dem Ursprungsland und dem neuen Immigrations- und Einwanderungsland herstellt.  

Es fehlt an allen Orten an mentalen Infrastrukturen mit einer geordneten Zugriffsmöglichkeit. Ordnung ist das halbe Leben, Chaos das ganze. Unvergeßliche Zeitungsartikel wurden mir bisher so gut, wie gar nicht beschert. Der unverzeihliche und kaum abtragbare Gedankenmüll hat wohl viele Redakteure und Journalisten im todsündigen Würgegriff; nur sie erkennen ihn oft leider nicht, sonst würden sie ihn wohl kaum  verabreichen, weil sie ja ihren Lesern imponieren wollen.  

Ich wiederhole noch einmal meinen Spruch: Denken ist schwer, darum urteiilen die Menschen meist, denn das Urteilen ist leichter, als das Denken.  

Das Ende meiner Welt wird für mich eingeleitet, wenn ich in meinem unbeholfenen Dasein einfach wegzensiert werde, wenn mein Selbstvertrauen beschädigt wird, wenn man mir Qualen und Schmerzen zufügt, mir also in der Seele wehtut.  

Die fünfte Todsünde der Menschheit  

Die Schreckensherrschaft vieler Regime in Afrika bereitet vielen unschuldigen Opfern den Tod. Die totalitären diktatorischen Regime, die sich oft militärisch mit Rebellen auseinandersetzen müssen, haben nur eines im Sinn: Sie wollen sich durch Mißbrauch der Sprache und Mißbrauch der Macht am Leben erhalten. Dies gelingt ihnen durch veranstaltete Massaker an ihren Oppositionellen, so daß die Rebellion an Stärke verliert. Die Opposition wird tödlich ausgemerzt. Die Rebellion blutet aus. Es herrscht ein Schrecken ohnegleichen und ohne Ende.  

Reformen werden nicht angesteuert, weil die herrschenden Machthaber damit in der Regel überfordert sind.  

Die Ursurpator-Regierungen können nach Austilgung ihrer revoltierenden Gegner ganz beherzt weiter Macht ausüben, Willkür walten lassen und die demokratische Meinungsfreiheit zu ihrem Todfeind erklären.  

Gewalt erzeugt Gegengewalt, aber keinen Frieden.Die totalitären Regime können doch undurchsichtige Machenschaften erkennen und auflösen, ohne gleich Tote  produzieren zu müssen.  

Unruheregionen lassen sich durch wirtschaftliche Entwicklung und wachsenden Wohlstand befrieden; hierin fehlt es wohl an geistigem Potential.  

Wer das Recht eines Andersdenkenden, eines Dissidenten, mit dessen geistigem Gedankengut in Frage und an den Pranger stellt, darf sich nicht wundern, wenn Rebellion das Resultat ist.  

Gerechtigkeiten sind stets auf mehreren Seiten personenrelevant vorhanden, auf der Seite der Regierenden, wie auf der Seiite der  Rebellierenden. Wer Gerechtigkeitsansprüche  unbeprochen wegzensiert, vergeht sich an der Menschheit.  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und beide org 

 

Selbstmitgefühl / Selbstwertgefühl

Ich bin mir selbst mein bester Freund. Als Feind möchte ich mich nicht haben, denn ich bin in einer Feindschaft oft nur schwer zu ertragen, weil für mich alles regelgerecht ablaufen muß. Wer gegen mich aufkommen will, muß schon triftige Gründe haben. Ohne plausible Argumente ist dabei nichts zu machen. Meine Achtsamkeit betrifft mich selbst und meine menschlichen Mitgeschöpfe. Ich spüre stets, wie es mir so ergeht. Geht es mir schlecht, ist es mir recht; ich schlüpfe dann in eine neue Haut, geistig, physisch und psychisch, so lange, bis ich das Ärgernis überwunden habe. Mein Selbstmitgefühl ist quasi die eigene Akzeptanz; ich will mit mir auskommen. Ohne diese Akzeptanz könnte ich nicht leben. Und meine Mitmenschen können jederzeit ihren Kummer, ihre Fehlerhaftigkeit, ihre Schwächen auf mich abladen, ohne durch meine Kritik gequält zu werden. Ich wertschätze alle Menschen, so lange sie meine Wertschätzung verdienen.  Aber es gibt auch schreckliche Menschen, die von mir mit ausführlichen Informationen bedient werden und danach unerbittlich auf mich einschlagen. In solch einem Fall beschwere ich mich und unterbreche vorübergehend jede Kommunikation mit dem Missetäter.

Ich übe auch schon einmal Selbstkritik, wenn ich auf einem falschen Kurs war. Aber sie ist niemals selbstzerstörerisch.  Ich lasse mich niemals selbst im Stich.

Unser Gehirn ist auf negative Signale getrimmt, weil die Wahrnehmung von Gefahren unser Überleben sichert. Jeder Mensch sollte sich selbst wichtig nehmen ohne innere egoistische Abwehr gegen sein Selbstmitgefühl mit Selbstmitleid. Eine eigene lähmende Opferhaltung ist selbstzerstörerisch und hebt das eigene Elend nicht auf. Was andere von mir denken, kann mir doch egal sein, so lange sie mich nicht angreifen. Wie wir sein wollen, und wie wir nicht sein wollen, bestimmt die Kluft zwischen unserem idealen Selbst und dem realen Selbst.                    Wer positiv auf sich aufmerksam macht, bekommt Aufmerksamkeit und Unterstützung für sein Überleben. Wichtig ist immer, was andere Menschen von uns denken. Der Wert der eigenen Person ist stark von der Zustimmung anderer Menschen abhängig. Selbstmitgefühl ist nicht Selbstmitleid, auch nicht Egoismus. Es fördert das seelische Gleichgewicht und sichert unser Selbstvertrauen.Gesunde Selbstkritik kann dabei eine Fehlersuche und Problemlösung erleichtern. Selbstmitgefühl ist eine wichtige Burnoutprophylaxe, denn die Pflichten gegen uns selbst sind die ersten und wichtigsten. Nur wer sich angemessen um sich selbst kümmert, kann sich auch um andere Menschen kümmern. Die Hauptursachen für psychische Erkrankungen sind hoher Arbeitsdruck, fehlende Anerkennung, schlechte Bezahlung und nur geringe Erholungsmöglichkeiten. Das Selbstwertgefühl grenzt sich gegen das Selbstmitgefühl ab. Es schwächelt bei Niederlagen und Schicksalsschlägen, wohingegen das Selbstmitgefühl noch die Probleme faßbar macht, also sich nicht unterkriegen läßt.

Konkret :  Mein Schulleiter wollte eines Tages gegen mich argumentationslos aufkommen. Er wollte mir mein einziges Unterrichtskonzept, mein lernpsychologisches Programm (LP), mit dem ich das Lernen meiner Schüler verbessern wollte, verbieten, obwohl es in Form meiner pädagogischen Freiheit geschützt war, ohne mir dafür einen gleichwertigen Ersatz zu liefern. Da ich mich auf das LP-Verbot nicht einlassen konnte, begann er mich zu mobben. Als ich mir das dreimal wirkungslos verbat, und er mich ein viertes Mall mobbte, gebot ich ihm Einhalt und sagte: Jetzt werde ich Sie auch einmal mobben, und ich sage Ihnen ausdrücklich, angekündigtes Mobben ist schon gar kein Mobbing mehr, aber Sie sollen wissen, daß ich das auch kann, wenn es sein muß, obwohl es nicht in meinem Charakter liegt. Also hören Sie zu! Der Schulleiter leitet die Schule, aber er ist von der Schule nicht gelitten. Sie können noch eine andere Version haben. Der Schulleiter leitet die Schule, aber die Schule leidet unter ihm. Danach hörten seine Mobbing-Attacken auf, und er verlegte sich auf einen anderen Weg, um mich aus seiner Welt zu schaffen. Durch ein zweiminütiges amtsärztliches Zeugnis wurde ich dienstunfähig krank geschrieben ohne eine Rückkehrmöglichkeit zu meiner Schule. Frühpensionierung gegen meinen Willen mit finanziellen Abstrichen war das Resultat.Mein Schulleiter hat, Gott sei es gedankt, vorzeitig an Darmkrebs erkrankt, weit vor Erreichen seines Ruhestands das Zeitliche gesegnet. So können Negativlinge enden.

 

Ursachen des Terrorismus

Islamische Terroristen sind Einwanderer, Studenten, die nach Freunden, einer Partnerin und einen Job suchen. Sie gehören der Mittel- und Oberschicht an. Sie fühlen sich ökonomisch, sozial und politisch an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. In ihrer sozialen Identität  sind sie wurzel- und ruhelos. Durch ihr Selbstmordattentat wollen sie eine Art Kriegsruhm erreichen. Ihre Radikalisierung wollen sie durch Taten und Herausforderungen, nicht durch Ruhe erreichen.Sie fühlen sich in ihrer Mittel- und Oberschicht gelangweilt, unterbeschäftigt und oft überqualifiziert mit geringen Hoffnungen auf eine gedeihliche Zukunft.  

Entfremdet und gelangweilt suchen sie Kameradschaft, Wertschätzung und Sinn, den Nervenkitzel und ein Gefühl von Macht, Ehre und Ruhm.

Im Fernsehen und im Internet werden Tod und Zerstörung gezeigt und manche   Zuschauer als angehende Terroristen tatendurstig gemacht.Beide Medien beflügeln und animieren potentielle terroristische Attentäter, weil sie die Bedrohung der Muslime durch eine feindliche christliche Kultur von Amerika und Europa sehen, und der Dschihad, der Gotteskrieg, für sie Abhilfe schafft.   Sie wollen damit globale Ungerechtigkeiten ein für alle Mal beseitigen. Die islamischen empörten jungen Terroristen wollen Helden werden. Der Dschihad ist für sie eine transnationale, soziale und politische Bewegung, ihr tödlicher Kampf eine große Sache, das ultimate Abenteuer mit maximaler Wertschätzung durch viele ihrer islamischen Gesinnungsgenossen und Brüder. Töten und sterben für eine gerechte menschliche Welt, Verbrüderung und Radikalisierung mit vier bis zwölf Personen führt sie zu ihren unmenschlichen Attentaten. Im Internet lassen sich Gleichgesinnte finden und mitradikalisieren.

Glück ist Märtyrertum, so lautet die verheißungsvolle, mitmachende und mahnende Botschaft. Der authentische Glauben der Vorfahren muß wieder in die gläubige Welt aller Muslime einkehren, den Extremisten zufolge. Freie Liebe, Pornographie, Alkohol, harte Drogen, Scheffeln von Geld und Eigennutz sind verboten. Verhinderte Attentäter sind solche, deren Bombe versagt hat, oder die denunziert und verhaftet worden sind.Sie schwören bittere Rache, z. B. für das Leiden der Palästinenser.Religiosität und Terrorismus stehen in keinem Zusammenhang zueinander. Die Motive von Terroristen haben keine Basis zum Koran. Wichtig ist den jugendlichen Terroristen aber ihr Hang zur Macht . 294 terroristische  Anschläge, fehlgeschlagene, abgewendete und erfolgreich vollendete haben im Jahr 2009 in Europa stattgefunden.

Eine bessere Integration verhindert womöglich zum Teil, daß Jugendliche den Kampf der Kulturen als Krieg gegen den Islam und gegen sich gerichtet sehen.Ihre Helden, der Terminator und Osama Bin Laden, sind irreale Traumfiguren, die das Böse bekämpfen, dabei aber kaum vorwärts kommen.

 

Die Zeit

Die Zeit fließt wie ein träger Strom,

Langsam und in Stille so davon,

Beschert das Altern wie ein Boom,

Rauscht vorbei an uns zum Hohn;

Dabei läßt sie sich einfangen,

Wenn man geschickt mit ihr umgeht.

Wer will schon herausfallen,  

Aus der Zeit, die ihn angeht?                             

Fühlt er stets sich nur getrieben

Von der Zeit in seinem Tun,

Fragt sich, wo die Zeit geblieben,

Wohltuend für das  Ausruh’n.

Hinter der Zeit geblieben,

Ist so mancher in der Zeit,

Der Vergangenheit verschrieben,

Bescherte ihm nur Herzeleid.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Zeit ist willkommen, kein Verdruß,

Wenn man stellt richtige Weichen.

Pack die Arbeit richtig an!

Denn sie ist Dir untertan.

 

Die Korruption, ein weltweit organisiertes Geflecht

Telefone angezapft, Nach dem Rang der Journalisten,

Sarkozy hat selbst verzapft,

Ausspioniert die Listen,

Wie Mitterand und auch Chirac,  

Die Fahne sie denn hißten,  

Waren sie doch selbst das Pack,

Wollten Korruption ausmisten.  

Bestechung ist ganz groß im Spiel

Und auch die Bestechlichkeit.

Geldtransfer ist großes Ziel

Mit Gegenleistung weit und breit.

Bargeld ist stets stark geflossen

Von der reichsten Französin,

Hat  danach nur stets genossen

So manches Steuer-Interim.

Claire Tibout hat gestanden,

Auch Sarkozy holte sich Geld;

Darauf kamen amtliche Banden,

Haben sie umstellt und verbellt.                                

Spionage an dem Staat

Wurde den Sündern unterstellt,

Doch sie hatten keinen Verrat

Begangen und zur Schau gestellt.

Geld wurde übergeben,

Das steht felsensicher fest;

Angst hat es auch gegeben,

Gab den Zeugen meist den Rest.

Und so komme ich zu dem Schluß,

Meinem Markenzeichen:

Korruption ist nur Verdruß,

Beschert so manche Leichen.

Zeugen werden beschimpft, bedroht,

Sogar zusammengeschlagen;

Die Sitten sind so sehr verroht,

Daß man sie kaum noch kann ertragen.

Redaktionen werden ausgespäht,

Nicht um Besseres zu tun,

Journalisten werden früh und spät

Verfolgt ohne auszuruh’n.

Und die Welt ist gar nicht schlecht,

Wenn man weiß, was man tun soll;

Jeder ist seines Glückes Knecht

Mit jedem Zoll und jedem Moll.

 

Dr. Ratio Nenstoff

„Ägypten: Abkommen mit Israel nicht sakrosankt“ vom 16.09.2011

Werter Herr Kürzel hcr.,

Wenn der ägyptische Ministerprädident Essam Scharaf die Hochheiligkeit und Unverletzlichkeit des Friedensabkommens mit Israel in Zweifel zieht, muß er das Friedensabkommen mit Israel aufkündigen, gemäß einer sich selbst erfüllenden Prophezeihung und damit verbal und potentiell friedensabtrünnig werden.

Gewalt läßt sich durch Gegengewalt nicht aus der Welt schaffen, verbal nicht und militärisch erst recht nicht. Antiisraelische ägyptische Massenproteste eines Straßenmobs vor der israelischen Botschaft in Kairo stimmen mich ziemlich nachdenklich, da auch kein Grund für diese ägyptischen Proteste in Ihrem Artikel angegeben wurde.

Das aber ist das entscheidende Kriterium für eine Leser-Zustimmung oder -Ablehnung der ägyptischen Proteste. Hier liegt Ihr redaktionelles eklatantes Versäumnis vor. Dr. Ratio Nenstoff

 

 

Eine Gedicht-Beurteilung

Hiermit erlaube ich mir, ein Gedicht von Gottfried Benn vorzustellen  

und zu beurteil

en:

Gottfried Benn   „Wenn etwas leicht“                                   Silbenmaß

 

Wenn etwas leicht und rauschend um dich ist                          10

wie die Glycinienpracht an dieser Mauer,                                    12

dann ist die Stunde jener Trauer,                                                    9

daß du nicht reich und unerschöpflich bist.                                  10

 

Nicht wie die Blüte oder wie das Licht:                                           10

in Strahlen kommend, sich verwandelnd,                                       9

an ähnlichen Gebilden handelnd,                                                     9

die alle nur der eine Rausch verflicht,                                              10

 

der eine Samt, auf dem die Dinge ruh’n                                          10

so strömend und so unzerspalten,                                                     9

die Grenze zieh’n, die Stunden halten                                                9

und nichts in jener Trauer tun.                                                              8                                                     

Gottfried Benn fehlt es in seinem Titel an dem Zeitwörtchen ist. Sein Titel müßte  

heißen:  

"Wenn etwas leicht  ist."

Gottfried Benns Gedicht hat drei Strophen, die dem Silbenmaß abba  

gehorchen,  wobei  die Silbenzahl in jeder Zeile zwischen 8 und 12 angesiedelt

ist. Dies Silbenmaß abba ist überaus holprig, kann also keine flüssige  

Geschmeidigkeit und auch keinen wohlbekömmlichen Rhythmus herstellen.  

Hinzukommt,  daß die Gedankenarbeit eines  Lesers wegen der vielen  

brüchigen  Stellen im  Gedicht von Gottfried Benn kaum zum  Tragen kommt,

weil sich der Leser in  sophistischer Weise vieles selbst zusammenreimen  

muß. Besser und  wohltuender ist das Versmaß abab, schon allein, um des  

Lesers  Gedanken nicht unbekömmlich ideenreich ausufern zu lassen, sondern  

begrenzend  zu wirken.  Ein konkretes Gedicht zu schreiben, ist überaus schwer,

weil Reime, Inhalt  und Rhytmus zusammenpassen müssen. Ich nehme an,  

daß Gottfried Benn in  seinen Gedichten eher  ein Stümper und grausamer  

Dilletant war, weil er keine geschmeidigen Gedichte mit bekömmlichem Inhalt

und  attraktiver Reimigkeit der Nachwelt hinterlassen hat.  

Ich habe mich mit dem Versmaß abba auch einmal in vier Strophen versucht.  

Die  fünfte Strophe hat das Versmaß abab, ist aus meiner Sicht verständlicher  

und  tragender, als Gottfried Benns abba-Gedicht, das leider Gottes auch  

sophistische Bezüge aufweist. Sophistische Gedichte haben eine fast  

unendlich große  Interpretationsbreite und sind deswegen überwiegend  

unverständlich. Mein  fünfstrophiges Gedicht mit dem Versmaß abba und   

in der fünften Strophe mit  abab lautet:

 

Maßhalten 

Keh’r ich ein in mein Dasein,                                             7

Bin ich ziemlich bei mir;                                                       6

Und ich schenke dabei Dir                                                  7

Meine Web-Seite zum Mitsein                                             8

 

Sei nicht reich und endlos gierig!                                       8

Strebe eher zu dem Licht!                                                    7

Des Maßes und verdirb nicht,                                             7

Was sich ändert, oftmals rührig!                                         8                                 

 

Halte Maß, so gut Du kannst,                                                7

In allen Deinen Dingen!                                                          7

Mögen sie Dir stets gelingen,                                                8

Selbst, wenn Du sie nicht verbannst.                                   7  

 

Krösus hatte sehr viel Geld.                                                     7

War er glücklich denn dabei?                                                   7

Brach das Glück ihm nicht entzwei?                                        7

Als ein Held in seiner Welt?                                                      7

 

Verlierer gibt’s in allen Lagen,                                                  9

Sieger sind selten dabei;                                                           7

Verlierer können kaum ertragen,                                               9

Sieglos zu sein, wie nebenbei.                                                   8

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und orgE-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de

"Die Piratenpartei will den Paradigmenwechsel" vom 20.09.2011 

Werte FAZ-agr- Frankfürt Redakteure                               

Die Piratenpartei hat mit fast 9 Prozent aus dem Stand, d. h. ohne Vorarbeiten, das Abgeordnetenhaus in Berlin geentert. Mühsame parlamentarische Arbeit wartet auf sie, wie die Beackerung der Wirtschaft. 80 Prozent der befragten Wähler glauben, daß die Piraten die Unzufriedenheit der Wähler mit den anderen Parteien zu ihrem Vorteil genutzt haben. Nur 10 Prozent halten die Programm-Inhalte für ausschlaggebend für das Wahlergebnis. Ökonomische Fragen, Probleme, werden im Grundsatzprogramm der Piratenpartei nicht angesprochen. In der Beziehung scheint sie ein Blindfisch zu sein. Ein, durch Arbeit erzieltes, Einkommen soll die Würde aller Menschen durch Vollbeschäftigung beachten, so als sei die Würde dadurch vollständig ausgemacht. Ein zielführendes Grundeinkommen soll für jeden Menschen garantiert werden. Selbstbestimmte Bildung, ehrenamtliche Wahrnehmung von Kunst und freier Software sind Ziele der Piratenpartei. Das Urheberrecht und das Patentwesen werden in ihrer Ursache und Wirkung infrage gestellt. Die Kopierbarkeit wird in allen Belangen gefordert, ganz gleich wie die Wirklichkeit aussieht. Patente werden als privatwirtschaftliche Monopole und als eine prinzipielle Einschränkung der allgemeinen Wohlfahrt betrachtet, die den Fortschritt angeblich blockiert. Schwarzfahrer sollen nicht länger bestraft werden dürfen, und zwar aus wirtschaftlichen Gründen. Hier regiert die Tollität der versammelten karnevalistischen Narren und ihr Meister Till Eulenspiegel. Der Öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV) soll unentgeltlich genutzt werden können, um das soziale Recht der Mobilität vom Einkommen des Einzelnen abzukoppeln. Die Piratenpartei empfindet sich als eine sozialorientierte Bürgerrechtspartei . Ihre Stammthemen sind Datenschutz, Freiheit im Internet, Legalisierung von Haschisch und ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die Gründungsthemen lauten: Gegen Zensur, gegen Überwachungsstaat, gegen Patente und Urheberrechte, für einen freien Zugang zu Informationen und zur Bildung.  

Bemerkenswert: In der neuen Parteiführung ist kein einziges Gründungsmitglied mehr vertreten. Sind sie alle parasitär und  piratenhaft auf der Strecke geblieben? Wurden sie alle rausgeekelt, ohne Rücksicht auf Verluste und das Piratendasein? Mein Kommentar zur Piratenpartei und dem Wählerverhalten lautet: Beides scheint nicht zusammen zu passen, nämlich Anspruch und Wirklichkeit. Sind denn 10 Prozent aller Berlin-Wähler Schmarotzer und Parasiten? Ich mag es nicht glauben. Kennen sie denn überhaupt alle das Programm der Piraten? Ich bezweifle dies, denn es kostet immer viel geistige Arbeit, um sich in einem einfachen Detail oder gar in einem umfangreichen Programm kundig zu machen .Die fehlende Ökonomiefachkompetenz der Piratenpartei ist ein Indiz dafür, Vollbeschäftigung und Würde eines Menschen in Einklang bringen zu wollen. Ein Grundeinkommen ist nur auf der Basis von Leistung und Gegenleistung erreichbar und darf nicht als Garantie für Leistungslosigkeit und Faulheit mißbraucht werden. Die Herstellung einer Software, die den Weltmarkt beglückt und entzückt, kostet sehr viel an Ideengut, Zeit und Geld. Darum muß sie  erkauft werden und darf nicht frei benutzt werden können. Soll doch die Piratenpartei erst einmal selbst eine Software herstellen! Urheber- und Patentrecht werden von der Piratenpartei infrage gestellt, und am liebsten eliminiert, weil sie selbst nicht in der Lage ist, innovative Erzeugnisse und Produkte herzustellen. Dann sähe es nämlich ganz anders aus. Die Infragestellung des Urhberrechts ist aus meiner Sicht ein Angriff auf und ein Eingriff in die hohen Besitzansprüche geistigen Eigentums. Eine Kopierbarkeit von geistigen Erzeugnissen und Materialien setzt das Urheberrecht außer Kraft und verletzt die Eigentumsrechte der Autoren. Wenn die Piratenpartei vollkommen transparent sein sollte, müßte sie jedem ihrer Piraten das Recht zugestehen, nicht nur im fremden, sondern auch in ihrem eigenen Revier wildern zu dürfen. Die Gründungsmitglieder der Piraten haben das nicht gedurft; sie wurden                          ausgegrenzt. Patente schränken unseren Wohlstand nicht ein, sind eher ein Zeugnis ideenreicher Individualität und wissenschaftlicher Kulltur, die bezahlt werden muß, weil sonst der Ideen-Stillstand die Folge und kein Fortschritt erreichbar wäre. Eine unentgeltliche Benutzung des ÖPNV, des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs ist auf phantastische Weise illusorisch. Wer soll denn die Kosten für diese Leistung tragen? Hier sehe ich die Piratenpartei in der Kostenpflichtigkeit. Eine Legalisierung von Haschisch ist aus meiner Sicht überaus gefährlich. Dabei handelt es sich um ein mißratenes, pilzvergiftetes Getreidekorn, das sowieso in einem geringen Anteil mit abgeerntet wird und von uns allen konsumiert wird , aber in ganz geringer Konzentration, so daß es uns nicht schädigen kann. Gewisse Gifte brauchen wir auch zu unserem Leben. Aber in konzentrierter Form ist Haschisch eine Droge, die als überaus gefährliches Rauschmittel auch das Gehirn angreifen und irreparable Schäden verursachen kann . Die Halluzinationen, die diese Droge verschafft, sind nicht nur freudlos, sondern sie sind auch angstmachend. Für mich ist die Piratenpartei eine reine Verdummungspartei , die ihr geistiges Gut für ihre Wähler begrifflich mit wunderschönen Rechten verstellt, aber im Prinzip jeden Wähler vergewaltigt, weil sie eine märchenhafte, unwirkliche Welt  aufbaut, die einfach illusorisch mit Hirngespinsten, sog. Chimären ihre Wähler für sich einlullen will. Die Piratenpartei mißachtet ganz extrem das Prinzip von Leistung und Gegenleistung. Dies Prinzip ist sogar in der Tierwelt angesiedelt. Jedes Tier hilft, so gut es kann, jedem anderen Artgenossen. In der Tierwelt kenne ich nur einen einzigen Schmarotzer, nämlich den Brut- und Nest-Schmarotzer Kuckuck, dessen Weibchen ihr Ei in fremde Singvogelnester legt. Die Singvögel erkennen das fremde Kuckucks-Ei nicht und brüten es mit ihrer eigenen Brut aus. Wenn der junge Kuckuck schlüpft, befördert er als erste Maßnahme seine Singvogelnestgenossen aus dem Nest heraus, so daß sie zu Erde stürzen und keinen Zugang zur Nahrung ihrer Eltern mehr haben. Sie sind also zum Tode verurteilt. Die Piratenpartei verhält sich wie ein Kuckuck. Sie legt fremde Eier in ihr Wählernest, lullt die Wähler ein                              und schwört sie ein in ihre irrealen Parolen. Aber es gibt auch aufmerksame Wähler, die diese fragwürdige Piratenmasche erkennen können und lieber die etablierten Parteien wählen werden.Ein Pirat schröpft einen Zeitgenossen, erbeutet ihn und nutzt ihn schamlos für sich aus. Er kann ihn sogar töten. Wen tötet die Piratenpartei? Nun, sie tötet ihr Programm, müßte also allmählich in ihrer Wählergunst absteigen. Die Anophelesmücke mit ihrer Möglichkeit, den Parasiten Malaria auf einen Menschen zu übertragen, ist eine Geißel der Menschheit, weil immer neue Medikamente erforscht und entwickelt werden müssen, da die Resistenzkraft des Malaria-Erregers mit der Medikamentenwirksamkeit ständig Schritt hält. Die Piratenparteil verhält sich wie eine Geißel der Menschheit. Sie will überall den Nutzen ziehen, aber einen Schaden ständig von sich abwenden. Die Piratenpartei will keine Leistung anerkennen. Sie will sozusagen eine Leistung schmarotzen. Damit steht sie auf überaus wackligen und tönernen Füßen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auf 3 Prozent oder weniger abstürzen wird.  

Dr. Ratio Nenstoff

 

Dr. Ratio Nenstoff  E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de

„Abbas verlangt UN-Vollmitgliedschaft“ vom 24.09.2011

Werte Kürzel-Redakteure,

Abbas marschiert in der Ellenbogenstoßbrigade, und darum wird er letztendlich scheitern. Wenn alle Wege zu einer UN-Mitgliedschaft blockiert sein sollten, muß es doch Gründe dafür geben. Wäre ein palästinensischer Staat ohne Israels Hilfe überhaupt lebensfähig? Netanjahu will die palästinensischen UN-Pläne in Richtung eines Staates Palästina vereiteln.Handelt er dabei nach dem Völkerrecht, das jedem Volk Unabhängigkeit in Freiheit garantiert?  

Das Kreuz, das beide Länder, Israel und Palästina, zu tragen haben, ist ihr Anspruch auf das gleiche Land.  

Der Sicherheitsrat ist eine Institution, die dem Stärkeren, dem Mächtigeren dient. Die ohnmächtigen Palästinenser kommen nicht zum Zuge und zum Tragen.Wer war eher auf dem Heiligen Land, die Israelis oder die Palästinenser?

Dr. Ratio Nenstoff

 

Griechenlandkrise

Die Banken müssen zurechtgestutzt werden, da sie nicht ein zweites Mal gerettet werden dürfen. Notfalls ist eine vorübergehende Verstaatlichung angebracht. Wesentlich robustere Formen einer Regulierung sind notwendig. Wer so groß ist, daß er ganze Staaten gefährden kann, muß in seiner Größe und seiner Macht beschnitten werden.  Die staatliche Rettung von Banken ist ohne deren tiefgreifende Veränderungen völlig ausgeschlossen. Was ist wichtiger: die Demokratie oder die absolute Finanzwirtschaft? Das Investmentbanking muß von den normalen Geschäftsbanken abgetrennt werden. Die Beteiligung im Investmentgeschäft muß auf einen bestimmten Anteil des Eigenkapitals begrenzt werden. Eine Beteiligung des Staates an einer Rekapitalisierung der Banken darf nicht á priori ausgeschlossen werden. Notfalls müssen solche unwirtschaftlich, kostenträchtig arbeitenden Banken komplett verstaatlicht werden. Es darf nicht zum zweiten Mal ein Sektor mit öffentlichen Mitteln stabilisiert und saniert werden, der in einer Art Paralleluniversum befangen ist. Die EFSF muß zur Kapitalisierung der Banken herangezogen werden. Die Verantwortungsabfolge lautet: Die Banken sollen erst einmal erkunden, ob sie ihr Eigenkapital am Markt selbst erhöhen können. Danach sind die Länder gefordert, in denen die Banken ihren Sitz haben.  Auf den Hilfsfonds darf nur zugegriffen werden, wenn die Länder nicht genügend helfen können. Frankreich fürchtet, die Bestnote für sein Rating zu verlieren, wenn seine in Griechenland stark tätigen Banken gestützt werden müssen. Im Jahr 2012 könnte die Staatsschuld Griechenlands auf 160 Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen. Der frühere Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank Issing nannte einen massiven Schuldenschnitt von 50 Prozent als geboten und erwartet, daß Griechenland anschließend den €uroraum verlassen wird. Wenn das nicht geschieht, erhalten andere, von einer Pleite bedrohte, Staaten einen Freibrief für ähnliches Handeln. Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds prüfen derzeit, inwieweit Griechenland seine Schulden noch tragen kann. Bisher sollen die Banken freiwillig auf 21 Prozent ihrer Ansprüche verzichten. UN-Kommissionspräsident Barroso ist wegen unabsehbarer Folgen gegen einen Zahlungsausfall Griechenlands. Der Wohlstand des gesamten €uroraums sei dadurch gefährdet. Darum muß ein Zahlungsausfall unbedingt vermieden werden. Es gibt bisher keine Erfahrungen mit der Überschuldung und der drohenden Pleite eines Mitgliedslandes. Weltbankpräsident Zoellick fehlt eine klare europäische Linie im Vorgehen gegen die Banken. Das Durchwursteln muß ersetzt werden durch Orientierung und Klarheit im Wirtschafts- und Marktgeschehen. Es fehlt überdies eine Vision darüber, wie sich die Dinge erfolgreich entwickeln könnten.                      

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de  

„Griechenland vor großer Streikwelle“ vom 15.10.2011 in der FAZ:

Werter Herr Sens,

Die griechische Bevölkerung streikt und lastet ihrer Regierung die Verschuldungskrise an, obwohl sie selbst auch über ihre finanziellen Verhältnisse gelebt hat und das noch immer weiter tut. Die Ausgaben übertreffen fulminant die Einnahmen um ein Mehrfaches in der griechischen Staatskasse. Was haben wir davon, wenn wir erfahren, welche Branchen in Griechenland in den Streik treten? Garnichts.  Bei den Streiks ist zielgerichtetes Vorgehen gefragt. Das allerdings findet aber kaum statt. Die Griechen haben sich aus meiner Sicht regelrecht in die Europäische Union und in den €uro hineingeschlichen. Sie hätten bei ihrer alten Währung, der Drachme, bleiben müssen, einfach weil ihre Wirtschaft nicht wettbewerbsfähig ist und keine neuen kreativen Produkte den Weltmarkt erobern können, um die Schulden abzubauen. So sind die EU-Forderungen zu einem griechischen Schuldenabbau nur gerechtfertigt, wie die Abschaffung der Tarifverträge, Senkung des Mindestlohns, Kürzungen von Renten und Gehältern.  

Eine Todsünde der Menschheit besteht darin, daß der einzelne Mensch keine ihm vorgeworfenen Fehler aushalten kann. Er bricht die menschliche Beziehung zu dem Fehlervorhalter als Gescholtener rigoros ab, ohne den Wahrheitsgehalt der erhobenen                Anschuldigungen zu überprüfen, weil er nämlich seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will, da ihm dies zu anstrengend ist.  Die Folge einer solchen widersinnigen menschlichen Handlung ist geistiger Stillstand und nur ganz wenig Fortschritt. Darum ist diese menschliche Todsünde auch unausrottbar. Dabei wäre es doch sehr einfach nach Überprüfung, seinen Fehler einzusehen, anschließend einzugestehen und den Fehler auszumerzen. Dem steht die Kränkung, emotionale Beleidigung des Gescholtenen, entgegen. Er kann es einfach nicht haben, daß ihm ein Fehler vorgeworfen wird. So verhält es sich auch mit den Griechen. Sie können den Vorwurf, über ihre Verhältnisse gelebt zu haben, nicht haben. Und darum gehen sie auf die Straße und rebellieren gegen ihre realen, unbekömmlichen Verhältnisse, die sie selbst verschuldet haben. Sie rebellieren quasi gegen ihre eigenen Fehler, und das ist schizophren.Wenn die Beamten in Griechenland streiken, wollen sie den status quo, also ihre alten überhöhten Gehälter behalten. Diese sind aber im Vergleich zur Produktivitätsrate einfach zu hoch. Darum müssen gerade die griechischen Beamten intensiv an der Behebung der griechischen Schuldenkrise beteiligt werden. Hoffentlich ist das nicht nur ein illusionärer Wunschtraum vieler Europäer. Dr. Ratio Nenstoff

 

Besserwisser

Jeder Mensch weiß alles besser,

Ob er das will oder auch nicht.  

Und er teilt auch bis aufs Messer,

Hiebe aus ohne Verzicht.

Lakonisch, kurz angebunden,

Ist meistens seine Strategie,

Und erklärt ganz unumwunden,

Seine Gedanken , wie noch nie.

Markant ist die Position,  

Alles in Versen zu schildern;

Reif ist die Klartext-Version,

Nicht im Gedankenmüll zu wildern.

Dieser ist todsündengleich,

Unausrottbar im Vernehmen,

Kommt er doch dem Teufel gleich,

Ohne ihn jäh zu bezähmen.  

Die Märchenwelt der Phantasie

Ist auch unsere Realität,  

Kümmert sich in Akribie,  

Wie es jedem so gefällt.  

Weltflucht ist ein Dorn im Auge,

Läßt sich kaum je unterkriegen ,

Ist wie ein schwaches Pfauenauge,

Das sich auch läßt kaum besiegen.  

 

Lebensfreude

Unzufrieden ist Dein Leben

Rundherum in einer Tour.

Was soll ich Dir denn bloß geben?

Wie still‘ ich den Hunger nur,

Der Dir raubt die Lebensfreude

Psychosomatisch auf der Stell‘;

Warte ab und nicht vergeude

Deine Zeit, wie ein Schrapnell!

Quelle sollte sein die Lust

An des Lebens schönen Dingen;

Doch bei Dir gibt es nur Frust;

Damit kann Dir nichts gelingen.

Heilung braucht den Lebensmut,

Braucht die Hoffnung und das Licht;

Dann wird alles wieder gut;

Lebe auf, verzage nicht!

 

Träume

Manche Träume werden wahr;  

Manche geh’n den Bach hinunter;                             

Manche kommen Jahr für Jahr

Immer wieder, ganz schön munter.

Wohl dem, der noch träumen kann

In einer sattsam schnöden Welt,  

Der noch steh‘n kann seinen Mann,

Sich für unabhängig hält.

Träume gehen auch verloren,

Schmerzlich, bitter, voller Pein,

Werden unverhofft geboren

In vertrautem Glanz und Schein.

Träume ranken sich um Geld,

Aber auch um Liebe;

Ohne sie wär’s arm bestellt

Für die innig süßen Triebe.  

 

Fehler

Hältst Du schwere Fehler vor,

Begehst Du eine große Sünd‘,

Benimmst Dich wie ein armer Tor

Mit Schüssen, wie aus vollem Rohr,

Und stopfest gnadenlos die Münd‘.

Jeder reagiert auf böse Fehler

Ganz gekränkt in seiner Pein,

Möchte haben keinen Quäler,

Lieber einfach vollkommen sein.  

Kahlschlag ist kommunikativ

Die Wirkung in der Regel;

Der Gescholtene ist impulsiv,

Streut Beziehungsabbruchs-Nägel.

Keiner hält die Fehler aus,

Die ihm vorgeworfen werden,

Und er bügelt sie nicht aus,

Zeigt dies deutlich mit Gebärden.

Fehler will man gern behalten,

Kultivieren bis ins Grab,

Eher Schmach und Schand aushalten,

Lieber gehen an krummem Stab.

Wahrheit geht dabei verloren,

Schmierend Honig um den Bart;

Dieser wird stets auserkoren,

Süß und streichelnd immer zart.

 

 Tilgung staatlicher Schulden

Nach Adam Smith werden, wollen und können die Staaten ihre Schulden nicht tilgen. Der heutige Verschuldungsexzeß  ist ein Indiz für alle Finanzmarktstrategen, die Welt durch unbezahlbare Schulden zu beherrschen. Zur Schuldenkrise habe ich bisher noch keine brauchbaren Vorschläge ausgemacht. Die Leser und die politisch tätigen Journalisten in der FAZ halten sich dabei sehr zurück. Sie können bisher kein einziges Rezept oder Konzept zur Bewältigung der Schuldenkrise anbieten. Was wollen sie auch unternehmen gegen die großen Haushaltslöcher und gigantischen Schuldenberge?Hier kommt die Ohnmacht vor der Macht des Geldes.

 

 Statement über Lettland

Die Letten haben unter ihrem Ministerpräsidenten Valdis Dombrovskis Erstaunliches vollbracht. Sie haben sich von ihrer Schuldenlast befreit. Allerdings gelang dies nur mit einschneidenden Maßnahmen. Der Staatshaushalt wurde um 17 Prozent des BIP gekürzt, die Zahl der Staatsbediensteten um 30 Prozent verringert, die öffentlichen Gehälter um 40 Prozent beschnitten.85 Prozent der lettischen Schulden lauten in €uro. Ein Austritt aus dem Euroraum mit anschließender Abwertung der lettischen Währung wäre keine erfolgreiche Lösung. Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen verschärfen die Lage nur.Nur ein strikter Konsolidierungskurs kann das Vertrauen der Finanzmärkte zurückgewinnen. Kritiker des lettischen Weges sagen, er sei nur möglich gewesen,weil viele Letten ihr Land in der Krise endgültig verlassen hätten.Grundsätzlich hat die lettische Bevölkerung aber den Konsolidierungskurs akzeptiert, denn es gibt kaum einen anderen, besseren Weg, die Schulden zu tilgen.

 

                                                                              Münster, 27.01.2012

Bundestag reaktiviert den Bankenrettungsfonds am 27.01.2012 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und org 48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531

Werter Herr Kürzel-mas,Warum verkürzen und entstellen Sie Ihren Namen, der doch ausgeschrieben Verantwortlichkeit bekundet, die sonst nur versanden würde?

Wenn der Soffin für staatliche Anleihen haftet mit seinem Eigenkapital, so wird der Steuerzahler wieder einmal zur Kasse gebeten, obwohl er das Dilemma nicht verschuldet hat. Welche Wertpapiere sind denn toxisch, also giftverspritzend? Stellt man dies nur im Nachhinein fest, und was bedeutet denn die Auslagerung der toxischen Papiere?Ich habe den Eindruck, daß immer nur um den heißen Brei herumgeredet und nicht konkret gesprochen und gehandelt wird. Welche finanziellen Ansteckungsgefahren gibt es denn in unserer globalisierten Welt? Ist da ein schlimmer Keim am  Werke?Eine hinreichende Kapitalausstattung der Banken betrifft doch nur die Kredite, die sie zu vergeben haben oder sind da noch andere Leistungen im Spiel? Das Finanzmarktgeschehen ist so komplex und dschungelhaft verschlungen, daß der normale Bürger, wie ich, keinen Durchblick mehr hat.Hier ist der kenntnisreiche, straff formulierende Journalist gefragt, um abstrakten unverständlichen Wildwuchs einzudämmen. Risiken und Verluste übernimmt der Staat, Gewinne machen die anderen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

Werter Herr Kürzel-Redakteur nbu,  

Wenn die Löhne und Gehälter in ihren Dimensionen zum Überleben ausreichen würden, gäbe es vermutlich kaum Korruption. Das aber ist nicht der Fall. Darum sind Bestechung und Bestechlichkeit aktive und passive Posten oft in ungerechtem hohen Maße an der Tagesordnung. Also muß das Entlohnungssystem menschenfreundlicher gestaltet werden, um die Korruption einzudämmen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

 

Leiharbeit

Werte Redakteure,

Da Leiharbeit , selbst bei qualitativ hochwertigen Fähigkeiten  gegenüber einem Stammpersonal viel zu niedrig vergütet wird mit Unsicherheiten im Zeitarbeitsverhältnis, sollte die Zeit- und Leiharbeit  als unsoziale Komponente gesetzlich verboten werden, um Gerechtigkeiten zwischen fest angestellten und zeitlich unsicheren und begrenzten Arbeitnehmern herzustellen. Leiten Sie bitte das gesetzliche Verbot einer Zeit- und Leiharbeit ein, weil es gegen die menschliche Würde verstößt und Menschen zweiter Klasse schafft. Leiharbeit beutet die menschliche Arbeitskraft aus und verschafft den Leiharbeitfirmen wettbewerbsfeindliche Vorteile. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de , www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                        Münster, 18.02.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werter Herr Kürzel-Redakteur mawy,

Eine partielle Satire

Ich begrüße die Medienfeindlichkeit gegen Christian Wulff, läßt sie ihn doch keinen Atem holen. So ein widerwärtiger Mensch muß einfach abgeschlachtet werden, damit durch seinen Ersatz ein besserer Mensch zum Einsatz kommt. Der Kauf eines Eigenheims mit geliehenem Geld darf nicht stattffinden, weil er menschenunfreundlich ist. Eine Anschlußfinanzierung mit einem rollierenden Geldmarktdarlehen durch die BW-Bank sollte von vornherein gesetzlich ausgeschlossen werden. Was die Juristen mit ihrem Recht veranstalten, ist überwiegend falsch und ist mit einem gesunden Menschenverstand nicht zu begreifen. Urlaube bei Freunden müssen unbedingt angeprangert und ausgeschlossen werden, weil sie unanständig sind: denn sie sind eine Vorteilsannahme, die einem Bundespräsidenten nicht geziemt. Persönliche Freundschaften sind entbehrlich und müssen auf der Stelle                 ausgemerzt werden, weil sie die Eigenständigkeit des die Freundschaft Suchenden unterdrücken. Besser als die Wahrheit von Wulff ist eine Lüge schlimmer, die mit der Wahrheit hausieren geht. Der Rubikon wird immer überschritten, weil er keine Alternative offen läßt, Einen Fehler, den Christian Wulff begeht, kann er nicht aushalten.Er bricht die menschliche Beziehung durch seinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten ab, weil er seine Fehler behalten und nicht ausbügeln will, da ihm dies zu anstrengend ist. Darum liegt die menschliche Tragödie von Wulff darin, daß er viele läßliche, also verzeihliche Fehler auf sich versammelt hat. Der Sprecher von Wulff, Glaeseker, hatte seinem Chef Wulff vertraut, bis dieser ihn entlassen hatte mit dem Vorwurf der passiven Bestechlichkeit und der aktiven Bestechung. Die Vertuschung von Daten, die mit dem Namen des Filmproduzenten David Groenewold verbunden sind, sind völlig unerheblich, weil sie jedem Zeitgenossen passieren können. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

 

"Die Nacht, in der Athen brannte“ vom 14.02.2012

Werter Herr Michael Martens,Sie haben einen hervorragenden Zeitungsartikel in der FAZ

über das Inferno in Athen geschrieben. Leider ist Ihr Artikel viel zu lang.Nichts haben Sie dazu gesagt, wie Polizisten in das Flammenmeer eintauchen konnten und ob sie unversehrt oder verletzt daraus hervorgegangen sind.Nichts haben Sie dazu geschrieben, ob die Brandstifter, Randalierer und Plünderer verfolgt, festgenommen und zur Rechenschaft gezogen werden. Nichts haben Sie dazu geschrieben, ob es in der Brandnacht Athens am 13.02.2012 Tote und Verletzte gegeben hat. Und bedenken Sie auch bitte, daß Sie durch Ihre ausführliche Berichterstattung die Sensationslüsternheit begünstigen und Nachahmer erzeugen können. Wenn ausgebrannte Gebäude und geplünderte Geschäfte auf das Konto von illegalen Einwanderern und Rauschgiftsüchtigen gehen sollten, haben Sie das nicht bewiesen. Auch Elendsviertel können ihre Moral haben.Die Zerstörung von vielen Geschäften muß nicht unbedingt von wohlstandsverwöhnten Jugendlichen ausgelöst worden sein. Das sind einfach kriminelle Straftäter. Eine Zerstörung des Kapitalismus, also des Geldverkehrs, ist wie eine Zerstörung des Kapitals, also ein Phantom, das sich nicht fassen läßt, es sei denn, man zahlt mit Naturalien. Eine Vernichtungsorgie muß Lukas Papademos ernst nehmen, und sie in Zukunft nicht mehr stattfinden lassen, denn der Wut des unbeherrschten Straßenmobs muß unbedingt Einhalt geboten werden. Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist nicht nur eine Staatskrise, in der der Staat systematisch mehr Geld ausgegeben , als er eingenommen hat. Sie ist auch eine Bürgerkrise, weil viele Bürger Griechenlands über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gelebt haben, und das auch noch weiter tun, weil sie ihre Fehler nicht aushalten, einsehen, eingestehen und ausbügeln können, da ihnen diese Arbeit zu anstrengend ist. Also wird mit den angeprangerten Fehlern weiter gelebt. Dies ist eine unausrottbare Todsünde der Menschheit über alle Völker hinweg. Eine Fehlerfeindschaft führt zu geistigem Stillstand und nur zu wenig Fortschritt. Wenn Teile der athenischen Bevölkerung ihre Wut auf der Straße ablassen, demonstrieren sie praktisch gegen ihre eigenen Schulden, und die Schulden des Staates. 350 Milliarden an €uro hat die griechische Regierung an Schulden aufgetürmt.Davon kann sie gerade einmal höchstens 30 Milliarden im Jahr einsparen. Sie ist also mit der Schuldentilgung über zehn Jahre lang beschäftigt, weil der Schuldenberg gigantisch hoch ist, und jeden Griechen in die Hoffnungslosgkeit stürzt.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org. , www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

 Ein Statement zur allgemeinen Staatskrise

Immer mehr Staaten verlagern Entscheidungen von großer Tragweite in außerstaatliche Institutionen und Organisationen , in die EU, die Klimakonferenz, die Welthandelsorganiisation, in die Klimakonferenz, den internationalen Währungsfonds, die Weltbank, die vereinten Nationen, den G-7 bis G-20 – Gipfel und erschüttern das ganze alte nationenstaatliche Gebäude mit demokratischer Legitimierung und Kontrolle politischer Macht durch die Staatsbürger bis tief in die Fundamente hinein.  In der Eurozone sind Außen-, Sicherheits- Verteidigungspolitik und die Sicherung des Energiesektors wichtige Aufgaben. Die Europäische Union ist kein Superstaat und will es wohl auch nicht werden. Seit dem Beitritt von Großbritannien, den skandinavischen, der mittel- und osteuropäischen Staaten sind die vereinigten Staaten von Europa eine Illusion. Die sprachliche Individualität, die historiisch geprägten Erinnerungen, die mental gelebte Vielvalt des Vielvölkerstaates Europa kann nicht einfach die deutsche Bundesregierung im Hamdumdrehen zusammenbringen. Die Schuldenländer werden unterstützt, wie es vor zehn Jahren nicht der Fall war. Die Akzeptanz für Verträge , Institutionen , Kompetenzverschiebungen und plebiszitäre Elemente sind oft enttäuschend. Anstrengungen und Opfer einer solidarischen Bewältigung der Staats- und Schuldenkrisen sind leider nicht in Sicht.  

 

Träume

Manche Träume werden wahr;  

Manche geh’n den Bach hinunter;    

Manche kommen Jahr für Jahr

Immer wieder, ganz schön munter.

Wohl dem, der noch träumen kann

In einer sattsam schnöden Welt,  

Der noch steh‘n kann seinen Mann,

Sich für unabhängig hält.

Träume gehen auch verloren,

Schmerzlich, bitter, voller Pein,

Werden unverhofft geboren

In vertrautem Glanz und Schein.

Träume ranken sich um Geld,

Aber auch um Liebe;

Ohne sie wär’s arm bestellt

Für die innig süßen Triebe.

 

                                                                                                 Münster, 10.03.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Neue Initiative der Kultusminister zur Lehrerbildung“ in der FAZ

Werter Herr Kürzel-Redakteur oll. Berlin,

Ihre inhaltliche Gemengelage von einer fachdidaktischen Unerrichtsentwicklung bis hin zu sexuellen Mißbrauchsfällen durch pädophile Lehrer verstellt den Blick zu einer maßgeblichen und notwendigen pragmatischen neuen Schulorientierung und Bildung.  

Wenn 70 bis 90 Prozent einer 9. Klasse im Chemieunterricht eines Gymnasiums schweigen bei hoher pädagogischer und didaktischer Fachkompetenz ihres Lehrers, dann kann auch die beste Leherbildung nichts dagegen ausrichten.

Viele leistungsunwilligen Schüler müßten zu einer Hauptschule geschickt werden, weil sie mit ihrer lernunwilligen mangelnden Potenz in kein Gymnasium passen. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

 Beklemmung

Die deutsche Sprache bleibt Fremden fremd.

Sie ist eine Sache, die ständig beklemmt.

Sie wird verstümmelt in einer Tour

Von lauter Lümmeln mit Bravour.

Verben werden weggelassen,

Die Sprache dümpelt vor sich hin;

Der Sprecher denkt ganz ausgelassen:

Versteht man mich in meinem Sinn?

Deutlichkeit wird klein geschrieben,

Sinn und Zweck verlieren sich,

Das mächtige Wort ist ausgeblieben,

Ganz verloren seh‘ ich mich.

Staus auf folgenden Strecken,

Heißt die frohe Botschaft meist,

Gibt es, bleibt im Halse stecken,

Verbannt ist die Grammatik dreist.

Ein Fremder lernt die Sprache nur,

Wenn sie korrekt benutzet wird;

Dem Deutschen folgt man in der Spur,

Wenn es den Boden nicht verliert.                                                                                                          

 

Aufklärung 

Aufklärung ist der Austritt des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Benutze Deinen Verstand, handle selbständig und eigenverantwortlich, so lautet die Aufforderung der Aufklärung. Kein Mensch braucht einen Vormund, der für ihn denkt und ihn lenkt. Das ist die Grundaussage der Aufklärung.  

 

Statement über ein schülerrelevantes Verhalten 

Es wird mehr Zeit aufgewendet, um die Schwächen eines Schülers aufzudecken und auszumerzen, statt seine Stärken zu fördern. Daraus folgt, daß der Schüler sich anstrengt, um in seinen schwachen und schlechten Fächern Durchschnitt zu erreichen. Dadurch vernachlässigt er sein hervorragendes Fach und wird darin auch nur noch Durchschnitt.Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, sollte man meinen. Aber so einfach ist das nicht. Der Schüler schöpft sein intellektuelles Potential nicht aus. Ein rein defizitorientiertes System ist in der Regel talentfeindlich und führt mit Vollgas in die Sackgasse des Durchschnitts. Der Schüler muß seine Schwächen bekämpfen durch gezieltes Lernen unter Mithilfe seiner Mitschüler und seine Stärken in seinem hervorragenden Fach durch erhöhten Einsatz behalten.Aber das ist nicht immer leicht. 

 

                                                              Münster, 22.03.2012Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org 48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531

Werte FAZ-Redakteure,

Der Amoklauf eines mutmaßlichen, vom Militäardienst suspendierten , Fallschirmjägers ist gegen die französische Gesellschaft gerichtet und eine nationale Tragödie und Katasrophe mit kollektiver Emotion. Dies Beispiel zeigt, wie ein Mensch in die schiefe, mörderische Bahn geraten kann, wenn er keine Zukunftsperspektiven mehr in seinem Leben sieht und sich gegen jede Verurteilung stemmt. Er macht die Gesellschaft für sein Leben und seine mörderische Tat verantwortlich.Nur die Gesellschaft folgt ihm nicht und verlangt Botmäßigkeit auch wider seinen Willen. Der Nährboden der Gewalt liegt im Streben nach Gerechtigkeit. Diese Gerechtigkeit wird leider unterschiedlich empfunden.Wort und Tat helfen in der Krise einem Amokläufer nicht weiter. Er verachtet das Wort und geht einfach zur Tat über.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org. www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de.

 

                                                                Münster, 31.03.2012Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531

„Mitfühlender Raubtierkapitalismus“ in der FAZ

Werter Herr Bannas,

Angela Merkel weicht jedem Koalitionskonflikt aus. Das ist ihr politisches Signum. Seehofer und Rösler sind gegenteiliger Auffassungen im Transferstreit für die 12000 Schleckerfrauen .Der sozialpolitische Flügel der CSU unter Seehofer hat sich nicht durchgesetzt und blieb gegen den Wirtschaftsminister und Marktwirtschaftler Rösler auf der Strecke. Man kann Frau Angela Merkel durchaus soziale Kälte vorwerfen, denn sie kann als Kanzlerin 190 Milliarden €uro für die beiden Rettungsschirme EFSF und EMS aufbringen, hat aber nicht das Geld für eine Transfergesellschaft in Höhe von 70 Millionen €uro, die die Kündigungen und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Schleckerfrauen begleiten sollen. Frau Merkel verbirgt und verschanzt sich hinter dem fadenscheinigen Argument, der Staat dürfe nicht in den Wettbewerb der sozialen Marktwirtschaft eingreifen, weil er nicht der bessere Unternehmer sei. Frau Merkel stellt sich ein Armutszeugnis aus. Tritt der Staat nicht bereits in etlichen Branchen, wie dem Bankensektor als Unternehmer auf?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

                                                                 Münster, 28.03.2012Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Die Kastanien“  

Werter Herr Altenbockum,

Eine Besteuerung von Wachstumsimpulsen bremst das Wirtschaftswachstum, das uns vor Inflation, Deflation und Rezession schützt und ist Gift für einen Fortschritt zu mehr Wohlstand. Die Schuldenbremse muß dort einsetzen, wo sie verkraftbar ist, beim Konsum, bei effektivem Energie sparen, bei der Entlassung von unnützen Beamten, bei Verbrauchssteuern, die unnötig sind, wie die Tabak- und Alkoholsteuer. Letztere haben noch nie einen Verbraucher zur Konsumaskese bekehrt, weil ein Suchtverhalten nicht so ohne weiteres abgestellt werden kann. Also sind Tabak- und Alkoholsteuern reine Strafsteuern, die keinen Delinquenten läutern können. Durch welche Einnahmequelle soll denn die Schuldenbremse flankiert und kompensiert werden? Welche Steuer soll einen Sinn haben, die Fiskal- oder die Finanztransaktionssteuer, der Rettungsschirm EFSF oder ESM oder was? Warum SPD und Grüne den ESM ablehnen müßten, wenn sie  ihre Forderungen zum Fiskalpakt aufrecht erhalten, ist für mich schleierhaft. Was ist mit "diesem Handel" (Zeile 13, 2. Absatz) gemeint? Welche Kastanien hätte die Opposition für die Koalition ohne Entgelt aus dem Feuer geholt? Ich weiß und sehe das nicht. Wenn Francois Hollande gewählt und Nicolas Sarkozy abgewählt werden sollte bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich, wird der Fiskalpakt neu verhandelt werden müssen oder aufgehoben. Der Fiskalpakt ist ein Markenzeichen von Frau Dr. Angela Merkel, unserer Kanzlerin. Den Inhalt des Fiskalpakts kenne ich allerdings nicht. Hierin muß ich den Journalismus abmahnen, weil er diesen nicht in wenigen Zeilen bekannt gibt. Wenn Rot-Grün am 13.05.2012 in NRW siegen sollte, werden Fiskalpakt und Schuldenbremse der Koalition vermutlich abgeschafft werden. Dann gehen alle Sparziele in den Teich, und die deutsche bundes- und landesweite Verschuldung wird über 2,5 Billionen €uro hinausgehen. Unsere armen Enkel müssen dann mit dieser gigantischen Verschuldung fertig werden. Dabei sind sie so schwach, daß sie das kaum schaffen können. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

                                                              Münster, 05.04.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

„Scharfe Kritik an Grass´Israel-Gedicht“ von sat./Berlin

Werter Herr Kürzel-sat.,

Günter Grass hat absolut recht, wenn er sagt, "die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden". Israel kann doch seine Atomwaffen verschrotten und damit einen Beitrag zum Frieden leisten. Es ist dann immer noch militärisch stark genug, um Iran im Notwendigkeitsfall die Stirn zu bieten, auch wenn der Iran inzwischen atomar aufgerüstet sein sollte. Immerhin kann Israel in einem iranischen Angriffsfall  auch auf amerikanische Drohnen zurückgreifen. Atomwaffen einzusetzen wäre nicht nur Kamikaze, sondern ein Akt, der die Weltöffentlichkeit zutiefst erschüttern und gegen den atomaren Angreifer aufbringen würde. Darum gibt es eine Hemmschwelle nach Hiroshima und Nagasaki für jedes atomar bestückten Landes, das seine Atomwaffen nicht einzusetzen wagt.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

 

Dr. Ratio Nenstoff,  

Werter Herr Matthias Rüb,

Die Favorisierung der Schwulenehe,  ihre Absegnung gegen die normale

Ehe durch Barack Obama halte ich für eine Katastrophe. Sie wird Obama wahrscheinlich in seinem Wahlkampf entscheidend zurückwerfen. Schwule können keine Kinder zeugen, weder Homos, noch Lesben. Damit verlieren sie ihree Zeugungspotenz und damit ihre normale Familientradition. Selbst das Wort heiraten ist für eine   zweigeschlechtliche Ehe vorgesehen, nicht für eine eingeschlechtliche Schwulenehe.Selbst wenn Schwule Adoptivkinder großziehen, müßten sie diese von einem homosexuellen Dasein erlösen, weil dies unnatürlich ist, oder hat man in der freien Tierwelt schon dergleichen beobacchtet, ewa bei homophilen zahmen Hauskaninchen, nicht aber in freier Wildbahn?Homosexuelle im Kriegseinsatz sind kein Argument für eine zu verheiratende Homoehe. Eine Diskriminierung und  Ächtunng von Homosexuellen in der amerikanischen Gesellschaft findet aus meiner Sicht nicht statt, sondern allenfalls ein bevorzugter Wegfall des Unnatürlichen. Die sexuelle Orientierung der Schwulen müßte verheimlicht werden, weil sonst eine Entlassung aus den amerikanischen Streitkräften drohte. Aber im zivilen Bereich gibt es kaum eine Ächtung.Die Ehe ist der heilige Bund zwischen einem Mann und einer Frau. Diese Position hatte Obama 2008 noch inne.50 Prozent der Amerikaner sind angeblich für die gesetzliche Zulassung einer Homosexuellenehe 48 Prozent sind dagegen.Unter Republikanern überwiegt die Ablehnung. Romney will den gesetzlichen Schutz der Ehe beibehalten.Die Homosexuellenehe sieht er als verfassungswidrig an.Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

 

                                                                                                                             Münster, 14.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

"Das freie Wort ist bedroht" 

Werte Frau Sandra Kegel,

Schreiben Sie unter Pseudonym? Die Bedrohung des freien Wortes und der Meinungsfreiheit zähle ich zu den Todsünden der Menschheit, weil sie nämlich unausrottbar sind, wie das "über die Verhältnisse leben". Das Anprangern eines totalitären Willkür-Regimes, wie der Ukraine wird wohl nur weiterhelfen, wenn es eine Weltregierung gäbe, die totalitäre Regime aus der Welt schaffen würde. Aber so weit scheint der weltweite Demokratisierungsprozeß noch nicht fortgeschritten zu sein. Schade. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de

 

                                                                                                                     Münster, 11.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org„

"Obamas Evolutionen und Romneys Wahlarithmetik“

Werter Herr Matthias Rüb,

Die Favorisierung der Schwulenehe, ihre Gleichstellung mit der normalen Ehe durch Barack Obama halte ich für eine Katastrophe. Sie wird Obama wahrscheinlich in seinem Wahlkampf entscheidend zurückwerfen. Schwule können keine Kinder zeugen, weder Homos, noch Lesben. Damit verlieren sie ihre Zeugungspotenz und damit ihre normale Familientradition. Selbst das Wort heiraten ist für eine zweigeschlechtliche Ehe vorgesehen, nicht für eine               eingeschlechtliche Homosexuellenehe. Selbst wenn Schwule Adoptivkinder großziehen, müßten sie diese vor einem homosexuellen Dasein schützen, weil dies unnatürlich ist, oder hat man in der freien Tierwelt schon dergleicen beobachtet, ewa bei homophilen zahmen Hauskaninchen, nicht aber in freier Wildbahn? Homosexuelle im Kriegseinsatz sind kein Argument für eine zu  veranstaltende Homoehe. Eine Diskriminierung und Ächtunng von Homosexuellen in der amerikanischen Gesellschaft findet aus meiner Sicht nicht statt, sondern allenfalls ein bevorzugter Wegfall des Unnatürlichen. Die sexuelle Orientierung der Schwulen müßte verheimlicht werden, weil sonst eine Entlassung aus den amerikanischen Streitkräften drohte. Aber im zivilen Bereich gab es kaum eine Ächtung der Homosexuellen. Die Ehe ist der heilige Bund zwischen einem Mann und einer Frau. Diese Position hatte Barack Obama 2008 inne. 50 Prozent der Amerikaner sind für eine gesetzliche Zulassung der Homosexuellenehe, 48 Prozent sind dagegen. Unter Republikanern überwiegt die Ablehnung. Romney will den gesetzlichen Schutz der Ehe beibehalten.Die Homosexuellenehe sieht er als verfassungswidrig an.

Mit freundlichen Grüßen,  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-

floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de

 

„Deutsch-französische Achse vor Belastungstest“

Werte Kürzel-Redakteure, Fiskaljongleure und Saboteure.  

Bisher ist der Blick, wie das Mißgeschick, das über Angela Merkel kommt und das ihr garnicht frommt.  Francois Hollande will den Fiskalpakt neu verhandeln, weil ihm seine Substanz angeblich fehlt. Portugal und Griechenland haben ihn bereits ratifiziert, vieleicht ohne zu wissen, warum. Das parlamentarische Verfahren läuft in anderen Ländern. Durchsichtig ist der Fiskalpakt nicht. Ihm fehlen Ziel, Aus- und Einrichtung. Vollmundig teilt Hollande mit, daß das französische Volk eine Neuverhandlung des Fiskalpakts will. Woher weiß er das? Was ärgert ihn daran? Kennt er sich überhaupt darin aus? Ich kenne die Substanz des Fiskalpakts nicht. Ich weiß nur, daß es womöglich um die Finanzen, das Kapital, die Schuldenbremsen und die Inflationsgefahr geht. Wenn 25 von 27 EU-Staaten ihre Unterschrift unter den Fiskalpakt zu mehr Haushaltsdisziplin und zu Schuldenbremsen gesetzt haben, ist das eine hervorragende Leistung, auch wenn sie den Fiskalstoff weder gelesen, noch verstanden haben sollten. Hollande scheint ein ewiger Querulant zu sein, weil er Vernunftgründen nicht zugänglich ist, und sich vehement durchboxt gegen alle Wahrscheinlichkeiten. Wie kann man nur so verschroben und verbohrt sein? Wenn Hollande Wachstumsimpulse fordert, muß er schon sagen, worin sie bestehen sollen; sonst ist es eine hohle Nuß, die er verabreicht. Die Forderung nach wachstumsfördenden Maßnahmen ist so trivial, wie die Forderung nach einer Schuldenbremse.Beides findet nicht statt. Eine Haushaltskonsolidierung reicht nicht aus, um die Wirtschaft wieder flott zu kriegen. Eine Wachstumsinitiative ist nach Seibert nicht gebunden und darum  womöglich auch nicht effektiv.  Wachstum erfodert kreative Kräfte, die Staat und Wohlstand vorwärts bringen. Aber es findet nicht statt, weil die Politik dagegen ist.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus

 

                                                                                                                  Münster, 07.05.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org                         

Liebe Marion, Ich bin jetzt 73 Jahre alt, aber ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen neinzigen Menschen kennengelernt, der meine vorgehaltenen Fehler aushalten konnte. Er reagierte stets zu einhundert Prozent mit einem kommunikativen Kahlschlag, brach also die menschliche Beziehung zu mir ab, denn er wollte seine Fehler behalten und sie nicht ausbügeln, denn das wäre ihm zu anstrengend gewesen. Diese menschliche Todsünde, einen Fehler nicht aushalten zu können, zieht sich durch alle Völker, und ist leider unausrottbar.Dabei wäre es doch sehr leicht, seine Fehler einzusehen, einzugestehen und mit dem Fehlervorhalter gemeinsam auszumerzen. Der Gescholtene überprüft noch nicht einmal den Wahrheitsgehalt meiner Vorwürfe. Er ist bedient und fühlt sich gekränkt und beleidigt. Meine Vorwürfe sind nicht haltlos. Du hast Dich wirklich nicht nach Monikas Befinden erkundigt. Dieser Gedanke existiert nur in Deiner traumhaften Vorstellungswelt. Und jetzt verschanzt Du Dich noch zusätzlich hinter der Vorstellung, Monika besucht haben zu wollen. Das ist ganz schön perfide. Auch in sämtlichen Telefonaten hast Du Dich nie um Monika gekümmert. Denn das hätte ich sofort wohlwollend anerkannt. Aber einen Trost kann ich Dir geben: So wie Du verhalten sich alle Menschen ohne eine einzige Ausnahme. Sie weisen die vorgehaltenen Fehler zurück und können sie nicht einstecken, geschweige denn aus der Welt schaffen. Gib doch Deine Fehler einfach zu! Das wäre das einfachste. Deine Traurigkeit kannst Du Dir an den Hut stecken.Du bist ein falsches Luder, weil Du meinen mehrfachen Wunsch  nicht respektierst, keinen Überraschungsbesuch haben zu wollen. Ich bin ein Vorkämpfer, ein Protagonist für die Wahrheit, für die Gerechtigkeit und für die Freiheit. Die ersten beiden hast Du frevelhaft aus der Welt geschafft,  meine Freiheiit nach leben und leben lassen beschnitten. Wie kannst Du nur so vor Dich hin leben? Kümmere Dich bitte um die Wahrheit, Gerechtigkeit und Freiheit von Corinna und Thomas! Damit hast Du genug zu tun.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de  

www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de,  

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 „Entweltlichte Kirche?“ 

Werter Herr Professor Dr. Kaufmann,

Wie wird eine Entweltlichung und erweiterte Entmenschlichung definiert? Ist sie aus aller Welt oder ist sie mit ihr?Für eine Klärung ist Papst Benedikt XVI zuständig, denn er hat diesen Begriff der Entweltlichung geschaffen und in unser Leben gestellt. Wahrscheinlich für mich ist, daß der Papst die Entweltlichung der Welt anprangert, ohne sie dezidiert zu erklären. Und das ist ein unverzeihliches Versäumnis, das der Papst nachholen muß. Aber er wird das vermutlich unterlassen aus Gründen der kirchlichen Geheimniskrämerei. Entweltlichte Weltfremdheit wäre das Prädikat, mit dem ich ihn bezeichnen würde. Hinter Platon und Augustin, sowie Thomas von Aquin ist das Verbergen sehr leicht, da es einen Schutz aufbaut gegen Angriffe aus aller Welt. Der Papst ist als eine tragende Institution gefordert, Dissonanzen in der Kirche und der Welt zu beseitigen und zwar durch seine Schrift und sein Wort. Wenn er hierin aktionslos bleibt, macht er sich entweltlicht schuldig. Und an dieser Stelle kann ich ihn dann nur bedauern.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, und www.ratio-floreat.de,www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de    

 

Dr. Ratio Nenstoff                                                          Münster, 26.05.2012

"Zur Beruhigung" 

Werter Herr Steltzner,                        

Die drohende Zahlungsunfähigkeit Griechenlands bringt im Falle eines Bankrotts den €uro zum Wanken, weil die Griechen nämlich nicht sparen können und wollen angesichts von 340 Milliarden Schulden, wovon sie allenfalls 30 Milliarden im Jahr abtragen können. Sie sind also 11 Jahre lang mit dem Abtragen ihrer alten Schulden beschäftigt, sozusagen hoffnungslos. Da hilft auch kein Beten. Jede weitere Hilfszahlung hängt vom Sparwillen der Griechen ab.Eine Neuverhandlung der Verträge in der nächsten Wahl am 17. Juni 2012 läuft auf eine rechtswidrige Streichung der Schulden Griechenlands hinaus, ist darum nicht zu akzeptieren. Ich weiß nicht, was daran beruhigend sein sollte. Die EZB gibt nur Gelder frei, wenn kein Risiko besteht. Ein Gradmesser für eine seriöse Marktwirtschaft sind die Investoren, die sich vom €uro verabschieden, wenn es nichts zu holen gibt. Ein Sturm auf die Banken findet nur im Pleitefall Griechenlands statt. Eine Kapitalflucht erfolgt womöglich schon eher. Eine griechische Sonderwirtschaftszone kann die Schulden Griechenlands auch nicht verringern. Das müssen die Griechen schon selbst tun. Griechenland ist ein gescheiterter Staat.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.  

 

Münster, 01.06.2012,  

Dr. Ratio Nenstoff

"Kleinere Portionen anbieten" vom 31.05.2012 von jagr in der FAZ 

Werter Herr Kürzel-jagr,

Die beklagte Lebensmittelverschwendung ist dem weißen und grünen Schimmelpilz geschuldet, die  mit giftigen Aflatoxinen um sich greifen.  Lebensmittel , die aufbewahrt  

werden sollen, müßten konservierend und trocken in eine Plastikhülle gegeben werden und dann bei 6 Grad Celsius im Kühlschrank aufbewahrt werden. So minimiert man das schädliche Tun der Schimmelpilze, die aus der Luft mit unsichtbaren Pilzsporen überall präsent sind und unsere Lebensmittel verderben. 11 Millionen Tonnen Lebensmittel werden jährlich weggeworfen, zum Teil auch, weil sie unseren Geschmack nicht treffen und nicht allein der Pilzverseuchung anheimfallen.  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de, www. ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de,www.ratio-impetus.de

 

                                                       Münster, 09.06.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werter Herr Kürzel-löw.,

Es muß eigentlich heißen "CSU verteidigt Betreuungsgeld", weil sie als Splitterpartei der Union das Betreuungsgeld durchgesetzt hat. Das Betreuungsgeld in größerem Umfang kann Kita-Plätze gefährden und die kitafeindlichen Kinder und deren Eltern ins kindliche Bildungs-Abseits stoßen. Einen Zusammenhang von kitafreiem Betreuungsgeld und einem vom Bund geförderten Krippenausbau sehe ich ganz konsequent und stringent; anders ausgedrückt und gesagt: das Betreuungsgeld dezimiert die Kita-Krippenplätze in ihrer Zahl und beeinträchtigt die öffentlichen Bildungschancen für die Kleinkinder. Wenn das Betreuungsgeld in Frage gestellt wird, kann der Krippenausbau zügig vorgenommen werden. Einen engen Zusammenhang zwischen Kita-Ausbau und Betreuungsgeld in Form von Ursache und Wirkung sehe ich nicht. Das Betreuungsgeld wird aus meiner Sicht bequemen Eltern gezahlt, die ihre Kinder nicht zu den Kita-Plätzen bringen wollen. Hier ist die Wahlfreiheit kinderausbildungsfeindlich.                           

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                    Münster, 10.06.2012

"Im Subventionsrausch"  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de

Werte Frau Heike Göbel,

Eine Gebäudesanierung durch wärmeerhalttende Glasfaserdämmstoffe mit Hohlräumen kann eine staatliche Subvention rechtfertigen. Sollte man deswegen das Subventionsgesetz scheitern lassen?Sie drücken sich darin nur vage aus. Energiesparendes Bauen hängt von vielen Parametern ab, die Sie leider nicht aufgeschlüsselt haben. Dazu ist die Materie wohl zu komplex. Aber wenn Sie sich mit ihr befassen, erwarte ich von Ihnen eine halbwegs zufrieden stellende Antwort auf meine drängenden Fragen.Und diese betreffen das Handwerkszeug jedes verantwortungsvollen Journalisten. Sie haben jede Menge Gedankenmüll produziert, der sich vor allem in Vagheiten und unschlüssigen Behauptungen manifestiert, wie die Gebäudesanierung sei ein grün bemänteltes Konjunkturprogramm. Woher wissen Sie das? Woher wissen Sie, daß die Handwerksbetriebe hoch gepäppelt werden, und entspricht das den Wahrheiten? Ihre letzten zehn Zeilen hängen der Politik täuschende Kosten an. Wo gibt es denn eine Fehlleitung von Kapital, das anderswo besser aufgehoben wäre?                           

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de  

 

Griechische Verhältnisse

Das griechische Meinungsforschungsinstitut Kapa Research gibt sich geheimniskrämerisch und ist von außen nicht zu erkennen, denn die prächtige Villa liegt in einer Gegend Athens, die schon bessere Tage gesehen hat. Eine Straße weiter herrschen die Anarchisten, die in unregelmäßigen Abständen zu Plünderungszügen durch die Innenstadt ziehen. Auf der anderen Seite beginnt ein Stadtteil, in dem afrikanische und südasiatische Armutsflüchtlinge, Rauschgifthändler samt rauschgiftsüchtigen Kunden, sowie neofaschistische griechische Schlägertrupps die Szene beherrschen und ihr Auskommen suchen. In solchen Gegenden fällt man besser nicht auf. Und wo bleibt die griechische Obrigkeit, um solche morbiden und chaotischen Verhältnisse zu ahnden und aus der Welt zu schaffen?

 

Dr. Rario Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

Werter Herr Rößler, Die Sensationslüsternheit auf einschlagende Raketen sollte keinesfalls unterstützt werden, auch wenn sie viel Geld kostet . Sie ist nämlich pervers. Einen israelischen Präventivkrieg gegen den Iran, halte ich für eine absolute Sünde und ein Vergehen an beiden Volksgemeinschaften, weil sie sehr viele Opfer unter den Zivilisten kosten würde. Warum haben sich viele Israelis Gasmasken besorgt? Leider haben Sie dies nicht mitgeteilt. Eine militärische Lösung im Israel-Iran-Konflikt darf es nicht geben, weil sie nämlich nur Leid erzeugen würde auf beiden Seiten.Wenn sich Iran die Atomwaffe beschafft, erhöht es seine eigene Verteidigungsbereitschaft. Diese kann und darf nicht gegen Israel interpretiert werden. Kein Angriff Israels gegen den Iran ist gerechtfertigt. Die Androhung militärischer Gewalt durch den amerikanischen Kongreß lehne ich total ab, weil sie die Vorbereitung zu einem Krieg bedeuten kann.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff , www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

Werter Herr Kürzel-ruh,

Die Schuldenkrise Spaniens ist angeblich nur durch verstärkte und unbegrenzte Aufkäufe von spanischen Staatsanleihen durch die EZB zu bewältigen. Dabei versagen aben die Selbstheilungskräfte eines stolzen Landes, weil es keine Grenze für die Aufkäufe durch die EZB geben soll. Das ist aus meiner Sicht uferlose und   verantwortungslose Kredit- und Schuldenpolitik, weil sie sich nicht eindämmen läßt. Löhne und Gehälter werden nicht reduziert, die Verwaltlung nicht strukturiert und reformiert. Wie soll dabei die Wirtschaft Spaniens nur vorankommen und Boden fassen? Spanien liegt in einem selbst verschuldeten Rezessionstief. Zur Erholung müssen Löhne und Gehälter rigoros gekappt werden, auch gegen den Widerstand der Betroffenen. Dies ist ein schmerzlicher Prozeß. Der massive Widerstand gegen die Kappung von Löhnen und Gehältern ist die Tatsache, daß niemand seine Pfründe verlieren und an der Armut zehren will. Kein einziger Mensch.

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff , www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Werte draussen-Redakteure und Frau Kipp,  

Ich möchte ein Gedicht von mir veröffentichen lassen. Es ist verinnerlichte Liebe in Form eines Wechselgeprächs.  Wenn Sie es denn gnädig aufnehmen wollen, würde es mich freuen. Unterhaltung im Wechsel von Frage und Antwort

Hat das Leben einen Sinn?  

Nur, wenn Du ihm einen gibst.

Bin ich für Dich ein Gewinn?

Nur, wenn Du mich feste liebst.

Sind auch Werte für mich drin?

Alle, die Du selber magst.

Gehst Du mit mir zum Glücke hin?

Nur, wenn Du Dich nicht beklagst.  

Welche Werte schätzt Du so?         

Mut und auch Geborgenheit.

Macht die Liebe Dich denn froh?

Stärker als die Sicherheit.  

Welche Werte lehnst Du ab?

Geldgier und die Völlerei.

Welche ziehen Dich hinab?

Geiz und Wollust nebenbei.

Was macht Dir bloß große Sorgen?

Geldentwertung dieses Jahr.

Was wünscht Du Dir so für morgen?

Daß wir sind ein innig Paar.  

 

„Mit einem gezielten Biß“ vom 27.08.2012 von Reiner Burger

Werter Herr Reiner Burger,

Tiere haben oft ein gutes Gedächtnis für Mißhandlungen und ungerechte Behandlungen durch Menschen und Tierpfleger.   Dies kann die Ursache für den tödlichen Biss des sibirischen Tigerkaters Altai an seiner Pflegerin gewesen sein. Er hat sie danach nicht weiter zerfleischt und aufgefressen. Sie war für ihn also kein Beutetier, sondern womöglich eine unangenehme, unmenschliche und untierische Pflegeperson. Gegen solche Aversitäten und Abneigungen eines Tieres ist leider kein Kraut gewachsen. Mit Tieren muß man einfühlsam und pfleglich umgehen, sonst steckt man Niederlagen  und tödliche Bisse ein, und das war geschehen.  

 

Ich möchte mein FAZ- Engagement streichen lassen, weil die FAZ meine Leserbriefe dauernd völlig ignoriert. Können Sie mir dabei helfen? Das wäre ein Gewinn für mich, aber auch für Sie, unbekannte Wege zu beschreiten.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

Werter Herr Kürzel-job,

Überläufer werden von den Taliban in Afghanistan hart bestraft durch Köpfen und Kehle durchschneiden. Die Taliban wehren sich gegen eine westliche, ihrer Meinung nach dekadente Welt und Kultur, die sie nicht haben wollen. Freiheit, Selbständigkeit und intellektuelle Unabhängigkeit werden von den Taliban hart bestraft und überörtlich zur islamischen Ordnung gerufen. Die Taliban sind der Gott in der Welt, um alles Heil in die richtigen Bahnen zu lenken. Allah sei ihnen gnädig, wenn sie krumme und tödliche Wege gehen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Werter Herr Christian Geinitz,

Die Interessen der Chinesen, Gewinne zu machen, sind stärker ausgebildet, als Freundschaften, die darunter verblassen. Eine despotische Diktatur, wie die chinesische, bleibt völlig unkontrolliert und kann machen, was sie will.  

Die Rettung des €uroraums ist nur mit einer Reduzierung der Schulden zu haben, und diese ist von der Wirklichkeit sehr weit entfernt. Es werden nur immer mehr Schulden aufgetürmt ohne Rücksicht auf nachfolgende Generationen.  

Hunderte Milliarden €uro hat China als Polster und Reserve angelegt. Wie erpreßbar ist die deutsche Bundesregierung dadurch geworden? Madame €uropa, Angela Merkel, kann nicht alle Probleme lösen, aber sie kann dabei helfen, daß diese nicht ausufern. Ich möchte in der Haut von Angela Merkel nicht stecken, nicht einmal als träumerischer guter Geist. Sie kann sich nicht verstecken als allgegenwärtiger Geist. Sie kann sich auch irren und umher schwirren, die Balance behalten oder auch nicht, nichts lassen erkalten, doch das ist alles sehr schwer und interessenungleich prekär angesiedelt.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.

 

Werte P.S.-Redakteure,

Eine Umwandlung der Schulform Realschule zum Gymnasium ist und bleibt immer eine heikle Angelegenheit, da der Koalitionsfriede und der Machterhalt gewisser Kreise gewahrt werden muß. Lehrermangel und Unterrichtsausfall sind beklagenswerte Parameter, die auch kaum aus der Welt geschafft werden können. Der Mangel an Fremdsprachenlehrern und die hohe Abbrecherquote unter den Schülern ist nur durch eine vorausschauende Planung in den Griff zu bekommen. Das weit verbreitete Schweigen der Schüler ist einer fruchtbaren mündlichen Mitarbeit nicht förderlich. Das Schweigen muß erst einmal durch einen didaktisch und pädagogisch klugen Lehrer   gebrochen werden. Die Schule wird totreformiert.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr.Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Verbraucherzentrale     Tel.: 0251-44299 Stiftung Warentest        Fax: 0251-519240 Ägidiistr. 46 48143 Münster                Münster, den 07.09.2012  

Werte Damen und Herren,

Ich bin leider gestern und heute zu Ihnen telefonisch nicht durchgedrungen; entweder war besetzt oder alle Leitungen waren belegt. Darum schicke ich Ihnen nun ein Fax. Ich habe ein ernstes Problem am Hals. Die deutsche Firma Dr. Hittich Gesundheitsmittel in Düsseldorf, aber auch in Kerkrade in den Niederlanden bei Aachen, Roda Ring,  verfolgt mich, sucht mich heim und mobbt mich mit Postsachen, die mir regelmäßig und umgehend zugestellt werden, deren Annahme ich verweigere und umgehend zurücksenden lasse. Leider habe ich das Lockangebot über ein Jubiläumsgeschenk von 70 €uro, mit dem man mich hereingelegt hat, nicht aufgehoben. Aber ich habe keine Waren bestellt und auch keine Unterschrift geleistet, geschweige denn meine Kontonummer angegeben. Ich befinde mich in einer ernsten Gefahrenlage und brauche Ihre Beratung. Ich halte diese Firma für ein kriminelles Unternehmen, das sich durch unlauteren Wettbewerb Vorteile zu verschaffen sucht. Wie soll ich mich verhalten? Was können Sie mir zur Abwendung empfehlen?Ich bin ein pensionierter Gymnasiallehrer, promovierter Chemiker, Leserbriefschreiber und Buchautor. Können Sie eine Strafanzeige bei der Polizei empfehlen?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff. www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de, www.ratio-impetus.de   

 

Dr. Hittich GesundheitsmittelRoda-RingKerkrade Niederlande bei Aachen

Sehr geehrte Damen und Herren, Belästigen Sie mich nicht weiter mit Post- oder Warensendungen!Sollten Sie sich nicht daran halten, werde ich die Verbraucher-zentrale darüber informieren und bei der Polizei Strafanzeige gegen Sie wegen unlauteren Wettbewerbs, Betrugs  und Post-Mobbing erstatten.  

Mit verstimmten Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff                             

 

                                                                                                                      Münster, 07.09.2012

Werte Frau Schneider,

Vielen Dank für Ihren Anruf und Ihren Vorschlag, den ich sofort aufge-griffen habe, wie Sie den obigen Zeilen entnehmen können.  Ich habe das Schreiben an Dr. Hittich Gesundheitsmittel  heute zur Post gegeben und werde die Hittich-Reaktion abwarten, bevor ich der Polizei eine Strafanzeige per E-Mail schicke.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff  

 

Gute Frau Schneider,                    Münster, 09.09.2012

Gestern, am Samstag, dem 08.09.2012 habe ich ein drittes Schreiben von Dr. Hittich Gesundheitsmittel aus Kerkrade erhalten. Einen Tag zuvor, am Freitag, dem 07.09.2012 hatte ich auf Ihren Vorschlag hin eine Abmahnung an Hittich geschickt, wie Sie den obigen Zeilen entnehmen können. Doch er hat sich nicht daran gehalten und mich wieder sofort mit seiner Post überschwemmt. Diese werde ich morgen an das Poliziepräsidium in 48147 Münster, Friesenring 43 als Dokument weiterleiten, versehen mit einem Begleitschreiben und meiner Strafanzeige gegen diese schändliche Bande. Die Polizei hat die Machtmittel, dieser kriminellen Gesellschaft das Handwerk zu legen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de , Münster 09.09.2012 

Polizeipräsidium                        

Friesenring 43

48147 Münster

Sehr geehrte Damen und Herren der Polizei,

Ich werde Ihnen morgen den dritten Brief von Dr. Hittich als Dokument zusenden und hoffe, daß Sie mich von dieser schändlichen kriminellen Bande befreien können. Der Post-Agent, Herr Büscher, bei Edeka im Aaseemarkt, von Witzlebenstr., kann aufgrund seines Dienstes bezeugen, daß es sehr viele ältere  Leute gibt, die zu ihm kommen und ein Warenpäckchen von Dr. Hittich zurücksenden wollen, weil sie die Ware nicht bestellt hätten. Aber, so sagte Herr Büscher, es gäbe auch viele alte Leute darunter, die hilflos und ratlos wären und sich nicht wehren könnten, und die unwillkommene Ware den Päckchen entnehmen und die Rechnung mit ihrem oft kargen Geld bezahlen. Kürzlich wurde sogar ein Fernsehflachbildschirmgerät von einem Edeka-Kunden an Hittich zurückgesandt.  

Hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen diese Firma Dr. Hittich Gesundheitsmittel in Kerkrade Niederlande bei Aachen wegen unlauteren Wettbewerbs, wegen Betrugs und wegen Mobbing auf dem Postweg.

Ich bin ein pensionierter Gymnasiallehrer, promovierter Chemiker, Leserbriefschreiber und Buchautor.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de,www.ratio-impetus.de

 

Begegnungen mit dem Tod

Den Tod fürchte ich nicht, aber das Sterben, allein gelassen, ungeliebt zu bleiben, der Erde verhaftet zu sein. Liebe ist ein immer währender Traum, der selten in Erfüllung geht.                      Margot Käßmann hat in einem hinreißenden Satz gesagt: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Ein Liebesverhältnis, das bleibt, das belastbar ist, das sich entfaltet, das wächst und an kein Ende kommt, das sich keine Grenzen setzt, der Selbstentfaltung nützt, ohne sie einzuschränken, ist eine Gnade des Himmels. Schmerz und Tod dürfen nicht das letzte Wort haben. Lachend schwere Schicksalsphasen zu ertragen, in Abgründe zu blicken, ist besser, als an Altersschwäche im Nichtstun zu sterben. Immanuel Kant hat einmal gesagt: Die Menschen haben gegen die Widrigkeiten des Lebens drei Dinge zum Schutz: das Hoffen, das Schlafen und das Lachen. Aus der Glücksforschung weiß man, daß es drei große Glückskiller gibt: chronische Schmerzen, Arbeitslosigkeit und Niedergeschlagenheit (Depressionen). Wo der Tod zu Hause ist, wird am wenigsten über ihn gesprochen. Weine bitte nicht vor dem Todkranken! Weine, wenn Du draußen bist! Wenn der Todkranke allerdings weint, darfst Du mit ihm weinen und ihn trösten. Über dem Lachen liegt ein großer Schatten, das allgegenwärtige Leid, und die Gewißheit des nahenden Todes. Darum hat das befreite Lachen Seltenheitswert. Tränen, über die man gelacht hat, muß man nicht mehr weinen. Der Tod ist ein Tabu, wenn man sich gegen den Bau eines Hospizes wehrt. Dieser Bau wird als Störfall empfunden und beiseite geschoben. Unser Zeitalter ist narzistisch-egoistisch und spaßorientiert. Schrecklich sind Endlichkeit, Verfall, das Sterben und der Tod. Dieser wird verdrängt durch die Gier nach dem Leben. Humor vor dem Tod besaß Heinrich Heine.  Auf seinem Grabstein steht: Hier ruhen meine Gebeine. Mir wäre es lieber, es wären Deine. Den Tod kann man annehmen oder auch nicht und die Toten gehen lassen. Jesus Christus sagte: Wo zwei oder drei Menschen in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen. Dies ist das Verbindende zwischen den Menschen. Die Menschen, die über einen Toten trauern, bleiben allein. Zieht man den Tod an, wenn man über einen Toten spricht?Gibt es einen Gott, der uns einen Schutzengel schickt?Je nach Einstellung zum Glauben sagt man ja oder nein. Wir sind entscheidungsfrei in allen unseren Handlungen, wenn wir dadurch die Freiheit eines anderen Christenmenschen nicht verletzen. Die Freiheit eines Menschen besteht darin, einen freien Willen zu haben, über das, was er tun oder lassen sollte in seinem Leben und vor seinem Tod. Was mich belastet als Christ, ist die Frage nach der Schuld. Warum bin ich in Sünde zur Welt gekommen? Und welche Schuld muß ich auf mich nehmen? Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich will nicht dabei sein. An eine Wiedergeburt in einem neuen Leben glaube ich nicht; das wäre auch unchristlich, da ein Christ an das ewige Leben glaubt. Eher glaube ich noch an einen endgültigen Tod ohne ein ewiges Leben danach. Mit dem Tod kann ich mich anfreunden, wenn es Menschen gibt, die in meinem Leben, meinem Geist und meiner Gesinnung weiter wirken und mir dadurch Trost geben. Lachen und Weinen über den Tod schließen einander nicht aus. Extreme Angst vor dem Sterben, vor Leid und Schmerzen und vor dem Tod, erschüttern viele Menschen, während andere teilnahmslos die bittere Wahrheit ihres bevorstehenden Todes ungerührt zur Kenntnis nehmen und sie mit stoischem Gleichmut ertragen.  

 

                                                                                                                         Münster, 19.09.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Werte Zeitungen-Redakteure,

Der Kampf um eine unbewohnte Inselgruppe im japanisch-chinesisch-asiatischen Meer ist ein Kampf um darin vermutete Rohstoffe, wie Öl und Erdgas auf dem tiefen Meeresgrund. Rohstoffe sind kostbare Produkte, weil sie die Wirtschaft beflügeln. Ein Krieg um diese Inselgruppe lohnt sich nicht. Japan und China sind gegenseitig aufeinander angewiesen und sollten ihr Gewaltpotential im Zaume halten. Wer rechtmäßig Besitzer der fraglichen Inselgruppe ist, muß historisch und chronologisch geklärt werden. Die japanischen Besitzer dieser Inselgruppe haben ihren Besitz an die japanische Regierung verkauft, was die chinesische Regierung aufgehoben wissen will.  

Mit hunderten chinesischen Fischerbooten, die zu der Inselgruppe und in fischreiche Meeres-Gewässer aufbrechen, übt China mit randalierenden Chinesen, die sich plündernd und brandschatzend an japanischem Eigentum vergreifen, Druck auf Japan aus und demonstriert eine Orgie der Gewalt. Vernunft und Verstand werden auf chinesischer Seite                         ausgeschaltet, ja man erinnert sogar  noch an den japanischen Einmarsch in die Mandschurei 1931, um gegen Japan aufzuhetzen.   

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                             Münster, 19.09.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org  

Werte Zeitungen-Redakteure,  

Der Kampf um eine unbewohnte Inselgruppe im japanisch-chinesisch-asiatischen Meer ist ein Kampf um darin vermutete Rohstoffe, wie Öl und Erdgas auf dem tiefen Meeresgrund. Rohstoffe sind kostbare Produkte, weil sie die Wirtschaft beflügeln und vorwärts bringen.  Ein Krieg um diese Inselgruppe lohnt sich nicht. Japan und China sind gegenseitig aufeinander angewiesen und sollten ihr Gewaltpotential im Zaume halten, damit die Welt nicht beschädigt wird. Wer rechtmäßig Besitzer der fraglichen Inselgruppe ist, muß historisch und chronologisch aufgeklärt werden. Die japanischen Besitzer dieser Inselgruppe haben ihren Besitz an die japanische Regierung verkauft, was die chinesische Regierung aufgehoben, also annuliert  wissen will. Mit hunderten chinesischen Fischerbooten, die zu der Inselgruppe und in fischreiche Meeres-Gewässer führen, übt China mit randalierenden Chinesen, die sich plündernd und brandschatzend an japanischem Eigentum vergreifen, Druck auf Japan aus und  demonstriert eine Orgie der Gewalt. Vernunft und Verstand werden auf chinesischer Seite ausgeschaltet, ja man erinnert sogar noch an den japanischen Einmarsch in die Mandschurei 1931, um die chinesische Bevölkerung gegen Japan aufzubringen.   

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Rechthaberei ist der Versuch, eine widerspenstige Wirklichkeit mit unserer Phantasie über das Gute erfolgreich zusammenzufügen.

Tragik als Schicksal

Wenn Ehepaare sich gegenseitig Leistungsversagen vorwerfen, in Wahrheit aber voneinander Anerkennung wünschen, ist die Rechthaberei nur dann erlaubt, wenn sie sich auf plausible Argumente stützen und das Wesentliche vom Belanglosen trennen kann. Jede argumentationslose Rechthaberei ist lästig, schlimmer aber ist, wenn sie verstummt.  

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de 

Eine weitere Todsünde der Menschheit

besteht in der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Der €uro ist dadurch gefährdet. Diese Krise wurde ausgelöst durch den amerikanischen Slogan: take now, pay later! Nimm jetzt, zahle später! Daraufhin haben sich viele arme und bedürftige Amerikaner auf günstige Immobilienkredite gestürzt. Sie konnten diese billigen Kredite im Verlauf der Bauphase aber nicht mehr zurückzahlen, so daß sie ihre unfertigen Häuser mit einer individuell gestalteten Architektur, die von den Käufern nicht angenommen wurde, unter großen Verlusten verkaufen mußten, und dadurch noch ärmer wurden, als sie vorher schon waren. Dies menschliche Verhalten, über seine wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse zu leben, setzt sich fort in Irland, Griechenland, Portugal, Spanien und Italien, und darum ist dies törrichte Verhalten eine unausrottbare Todsünde der Menschheit. Alle Menschen sehen ein, daß sie auf die Dauer nicht auf Pump mit Krediten leben können, da solches Tun also falsch ist; aber sie ändern ihr Verhalten nicht, und leben weiter auf Kredit und Pump, weil sie es anders nicht gelernt haben. Die Stabilität des €uro gerät dadurch ins Wanken, und eine Inflation kann die unerbittliche Folge sein.Darum ist dies eine weitere unausrottbare Todsünde der Menschheit.  

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                                                                                                                                 Münster, 06.10.2012

Dr. Ratio Nenstoff, Internet-Seiten: www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

"Immer weiter so?" 

Werte Frau Dorle Neumann,  

Ich habe die WN gekündigt, weil ich mit Ihrem Chefredakteur nicht klar komme. Aber meine Frau bezieht die WN noch weiter. Darum lese ich sie auch, sozusagen wider Willen.  

Das größte Problem in der Bildungspolitik liegt im Schweigen der Schüler. Sie arbeiten nur zu 20 bis 30 Prozent bei der mündlichen Mitarbeit in rein mündlichen Fächern, wie Biologie, Chemie, Physik und Kunst mit zwei Wochenstunden erfolgreich mit. Wer als Lehrer die schweigenden Schüler von ihrer Mundfaulheit und der äußerst geringen Vorbereitung auf die Wiederholungsphase der letzten Stunde abkehren will, leistet Sissiphusarbeit, die mit vergeblicher Mühe verbunden ist. Eine Prüfung über den Unterrichtsstoff nur der letzten Stunde scheitert oft bei den schweigenden Schülern, die oft nicht einmal das knappe Thema der letzten Stunde, wie Destillation, angeben können, geschweige denn deren Inhalte. Das mehrheitliche Schweigen der Schüler zu brechen, erfordert eine hohe diplomatische, pädagogische und didaktische Kunst, die nicht jedem Lehrer zur Verfügung steht.                           

Viele Schüler, die das Gymnasium besuchen, gehören eher auf eine Real- oder Hauptschule.  

Armut und Elend stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern eher mit Reichtum und Wohlstand. Die Verwirklichung eines Curriculums, also der Lehrpläne mit ihren vorgeschriebenen Unterrichtsinhalten, setzt eine große Disziplin auf der Seite der Lehrer voraus, die nicht immer eingehalten werden kann und eingehalten werden will, weil das Störungspotential in einer Klasse und deren Lernunwilligkeit sehr hoch sein kann.Der gesunde Menschenverstand fordert die Einhaltung der Vernunft. Doch was für den einen Menschen vernünftig ist, kann für einen anderen die reine Unvernunft sein.Das soziale Kapital, also das menschliche Umfeld, wird leider von vielen Menschen sträfligst vernachlässigt, obwohl der Kontakt zu verschiedenen Menschen jederzeit auch vorteilhaft sein kann. Wem die wissenschaftliche Neugier abgeht, entzieht sich meiner Achtung, weil er sich in sein Schneckenhäuschen zurückzieht und am geistigen Fortschritt in der Welt nicht mehr teilhaben will, sondern die heile Welt sucht, die es aber nicht gibt.  Ich kann solch ein ignorierendes Verhalten nur bedauern und beklagen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Artenvielfalt der Erde                                                                                          05.10.2012

Vor zwanzig  Jahren im Jahr 1992 wurde die Biodiversitätskonvention beschlossen. Darin sollte die Artenvielfalt der Erde gerettet werden.Doch die rote Liste bedrohter Arten wird trotzdem immer länger. Madagaskar gilt als einer der Brennpunkte der Artenvielfalt dieser Erde. Hier auf der viertgrößten Insel der Welt sind 70 bis 90 Prozent der Tier- und Pflanzenarten einzigartig, da sie sonst auf der Welt nirgends vorkommen. 750 Tier- und Pflanzenarten Madagaskars gelten heute als gefährdet. Die biologische Vielfalt besitzt Werte in ökologischer, genetischer, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, medizinischer, sozialer, pädagogischer, kultureller und ästhetischer Hinsicht. Nicht zu vergessen ist die Erholungsfunktion des tropischen Waldes für den Menschen. In Madagaskar wird Waldsaatgut gesammelt, gesäubert, konserviert und archiviert. Man züchtet Pflanzen, die zur Gründüngung eingesetzt werden können. Aber das Madagaskar-Depot für Waldsaatgut sammelt auch Samen aller Art, um sie an Landwirte und Aufforstungsprojekte zu verkaufen. Ein Ansprechpartner für Waldsaatgut ist Silo National de Graines Forestiares (SNGF) in Antananarivo. Drei Tonnen Samen und 200.000 Pflanzen werden jährlich verkauft. Rund 1200 Arten sind in SNGF konserviert. Die Millennium-Samen-Bank wird seit dem Jahr 2000 von britischen Royal Botanical Garden  und dem KEW Madagaskar Conservation Centre aufgebaut. Man verfolgt das Ziel, bis 2020 das Erbgut von einem Viertel aller Pflanzenarten aus der ganzen Welt zu sammeln. So sollen auch 3000 der 12.000 auf Madagaskar bekannten Pflanzenarten archiviert werden. DNA- Untersuchungen werden im Labor von KEW in London durchgeführt, weil in Madagaskar Geld und Infrastruktur fehlen.  

 

Fehlervorwürfe

Hältst Du Menschen Fehler vor,

Bist Du gleich ein großer Tor.

Sie brechen die Beziehung ab,

Schweigen mit Dir bis ins Grab,

Wollen nicht die Wahrheit hören,

Lassen sich auch nicht betören,

Grenzen Dich ganz einfach aus,

Jagen Dich zum Tor hinaus.

Schweigen ist jetzt angesagt,

Wahrheit wird nicht hinterfragt.

Fehler will man gar nicht hören,

Ihnen auch nicht schwer abschwören;

Fehler will man stets behalten,

Anerkennung aber schon,

Fehler will man nicht verwalten,

Wahrheit ist der größte Hohn.  

 

Gibt es einen Werteverfall?

Die traditionellen Werte, wie Familie, Ehe, Treue, Verläßlichkeit, Freundschaft, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit, Solidarität, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Rücksicht auf Schwächere, weniger Egoismus,  Zivilcourage, Unerschrockenheit, Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Wahrheit, stehen auch heute noch hoch im Kurs.

 

Dialoge

Bisweilen heben sich menschliche Dialoge, selbst unter gebildeten Schichten, ab von der rationalen Ebene und entarten zum Glaubenskrieg, weil einer den anderen mit seiner Ansicht nicht leben lassen will, sondern auf Teufel komm‘ raus oft unfundierte  Bekehrung und Belehrung betreiben will. Gehirnakrobaten, Diplomaten und andere Überredungskünstler haben es heute schwer, weil sie ohne plausible Argumente gar nicht überzeugen können.

 

An den Kragen

Die Gewalt in den Fußballstadien darf nicht länger hingenommen werden. Sie muß ganz gezielt bekämpft werden. Dies geschieht durch eine einwandfreie Ermittlung der Gewalttäter, die sich zu ihren Gunsten häufig in der Masse der Nichttäter und friedlichen Fußball-Fans verstecken. Deren terroristische Gewalt geschieht oft durch Abbrennen pyrotechnischer Erzeugnisse und auch von Böllern mit unanständigem, ohrenbetäubendem Knalleffekt und Lärm. Jeder Fußballverein unterliegt seiner Pflicht, ausufernder  Gewalt einen Riegel vorzuschieben. Primäres Ziel einer Gewaltverhinderung kann nicht die Bestrafung von Vereinen sein, sondern eher die Ermittlung der Gewalttäter und deren Bestrafung in Form von Bußgeldern und Gefängnisstrafen, obwohl eine solche Bestrafung e nach meinen Erkenntnissen die gesellschaftsfeindliche Gesinnung und Haltung der Täter kaum aufheben können, da sie manifest sind. Friedliche Fußballfans sollten bei der Ermittlung kriegerischer, krimineller Gewalt- und Straftäter im Sinne des Guten mitverantwortlich mitwirken. Die Gesinnungs-Toleranz hat ihre Grenzen dort, wo anarchistische und terroristische Gewalt gegen die Gesellschaft ausgeübt werden.  

 

Gutachten über eine Dissertation

Der Bundesbildungsministerin Annette Schavan wird vorgeworfen, in ihrer Dissertation unberechtigt fremde Gedanken als eigene ausgegeben zu haben, ohne sie als solche zu zitieren. Besonders schwerwiegend ist dieser Vorwurf, weil Frau Schavan keinen Studienabschluß wie Magister oder ein Diplom vorweisen kann. Beide sind in der Regel einer Promotion verpflichtend vorgeschaltet, wobei ein Abschluß davon genügt, also entweder das Magisterexamen oder das Diplom. Der Prodekan der Philosophischen Fakultät, Stefan Rohrbacher an der Universität Düsseldorf, stellt in seinem 75 Seiten umfassenden Gutachten über Annette Schavans Doktorarbeit angeblich ohne Oberflächenschürferei mit handfesten Belegen aus Originalquellen und ausgestatteten Wertungen fest, daß hier ein Plagiat, also ein geistiger Diebstahl vorliegen würde. Aber seine streng angelegten heutigen Maßstäbe an eine eigenständige Doktorarbeit galten im Dissertations-Erscheinungsjahr 1980 wohl eher nicht. Darum darf das Urteil nicht allzu streng ausfallen. Das Thema von Frau Schavans Dissertation lautet:  „Person und Gewissen – Studien zu Voraussetzungen, Notwendigkeit und Erfordernissen heutiger Gewissensbildung.“

Es stellt sich die Frage, ob Paraphrasieren, also die sinngemäße, nicht wörtliche, Übernahme von Texten fremder Autoren im Sinne eines wissenschaftlich beanstandungslosen Handwerks erlaubt ist oder nicht im Sinne eines Plagiat-Vorwurfs. Eine flächendeckende vollständige oder teilweise wörtliche Übernahme eines fremden Textes ist jedenfalls ohne Verweise auf die Urheberschaft der Formulierung ein Verstoß gegen die Wissenschaftlichkeit und darum verboten und zu ahnden. Selbst wörtliche Passagen am Ende einer Doktorarbeit sind ohne einen Verweis auf das Zitat  nicht zulässig. Ein solcher Verweis auf eine fremde Autorenschaft darf auch im Literaturverzeichnis nicht fehlen. Rohrbacher teilt mit, daß in den 352 Seiten von Schavans Doktorarbeit  60 beanstandbare Seiten existieren. Der anonyme Plagiatsprüfer im Internet kommt auf 90 Seiten, die beanstandet werden müßten. Es fragt sich, ob Annette Schavan absichtlich die Prüfungskommission im Jahre 1980 getäuscht und sich mit fremden Federn geschmückt hat oder ob ihr die Täuschung unbewußt unterlaufen ist.Ein Doktorand darf jederzeit auf Originalquellen und Sekundärliteratur zurückgreifen; aber er muß sie kenntlich machen, entweder in seinem Text oder in seinen Fußnoten an Ort und Stelle oder im Anhang.   

 

Schlechte und böse Menschen sind in der Regel Pessimisten. Sie machen anderen Menschen das Leben schwer, statt es mit der Lebens-Devise „Leben und leben lassen“ zu halten. Und wenn sie ihre Schandtat erfolgreich begangen haben, bleibt ihnen nur die Schaden-freude, und die ist ärmlich und erbärmlich. Pessimisten sterben meiner Meinung nach eher als Optimisten, weil sie immer nur negativ denken.  

 

Nichtigkeiten

Menschen, die um die Vergänglichkeit der Dinge viel Wesens machen und die irdische Nichtigkeit der Dinge betonen, verdienen meine Aufmerksamkeit nicht, weil sie die Oberflächenschürferei und kein ernsthaftes Gespräch über das Wesen der Dinge zum Ziel gesetzt haben.

 

                                                                                                                           Münster, 03.03.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de

“Fragen an das Leben“, das Glück kann man nicht alleine haben; das Glück ist ein geteiltes Honigbrot“ chrismon                        

 Werte Frau Doris Dörrie, Das Glück kann man sehr wohl auch alleine haben.Glücklich ist ein Angler, der einen kapitalen Fisch fängt, ein Schriftsteller, der ein gutes Gedicht, eine Fabel schreibt, ein Künstler, der mit seiner Kunst besticht.Hierbei gibt es ungeteiltes Honigbrot. An welchen Gott glauben Sie, werde ich als Leser gefragt. Nun, ich glaube an den Gott Israels, der den Menschen, das Tier- und Pflanzenreich und das Weltall erschaffen hat. Hat das Leben einen Sinn? Nur, wenn Du ihm einen gibst. Muß man den Tod fürchten? Ich denke schon. Er ist das Ende des Lebens. Was danach kommt, weiß kein einziger Mensch. Wird uns ewiges Leben verheißen im Froh- oder Verdammtsein? Müssen wir unsere Schuld sühnen oder wird sie nach unserem Tod gegenstandslos?

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de  www.ratio-purus.de,www.ratio-impetus.de

 

Ein Loblied der Schokolade      28.03.2012

Schokolade ist nur ein Dickmacher, wenn ihr Konsum übertrieben wird. Bei maßvollem Genuß ist sie ein Überlebenselexier. Schokolade ist ein hochveredeltes Arzneimittel von der allerbesten Sorte. Sie hilft im physischen und seelischen Kampf gegen die tägliche Mühsal des Daseins. Regelmäßiger sparsamer Schokoladenkonsum hat eine Schutzwirkung durch antioxidativ wirkende Polyphenole; es fördert das gute Cholesterin, den Feuchtigkeitsgrad der Haut, minimiert den Zahnbelag, die Plaque. Die epicatechinreiche dunkle Schokolade fördert die energiespendenden Mitochondrien in den Muskeln zuckerkranker Patienten. Ein nebenwirkungsarmes, rezeptfreies Arzneimittel , das mit so vielen Wohltaten verbunden ist, sollte eigentlich in jedes Apothekenregal gehören.  

 

                                                                                                                              Münster, 22.10.2012Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

"Falsche Verbündete" in der Zeit 

 Werter Herr Götz Hamann,

Nervende Firmen wie Google brauchen ihre Nutzer nicht, weil sie auf Anfragen und Wünsche ihrer Kunden nur mit allgemeinen, nicht zufriedenstellenden automatisierten Antworten reagieren. Eine Kommunikation findet dadurch nicht statt. Auf diese Weise kann Google nicht einmal erfolgreich für sich selbst werben. Der amerikanische Großkonzern stellt sich mit diesem kundenunfreundlichen Verhalten selbst in Frage.  

Kundendaten löschen oder weiter bestehen lassen, ist eine Kardinalfrage.

Wenn Sie schreiben: "Unklar bleibe zudem, wann die Daten gelöscht würden", muß ich Ihnen sagen, daß das Fragewort wann für die Zeit zuständig ist und nicht für irgendwelche Verhältnisse. Ihr Satz müßte also lauten: "Unklar bleibe zudem, unter welchen Bedingungen die Daten gelöscht würden". Aber ich kann Sie trösten. Das Fragewort wann und seine Bedeutung sehen 90 Prozent aller Zeitgenossen nicht. Wenn das wann statt einer Bedingung ins Spiel gebracht wird, antworte ich in der Regel mit "morgen früh um sieben Uhr". Der Datenschutzbeauftragte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich will mehr Verfügungsgewalt der Verbraucher und Kunden über ihre Daten, die von Google verwaltet werden. Jeder soll diese Daten im Internet ändern und löschen dürfen. Bislang ist dies technisch wegen verschiedener Einflußgrößen noch nicht möglich und wird wahrscheinlich auch nicht möglich werden, da Google seine Kompetenz für die Verwaltung von Daten an seine Kunden abgeben  müßte. Das Recht auf Datenschutz  ist  individuell und existentiell angelegt, weil es über Lebenschancen im Guten, wie im Schlechten entscheiden kann. Kundendatenprofile entfalten ein Eigenleben. Sie können sowohl konstruktiv, als auch destruktiv sein.

Ihren letzten Absatz verstehe ich nicht, weil er voller Widersprüche zu dem vorangegangenen Text und im letzten Absatz zu verschwommen ist. Datenschutz und Terrorbekämpfung schließen einander nicht aus. Jeder Terrorist muß staatlich ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden können.  

Die schützende Hand über Google sehe ich bei Friedrich nicht, aber Google muß Einhalt geboten werden können, weil diese Suchmaschine aus meiner Sicht ihre Macht mißbraucht. Welches sind denn die falschen Verbündeten? Google und Friedrich vielleicht? Das haben Sie leider nicht klar herausgearbeitet.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Polly und Sally, zwei Zwillingsgeschwister

Liebe Sally, weißt Du eigentlich mit den Seltenen Erden etwas anzufangen? Nein, Polly, tut mir leid; ich kenne sie nicht; warum sollte ich sie  auch kennen, sie berühren mich doch gar nicht. Die Berürung damit kann eher stattfinden, als Dir lieb sein kann. Denn sie erfüllen unsere elementaren Bedürnisse. Also sag schon Polly, was mit den Seltenen Erden los ist! Na gut, Sally, also höre gut zu! Bei den Seltenen Erden handelt es sich um kaum verfügbare Rohstoffe. Sie sind so selten, daß sich sogar Länder darum streiten, weil sie fast unbezahlbar sind und in hoch technologischen Produkten eingesetzt und verbraucht werden und leider Gottes auf unserer Welt nur selten vorkommen. Sie sind also teure Mangelware.  Wolfram und Molybdän, sowie Aluminium in Form von Bauxit, aber auch Magnesiumsulfat und Zinkchlorid unterliegen Exportbeschränkungen aus China, und das sind noch normale Elemente, die nicht zu den Seltenen Erden zählen, liebe Sally. Der Rohstoffmarkt wird beschränkt und dominiert von China, das der  Welt nützliche und notwendige Rohstoffe und damit Metalle vorenthält. Zu den Seltenen Erden zählen auch die als Lanthaniden zusammengefaßten Elemente, wie Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium,Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium,Thulium, Ytterbium, Lutetium, womöglich noch Thorium, Technetium, Tantal, Niob, Tellur und Zirkonium. Sie sind im wahrsten Sinne ziemlich selten und damit kostbar. Weißt Du, liebe Sally, welche wichtigen Funktionen die Seltenen Erden in unserer Welt erfüllen? Nein, lieber Polly, sag es mir bitte, ich weiß es nämlich nicht. Dann will ich es Dir sagen, liebe Sally. Die Seltenen Erden kommen zu 97% in China vor, das ihre Ausbeutung ziemlich restriktiv, aber nicht international  wahrnimmt, und der Völkergemeinde diese seltenen Metalle vorenthält. Es soll sogar schon eine Kommission geben,die China dies Vorgehen  vorhält und anprangert. Aber nun zu den Funktionen der Seltenen Erden, liebe Sally: Sie werden in zukunftstechnologischen Produkten genutzt, wie in Windkraftanlagen, Katalysatoren, Magneten, Flachbildschirmen, Energiesparlampen, Computern, in militärischen, medizinischen und astronomischen Anlagen, Videocameras, Mikrophonen, Displays und Fernsprechanlagen und dergleichen mehr, und sie können nicht durch andere Stoffe ersetzt werden. Du siehst, liebe Sally, wie breit die Anwendungsgebiete der Seltenen Erden gestreut sind. Darum ist es wichtig, daß man das Monopol von China bricht, weil die Seltenen Erden nicht nur einem einzigen Volk gehören dürfen, sondern allen Völkern zur Verfügung stehen müssen, weil dadurch sonst die technologische Entwicklung aller Völker verloren geht. China muß man öffentlich an den Pranger stellen, weil es wesentliche Ziele eines rohstoffarmen Landes hintertreibt und den Fortschritt anderer Länder selbstherrlich hemmt. Jedes Seltene Erdenelement hat unverzichtbare Eigenschaften für technologische Produkte und Prozesse. Wenn China den Zugang zu den Seltenen Erden versperrt, schadet es der Entwicklung anderer Länder, die auf diese Rohstoffe angewiesen sind. Insofern handelt auch China gegen den freien Welthandel, der keine restriktiven und protektionistischen Maßnahmen haben will. China ist ein aufstrebende Land und will gegenüber der Weltöffentlichkeit gut dastehen, verhält sich aber so, daß es nur Schelte bezieht in vielen seiner Regierungsmaßnahmen auch gegen Armut, freie Meinungsäußerungen und Menschenrechtsverletzungen auf der Welt.  

 

Verständlichkeit der deutschen Schriftsprache

Manche Autoren neigen dazu, Alltagstheorien möglichst wissenschaftlich klingen zu lassen, indem sie mit umständlichen, zusammengeschraubten, Formulierungen die Gehirne ihrer Leser verzwirnen. Besonders Sozialwissenschaftler blähen ihre Sprache oft durch unnötige Phrasen und komplizierte Strukturen auf. Herauskommt dabei oft eine selten erkannte, verdammungswürdige Inhaltsleere des Textes. Viele Wissenschaftler bauen mit ihrer Sprache gerne Mauern um ihre eigenen Gedanken auf, die sie in Gestalt von Fremdwörtern, abstrakten Substantiven und Adjektiven mit oft langen Schachtelsätzen zum Ausdruck bringen. Studenten können darum ihre Lehrbücher und Seminartexte kaum verstehen, sind sie doch meist fundamental gegen ihr Verständnis-Potential gerichtet. Eine simple Sprache mit komplexen, spezifischen, nicht sperrigen, Gedanken, sollten vor allem Geistes- und Sozialwissenschaftler an den Tag legen, weil sie damit ihren Leserkreis, ihr Leserpublikum, ungeteilt erfreuen und erweitern können. Eine präzise, wissenschaftlich vermeintlich verdichtete Sprache, die nur schwer zu verdauen ist, hilft keinem Leser in seinem Erkenntnis-Fortschritt weiter. Es führt vielmehr leicht zu einer Verweigerung der Lese-Lektüre. Eine wissenschaftlich verabreichte nebulöse Sprache kann Ausdruck der Unsicherheit eines Autors sein, der aber dadurch auch zum exklusiven Club der Gelehrten gehören will. Es gibt Forscher, die aus Angst undeutlich und unscharf formulieren, um möglichst nicht angreifbar zu sein, sagt Ludwig Eichinger, der Präsident des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim. Es ist ein Vorurteil, wenn behauptet wird, daß die Komplexität eines Textes einhergeht mit der Tiefe der Gedanken. Oft fehlt es an Mut  zur Einfachheit. Fremdwörter sind entbehrlich, wenn es dafür einen guten deutschen Begriff gibt. So läßt sich Semantik mit Bedeutungslehre ersetzen. Es ist ein Irrtum, zu glauben, daß die wissenschaftliche Sprache kompliziert sein muß, ganz im Gegenteil. Je einfacher sie ist, um so verständlicher und besser ist sie. Die Wissenschaftswelt sollte auf einen eleganten, nüchternen und verständlichen Stil mehr Wert legen, um auch wissenschaftliche Laien zu erreichen.  

Wissen ist Macht, wie falsch gedacht. Wissen ist wenig, Können ist König. In diesem Spruch kommt zum Ausdruck, daß gediegenes Wissen gleichermaßen auf Theorie und Praxis beruht. Wenn beides fehlt, ist das Vorurteil das erbarmungswürdige Resultat, also ein Urteil, das keinem plausiblen Argument standhält.  

Geistiger Diebstahl in einer Dissertation ist ein Zeugnis eigener Hilflosigkeit gegenüber fremden Gedanken, die das eigene Denken ausschalten und dabei Zitate als unwürdig ansehen.  

 

Zunehmende Pflegefälle im Alter

Deutschland ist Export-Weltmeister für Autos, Maschinen, chemischen Produkten, Medikamenten und Müll. Jetzt schickt es sich an, den Export von deutschen Pflegebedürftigen vorzunehmen, denn Pflegeheime in Thailand, Spanien und Osteuropa sind billiger als deutsche. Wenn Rente und Pflegezuschuß nicht mehr reichen für eine Aufrechterhaltung des Lebensstandards, ist das nicht unbedingt die Schuld der alten Leute, die ihr Leben lang geschuftet haben. Die Schuld liegt in einer verfehlten Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik, aber auch bei Arbeitnehmern, die aufgrund fehlender Bildung und Ausbildung nur niedrige und schlecht bezahlte Arbeiten übernehmen konnten. Die häusliche Pflege durch Familien-mitglieder wird vom Staat kaum anerkannt, sondern eher bestraft, da das Geld der Sozialkassen  überwiegend in die teure stationäre und ambulante Pflege staatlicher oder kirchlicher Institutionen fließt. Die Familie bezahlt die Pflege zu Hause mit Geldeinbußen, auch durch Anstellung einer Billigkraft aus dem Ausland, wenn die familiäre Pflegekraft überfordert ist und die Pflege nicht mehr leisten kann.  

In dieser Sache ist jedes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland aufgefordert, ein anständiges, kluges und vernünftiges Pflegekonzept zu entwickeln und zu praktizieren, so daß eine zunehmende Pflegebedürftigkeit der alternden Generation nicht auf ein soziales Abstellgleis geschoben wird.  

Die besten Pflegefälle sind die vermeidbaren, weil sie sich selbst zu retten wissen. Eine Pflegevorbeugung besteht aus sportlichen Übungen und geistigem Training. Spaziergänge an frischer Luft, radfahren , Schwimmen, Kreuzworträtsel raten, Zeitungen  lesen, sind hinfälligen alten Menschen jederzeit zu empfehlen. Auch fortgesetzte Dialoge mit anderen Personen können einen Pflegefall hinauszögern helfen. Ein Pflegefall muß kein Schicksal sein, weil man ihm mit Vorsorge und Intelligenz begegnen kann.  

 

Über ein schülerrelevantes Verhalten

Es wird mehr Zeit aufgewendet, um die Schwächen eines Schülers aufzudecken und auszumerzen, statt seine Stärken zu fördern. Daraus folgt, daß der Schüler sich anstrengt, um in seinen schwachen und schlechten Fächern Durchschnitt zu erreichen. Dadurch vernach-lässigt er sein hervorragendes Fach und wird darin auch nur noch Durchschnitt. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, sollte man meinen. Aber so einfach ist das nicht. Der Schüler schöpft sein intellektuelles Potential nicht aus. Ein rein defizitorientiertes System ist in der Regel talentfeindlich und führt mit Vollgas in die Sackgasse des Durchschnitts. Der Schüler muß seine Schwächen bekämpfen durch gezieltes Lernen unter Mithilfe seiner Mitschüler und seine Stärken in seinem hervorragenden Fach durch erhöhten Einsatz behalten.  

 

Polly und Sally, zwei Zwillingsgeschwister

Liebe Sally, weißt Du eigentlich mit den Seltenen Erden etwas anzufangen? Nein, Polly, tut mir leid; ich kenne sie nicht; warum sollte ich sie  auch kennen, sie berühren mich doch gar nicht. Die Berürung damit kann eher stattfinden, als Dir lieb sein kann. Denn sie erfüllen unsere elementaren Bedürnisse. Also sag schon Polly, was mit den Seltenen Erden los ist! Na gut, Sally, also höre gut zu! Bei den Seltenen Erden handelt es sich um kaum verfügbare Rohstoffe. Sie sind so selten, daß sich sogar Länder darum streiten, weil sie fast unbezahlbar sind und in hoch technologischen Produkten eingesetzt und verbraucht werden und leider Gottes auf unserer Welt nur selten vorkommen. Sie sind also teure Mangelware.   

Wolfram und Molybdän, sowie Aluminium in Form von Bauxit, aber auch Magnesiumsulfat und Zinkchlorid unterliegen Exportbeschränkungen aus China, und das sind noch normale Elemente, die nicht zu den Seltenen Erden zählen, liebe Sally. Der Rohstoffmarkt wird beschränkt und dominiert von China, das der  Welt nützliche und notwendige Rohstoffe und damit Metalle vorenthält. Zu den Seltenen Erden zählen auch die als Lanthaniden zusammengefaßten Elemente, wie Lanthan, Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium,Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Holmium, Erbium,Thulium, Ytterbium, Lutetium, womöglich noch Thorium,Technetium, Tantal, Niob, Tellur und Zirkonium. Sie sind im wahrsten Sinne ziemlich selten und damit kostbar. Weißt Du, liebe Sally, welche wichtigen Funktionen die Seltenen Erden in unserer Welt erfüllen? Nein, lieber Polly, sage es mir bitte, ich weiß es nämlich nicht. Dann will ich es Dir sagen, liebe Sally. Die SeltenenErden kommen zu 97% in China vor, das ihre Ausbeutung  ziemlich restriktiv, aber nicht international und länderfreundlich wahrnimmt, und der Völkergemeinde diese seltenen Metalle vorenthält. Es soll sogar schon eine Kommission geben, die China dies Vorgehen  vorhält und anprangert. Aber nun zu den Funktionen der Seltenen Erden, liebe Sally: Sie werden in zukunftstechnologischen Produkten genutzt, wie in Windkraftanlagen, Katalysatoren, Magneten,Flachbildschirmen, Energiesparlampen, Computern, in militärischen, medizinischenn und astronomischen Anlagen, Videocameras, Mikrophonen, Displays und Fernsprechanlagen und dergleichen mehr, und sie können nicht durch andere Stoffe ersetzt werden. Du siehst, liebe Sally, wie breit die Anwendungsgebiete der Seltenen Erden gestreut sind. Darum ist es wichtig, daß man das Monopol von China bricht, weil die Seltenen Erden nicht nur einem einzigen Volk gehören dürfen, sondern allen Völkern zur Verfügung stehen müssen, weil dadurch sonst die technologische Entwicklung aller Völker gebremst wird und verloren geht. China muß man öffentlich an den Pranger stellen, weil es wesentliche Ziele eines rohstoffarmen Landes hintertreibt und den Fortschritt anderer Länder selbstherrlich hemmt. Jedes Seltene Erdenelement hat unverzichtbare Eigenschaften für technologische Produkte und Prozesse. Wenn China den Zugang zu den Seltenen Erden versperrt,schadet es der Entwicklung anderer Länder, die auf diese Rohstoffe angewiesen sind. Insofern handelt auch China gegen den freien Welthandel, der keine restriktiven und protektionistischen Maßnahmen haben will. China ist ein aufstrebendes Land und will gegenüber der Weltöffentlichkeit gut dastehen, verhält sich aber so, daß es nur Schelte bezieht in vielen seiner Regierungsmaßnahmen auch gegen Armut, freie Meinungsäußerungen und Menschen-rechtsverletzungen auf der Welt.  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de, www.ratio-floreat.de,

www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

Über Gerechtigkeitsmaßnahmen

Chosroz, ein ehemaliger persischer Kaiser, der 600 Jahre vor Christi Geburt gelebt und sein Land, das heutige Iran, regiert haben soll, hatte sich wider Erwarten und gegen alle Hoffnung von einer sehr schweren Krankheit erholt. Und er ließ alle seine Berater zu sich kommen und sagte zu ihnen: „Ich möchte gerne wissen, wie Ihr über mich, Euren Kaiser, denkt. Bin ich ein guter Kaiser? Sprecht ohne Furcht! Dafür will ich auch jedem von Euch einen Edelstein schenken.  

Und die Berater traten alle der Reihe nach vor und überschütteten ihren Kaiser mit Lobreden und schönen Worten. Als die Reihe an den greisen und weisen Elaim kam, sagte dieser: „Mein Kaiser, ich will lieber schweigen, denn die Wahrheit läßt sich nicht kaufen.“ Und der Kaiser antwortete: „Nun gut, dann will ich Dir auch nichts geben. Und nun sprich!“ Und Elaim sagte: „Mein Kaiser, das Volk stöhnt unter Deiner Steuerlast, und die Palläste, die Du bauen läßt, kosten sehr viel Geld, und noch mehr Geld verschlingen die vielen Kriege, die Du führst, und denke auch bitte an die vielen Toten, die Deine Kriege kosten.“

Daraufhin wurde der Kaiser sehr nachdenklich, und er ließ jedem seiner Berater einen Edelstein überreichen, wie er es versprochen hatte, aber Elaim erwählte er zu seinem Kanzler. Am anderen Tag erschienen alle Berater vor ihrem Kaiser, und deren Wortführer sagte: „ Mein Kaiser, den Händler, der diese Steine verkauft hat, solltest Du erschlagen, denn die Steine sind alle falsch.“ Daraufhin sagte der Kaiser: „Sie sind genauso falsch, wie Eure Worte.“                       Kommentar:  

Der Kaiser Chosroz ließ sich freiwillig seine Fehler vorhalten und hat diese auch gerecht bedient, weil sie auf Gegenfehler seiner Berater stießen, die nicht ehrlich auf seinen Wunsch nach Wahrheit reagierten und ihren Kaiser nur unanständig gelobt haben. Elaim war der einzige Berater, der den Mut hatte, seinem Kaiser dessen Wahrheiten über die Auswirkungen seiner Herrschaft mitzuteilen. Mitgeteilte Fehler werden in der Regel geahndet, nur nicht, wenn sie wunschgemäß stattfinden. Chosroz verhielt sich fehlerfreundlich und bestrafte seine unaufrichtigen Berater mit falschen Edelsteinen.  

Möge uns Gott vor Heuchelei, Schönreden und falschen Zeugnissen bewahren! 

 

 

Die fragliche Bewältigung der Finanzkrise

Das überschuldete Griechenland muß einer Empfehlung des IWF’s zufolge ganz entschieden seine Defizite abbauen, wenn es vorwärts kommen will.  

Staatshaushalte sollten durch eine Mischung von Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen ihren defizitären Etat ins Gleichgewicht bringen, das heißt, Importe und Exporte sollten sich die Waage halten.

Der Import darf den Export nicht übersteigen. Staatsdefizite bremsen die Nachfrage nach Gütern und damit die Konjunktur, und sie sind ein permanentes Ärgernis aller betroffener Bürger über die Mängel und Fehler ihrer Regierung. Die Bürger wollen politische Maßnahmen haben, die die Stabilität unseres €uros sichern. Der Weg dorthin ist eine schwerwiegende Aufgabe. Die deutsche Angela Merkel ist genauso gefordert, wie der französische Francois Hollande, aber auch alle anderen gewichtigen Europäer. Der €uro ist als Gemeinschafts-währung installiert worden, obwohl eine Gemeinschaft der Wirtschaftskräfte nicht existiert. Diese bewegen sich eher auseinander als zueinander, und es dadurch an Solidarität fehlt.  

 

 

Begegnungen mit dem Tod

Den Tod fürchte ich nicht, aber das Sterben, allein gelassen, ungeliebt zu bleiben, der Erde noch verhaftet zu sein.

Liebe ist ein immer währender Traum, der selten in Erfüllung geht.                                            Margot Käßmann hat in einem hinreißenden Satz gesagt: Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand. Ein Liebesverhältnis, das bleibt, das belastbar ist, das sich entfaltet, das wächst und an kein Ende kommt, das sich keine Grenzen setzt, der Selbstentfaltung nützt, ohne sie einzuschränken, ist eine Gnade des Himmels. Schmerz und Tod dürfen nicht das letzte Wort haben. Lachend schwere Schicksalsphasen zu ertragen, in Abgründe zu blicken, ist besser, als an Altersschwäche im Nichtstun zu sterben. Immanuel Kant hat einmal gesagt: Die Menschen haben gegen die Widrigkeiten des Lebens drei Dinge zum Schutz: das Hoffen, das Schlafen und das Lachen. Aus der Glücksforschung weiß man, daß es drei große Glückskiller gibt: chronische Schmerzen, Arbeitslosigkeit und Niedergeschlagenheit (Depressionen). Wo der Tod zu Hause ist, wird am wenigsten über ihn gesprochen. Weine bitte nicht vor dem Todkranken! Weine, wenn Du draußen bist! Wenn der Todkranke allerdings weint, darfst Du mit ihm weinen und ihn trösten.

Über dem Lachen liegt ein großer Schatten, das allgegenwärtige Leid, und die Gewißheit des nahenden Todes. Darum hat das befreite Lachen Seltenheitswert. Tränen, über die man gelacht hat, muß man nicht mehr weinen. Der Tod ist ein Tabu, wenn man sich gegen den Bau eines Hospizes wehrt. Dieser wird als Störfall empfunden und beiseite geschoben. Unser Zeitalter ist narzistisch-egoistisch und spaßorientiert.  

Schrecklich sind Endlichkeit, Verfall, das Sterben und der Tod. Dieser wird verdrängt durch die Gier nach dem Leben. Humor vor dem Tod besaß Heinrich Heine. Auf seinem Grabstein steht: Hier ruhen meine Gebeine. Mir wäre es lieber, es wären Deine. Den Tod kann man annehmen oder auch nicht und die Toten gehen lassen. Jesus Christus sagte: Wo zwei oder drei Menschen in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen. Dies ist das Verbindende zwischen den Menschen. Die Menschen, die über einen Toten trauern, bleiben allein. Zieht man den Tod an, wenn man über einen Toten spricht? Gibt es einen Gott, der uns einen Schutzengel schickt? Je nach Einstellung zum Glauben sagt man ja oder nein. Wir sind entscheidungsfrei in allen unseren Handlungen, wenn wir dadurch die Freiheit eines anderen Christenmenschen nicht verletzen.Die Freiheit eines Menschen besteht darin, einen freien Willen zu haben, über das, was er tun oder lassen sollte in seinem Leben und vor seinem Tod. Was mich belastet als Christ, ist die Frage nach der Schuld. Warum bin ich in Sünde zur Welt gekommen? Und welche Schuld muß ich auf mich nehmen? Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber ich will nicht dabei sein. An eine Wiedergeburt in einem neuen Leben glaube ich nicht; das wäre auch unchristlich, da ein Christ an das ewige Leben glaubt. Eher glaube ich noch an einen endgültigen Tod ohne ein ewiges Leben danach. Mit dem Tod kann ich mich anfreunden, wenn es Menschen gibt, die in meinem Leben, meinem Geist und meiner Gesinnung weiter wirken und mir dadurch Trost geben. Lachen und Weinen über den Tod schließen einander nicht aus. Extreme Angst vor dem Sterben, vor Leid und Schmerzen und vor dem Tod, erschüttern viele Menschen, während andere teilnahmslos die bittere Wahrheit ihres bevorstehenden Todes ungerührt zur Kenntnis nehmen und sie mit stoischem Gleichmut ertragen.  

 

Swing States

Die Wahl zum US-Präsidenten hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur vom Geld und festen Parteigängern für oder gegen Barack Obama, dem armen oder Mitt Romney, dem reichen Dollar-Millionär. Diesmal hat der schwache Dollar-Millionär Obama vor seinem Heraus-forderer Romney die Wahl gewonnen, weil er besser in seinen politischen Zielen eingeschätzt werden konnte, und man weiß, was man an ihm hat, nämlich eine gewisse Stabilität und Kontinuität in seinem politischen Wirken. Obama hat den Friedensnobelpreis erhalten, eine Auszeichnung, die ihn verpflichtet, keine Kriege zu führen oder zu unterstützen. Beide Präsidentschaftskandidaten haben ihre Vorzüge gepriesen, aber auch Fehler gemacht. Die Staaten Ohio, Florida, Iowa, Wisconsin, Michigan, Pennsylvania und New Hampshire zählen zu den Wechselwählern, die hin und herschwanken und pendeln, und nicht genau wissen, wen sie denn wählen sollten. Die schwankenden US-Wähler mußten Obama und Romney einfangen und von ihrer Politik überzeugen. Obama wollte Amerika aus der Krise führen, die Arbeitslosigkeit vermindern und Amerika gegenüber Europa und China zu neuer Stärke führen. Viele Amerikaner hat der US-Präsident in seiner ersten Amtszeit enttäuscht. Sie hofften, es würde mit ihm bergauf gehen, die Arbeitslosigkeit sinken, die Schulden von 16 Billionen Dollar abzubauen und Amerika zu neuer Stärke in der Welt führen. Nichts davon ist eingetreten. Obama ist kein eindeutiger Wahlsieger, aber viele Amerikaner schätzen seine lässige Art und lieben seine Frau Michelle, seine beiden Töchter und ihren Hund Bo.  

 

Dr. Ratio Nenstoff                        11.11.2012

Fiscal Cliff in Amerika

Eine fiskalische Klippe tritt in Amerika immer dann ein, wenn sich Demokraten und Republikaner nicht auf Sparmaßnahmen zur Sanierung ihres Haushalts einigen können. Dann werden automatisch die Steuern erhöht und Ausgaben gekürzt. Diese restriktiven Maßnahmen erfreuen keinen Menschen; sie verstärken die Armut und befördern den Reichtum, weil die Reichen sich mittels Intelligenz und ihrem höheren Wohlstand gegen die Regierungs-Unbilden und Sanktionen besser zu schützen wissen. Ängste vor einem „Fiscal Cliff“ befürchten viele Amerikaner als Patt ihrer Nation. Beide Parteien, die Demokraten und die Republikaner gehen aufeinander nicht zu. Sie verhalten sich zueinander feindlich, statt dem Wohlstand ihres Landes zu dienen. Auch wenn sich Barack Obama, der wiedergewählte amerikanische Präsident, auf eine Mehrheit im Senat stützen kann, muß er die republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus anerkennen und respektieren, sonst gerät seine Regierungsarbeit ins Hintertreffen. Beide Parteien versuchen ihre Mitglieder vor den Lasten zu schützen,die auf das Land Amerika zukommen, aber an unterschiedlichen Hebeln. Ausgaben zu streichen scheint besser zu sein, als Steuern zu erhöhen. Beides ist aber nötig, um den gigantischen Schuldenberg von 16 Billionen Dollar abzubauen. Kein Präsidentschaftskandidat wird sich so leicht bereitfinden, im Jahre 2016 als Präsident mit dieser  hohen Schuldenlast anzutreten. Hier muß Obama eine Herkulesaufgabe vollbringen. Ob er dies schafft, hängt auch von den sich sträubenden Republikanern ab.  

 

                                                                 Münster, 25.11.2012  

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de   

"Schröder rügt die Briten" in der F.A..S. 

Werte Kürzel-Redakteure,

Wie sieht eigentlich das Scheitern eines EU-Gipfels aus? Und wer ist daran schuld? Wurde der europäische Haushalt mehrheitlich nicht genehmigt, unter anderem, weil die Briten von 27 EU-Staaten als einziger Staat dem nicht zustimmten? Was hat unsere Kanzlerin Angela Merkel in ihrer Verhandlungsführung denn falsch gemacht? Warum ist der EU-Gipfel zur Haushaltsplanung ergebnislos abgebrochen worden? Fehlt die Integration Großbritanniens, das aber über das Schicksal der €urozone mitbestimmen will ohne finanzielle Beiträge und politische Verantwortung zu leisten? Das, von Gerhard Schröder beschworene, "politische Ziel einer echten politischen Union" erscheint mir ziemlich fragwürdig zu sein, wenn ihr Weg durch eine Vergemeinschaftung der Schulden südeuropäischer Länder und Staaten auf die nordeuropäischen Regierungen abgewälzt wird. Schulden dürfen und können nur national getilgt werden. Willig für eine Einigung Europas kann man nur sein, wenn von keinem europäischen Staat Kröten geschluckt werden müssen. Wie sieht Angela Merkels Flucht aus der Verantwortung aus, die Frank-Walter Steinmeier ihr vorwirft? Hier fehlen mir konkrete Bezüge. Die Einigungsfähigkeit von Europa hängt von 27 Staaten ab und ist bei vielen Parametern wohl nur sehr schwer zu erreichen. Mißtrauen, Enttäuschung, Fragwürdigkeit, Entscheidungszaudern sind wohl ständige Wegbegleiter des europäischen Einigungsprozesses. Nur aufrichtige Redlichkeit kann Skepsis und Enttäuschung überwinden und einen zukunftsfähigen EU-Gipfel mit Erfolg herbeiführen. Jürgen Trittins Vorwurf einer unheiligen Allianz zwischen Merkel und Cameron hat er nicht begründet. Darum zählt er für mich nicht. Wie kann Merkel als einzige Regierungschefin solch eine Machtfülle besitzen, daß sie den Laden allein schmeißt und den EU-Haushalt verhindern kann? Ist die Verhinderung auf deutsche oder auf andere staatlichen Interessen gegründet? Was sind denn bremsende populistische Gründe der Kanzlerin, das Wachstum in Europa aufzuhalten und die Agrarindustrie zu stützen? Das hat Jürgen Trittin nicht gesagt. Er verbreitet damit nur Halbwahrheiten, weil ihm wohl die echten Wahrheiten fehlen. Wenn man in einem Haushalt Kürzungen vorsieht zu Lasten von Wettbewerbsfähigkeit und Infrastruktur, müssen alte notwendigen Subventionen erhalten bleiben, um die schwachen Schwerenöter am Leben zu erhalten. Verantwortungslos ist das nicht.

Einheimische Banken kaufen verstärkt marode Staatsanleihen von europäischen Krisenländern auf, die zum Teil fast 100 Prozent erreichen. Das Geld dafür stellt die Europäische Zentralbank zur Verfügung. Dadurch können die Rezessions- und Inflationsgefahr gestärkt und der €uro geschwächt werden. Wenn die einheimischen Banken in ihrem Kauf nicht Maß halten, kann sehr leicht eine Katastrophe entstehen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

Es gibt jede Menge Menschen, die ihren Kopf so voll oder gar leer haben, daß sie für neue Eindrücke nicht zu haben sind. Man sollte sich von ihnen fernhalten, weil sie keine Bereicherung für unser Leben darstellen.

 

Ein öliger Bursche gleitet aalglatt durch alle Hindernisse hindurch und läßt sich kaum fassen.  

 

Eurozone und Leistungsbilanzdefizite

Die Deutschen üben Lohnzurückhaltung und werden dadurch von anderen europäischen Ländern kritisiert. Sie begünstigen dadurch hohe deutsche Exportüberschüsse. Diese geschehen aber auf Pump, sozusagen auf den Schulden der importierenden Länder, die sich dadurch ständig erhöhen. Dies hat das IMK, das Institut für Makroökonomie und Konjunktur-forschung  herausgefunden. Deutschland besitzt eine hohe Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Krisenländern. Dies ist eine Folge der schwachen Entwicklung von Löhnen und der schwachen Binnennachfrage, also dem Konsum im eigenen Land. Die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse, also ein Überwiegen des Exports gegenüber dem Import, setzen unseren EU-Partnern stark zu, weil ihre eigenen Wettbewerbsfähigkeiten nur schwach ausgebildet sind. Ihre Importe auf Pump sind in der Regel höher, als ihre Exporte, weil sie die Produktivkraft ihrer Länder deutlich und markant  überschreiten. Ihre Löhne übersteigen die Landesproduktivkraft oft um ein Vielfaches. Deutschland wird von vielen Eurostaaten als Sünder angesehen;aber was kann Deutschland für eine mangelnde Wettbewerbsfähigkeit anderer Eu-Staaten? Sollen sie doch mehr innovative Produkte auf den europäischen Markt bringen, um ihr Leistungsbilanzdefizit zu vermindern. Diese Kreativität scheinen die europäischen Krisenländer nicht zu besitzen. Wenn Deutschland seine Löhne erhöht gegen deren Produktivkraft, vermindern sich automatisch seine Exportchancen und seine Wettbewerbsfähigkeit. Dies wird wohl kaum in der Regierungsverantwortung unserer Bundesregierung unter Angela Merkel, unserer Bundeskanzlerin,liegen. Sie braucht ein überall florierendes Deutschland. Hier müssen die EU-Krisenländer Griechenland, Italien, Portugal und Spanien eigene Anstrengungen unternehmen, um aus ihrem meist gigantischem Schuldensumpf herauszukommen. Solidarität ist nur unter der Vermeidung einer Vergemeinschaftung von Schulden zu erwarten.  

Die Vergemeinschaftung von Schulden findet aber überall inzwischen schon statt, und zwar versteckt, weil sie offen nicht ausgetragen werden kann, da sie explosionsartige Zustände in der deutschen Bevölkerung hervorrufen könnte. €urobonds und eine €uro-Union vergemeinschaften meines Erachtens die südeuropäischen Schulden; doch das wird nirgendwo deutlich gesagt oder geschrieben, denn Fehler kann kein Mensch und keine ausländische Landesregierung einstecken und aushalten. Die Schulden- und Leistungsbilanzkrise wird uns wohl noch längere Zeit beschäftigen. Sie ist leider noch nicht ausgestanden, weil der Schuldenabbau nur zögerlich vorwärts kommt.  

 

                                                                                                                          Münster, 05.12.2012

Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de  

"Rückgrat zeigen" in der F.A.S.  

 Werte Frau Martina Hahn,

Sie haben das Leben der Ärztin Dr. Kek Galabru, der Präsidentin einer kambodschanischen Menschenrechtsorganisation, eindrucksvoll geschildert, und zwar vollkommen nichtsophistisch ohne Wortklauberei,  Wortverdrehungskunst, und ohne Scheinillusionen hervorzurufen.  

Jeder Sophist verdirbt das Wort, so daß eine Sache nicht mehr zum Tragen kommt, also eliminiert wird. 95 Prozent aller Menschen, besonders  Akademiker, sind Sophisten, nur 5 Prozent sind Antisophisten, zu denen auch Sokrates gezählt hat. Dieser arme Kerl mußte einen giftigen Schierlingsbecher austrinken, weil die Sophisten in der Überzahl waren. Ich hätte an seiner Stelle keinen Selbstmord begangen; mich hätte man schon umbringen müssen.  

Hun Sen, der kambodschanische Regierungschef, bringt angeblich seit 1985 alle Oppositionellen, auch die Menschenrechtsorganisation LICADHO, mit seinem Machthunger und seinem Machtmißbrauch zum Schweigen und behandelt alle Menschenrechtsaktivisten wie Staatsfeinde, weil er sonst nicht überleben kann.  

Kek Galabru hätte das Angebot von Hun Sen, der Regierung beizutreten, nicht ausschlagen dürfen, hätte sie doch viel eher ihre hehren Ziele, wie gegen Landraub und Vergewaltigungen  vorzugehen,  durchsetzen können. Rückgrat kann auch einen Verlust bedeuten, wenn er zu radikal ist und keine Alternative zuläßt.  

Kann man eine Diktatur abschaffen, wenn sie menschenrechtliche Bedürfnisse nicht erfüllt, wenn sie ihre Macht mißbraucht und ihre Bürger stranguliert, um sich am Leben zu erhalten? Dies schafft nur eine neue, noch nicht etablierte, Weltorganisation  (nicht die LICADHO), die sich zum Ziele setzt, gegen Ungerechtigkeiten von Willkür-Regimen anzukämpfen. Eine solche hilfreiche Organisation gibt es leider noch nicht, weil die Gerechtigkeit mit ihren Wahrheiten gegen alle despotischen Regime trotz ihrer Klugheit untergeht und versagt. Macht und ihre Willkür sind stärker, als die Wahrheit und die Gerechtigkeit. Ohnmacht ist ihr Resultat, vor allem, wenn man sich nicht wehrt.  Zivilcourage hat nicht jeder. Sie erfordert oft Todesmut und Todesverachtung.  

50 Jahre Welthungerhilfe zeigt auf der Seite B 2 in Nr. 48 vom 02.12.2012 der F.A.S. eine lachende Frau und einen lächelnden Jungen von ca. 10 Jahren unter der Überschrift "Genug zu essen für alle" .Das Lachen, das Lächeln und die volle Reisschüssel scheinen mir deplaziert und voller Hohn zu sein, weil es immer noch viel zu viel Hunger, Armut und Elend auf der Welt gibt. Der weit verbreitete Hunger sollte mit dürftigen Elementen dargestellt werden, z. B. der offenen Hand eines Bettlers, der ausgemergelten Gestalt eines hungernden Kindes und dergleichen.  Aber das Bild über die Welthungerhilfe verfälscht die Wirklichkeit und ist darum für mich nicht tragbar.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

 Zahnärztliche Bohrungen

10 Millionen Deutsche (15 Prozent) leiden an Parodontitis, einer bakteriellen Entzündung des Zahnfleischs, verbunden mit Zahnfleischschwund, Knochenabbau und Zahnverlust. Das schädliche Bakterium heißt Porphyromonas gingivalis. Es besetzt bestimmte Rezeptoren auf der Oberfläche von Immunzellen, so daß diese nicht mehr arbeiten und funktionieren können. Der Entzündungsprozess wird dadurch sogar beschleunigt. In Versuchen an Mäusen gelang es, diese blockierten Rezeptoren durch einen Antagonisten, also einen Widersacher zu blockieren, so daß die Entzündung vollständig verhindert werden konnte. Das Verfahren muß jetzt allerdings noch durch weitere Tierversuche und durch einen klinischen Test an Menschen erprobt werden.  

 

                                                                                                                             Münster, 12.12.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de

„Sklaverei in Deutschland“

Werter Herr Jörg Eigendorf,

Es ist gut, daß Sie das Thema Zwangsprostitution als moderne Sklaverei in unserer deutschen Bundesrepublik aufgreifen und anprangern. Die sexuelle Ausbeutung junger Frauen, die in den Prostituiertenkreis geraten sind, zerstört ihr würdiges Leben und macht ein unwürdiges und unterwürfiges daraus. Warum gibt es keine freiwillige Sexualbereitschaft, sondern nur kriminell hervorgerufene? Die Antwort ist ganz einfach: Jeder Mensch will sein eigenes sexuelles Leben, Erleben und Verlangen haben, das nicht fremdbestimmt sein darf. Brutale Zuhälter stoßen auf gewissenlose Kunden und machen mit ihren willenlosen Mädchen ihr Geschäft, weil sie selbst überleben wollen. Es geht dabei um viel Geld, das die Zuhälter durch diese, ihre weibliche Sklaverei und Verantworungslosigkeit  verdienen. Der Staat schaut diesem kriminellen Treiben tatenlos zu, denn er will damit nichts zu tun haben, weil es die niederste Sphäre ist, mit der er sich nicht herumschlagen will. Sexuelle Abgründe sind nicht sein Revier. Doch sie helfen den Wegwerfmädchen nicht. Hier gilt es, einen Bundestagsabgeordneten zu finden, der sich der Thematik "Moderne Sklaverei im Prostituierten-Revier " annimmt, widmet und verschreibt. Nur so kann die prostituierte Sklaverei  angeprangert und erfolgreich beendet werden. Zwangsprostutution ist Menschenhandel und verborgene Sklaverei, verborgen, weil sie nicht an die Öffentlichkeit dringt. Dieser sexuelle und bezahlte Mißbrauch wird von der Bundesregierung unter der Frau Dr. Angela Merkel geduldet und abgesegnet, weil diese Thematik kein heißes Eisen ist, aber auf Eis gelegt wird. An diesem Thema zeigen sich besonders deutlch die unerfüllten moralischen Werte der Koalition aus CDU, CSU und FDP, jedem Menschen in unserer Republik seine Würde zuzugestehen oder sie ihm vorzuenthalten. Schlimm ist, daß die Zwangsprostituierten ohne Würde sind und sich leider gegen die Würdelosigkeit auch nicht wehren können. Schlimmer als die Enteignung des eigenen Körpers durch Zwangsprostitution und Sklavendasein ist nur noch eine Verstümmelung des Körpers, die womöglich von Zuhältern angedroht wird, um Willfährigkeit zu erzeugen und in Mord und Totschlag enden kann, wenn die Willfährigkeit durch Zwangsmaßnahmen nicht erreicht wird. Warum werden Menschenhandel und Zwangsprostitution schon seit Jahren auf Eis gelegt? Die Antwort ist ganz einfach: Die Regierung will mit dieser unappetitlichen Geschichte nichts zu tun haben. Man muß ja gegen Zuhälter und Freier gleichermaßen vorgehen. Ob auch wohl Abgeordnete bei Bedarf in ein Bordell gehen? Der Verlust an Werten, ethischen Grundsätzen und bürgerlicher Moral wird dabei gerne in Kauf genommen und warum? Weil es der Trägheit, Faulheit und Gewissenlosigkeit dient.

Sie; Herr Jörg Eigendorf, können so wenig wie ich, die prekären Verhältnisse ändern, aber Sie haben die stärkeren Machtmittel in der Hand. Bleiben Sie bitte am Ball! Nur wer seine Finger dauernd in eine offene Wunde legt, kommt womöglich auch zum Ziel.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

 

                                                                                                                       Münster, 17.12.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org„

"Die Waffen der Bürger“

Werter Herr Ansgar Graw,

Ein Massaker, wie an der Sandy-Hook-Grundschule in Newtown in Amerika veranstaltet, läßt sich wahrscheinlich nur verhindern, wenn die Gesellschaft aus einem Menschenfeind und Menschenhasse reinen Menschenfreund machen kann. Ein Mensch, der von allen seinen Mitmenschen abgelehnt wird, wird leicht zu einem Einzelgänger und Außenseiter, der seine Welt nicht mehr versteht und auch nicht akzeptiert. Er begeht sogar Morde an kleinen Kindern und diese erziehenden Erwachsenen und scheut auch nicht vor einem persönlichen Selbstmord nach seinen begangenen Mordtaten zurück. Er ist ein verzweifelter, nach Gerechtigkeit suchender Mensch. Neue Waffengesetze können diese menschenfeindliche Gesinnung einzelner Amokläufer und Attentäter nicht aufhalten und auch nicht ausschalten. Hier hilft womöglich nur eine prophylaktische, liebend auftauende, Strategie durch die Gesellschaft. Niemand darf von seinen Mitmenschen und der Gesellschaft ausgestoßen, und wie Dreck behandelt werden. Er rächt sich sonst womöglich durch ein Massaker an unschuldigen heranwachsenden kleinen Menschen, selbst, wenn er auf seine mitmenschliche Umgebung nicht zugegangen sein sollte.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff,  www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

                                                                                                                              Münster, 17.12.2012

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

"Gentechnik ist Alltag"  

Werter Herr Rehberger,

Sie können die gentechnikfeindliche Welt so wenig verändern zu einem Guten und Ganzen, wie ich. Der technologiefeindliche Zeitgeist ist massiv gegen die Wissenschaft ausgerichtet, weil es so gut wie keine wissenschaftliche Neugier in unserer Gesellschaft gibt, und darum auch keine Toleranz ihr gegenüber. Wenn der einzelne Mensch gegen eine Anwendung der Gentechnik Front macht, ist das nur ein einzelner dummer Mensch. Wenn sich aber ganze Landesregierungen wider besseren Wissens gegen eine vorteilhafte Gentechnik wenden, ist das wider eine Volksvernunft. Die Vernunft geht über einen einzelnen Verstand hinaus, weil sie höher steht auf ihrer Evolutionsstufe gegenüber einem  einfachen Verstand. Die Dummheit eines Teil-Volkes hat immer auch mit seiner Mentalität und Gesinnung zu tun, und diese ist stets abhängig von dem Grad ihrer Intelligenz, die in der Tradition eines Volkes begründet ist. Wenn gentechnikfreie und -feindliche Landesregionen eine Verknappung von Lebensmitteln und deren Preisanstieg verschulden, weil sie an der wissenschaftlichen Gentechnik nicht teilnehmen, ist das ein beklagenswerter Zustand und keine Gentechnik als Alltagszustand. Hunger und Krankheiten sind ohne Gentechnik kaum wirkungsvoll zu bekämpfen.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

Unausstehliche Menschen

Sind solche, die für ihre Art- und Zeitgenossen sehr viele unangenehme Eigenschaften an sich haben. Sie insistieren, bestehen also auf etwas, beharren auf ihrem Standpunkt, dringen auf einen Gedanken oder Gegenstand, sie indoktrinieren, lehren hinein in einen bestimmten Sachverhalt, monologisieren, statt einen aufrichtigen Dialog zu führen, meiden ein sachliches Zwiegespräch, wissen immer alles besser, bevormunden ihren Gesprächspartner, entmündigen ihn, kanzeln ihn ab wie einen dummen Jungen, nehmen ihm seine Würde, schneiden ihm das Wort ab, lassen ihn nicht aussprechen, wollen von ihm keine Wahrheiten erfahren, zeigen sich als Nervensäge, mißachten die Goldene Regel „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg‘ auch keinem andern zu!“, wollen die Lebenserfahrungen und Lebensweisheiten anderer Menschen nicht kennenlernen, wollen von einem Erfahrungsaustausch nichts wissen, sind verschlossen gegenüber allem Neuen, haben keine wissenschaftliche Neugier, wollen nur selbst leben, aber den Anderen und Dissidenten nicht leben lassen, empfehlen ihrem Gesprächspartner eine professionelle Hilfe durch einen Psychiater,obwohl sie selbst einen bräuchten, nehmen kein Blatt vor den Mund, erkennen ihren eigenen unsichtbaren Gedankenmüll nicht und räumen ihn nicht fort, wissen schon alles, was man sagen will,bevor man es ausgesprochen hat, zeigen sich borniert, geistig beschränkt, engstirnig, gedankenlos, wollen die fremde, wie die eigene Vergangenheit nicht bewältigt wissen und aufleben lassen, denken, daß man die Vergangenheit abschütteln muß, um der Gegenwart und der Zukunft zu dienen. Eine solche Unausstehlichkeit der Menschen, die einem nahe stehen, sind für mich ein lebendes Fossil, das keine neuen Gleise abfahren kann, weil es betoniert ist in seinen Ansichten und Meinungen. Man kann sie auch nicht liebend auftauen, weil man einfach nicht zur Sprache kommt. Sie besetzen die Sprache ganz allein. Man kann nur zuhören und Feierabend sagen; mehr bleibt einem nicht übrig.

 Dr. Ratio Nenstoff.   

 

 

 Hauptsache Christ     

1,3 Millionen deutsche Christenmenschen arbeiten für die Kirche und sie werden dabei nicht reich, da die beiden Kirchen, die evangelische und die katholische, das Armutszeugnis hochhalten, also den Reichtum nicht fördern, allenfalls den Reichtum der Bischöfe und Kardinäle. Wer sich nur standesamtlich und nicht auch kirchlich trauen läßt, wird von den Kirchen nicht eingestellt, da die Kirche einen totalitären Charakter hat und jeden Menschen ablehnt, der nicht zu ihr hält. So sind auch geschiedene Menschen in den Kirchen nicht willkommen, wobei die evangelische Kirche noch milder ist, als die katholische.  

Heirat, Schwangerschaft und sexuelle Orientierung werden im normalen Arbeitsleben nicht tabuisiert, aber in der Kirche haben sie System. Die Kirchen haben ihr eigenes Arbeitsrecht, das grund-rechtlich geschützt ist als Selbstbestimmungsrecht der Kirchen und eine unterschiedliche Behandlung aus religiösen und weltanschaulichen Gründen erlaubt. Wer nicht loyal zu seiner Kirche steht und deren Werte und Wahrheiten des Evangeliums nicht achtet, wird ausgegrenzt, auch bei hoher beruflicher Qualifikation. Die Gewerkschaften haben im kirchlichen Bereich keine Rechte; denn die Kirchen schließen Streiks in ihren Einrichtungen völlig aus. Aber die Kirchen werden in Zukunft weniger Spielraum für religiös motivierte Stellenanforderungen haben außerhalb des verkündigungsnahen Bereichs. Der kirchliche Dienst darf bei der Besetzung von Stellen nur in pastoralen, katechetischen, im erzieherischen Bereich und bei leitenden Aufgaben eine Mitgliedschaft in der katholischen Kirche verlangen. Bei allen anderen Stellen reicht es aus, daß der Bewerber seinen Auftrag glaubwürdig erfüllt, fachlich tüchtig und gewissenhaft seine Aufgaben wahrnimmt.  Die Bundesregierung muß auf Wunsch der EU-Kommission und der europäischen Gleichstellungsrichtlinie überprüfen, ob die kirchlichen Sonderrechte auch für Mitarbeiter gelten müßten, die nicht direkt an der Verkündigung der christlichen Botschaft beteiligt seien. Nur wenn die kirchliche Berufsausübung ein klares Bekenntnis zur christlichen Lehre erfordert, wie bei einem katho-lischen Priester oder einem evangelischen Pfarrer, ist eine Mitgliedschaft in der Kirche zwingend notwendig.

 Dr. Ratio Nenstoff  

 

 

                                                                                                                              Münster, 11.01.2013

Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

"Wie steht es um die Boni der Banker?"  

Werte Frau Melanie Amann,

Sie haben das Bankenwesen und ihr Unwesen treffend beschrieben und auf eine Minimierung der Boni gepocht. Aber Sie wissen nicht, inwiefern Risiken einer Geldanlage oder die Geschäftsentwicklung einer Bank ohne Motivation der Banker zum Tragen kommen. Eine Gewinnmaximierung ist schon immer Sache der meisten Banker gewesen, weil sie einfach nur überleben wollen. Geldgier ist nicht im Spiel, sondern nur ein auskömmliches gerechtes Dasein. 500.000,-- €uro als Jahresgehalt sind allerdings zuviel. Wer die Banker verteufelt, verteufelt sich selbst, weil er unfähig ist, für sein finanzielles Fortkommen ohne Neid zu sorgen. Banken-Risikoträger mit einer hochriskanten Tätigkeit wollen nur einen Ertrag ausschöpfen, der auf normalem Weg nicht zustande kommt. Größe einer Bank, ihre Internationalität und Komplexität sind Indizien für eine bedeutende Bank. Wenn sie schlechte Ergebnisse hat, liegt es an ihren unfähigen und unzufriedenen Mitarbeitern.Die Kunden einer Bank wollen nur ihr Geld vermehren, und das ist legitim, wenn dies ohne Geldgier geschieht. Schlechte Pflichter-     gebnisse in Form eines Malus liefern keine Anreize für eine segensreiche Tätigkeit der Banker, weil diese damit ins Abseits gestellt, also angeprangert werden. Dies ist keine günstige Voraussetzung für eine gute Motivation.  

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de  

 

Lieber Bubi,
Vielen Dank für Deine Einladung zum diesjährigen Klassentreffen. Aus emotionalen mehrfachen Gründen kann ich Deiner Einladung leider nicht nachkommen. Außer Eckart Hirdes und Otto Linke gibt es keinen einzigen ehemaligen Klassenkameraden, der sich über meine Gegenwart erfreut zeigen würde.
Nanni hat meine E-Mail-Bitte um einen Kontakt völlig ignoriert. Hans-Josef Kühne hat abweisend reagiert, als ich ihm telefonisch einen gravierenden Fehler, endend in einer Todsünde der Menschheit schildern wollte. Er sagte ganz einfach: "Ich beende das Gespräch, obwohl dies über die Überschrift noch gar nicht stattgefunden hatte. Solch eine fehlende Wißbegier und Neugier hasse ich wie die Pest und kann sie als Naturwissenschaftler nicht aushalten und auch nicht leiden. Sie stößt mich ab und entfernt mich von meinen verruchten und uneinsichtigen Zeitgenossen.
Christofer Frey hat von mir ein Liebesgedicht per E-Mail erhalten, eines das ungewöhnlich im Wechselgespräch von Frage und Antwort stattfindet. Obwohl er Professor ist für Theologie und Ethik hat der die Todsünden der Menschheit, die ich ihm mitteilen wollte, nicht wissen wollen. Eine solche Ignoranz kann ich nicht leiden. Die betroffenen Schwerenöter haben mein volles Mitleid über ihre Unzulänglichkeit und Unzugänglichkeit.
Ich frage mich: Was wollen diese ignoranten Leute Nanni, Kühne, Frey und Konsorten noch alles in ihrem Leben haben, wenn sie nicht einmal imstande sind, soziale Kontakte zu pflegen. Sie vergeuden ihr soziales Kapital, die Öffnung zu ihren Mitmenschen, indem sie ihre Vorteile mit neuen Erkenntnissen nicht mehr wahrnehmen. Sie igeln sich ein, schotten sich ab, ziehen sich in ihr Schneckenhäuschen zurück.
Solch ein Leben verdient meine Anerkennung nicht.
Durch die Reaktion von drei symptomatischen Klassenkameraden empfinde ich mich als ein sozial unterbelichteter letztrangiger Mensch, der allerdings ohne hierarchische Ordnung leben möchte. Nur leider scheint mir das nicht vergönnt zu sein.
Es gibt Personen, wie Bernd-Josef Bauer und Lisa Krabbe, die meine Lebensdevise "Leben und leben lassen" und die goldene Regel "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu" für ihr Leben auch im Miteinander nicht gelten lassen. Sie tun mir herzlich leid. Azuro, so ist das Leben. 

 


Homo ökonomicus, der Wirtschaftsmensch

Die Standardtypen der verschiedenen zeitlichen Epochen tragen folgende erdichtete Namen: Wilhelm Müller für das 19. Jahrhundert, Jan Müller für das 20. Jahrhundert und Leo Müller für das 21. Jahrhundert. So hat Wilhelm Müller als Arbeiter und Verbraucher gerade einmal 30 Gegenstände in seinem kargen Zimmer gehabt.
Jan Müller bringt es immerhin schon auf ca. 500 Gegenstände, worunter auch manche doppelt und mehrfach auftreten, wie zwei Flachbildschirme für das Fernsehen, viele Hosen, Hemden, Schuhe und Unterwäschegarnituren, ein Computer und dergleichen mehr.
Leo Müller überschreitet als unersättlicher Standardmensch viele Grenzen des Konsums, füllt Kleider-Container mit ausrangierten Textilien, kauft sich ein Elektro-Zweitauto für den Stadtbetrieb und trägt auf vielfältige Weise zum Wirtschaftswachstum unseres Staates und Volkes bei, weil ihm nichts genug ist; er will immer mehr und auch immer etwas Neues haben. Während Jan Müller noch einigermaßen genügsam ist, ufern die Wünsche und Ansprüche von Leo Müller grenzenlos aus. Er ist nicht zufrieden mit dem, was er hat; er will immer mehr haben, um dem bevorstehenden Tod mit List und Lust vorläufig zu entgehen. Doch uns ist unser Tod vorherbestimmt. Nur das Sterbe-Datum kennen wir nicht. Und ob wir auferstehen werden, wissen wir nicht.  
Vor seinem Tod will der Leo Müllertyp erst einmal richtig leben.
Gibt es eine bessere, lebenswertere Alternative zum Sensenmann, dem Boten des Todes, als das Leben in vollen Zügen zu genießen?
Ist es etwa die Bedürfnislosigkeit, die Konsumaskese, die den irdischen Freuden entsagt, wie die Mormonen das tun, ohne Alkohol, ohne Drogen, ohne Tabak, Kaffee und Sex? Jan Müller hatte genug, Leo Müller kann sich nicht beschränken, er braucht immer mehr, und fühlt sich dabei nicht wohl, weil er seine Konsum- und Materialgrenzen wider besseren Wissens überschreitet. So lebt er auf Pump und Kredit über seine wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse, obwohl er weiß, daß dies falsch ist; es kümmert ihn nicht. Auf diese Weise ist die weltweite Finanzkrise entstanden nach dem amerikanischen Slogan „Take now, pay later!“ Nimm jetzt, zahle später. Daraufhin haben sich sehr viele arme und bedürftige Amerikaner auf günstige Immobilienkredite gestürzt, die sie aber im Verlauf der Bauphase nicht mehr bedienen konnten, so daß sie ihre halbfertigen Häuser unter großen Verlusten verkaufen mußten, denn die Käufer hatten andere Vorstellungen über die Architektur und den Standort. Durch den verlustreichen Verkauf ihrer Häuser wurden die betroffenen Amerikaner noch ärmer, als sie vorher schon waren.
Der Mensch ist ein unerforschliches Wesen, das weder wissenschaftlich, noch laienhaft zu bändigen ist. Wer das schafft, ist ein Genie. Der Mensch ist das komplizierteste Wesen, das es auf unserem Planeten Erde gibt. Es lebt vor allem mit Widersprüchen; es lebt mit unzumutbaren Alternativen; es lebt ohne Konsens in wichtigen Fragen, es lebt chaosartig ungeordent vor sich hin, es kennt keinen Fleiß, keine Ausdauer, keine Zuverlässigkeit, keine Zufriedenheit, keine Flexibilität, dafür aber Grausamkeit gegenüber seinen menschlichen Mitgeschöpfen, die sich als Frauen und Kinder nicht wehren können, weil sie hilflos sind gegenüber Massakern, die an ihnen begangen werden ohne Notwendigkeit auf dem afrikanischen Kontinent. Nach Vergewaltigungen an Frauen unter dem Anblick von Kindern, werden beide Gruppen Frauen, wie Kinder einfach hingemeuchelt, damit es keine Zeugen für diese Vorfälle und Schandtaten gibt. Diese doppelte Greueltat Vergewaltigung und Mord, wird leider nicht geahndet, weil die Regierungen machtlos gegen die Gesetzlosen sind und der Nachweis für Vergewaltigungen und  Morde kaum gelingt.
Der Vorwurf der Unersättlichkeit des neuzeitlichen Menschentyps mit Namen Leo Müller für das 21. Jahrhundert paßt sehr wohl zu den zeitlichen und epochalen Fakten. Jeder Mensch ist auf seine eigene Weise unersättlich und kann sich nicht durch Konsumaskese in seinem Lebensstil und Konsumverhalten beschränken.
Er will von allem immer mehr haben, ob das nun leicht verderbliche Lebensmittel sind, ein volles Bücherregal, mehrere  Rundfunkgeräte oder Lampen sind. Dieser Typ des Haben-Wollens kollidiert mit dem Seins-Typ, dem der Geist das Wichtigste ist in seinem Leben.
 Es gibt auch ein philosophisches Buch darüber, nämlich Haben und Sein von Erich Fromm. Der ständige Drang nach immer mehr erzeugt  immerwährendes Wachstum. Dabei wäre Wachstumsstillstand auch einmal fortschrittlich angezeigt. Im Moment streben wir dem Nullwachstum zu, so daß meine Hoffnung auf wirtschaftlichen Stillstand womöglich bald zum Tragen kommen wird.
Die Unternehmen werfen munter immer weiter alte und neue Produkte auf den Markt, um sich Marktanteile und Gewinne zu sichern. Die Industrienationen geben viel Geld für Forschung, Entwicklung und Patente aus, obwohl viele Menschen die technischen Neuheiten gar nicht haben wollen, weil sie damit kaum zurecht kommen, da die Bedienungsanleitungen dafür immer umfangreicher werden, und es kaum einen Menschen gibt, der einem alles erklären kann.
Die Regulierungswut der deutschen Bürokratie scheint auf den deutschen Verbraucher kaum einen Einfluß zu haben, auf den Kapitalismus und das Kapital schon gar nicht. Der deutsche Verbraucher verbraucht sein Geld durch Ausgaben, auch wenn es auf Kredit und Pump geschieht. Leider läßt sich nicht immer feststellen, ob sich das ausgegebene Geld auf Kredite stützt oder auf erwirtschaftetes Geld. Und hier wäre die Bürokratie am Zuge, um den Unterschied zwischen geliehenem und erworbenem Geld hervorzukehren. Aber hier endet die Regulierungswut der Bürokratie, weil ihr diese Materie wohl zu schwierig zu sein scheint, und weil damit big brother is watching you = Der große Bruder beobachtet (und reglementiert) Dich zum Zuge käme; und das will der kleine Bruder, der Konsument im Moment noch nicht haben.
Pump/ Kredit oder sauber verdientes Geld sind die finanziellen Stand-  und Unfallfüße unserer Gesellschaft. Nun kann der Staat nicht regulierend eingreifen, wenn er selbst Billionen €uro an Krediten aufnimmt und seine Schulden kaum tilgt. Seine Schuldenbremse ist lächerlich, seine Ausgabenflut ist unbegreiflich hoch, die Steuererhöhungen versanden. Es gibt keine Institution, die die Wirkung von Staats-Ausgaben und Steuererhöhungen untersucht, auch keinen Politiker, der unsere Wirtschaftslage überprüft. Für eine solche Einrichtung sollte Geld ausgegeben werden. 

 

                                                                                                                           Münster, 17.03.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
                                     
Werter Herr Kerstan,
Ihr Einsatz für den Gebrauch eines Doktor-Titels nach jahrelanger Arbeit als Doktorand ist ehrenwert, beachtlich und lobenswert zugleich. Aber die gesellschaftliche Anerkennung bleibt in der Regel aus.
Ich bin ein promovierter Chemiker und als solcher ans Gymnasium gegangen. Dort wurde ich von keinem meiner 70 Lehrer-Kollegen mit meinem Doktor-Titel angeredet, obwohl sie beim promovierten Schulleiter eine Ausnahme machten. Sie wollten und konnten mich nicht auf ein höheres Podest stellen, sondern mit mir in Augenhöhe reden. Aber oft entgeht einem auch im Eifer des Gefechts im Zuge einer geforderten Gleichheit, daß das Gegenüber die Anrede Herr Doktor verdient hat. Auch meine Nachbarn reden mich allesamt nicht mit meinem Titel an, genauso wenig, wie einen Arzt, der bei uns im Reiheneckhaus wohnt.
Während meiner Dienstzeit sagte ich meinen Schülern, daß sie mich nicht titulieren müßten, da das unnötige Zeitverschwendung wäre, die wir besser im Chemieunterricht nutzen sollten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

                                                                                                                   Münster, 06.05.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Werter Herr Nonnenmacher,
Sie beklagen mit Recht, daß die Extremisten in den südeuropäischen Ländern unsere Kanzlerin verunglimpfen, und sie mit Hitlerbärtchen und anderen SS-Insignien auf ihren Plakaten darstellen.
Die Extremisten können ihre Fehler nicht einsehen, nicht eingestehen und auch nicht aus der Welt schaffen. Nur wer die Schuldenkrise mit Härte und Strenge zu Ende bringen kann, ist ein gemachter Mann bzw. eine gemachte Frau. Und darum bemüht sich Angela Merkel intensiv. Die Südeuropäer sollten froh und dankbar sein, daß es eine solche Frau Merkel gibt, denn sie allein können nur mit Austerität ihre, nícht Merkels, Schuldenkrise überwinden. Das Hitler-Bärtchen ist also völlig fehl am Platze. Das Fatale in den vorgeworfenen Fehlern einer hilflosen Schuldenpolitik, deren Schulden sich ständig vermehren, ist die fehlende Einsicht, das Leben auf Kredit und Pump, also über seine wirtschaftlichen Verhältnisse zu leben, einzustellen. Jeder weiß, wie gefährlich es ist, ständig auf Kredit und Pump zu leben, aber man fährt darin fort, weil man es nicht anders gelernt hat und sich daran gewöhnt hat.
Für mich sind die Extremisten feindliche Gesellen, die mit Angela Merkel die Falsche prügeln, denn es gilt, die eigenen und nicht fremde Schulden abzutragen. Dies scheint eine unlösbare Aufgabe zu sein, der sich die Extremisten nicht stellen wollen und nicht stellen können. Ihnen fehlt der sogenannte Weitblick, der dazu führt, daß sie ihre eigenen Fehler und die Fehler ihrer Regierung nicht erkennen können und auch nicht erkennen wollen. Sie brauchen eine Außenstehende, wie Frau Merkel, der sie ihr ganzes selbst verschuldetes Schuldenkonto anlasten können. So glauben sie, für ihre eigene Schuld einen Außenstehenden anprangern zu dürfen. Ein Rezept und Konzept gegen die Anfeindungen unserer Kanzlerin durch die extremen Südländer, besteht im Schweigen, was nie ankommt. Eher fruchtbar ist die redliche Beredsamkeit, durch die man die versclossenen Augen der extremen Südländer öffnen kann.
Frau Merkel muß also unbedingt durch ein Statement sagen, was die Sache betrifft. Sie kann in der hohen Politik jederzeit die Weichen stellen ohne Zaudern und Zögern. Sie muß klarstellen, daß das oberste Prinzip im Sparen und nicht im Wohlleben besteht, selbst auf die Gefahr einer Rezession oder Inflation hin. Sie muß klarstellen, daß sie den südeuropäischen Ländern nicht feindlich gesonnen ist und nicht strangulierend wirken will. Sie hat kein leichtes Amt, aber eines, das sie bewältigen kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus

 

Grausamkeiten und Greueltaten in der Welt
Sattenlitenbefund und Zwangsarbeitslager in Nordkorea
200.000 Menschen werden in Nordkorea zwangsrekrutiert für Zwangsarbeiten in Kohle- und Erzbergwerken. Aber worin besteht die Auslese der künftigen Zwangsarbeiter? Was haben sie falsch gemacht, um in Zwangsarbeit zu enden? Hunger, Folter, Mord und Todeslächeln sind Attribute der nordkoreanischen Grausamkeit.
Es gibt ein Lager der totalen Kontrolle mit politischer Umerziehung und ideologischer Gehirnwäsche. Jeder Häftling ist dazu verdammt, zu arbeiten, bis er tot umfällt in Bergwerken und Kohlegruben. Das Gelände ist durch einen Hochspannungszaun gegen Fluchtgefahr gesichert. Das Essen besteht tagaus und tagein aus Kohlsuppe und Maisbrei. Es gibt keine Abwechslung im Speiseplan. Frauen werden von den Wärtern vergewaltigt. Wenn sie dann ein Baby zur Welt bringen, müssen sie es töten. Nur nordkoreanisches Blut wird erlaubt, anderes ist zum Tode verurteilt. Aber was ist schon nordKoreanisch?
Die Konzentrationslager sind Vernichtungslager, in denen sich ein Volk selbst ausrottet. Diese Lager existieren seit 50 Jahren mit einer gewaltigen Einschüchterungsstrategie für Arbeitslager und günstigen Produktionsstätten für das Regime. Bis zu 15 Stunden lang müssen die Häftlinge täglich arbeiten und wenn sie dagegen aufmucken, werden sie getötet. Zu hunderten müssen die Häftlinge  zusammengepfercht auf nacktem Betonboden in unbeheizten Fabriken nächigen und schlafen. Das Schlimmste im Lager ist der permanente Hunger, abgesehen von der Folter. Wer zu schwach zum Arbeiten ist, wird in Viehtransportern weggebracht und nie wiedergesehen. Um 4 Uhr früh beginnt der Dienst.  Aufgrund der harten Arbeit und der Mangelernährung sind die Körper der Häftlinge  bereits mit 30 bis 40 Jahren total zerrüttet und komplett zerstört. Die Erziehung der Kommandeure und Wärter besteht allein darin, den Häftlingen alles Menschliche auszutreiben, sie bewußt zu isolieren und gegeneinander auszuspielen. Wer Verstöße gegen die Lagerregeln anzeigte, wurde mit Essen belohnt. Wer andere Häftlinge verriet, hatte hinterher kein schlechtes Gewissen, weil er zuvor entsprechend konditioniert wurde. In deutschen Konzentrationslagern haben die Gefangenen deshalb überleben können, weil sie sich oft gegenseitig unterstützten. In nordkoreanischen Konzentrationslagern wurde und wird der Mitgefangene eher als Bedrohung empfunden, weil man ihn denunzieren muß, um an eine zusätzliche Essensration zu kommen. Jemand anderem zu vertrauen, war der sicherste Weg, zu einem Todeskandidaten zu werden. Wer Mutter und Bruder anzeigte, weil sie einen gemeinsamen Fluchtversuch planten, und weiß, daß sie danach hingerictet werden würden, hatte  keine Skrupel und auch kein Mitleid für sie. Gibt es Schlimmeres, als solch eine Intrige, die Mutter und Bruder zum Opfer werden läßt, zum Opfer für den Tod, um das eigene Überleben zu sichern? Hier verkommt das soziale Kapital, das kein Mensch vergeuden darf, um voran zu kommen. Am Ende der täglichen Fron- und Zwangsarbeit gab und gibt es Versammlungen, denen vor allem Kinder und Jugendliche zum Opfer fielen und fallen. Sie sollten ungehemmt Verstöße gegen die Lagerregeln anzeigen und mit Essen belohnt werden.
Ihr Bild mit den stilisierten Zwangsarbeitern, versehen mit einer Kette und einer schweren Kugel am Fuß, zeigt die Brisanz und Fürchterlichkeit menschlichen Wirkens. Jeder Gefangene kann sich einer Konditionierung oder einer Gehinrnwäsche entziehen; er braucht nur wegzuhören, wenn diese nicht mit Foltern verbunden sind; dann sieht es extrem anders aus. Um im Lagerleben durchzukommen, wurden und werden sogar die eigenen Eltern und Verwandte, wie Bruder und Schwester angeschwärzt. Jeder Insasse kämpft um das eigene Überleben. Mitleid gab es und gibt es nicht, sondern nur die Überlegung, die Beschuldigten hätten nichts anderes verdient mit ihrem Fluchtplan, als ihren Tod.
Liebe und Freundschaft gibt es im Lager nicht, weder früher, noch jetzt. Hochspannungssicherheitszäune vereiteln jede  Flucht.
Wer nur den Lageralltag kannte und danach in ein freies Leben flüchten konnte, kann zwischen diesen beiden Lebensformen zerbrechen, so weit, daß er sich umbringen muß. Leichter ist es auf jeden Fall, weder sein Leben, noch die Berechtigung eines Konzentrationslagers in Frage zu stellen. Der Schriftsteller und ehemalige Gefangene eines Konzentrationslagers in Nordkorea Shin Dong-Lyuk hatte 23 Jahre darin zugebracht. Danach konnte er fliehen, weil ein anderer Mitgefangener den Hochspannungszaun mit seinem Körper herunterziehen und halbwegs neutralisieren konnte.
Shin Dong-hyuk war nicht geflohen, weil er seinem Freiheitsdrang nachgeben wollte. Er wollte allein das bessere Essen in der Freiheit von gegrillten Schweinen und Hühnern kennenlernen und auskosten, über das ihm ein guter Freund mit Namen Park im Lager eindrucksvoll berichtet hatte. Nur er selbst konnte den Hochspannungsleitungszaun überwinden. Sein Freund Park starb daran.
Jeder vergebliche Fluchtversuch wird mit dem Tode bestraft. Da kennen die Schergen der Macht kein Erbarmen. Gibt es etwas Abscheuliicheres als einen Menschen, der seine Abscheulichkeit nicht erkennt, der noch mit reinem Gewissen auf Unschuld brennt?
Das Gewissen ist wie eine Hure, sagt Martin Luther (1483 – 1546). Es geht mit jedem ins Bett. Was muß Luther nur erlebt haben, daß er mit solch einer Einstellung an die Öffentlichkeit getreten ist?  Ihre stilisierte Bilderfolge zeigt zwei Gefangene in einem nordkoreanischen Konzentragionslager, die sich befreien konnten von Ketten und ihren schweren Kugeln, dargestellt von einer Trennung von der Fesselung. Sie haben das famos dargestellt. Nur, wem hilft das? Können Sie damit ein Unrechtsregime aus der Welt schaffen? Einen hohen Hochspannungssicherheitszaun zu überwinden, braucht man physikalische Kenntnisse; man muß den Strom bis zur Quelle zurückverfolgen und dort ausschalten. Wem das nicht gelingt, der muß ein Tier in den Zaun hineinwerfen, ob tot oder lebendig, so daß es darin verschmort und die hohe Spannung aufhebt.  Noch besser ist es, den Zaun mit einer Kneifzange an mehreren Stellen durchzutrennen, mit einem Kunsstoffhandgriff, den die meisten Häftlinge aber nicht besitzen. Es gibt keinen leichten Weg in die Freiheit. Der Hochspannungszaun ist aber eine Hürde, der kein einziger Gefangener entgehen kann. Der Zaun ist ein technisches Produkt; dies läßt sich auch durch einen Kurzschluß ausschalten. Ein solcher erfolgt, wenn sich ein menschlicher oder tierischer Körper in den Zaun begibt. Dies kann unter den menschlichen Gefangenen nur ein Selbstmörder tun. Aber welcher Mensch ist schon so verzweifelt, daß er einen Selbstmord begeht? Shin Dong-hyuks Behauptung lautet: Sollte das despotisch-diktatorische nordkoreanische Unrechtsregime eines Tages zusammenbrechen, wird das vermutlich kein einziger Lager-Insasse überleben; denn das Regime wird keine Spuren von Zwangsarbeit hinterlassen. Die Lager wachsen von Jahr zu Jahr. Es werden immer mehr Menschen inhaftiert und zur Arbeit gezwungen, Kinder, Jugendliche, Erwachsene, selbst Greise. Über Google Earth kann man sich heute ein Bild von den Zwangsarbeitslagern machen; aber die Weltöffentlichkeit schaut viel zu gerne weg. Umfragen zufolge wissen gerade einmal 30 Prozent der Südkoreaner über die Existenz der Lager Bescheid. Nur acht Prozent sehen in dem Konflikt mit Nordkorea ein dringendes Thema. Keine 300 Kilometer ist Pjöngjang , die Hauptstadt Nordkoreas von Südkorea und Seoul entfernt. Die Zwangsarbeitslager in Nordkorea sind eine humanitäre Katastrophe und eine menschliche Schande. Hier zeigt der Teufel seine Fratze. Gibt es Schlimmeres, als den Tod? Ja, es gibt es. Zwangsarbeit, die über die eigenen Kräfte hinausgeht bei einer qualvollen Mangelernährung mit Kohlsuppe und Maisbrei ohne Abwechslung im Speiseplan; ständiger Hunger wird zur Qual und Tortur. Welches menschliche Potential das nordkoreanische Regime für eine Zwangsarbeit ausschöpft, weiß ich nicht. Die Auslesekriterien hat Shin Dong-hyuk leider nicht mitgeteilt. Eine Rekrutierung von Zwangsarbeitern blieb mir also verschlossen.
Jeder Mensch braucht  Trost und Schelte zugleich, um mit unserer komplexen Welt außerhalb von Zwangsarbeit fertig zu werden.  Aber die Menschen, die im Wohlstand leben, kümmern sich nicht um das menschliche Los und Elend anderer Menschen.
Sie haben genug, damit zu tun, in ihrem eigenen Leben ohne Fron und Zwangsarbeit zurecht zu kommen. Wer mag es ihnen verwehren? Gibt es etwas Vergleichbareres, als einen Menschen, wie Shin, der die Weltöffentlichkeit über die Grausamkeiten und Greueltaten des nordkoreanischen Regimes informiert?  Gibt es etwas Besseres, als einen Bericht über diese menschliche Hölle, die tatsächlich existiert? Shin Dong-hyuk wurde 1982 als Shin In Geum geboren. Nach seiner Flucht aus seinem Konzentrationslager legte er diesen Namen ab, um nicht erkannt und verfolgt zu werden. Er galt als illegaler Flüchtling auf chinesischem Boden, dem ein Journalist einen Zugang zur südkoreanischen Botschaft verhalf. Dort wurde er mehrere Monate lang festgehalten und beinahe täglich von Mitarbeitern des südkoreanischen Geheimdienstes zu seinen Erlebnissen in den nordkoreanischen Konzentrationslagern befragt. Sie kamen an seiner Wahrheit über die Verhältnisse und auch nicht an der fehlenden Gerechtigkeit in den Lagern vorbei. Sie mußten seine Berichte akzeptieren. 

 

Dr. Ratio Nenstoff
„Angriff auf das Vermöglen“ vom 26.05.2013 von Christian Siedenbiedel in der F.A.S.
Werter Herr Siedenbiedel,

Eine Attacke auf das Vermögen findet immer statt, wenn die Zinsen für das eingelegte Kapital niedriger sind, als die Inflationsrate. Je größer die Diskrepanz zwischen beiden Parametern ist,  um so grö0er ist der Verlust des Ersparten bei den Vermögensbesitzern. Ich glaube nicht, daß die Niedrigzinsphase den südeuropäischen Ländern helfen wird, weil diese einfach nicht sparen können. Sie brauchen den vollen Konsum ohne Abstriche und ohne Sparsamkeit. Sie haben über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse gelebt und tun das noch weiter, obwohl sie genau wissen, wie schädlich das ist, ständig auf Pump und Kredit zu leben. Ich kann eine solche Mentalität nur bedauern, weil die Sucht nach immer mehr Geld unerschöpflich ist. Gewinner der Niedrigzinsphase sind vor allem die Schuldner und die hoch verschuldeten Staaten. Sie verlieren einen großen Teil ihrer Schulden in einer Größenordnung von 100 Milliarden €uro. Das ist der Preis für die Rettung der Schuldenstaaten. Steuererhöhungen und drastische Ausgabenkürzungen werden vermieden, wenn die Inflationsrate höher ist, als die Zinsen für Kredite. Das ist das elegante und verheimlichte Sanierungskonzept für hoch verschuldete Staaten. Wer sind die Verursacher dieses eleganten und gigantischen Schuldenabbaus?
Es sind die Europäische Zentralbank EZB mit ihrem Leitzins von 0,25 Prozent, und die Notenbanken, die diesem niedrigen Zinsfuß hinterher laufen; die Inflationsrate liegt bei 2,0 Prozent, ist also um 1,75 Prozent höher, als der Leitzins. Die sparende und sparsame Mittelschicht unter den Bürgern wird durch dies Sanierungskonzept der Banken und Staaten um ihre Ersparnisse gebracht. Die EZB macht dies mit ihrer Niedrigzinspolitik möglch, weil sie keinem Menschen, keiner Institution, keiner Bank und keinem Staat Rechenschaft schuldig ist. Die EZB handelt völlig unabhängig, also ohne Kontrolle über ihre Finanzpolitik, ob diese  schädlich oder nützllich sein sollte. Solche Vagheiten hasse ich wie die Pest, weil sie der Willkür Tür und Tor öffnen. Die EZB  unterliegt einem Vollkommenheitswahn in der Schulden- und €uro-Krise. Die nationalen und internationalen, also weltweiten Verluste sind so hoch, daß sich das Sparen kaum noch lohnt, weil alle Ersparnisse durch eine Niedrigzinspolitik der EZB und eine hohe Inflationsrate aufgefressen werden. Das ist das Glaubens- und Vertrauensbekenntnis der südeuropäischen Staaten, die darauf vertraunen, daß ihr Schuldenabbau von alleine passiert.
Die Südländer sehen die Sparpolitik in einer Sackgasse und wollen darum nicht mehr weiter sparen, sondern ihr  Geld mit vollen Händen ausgeben. Nur ohne Konsumaskese gibt es auch keinen ausgeglichenen Haushalt. Ohne Sparen gibt es auch keinen Gewinn.
Wer dem Sparen und dem Verlust seines Vermögens entrinnen will, muß schon eine gediegene Kenntnis über das Unwesen seiner Banken und über das Wesen seines Staates besitzen. Unwägbarkeiten mit Niedrigzins, einer hohen Inflationsrate, Ausgabenkürzungen eines Staates und Steuererhöhungen müssen stets einkalkuliert werden, um das eigene Überleben zu sichern. Verbraucher, Bürger und Steuerzahler werden stranguliert, wenn die verantwortlichen Politiker nicht imstande sind, für eine Abhilfe der desolaten Verhältnisse zu sorgen. Unsere Kanzlerin ist eine Königin des Zauderns und Zögerns.
Angela Merkel triftt niemals eine Entscheidung im Vorübergehen, én passant, weil sie sich zuerst einen konkreten Durch- und Über-blick  verschaffen muß; und das braucht seine Zeit, obwohl sie genug Berater hat, die ihr treu zur Seite stehen und ihre sofortige  Entscheidung anmahnen können. Sie ist stets darauf bedacht, mächtig zu bleiben. Sie kann widersprüchige, aufmüpfige Zeitgenossen nicht haben. Entmachtung ihrer Kritiker und deren Entlassung aus dem Berateramt ist das Machtkalkül, das  Angela Merkel geradlinig verfolgt. Kritiker kann sie nicht haben, darum schafft sie diese ab. So einfach ist der Lauf der Macht.
Aber man kann durch Kritik auch lernen; dies ist nicht jedem Menschen gegben. Meist wendet sich der Kritisierte von dem Kritiker ab, weil ihm dessen  Kritik  zum Halse heraushängt, das heißt, er hat sie schon so oft gehört, daß er sie nicht mehr haben kann. Das ist aber ein Zeichen für durchgehende  Kritikfeindlichkeit, die einer Verbesserung der Verhältnisse entgegen steht. Denn jede Kritik sollte aufgearbeitet und somit aus der Welt geschafft werden.
Leider schaffen das die wenigsten Mächtigen auf der Welt.
Der Leitzins muß auf 2,5 Prozent angehoben werden, damit die Inflationsrate ihm gleichkommt. Ausgabenkürzungen müssen gezielt in schweren sozialen Fällen vorgenommen werden.
Steuererhöhungen darf es nicht geben, da sie sowieso im Gestrüpp  einer neuen erweiterten Einnahmequelle erfolglos versanden.
Künstlich gedrückte Zinsen helfen nur den verschuldeten Staaten zu ihrer Entschuldung, nicht dagegen dem Mittelstand; dort sind sie das reine Gift, weil sich ihr Geld nicht mehr vermehren läßt, durch Sparen schon gar nicht; ihr Sparkonto wird langsam, aber kontinuierlich aufgefressen. Vermögensgeldanleger sind er Niedrig-Zinsphase völlig unterworfen; sie sind fast machtlos dagegen, weil sie ihrer Altersvorsorge und ihrer Lebensversicherung keinen festen Stand mehr bieten können.
Die Südeuropäer können die Niedrigzinsphase nicht zu ihrem Vorteil nutzen, weil sie vollständig auf Konsum über Pump und Kredit ausgerichtet sind. Sparen ist für sie ein Fremdwort, das sie Angela Merkel, unserer Kanzlerin anlasten. Nur Immobilien bieten einen gewissen Schutz gegen die schleichende Abwertung des Vermögens.
Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.
www.rationenstoff.de, www.ratio-crescat.de, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

                                                                                                                       Münster, 04-09.2013
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Werter Herr Markus Gabriel, nicht Sigmar
Wissen (schafft)
Jeder kennt das Sprichwort "Wissen ist Macht" aber kaum einer weiß, wie es weiter geht, nämlich mit "wie falsch gedacht. Wissen ist wenig, Können ist König". Theorie und Praxis müssen also zusammen kommen, um eine Wissensgesellschaft zu begründen und zu bestreiten. Das Beste an der Wissenschaft ist, daß sie Wissen schafft ohne viel Federlesens, wenn sie daran nicht gehindert wird; aber es gibt viele Zeitgenossen, die der Bildung ein Bein stellen, weil sie mit ihr nicht zurecht kommen, sondern scheitern.
Eine Wissensgesellschaft beruht auf Bildung und Forschung. Wenn diese nicht stattfinden können, wird Unwissenheit produziert und praktiziert und damit Nichtwissen. Es gibt aus meiner Sicht keine Instanz, die die Notwendigkeit von Wissen verteidigt. Oft wird Wissen geschmäht mit Wörtern, wie Klugscheißer oder Besserwisser. Die Schmäher wissen aber auch nichts besser; sie sollten darum ihr loses Maul halten und die Schmähung beenden wegen fehlernder Unfehlbarkeit. Die Wissensbegier befindet sich auf einem absterbenden Ast, auch schon weil die Neugier für fundamentale Ereignisse zu erliegen droht. Gibt es Schlimmeres, als eine fehlende Neugier? Ja, es ist die gleichgültige Tatenlosigkeit, die einer Neugier den Garaus macht. Neugier ist die absolut notwendige Eigenschaft für einen Wissenserwerb. Ohne Neugier gibt es keinerlei geistigen Fortschritt. Wissen ist mehr als Meinung, weil es nämlich fundiert begründet werden kann, während Meinung oft die reinste Oberflächenschürferei ist. Es fehlt das Eindringen in die Tiefenstruktur eines Problems, und die strikte Beseitigung eines unerkannten Gedankenmülls durch einen guten Freund. Wissen muß nicht gewagt, sondern eingefordert werden, und zwar auf jedem fachlichen Gebiet. Wer als Klügerer immer nachgibt, ist am Ende der Dumme, und kann die Welt mit seinem Gedankengut nicht mehr bewegen. Können Sie die Welt mit Ihren Zeilen bewegen? Gibt es eine Resonanz zwischen einem Redakteur und einem Leserbriefschreiber, wie mir? Unsere Welt ist durch eine Überschwemmung von Daten verstellt und dadurch ins Abseits geraten. Die heutige Datenfülle ist nicht mehr zu bewältigen.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de 

 

Zusammenfassung über unausrottbare Todsünden der Menschheit
1. Wer einem Menschen einen Fehler vorwirft, riskiert einen Abbruch der menschlichen Beziehung, weil der Gescholtene sich gekränkt zeigt und seinen Fehler nicht ausbügeln will.
2. Der Slogan „Take now, pay later, nimm jetzt, zahle später, hat die Finanz- und Wirtschaftskrise mit ihren exorbitant hohen Schulden ausgelöst. Arme Amerikaner haben sich auf günstige Immobilienkredite gestürzt, konnten diese aber nicht mehr halten und mußten ihre angefangenen Häuser unter großen Verlusten verkaufen, so daß sie dadurch noch ärmer wurden, als sie vorher schon waren.
3. Konrad Lorenz, Nobelpreisträger der Zoologie im Jahr 1973 hat die ungezügelte Vermehrung der Menschheit beklagt, die bis heute von 6 Milliarden auf 7,5 Milliarden Menschen angewachsen ist..
4. Eine Todsünde besteht in einem Mißbrauch von Alkohol, von Bier , Wein, Spirituosen  und Drogen wie Heroin, Kokain, Haschisch, Opium und Marihuana.
Viele Menschen brauchen Rauschmittel, um ihr normales Leben ertragen zu können. Sie könnten auch Fliegenpilze konsumieren, wie die Kosaken es getan haben sollen.
5. Gedankenmüll, der unerkannt mit fortgeschleppt wird, und an keinem Menschen vorbeigeht, tritt in jedem Gespräch auf, in dem nur von Banalitäten und Trivialitäten die Rede ist. Gedankenmüll wird vornehmlich erzeugt von Redakteuren und Journalisten, die ihre Gedaken in ihren Artikeln nicht zügeln können, sondern ausschweifen lassen, um der schönen Worte willen, so daß das Thema verfehlt wird, um Nichtigkeiten statt Wichtigkeiten zu erzeugen.

Münster, 15.03.2014
Dr. Ratio Nenstoff www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Herrn Dr. Norbert Tiemann,
Warum verheimlichen Sie Ihren Dr. Titel in der WN-Öffentlichkeit ? Müssen und dürfen Sie ohne ihn leben? Schämen Sie sich dafür? Wird Ihnen Ihr Leben ohne Angabe Ihres Dr. Titels erleichtert oder erschwert?
Ich finde, ein Bekenntnis zu seinem Dr. Titel, ist auch ein Bekenntnis zu seinen Wahrheiten und Gerechtigkeiten, in denen wir alle leben wollen. Warum kann sich ein Journalist  keinen Einblick in Gerichtsakten verschaffen, gerade wenn es sich um einen Betrugsfall wie Uli Hoeneß handelt? Ein Betrugsfall mit 70.000 Seiten Papier, wie im Fall von Uli Hoeneß, sprengt jede Norm. Fünf DIN A4 Seiten müßten für die Anklage wegen Steuerhinterziehung durch Uli Hoeneß eigentlch völlig ausreichen. Aber alle Schreiberlinge der Welt wollen ihr Werk vollbringen und dem Delinquenten ein teuflisches Grab schaufeln. In eine Steuerhinterziehung kann man sehr schnell hineinschlittern, da man steuerlich wirksame Abgaben als Arbeitgeber eher als ein Arbeitnehmer nicht aufführen muß. Der Arbeitnehmer zahlt seine Steuern automatisch, weil sie von seinem Gehalt von vornherein abgezogen werden. Die Steuerschuld eines Arbeitgebers ist dagegen meist undurchsichtig, weil sie angegeben werden muß und auf Ehrlichkeit beruht, was Umsätze und die Beschäftigung von Arbeitskräften betrifft. Eine Steuergerechtigkeit wird es wohl nicht so schnell geben, wie das Beispiel von Uli Hoeneß zeigt.  Er wandert nun für 3,5 Jahre ins Gefängnis. Aus meiner Sicht hat er diese hohe Strafe nicht verdient. Wäre nicht ein Bußgeld von einer Million €uro angemessener gewesen? Hier ist die Justiz aus meiner Sicht vollkommen maßlos mit der Verhängung von Strafen gegen Steuersünder. Diese werden den wahren Straftätern und Verbrechern
gleichgestellt. Aber alles, was die Justiz tut, ist reine Oberflächenschürferei mit enorm hohen Dunkelziffernverbrauch  für wahre kriminelle Verbrechen.

PS.: Verfolgen Sie mich bitte nicht weiter! Ich habe Ihnen nie etwas getan, sondern immer nur meine Meinungen geäußert. Aber die grundgetzlich geschütze Meinungsfreiheit scheint nicht Ihr Metier zu sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, , www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de

Münster, 15.06.2014
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de

Werter Herr Wächter,

Wenn Deutschland 10.000 weitere Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufnimmt, ist das angesichts von Millionen syrischer Flüchtlinge nur ein Tropfen auf den heißen Stein. 40.000 syrische Flüchtlinge haben ihre Zuflucht in unserer Bundesrepublik gesucht und leben jetzt hier bei uns. Davon ist der überwiegende Teil als Asylbewerber zu uns gekommen.
Ralf Jäger, NRW-Innenminister, nennt es die humanitäre Katastrophe unseres Jahrzehnts. Aber er ist machtlos gegen diese Flut von Flüchtlingen. Warum kann man Assad, den Urheber dieser humanitären Katastrophe ,nicht das Handwerk legen? Und ihn wegen vielfachen militärischen Mordes aufknüpfen?
Hierin ist die Weltengemeinschaft leider völlig machtlos, weil es sich bei Assad um ein reguläres despotisches Regime handelt. Der Aufnahmebeschluß syrischer Flüchtlinge bleibt weit hinter dem Bedarf zurück. Eine deutlich großzügigere Aufnahme syrischer Flüchtlinge als bei den ersten beiden Bundes-kontingenten kann ich nicht erkennen. 

 

Dr. Ratio Nenstoff, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus.de
Mit freundlichen Grüßen,


 

Junge Migranten und der Respekt

Viele junge Migranten geraten auf die schiefe Bahn. Gründe dafür sind Armut, Bildungsferne und erlittene Gewalt.

Da die Gesellschaft ihre Väter demütigt, drehen derenSöhne durch. Die Väter werden verspottet, weil sie nicht perfekt deutschsprechen. Von den Ämtern werden sie herablassend behandelt.

Sie sind geduldete Flüchtlinge, die kein Asyl erhalten, aber nicht abgeschoben werden können; Dazu zählen Libanesen und Palästinenser. Alle paar Monate müssen die Migranten dieAus-Länderbehörde aufsuchen, um sich eine Aufenthaltserlaubnis ausstellen zu lassen. Sie dürfen keinen Führerschein machen, nicht ins Ausland reisen und oft auch nicht arbeiten. Die Migranten-familien haben keinen Vater, der Geld verdient, der eine natürliche Autorität ausstrahlt, zu dem man aufsehen kann. Wer arbeiten will, muß so vieleAuflagen erfüllen, daß er oft keine Chance auf eine Stelle hat.

Manche Väter unter den Migranten werden alkoholabhängig, schlagen ihre Kinder und Frauen, um der Trostlosigkeit ihres Daseins zuentfliehen. Sie verstehen ihre Kinder nicht, weil sie die deutschen Verhältnisse nicht verstehen und nicht akzeptieren können. Das traditionelle Männerbild unter den türkischen, arabischen und russischen Migranten sieht vor,daß der Mann für seine Familie sorgt und diese notfalls mit Gewalt verteidigt; doch die Väter halten diesen traditionellen Ansprüchen nicht stand.

Die verfehlte deutsche Ausländerpolitik macht ihnen dasLeben schwer und macht aus stolzen Männern gebrochene Seelen.

Die jungen Migranten, die sich nicht mehr an ihren Vätern orientieren können, suchen sich neue Vorbilder; und das sind Jugendliche der gleichen Nationalität, die quasi als Ersatzfamilie auftreten mit eigenen Moralvorstellungen und einer bedingungs-

losen Loyalität zueinander. Verrat wird als schlimmes Übel angesehen, schlimmer noch als ein Opfer zu sein.

Das liegt daran, daß die ausländischen Jugendlichen keine Enttäuschungen und Rückschläge hinnehmen können. Sie können Schwächen ihrer Freunde nicht verzeihen. Alle müssen zusammenhalten; keiner darf ausscheren und eigene Wege gehen.

Die jungen Migranten haben ein gutes Gespür für die eigenen Benachteiligungen und die ihrer Familie. Aus dem Unrecht, das ihnen widerfährt, leiten sie das Recht ab, anderen Menschen schaden zu dürfen. Die jugendlichen Migranten erleben, daß ihre Väter in der Gesellschaft keinen Respekt genießen; umso vehementer fordern sie diesen für sich selbst ein. Die jungen Migranten, die sich in einer Gruppe organisieren, verlangen bedingungslosen Zusammenhalt, körperliche Überlegenheit und gegenseitige Anerkennung.

Sie rühmen sich ihrer Taten als Gangster. Ein Gefängnisaufenthalt gilt als Ritterschlag. Eine Gangster-Karriere ist damit vorgezeichnet. Ein Mann muß ein Macho sein, jemand, der sich von niemandem etwas sagen läßt. Die Väter können ihre Söhne kaum erreichen, weder mit Appellen, noch mit Schlägen, die ihre Kinder geduldig ertragen, ohne sich zu wehren. Diese lassen sich von ihrer menschenfeindlichen Gesinnung nur schwer abbringen.

Auf der Straße lassen sie dann ihre Wut an anderen Menschen aus. Zu den Menschenfeinden zählen gewöhnliche Kriminelle, Rockergruppen, islamistische Salafisten und Terroristen.

Für eine Welt außerhalb ihrer Gruppe haben sie nur Verachtung übrig. Ohne eine verheißungsvolle Zukunftsperspektive besinnt man sich auf die Vergangenheit. Die Salafisten predigen ein Leben zur Zeit desFrühislams, können aber damit nicht in der Gegenwart bestehen. Was den Migranten, Vätern und Söhnen für ein zufriedenes Leben fehlt, sind Arbeit,Respekt und Anerkennung.

Werden diese drei Begriffe und Tugenden gewährt, wird vermutlich auch die Zahl der verübten Terroranschläge zurückgehen.  

 

 

Der Kampf derKulturen

ist bestimmt durch einen Anschlag auf die Freiheit jedes einzelnen Menschen in jeder Kultur.

Dabei herrscht eine Barbarei der Angreifer an den blutigen Rändern des Islam vor. Die muslimischen Terroristen des islamistischen selbst ernannten „Islamischen Staates“ (IS) ziehen mordend und plündernd durchländliche Bezirke, die sie erobern. „Allah ist groß“ und „Wir haben unseren Propheten Mohammed gerächt“, verkünden sie der Welt voller Stolz. Dieradikalen, extremistischen  Muslime nehmen an weit mehr Gewalt zwischen Gruppen teil, als die Menschen jeder anderen Kultur. Das exorbitante, muslimische Bevölkerungswachstum ist eine Hauptursache demographischer Instabilität. Viele zornige, verführbare junge Menschen sind die Protagonisten, die Vorreiter von Protest, Instabilität, Reform und Revolution. Auch der Nationalsozialismus war anfangs eine Jugendbewegung.Vordergründig geht es den muslimischen Attentätern und Selbstmordattentätern um die Reinheit ihrer Religion, wie sie sie verstehen. Darum paßt der IS-Anschlag auf die dänische, wöchentlich erscheinende. Satire-Zeitschrift Charlie Hebdo (hebdomadaire) genau in dies Konzept.

Eine Karikatur des Propheten Mohammed ist im Islam eineTodsünde, aber in der westlichen Welt zählt sie zur Meinungs- und Kunstfreiheit. Der Pariser Anschlag auf die Hebdo-Redaktion ist ein Angriff auf unsere westliche Zivilisation.

Vor fünfzehn Jahren fühlte sich der Westen als Sieger derGeschichte. Sein Modell sollte weltverbindlich, universell verstanden werden.Die meisten Menschen in Europa und Amerika sind heute noch davon überzeugt. Aber dem ist nicht so.

Der Islam behauptet mit wachsender Militanz seine islamische Wertewelt. Die ISIS, der sogenannte islamische Staat im Irak und In Syrienwirft dem Westen Werteverfall, Egomanie und Luxus-Rausch vor. Daher verlangt Ulrich Reitz, daß wir unsere Werte viel konsequenter verteidigen müßten.

Die ISIS strebt für den Islam die Weltherrschaft an, und das tut sie mit den schrecklichen Mitteln der Gewalt, mit Mord, Enthauptung,Vergewaltigung, Vertreibung aller „Ungläubigen“.

Jeder Mensch bevorzugt die Freiheit, statt einer Unterwerfung, die Freiheit der Rede, der Meinung, der Religion, derPartnerwahl, der Wissenschaft, der Kunst, der Gedanken etc..

Blasphemie = Gotteslästerung wird von der ISIS mit demTode bestraft.

Satire, eine Waffe der Freiheit, ist gegen Tyrannei,gegen Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Dummheit gerichtet.

Gefragt sind der Respekt für eine Religion, für andere Ideen Andersdenkender, für furchtlose, fruchtbare Respektlosigkeit. Verurteilt wird religiöser Wahnsinn. Die heiligen Schriften im Koran müssen wörtlich genommen werden und nicht symbolisch, historisch oder fiktional, d. h.erdichtet; das verlangen die radikalen Muslime. Die geistigen Freiheiten existieren ohne Einschränkungen und nicht auf Schriften aus dem 7. Und 8.Jahrhundert.

Muslime müssen sich von der wörtlichen Interpretation ihrer Schriften lösen. Dies käme einer Reformation gleich, einem Ende des religiösen Fanatismus. Das Verhalten der IS-Milizen ist ein Angriff auf dieAufklärung und auf die Meinungsfreiheit. Die IS polarisiert, zerstört und schafft Unsicherheit.

Welche authentischen Elemente im Islam sind für den Haßverantwortlich? Wie läßt sich dieser neutralisieren?

Was ist schlimmer, den toten Propheten Mohammed zu karikieren oder viele Menschen für ihn zu töten wegen der Schmach gegen ihn?

Das Massaker an französischen Journalisten und Karikaturisten ist auf das Schärfste zu verurteilen, da dadurch der interkulturelle Dialog unter den zivilisieren Menschen aufgekündigt würde.

Die Satire ist ein unverzichtbares Instrument undKorrektiv für friedliche demokratische Gesellschaften.

Die fanatisierten Mordbrenner, die Mörder von Satirikern,ertragen offensichtlich keine freie Gesellschaft. Die IS vermittelt kein Gefüh leiner wieder gefundenen religiösen Geborgenheit. Die böse Diagnose lautet vielmehr: Ein dekadentes Land hat nur darauf gewartet, von einer starken Religion wieder auf den Pfad von Zucht, Ordnung und rechtem Glauben zurückgeführt zu werden.

Als allein selig machende Religion strebt der sogenannte islamische Staat die Weltherrschaft an und erobert in Syrien und im Irak einen Landstrich nach dem anderen.

Juden, Christen, Sunniten, Schiiten, Budisten, Hinduistenund deren Sekten sind dem IS zufolge „Ungläubige“, die es auszutilgen giltl.

 

 

Der tschechische Reformator Jan Hus

Der regierende zeitgenössische Papst hat im 15.Jahrhundert über den böhmischen Reformator Jan Hus einen Kirchenbann verhängt ,so daß dieser genötigt war, Prag zu verlassen und sein Elternhaus aufzusuchen.Eine Mithilfe im elterlichen bäuerlichen Hof lehnte er ab, da er als Prediger getrieben war von einer sehnsüchtigen Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit.

Der Spielfilm über Jan Hus wird am Mittwoch, dem 01.07.2015 auf Arte in zwei Teilen zu sehen sein. Der Fernsehfilm zeigt den inneren Kampf des Theologen auf eindringliche Weise.

Der Film beginnt im Prag des frühen 15. Jahrhunderts zu einer Zeit, da das christliche Abendland tief gespalten war (Schisma).

Gleich drei kirchliche Würdenträger beanspruchten das Papst-Amt für sich. Jan Hus ist zu dieser Zeit Prediger und Magister an der berühmten Karls-Universität. Jan Hus fühlt sich mitverantwortlich für das Schisma der gespaltenen katholischen Kirche .Damit zieht er den Zorn der weltlichen und geistlichen Würdenträger und Mächtigen in Prag und Rom auf sich. Auch das Ablaßwesen bekämpft er vehement.Sünden konnten gegen Zahlung von Geld

erlassen werden.

In dieser angespannten ausweglosen Situation wirft Hus der Kirche

Dekadenz, sittliche Verkommenheit und Verderbtheit,Habgier und Geldgier und Laster vor, und er fordert Reformen, die die Mißstände abstellen sollten. „Willst Du mit Christus leben, so liebe mit ihm auch dieArmen; so lautet sein Glaubensbekenntnis.

Die Thesen von Jan Hus lösen Volksunruhen in ganz Böhmen aus

und ebnen den Weg zu europäischen Kirchenreformen.

Viele sehen in ihm den Vorläufer des Reformators MartinLuther, der im 16. Jahrhundert die Ideale von Hus aufgriff.

Der Film-Regisseur Jiri Svoboda will die menschliche Seite von Jan Hus aufzeigen. Die tschechische Republik ehrt Jan Hus und erhebt ihn zum Denkmal.

Hus ist als nationale und internationale Persönlichkeit  von großer Bedeutung,selbst für die heutige Zeit. Für die katholische Kirche war und ist er eine große Last. Der zeitgenössische und jetzige Papst Franziskus sagte über Hus,die katholische Kirche habe sich selbst tiefe Wunden zugefügt, da sie einen gottesnahen ehrfürchtigen Menschen verbrannt habe.

Die Konflikte von Hus mit weltlichen und geistlichen Machthabern

gipfeln schließlich im Konstanzer Konzil, einerkirchlichen Versammlung, die von 1414 bis 1418 am Bodensee stattfindet. Hus will seine Lehren verteidigen, stößt aber auf massive feindliche Gesinnungen.Die Kleriker des Konzils haben seine Schriften nicht gelesen und werfen ihm Häresie = Gotteslästerung vor.

Sie mißbrauchen ihre Macht, indem sie ein Vorurteil fällen.

Obwohl Hus den Schutz seines Königs genießt, wird er aufgefordert, seine Thesen zu widerrufen. Da Hus sich weigert, wird er eingekerkert, mit stählernen Fußfesseln versehen und schließlich auf einem Scheiterhaufen bei lebendigem Leibe verbrannt.

Seine Asche wird in den Rhein gestreut, damit seine Anhänger keinen einzigen Gegenstand der Verehrung von ihm vorfinden können.

 

 

 

Nachtrag überJan Hus (1369 bis 1415)

Jan Hus prangerte die vielfältigen Mißstände der Kirche an. Er geißelte die Ausschweifungen und die Trunksucht der Kleriker

und die Sündenvergebung gegen Geld durch das Ablaßwesen.

Die Sündenvergebung bliebe Gott und Christus vorbehalten.

In einem Konzil, einer Versammlung gottesfürchtiger Bischöfe hat der frühere Papst Johannes Paul II. die Christenheit dazu aufgerufen, mehr sittlichen Mut zu zeigen.

Hus zog sich durch seine Attacken gegen den Heiligen Stuhl den Zorn der geistlichen Würdenträger zu. Fehler-Vorwürfe werden nicht anerkannt und gelobt, sondern in der Regel geahndet, so daß der Kritiker zum Opfer und Täter gemacht wird. Hus hatte den Geistlichen im Vatikan Dekadenz, Habgier und ein lasterhaftes Leben vorgeworfen.Viele Historiker und Theologen sehen Jan Hus gleichberechtigt neben MartinLuther (1483 bis 1546) stehen.

Beeinflußt vom englischen Theologen John  Wyclif (1330 bis 1384)

kritisierte Hus auch den weltlichen Besitz der Kirche, und er forderte eine Reform der Kirche. Hus trat auch für die Gewissensfreiheit des Einzelnen ein und sah in der Bibel die einzige Autorität in Glaubensfragen.Eine in allen Dingen verbindliche Autorität des Papstes lehnte er ab. Die Lehre vom Fegefeuer tastete er nicht an, wandte sich aber vehement gegen das Ablaß-Unwesen, den Erlaß der Sünden gegen Geld. Die Mittlerrolle Marias und aller Heiligen zu Gott lehnte Hus ab, und er forderte die Gleichheit aller Kleriker ohne hierarchische Rangordnung.

Es dürfte auch kein Mensch wegen seiner anderen Ansichtenund Meinungen hingerichtet werden.

Da Jan Hus die kirchlichen und weltlichen Autoritäten in Frage stellte, stieß er auf brutale Gegenwehr, und das obwohl man seineSchriften kaum gelesen hatte. In einem düsteren furchtbaren Kapitel der Kirchengeschichte nahmen sieben Bischöfe Jan Hus den Kelch ab, rissen ihm das Priestergewand vom Leib und schnitten ihm ein Kreuz in die Tonsur. Dann setzten sie dem böhmischen Priester Jan Hus als Ketzer eine Schandkrone auf, sprachenVerfluchungen aus und überantworteten seine Seele dem Teufel. Vor 600 Jahren, am 6. Juli 1415, wurde Hus von Henkern in Konstanz auf den Scheiterhaufen geführt und bei lebendigem Leib verbrannt und hingerichtet  

100 Jahre vor Martin Luthers Zeit hatte Hus gegen den Ablaß-Handel den Kauf von kirchlichen Ämtern und andere Sünden und Übel der Kirche gekämpft. Fatal war sein Entschluß, zum Kirchenkonzil in Konstanz zu reisen, das von 1414 bis 1418klären sollte, welcher von den drei Anwärtern Papst werden durfte.

Der Geleitschutz seines Königs Sigismund erwies sich als unwirksam. Die Chance, seine Schriften und Thesen vorzutragen, erhielt er als abgestempelter Ketzer nicht. Er wurde schließlich wegen Gotteslästerung in Unkenntnis seiner Schriften abgeurteilt.

Jan Hus predigte in der Bethlehemskapelle und lehrteTheologie am Karolinum der Karls-Universität in Prag.

1915, 500 Jahre nach seinem Tod, wurde ein riesiges monumentales Denkmal zu seinen Ehren auf dem Altstädter Ring in Pragaufgestellt. Auch heute noch gibt es konservative Kreise, die Hus weiterhin für einen Ketzer halten.

1999 hatte der damalige Papst Johannes Paul II. sein tiefes Bedauern  über den grausamen Tod von Hus ausgedrückt und ihn als Kirchenreformer gewürdigt.

In Tschechien ist Hus nicht nur ein Reformator, sondernauch ein Nationalheld. Der 6. Juli 2015 ist ein gesetzlicher Feiertag. Seit dem19. Jahrhundert ist der 6. Juli zu einem wichtigen Element der NationalIdentität geworden. Die Kommunisten, die von 1948 bis1989 an der Macht waren, entdeckten den Prediger Hus für sich als nationales Symbol und ersten Revolutionär.

Heute betonen die Historiker wieder stärker die moralischen und intellektuellen Aspekte des Husschen Schaffens und damit die menschlichen Werte, wie Wahrheiten, Rechte und Gerechtigkeiten, Meinungsfreiheit und Solidarität.

   

Resilienz, die edle, faktorenreiche, vornehmeFähigkeit

Mit persönlichen Krisen und Schwierigkeiten kann man fertig werden, wenn man es richtig anstellt.

Resilienz heißt dasZauberwort. Darunter versteht man die vielfältige Fähigkeit, geistige, seelische und körperliche Kümmernisse und Beschwerden los zu werden, also sozusagen, seine Widerstandskräfte zu erhöhen.

Wichtig ist, daß man dabei auf positive persönliche und gut verträgliche, soziale, mitmenschliche Kontakte zurück-greifen kann, die für die eigene gute, persönliche Entwicklung nützlich sind. Seelische Stärke läßt sich jederzeit durch einen dynamischen Prozeß erlernen, wenn man lernwillig ist.

Folgende Faktoren sind dabei wichtig:

Optimismus, frei von negativem Denken und Handeln, persönliche Freiheiten, die andere Menschen nicht unzulässig einschränken und verletzen, eine hilfreiche Religion, die an Gottund an ein gutes Weiterleben nach dem Tod glauben läßt, unabhängige Kontrolle über seine geistigen und körperlichen Kräfte, Humor und soziale gute Unterstützung durch ein mitmenschliches gesundes Umfeld.

Diese wichtigen resilienten Einflußgrößen (Parameter) machen in allen Krisenlagen einen Menschen widerstandsfähig und helfen dabei, das eigene

aktive Leben einigermaßen gesund zu bewältigen.

Damit gelingt es, ein wahrer Anpassungskünstler zu sein oder zu werden und ein hohes Maß an psychischer Flexibilität und Beweglichkeit zu gewinnen.

Resilienz kann angeblich sogar unsere Gene positiv beeinflussen.

Somit können wir auch auf resiliente genetische Faktoren unserer Vorfahren vorteilhaft zurückgreifen und unsere eigenen Resilienz-Parameter an unsere geistig-körperlichenErben weitergeben.

 Dr. Ratio Nenstoff 

 

   

Das syrische Todesarchiv  

Viele Opfer des Assad-Regimes werden gefangen genommen, gefoltert, entstellt, getötet und bei jeder Untat, die an ihnen begangen wurde, fotografiert. Wahrscheinlich werden die Fotografen für ihre dokumentarische Tätigkeit vom Assad-Regime bezahlt. Mit seinen Greueltaten

will Assad vermutlich seine Regime-Gegner und Bürgerrechtler vom Sturz seines Regimes abhalten und abschrecken. Viele, nur mit einem Slip bekleideten, nackten Leichen, sind mit Brand- und Schnittwunden

übersät. Vor dem syrischen Bürgerkrieg hatte ein Fotograf mit dem Code-Namen Caesar, vonSoldaten begangene Taten und Unfälle fotografiert. Nach dem arabischen Frühling im Jahr 2011 wurde von Caesar und seinen Kollegen eine Vielzahl von toten Zivilisten fotografiert.

Manchen waren die Augen herausgerissen worden, andere waren von Chemikalien entstellt, weitere waren ausgemergelt, bis auf die Knochen abgemagert, andere wieder nur noch mit Haut überzogene Skelette.

Auch waren Einschußlöcher, Löcher von Bohrmaschinen, Spuren von Schlägen mit dicken Kabeln und Brandstellen von Heizplatten im Gesicht zu sehen. Ein normaler Mensch empfindet nur Ekel und Abscheu vor den Greueltaten Assads; seineFolterknechte stumpfen dagegen ab.

Die namenlosen Leichen verschwanden und verschwinden in Sammel- und Massengräbern. Satellitenaufnahmen zeigen Bagger, die Gruben ausheben, Lastwagen mit den Leichen und große Haufen von Branntkalk, der die Leichen zersetzen soll. Die am Unrecht beteiligten Mittäter und

Folterknechte reden sich in der Regel damit heraus, daß sie bei der Weigerung einer Beteiligung höchstwahr-scheinlich selbst auch gefoltert und getötet worden

wären und würden. Sie erklären ihreMittäterschaft an den Greueln mit ihrer Angst vor Repressalien und weisen jede Schuld von sich. Wer sich der Schuldfrage stellen muß, will für gewöhnlich möglichst wenig Beweise für seine

Untaten vorgelegt wissen. Das Assad-Regime verbirgt zwar seine Greueltaten in den Folterkellern, in den Gefängnissen und Militärkrankenhäusern, legt aber in einem Todesarchiv einen eindeutigen Beweis für seine Verbrechen an. Auch die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler dokumentierten Ihre Verbrechen. Der sogenannte Islamische Staat hält ebenfalls seinen Terror schriftlich und bildlich fest. Hinrichtungen und Folterungen werden unter Baschar al Assad durch richterliche Urteile veranlaßt. Eine Bestandsaufnahme der Verbrechen ist nur möglich, wenn sich die Täter sicher fühlen. Die Mörder des Regimes leben in dem unerschütterlichen Gefühl und Glauben an eine völlige Straffreiheit ihres Tuns, denn sie wissen,

daß die Kräfte, die dasRegime stützen, sehr einflußreich und mächtig sind.

 

 



 



 







 

 

 

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