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Pädagogisch-naturwissenschaftliche Unterrichts-Konzepte für eine Klasse 6 in Physik

und für die Klassen 7 und 9 in Chemie an einem Gymnasium in Nordrhein-Westfalen

Verlag: Monsenstein und Vannerdat in Münster; Preis:  15.50  €uro


ISBN: 3 - 86582-165 - 0

Auferstehung der Vergangenheit mit ihren Todsünden und Wahrheiten und

ODER  Dürfen Kinder aus erster Ehe auch erben?

Verlag: Monsenstein und Vannerdat in Münster; Preis: 12.50  €uro. 

ISBN : 9783865 823175 01250

Autor:  Dr. Ratio Nenstoff

Nichtsophistische Gedichte mit eingestreuten Kurzgeschichten,

Wortspielen und Sprüchen und

Betroffenheits-Lyrik

Bissige und satirische Lyrik

Gesellschaftskritische Lyrik

Nonsens-Lyrik

Aphorismen

ISBN  978-3-86582-473-8     Preis: 17,50 €uro

Verlag: Monsenstein und Vannerdat

Autor: Dr. Ratio Nenstoff

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      Einflussgrößen (Parameter) auf die mündliche Mitarbeit und damit auf die Notengebung durch den Lehrer:

     Schlüssel-Parameter zur Mitarbeit

Die Angst, sich     häuslicher   häusliches   Hausauf-  gezielte Vor-

eine Blöße zu           Fleiß         Lernmilieu     gaben     bereitung auf

geben, verursacht       ↓              ↓             ↓                  die Wiederho-

unsere größten                                                               ←   lungsphase

Feigheiten (Andre Gide) *  →                            ← Vorbereitung auf neuen Stoff

Intelligenzgrad *→                  mündliche                

                                                     Mitarbeit          ← Aufmerksamkeit

Auffassungsgabe →                                        (innere, äußere  Ablenkung)

Gedächtnistrainung →                                        ← experimentelle

                                                                                   Beobachtungs-

Kurzzeitgedächtnis →                                            fähigkeit

                              ↑                

Wellenlänge                            Ausfälle geistig,*       ▲   soziales
                                                                                                Lernen
zum Fachlehrer—―▲               körperlich,                                                                                                        ▲
                                                    krankheitsbedingt      
                                                  

(* : schwer zu ändern)           ▲                             Rückkopplung

                    Einstellung zum Fach *                     des Unterrichts-

                                                                                   erfolgs: Fragen                                                                                                                                                 nach dem 

                                                                                   Leistungsstand

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Die Leidtragenden  eines Konfliktes zwischen zwei und mehr Lehrern, womöglich unter Beteiligung des Schulleiters,  sind allemal die Schülerinnen und Schüler. Denn diese  können kaum hinter die Kulissen  schauen,  also nicht erkennen, welche Lehrkraft  mit wissenschaftlichen Wahrheiten und neuesten
Erkenntnissen lebt , diese auch erkenntnistheoretisch und – praktisch  an ihre Schülerinnen und Schüler weitergibt, und wer als Lehrer sozusagen den Forschungs-Stillstand auf seine Fahnen geschrieben hat, weil er die geistige und körperliche Ruhe haben will.
Jedenfalls können so manche Schüler so manchen aussortierten und ausgegrenzten Lehrer in der Lehre bitter vermissen.

Wer immer seinen Senf dazugibt, ist selbst ein kleines Würstchen. Was will uns dieser Spruch sagen? - Nun, das kleine Würstchen muß auch mit Senf bedient werden.

- 26 -

Wenn Sie mir schreiben: „Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Ausführungen zu meinem Schreiben vom 20. Juni 1994 nicht weiterführen“, so kann ich Ihnen sagen: „ Ihre Ausführungen zu meinem Schreiben führen mich auch nicht weiter. Dies können sie auch nicht, weil wir entgegengesetzte Positionen einnehmen. Sie wollen mir mein LP verbieten, ich wünsche, dass Sie es tolerieren.

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 Herrn

Dr. Nenstoff

Betr.: Eltern- und Schülerbeschwerden über den von Ihnen durchgeführten Fachunterricht.

Bezug: Unterrichtshospitation vom 21.10.1996  mit anschließendem Gespräch

Sehr geehrter Herr Dr. Nenstoff!

Am .21.10.1996  wurden Sie in der 1. und 2. Unterrichtsstunde aufgrund massiver Eltern- und Schülerbeschwerden von Herrn Leitenden Regierungsschuldirektor Oldymojan  und mir unangemeldet  in den Klassen 7 und 9 besucht. 

Diese Hospitationen zeigten, dass die zahlreichen Elternbeschwerden über die Qualität Ihres Unterrichts zweifellos berechtigt sind. Im einzelnen wurde beobachtet, dass

1. Ihr Unterricht nicht durch erkenntnisleitende Fragestellungen strukturiert worden ist, sondern sich  über weite Strecken  hin in wenig ergiebigen Wiederholungen erschöpfte.

2. Zusammenhängende Schüler-Beiträge ständig unterbrochen wurden, ohne die vorzustellenden Sachaspekte in einen sachlogisch vertretbaren Zusammenhang zu bringen,

3.  die Lerngruppe nicht sachgerecht zu einem methodisch
abgesicherten  Vorgehen angeleitet worden ist,

4.   die wenigen Ergebnisse nicht angemessen präsentiert und gesichert werden konnten,

5.   trotz ständigen Verweisens auf die Notengebung (mit repressiver Konnotation) die Beurteilungskriterien nicht transparent wurden.

6.  sich der Unterricht auf reine Kreidechemie beschränkte und

7.   eine der beiden Lerngruppen mit unterrichtlich nicht

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 einbindbaren Erklärungen über das Empfinden persönlicher Probleme (‚Mobbing‘ , ‚Konterkarierung‘ ) belastet wurde.  Insgesamt sind die Schülerinnen und Schüler nicht lehrplangerecht zu einem methodisch abgesicherten fachlichen  Vorgehen angeleitet und nur mit ständigen Hinweisen auf drohende schlechte Noten zu einer Beteiligung am Unterricht gebracht worden.
Das anschließende, ungefähr drei Stunden dauernde Gespräch belegt wenig Einsicht in die Unzulänglichkeit des von Ihnen durchgeführten Unterrichts.
Aus diesem Grund erteile ich Ihnen auf diesem Weg schriftlich folgende Anweisungen:
Es wird Ihnen untersagt, in Zukunft Schülerinnen und Schüler Ihrer Lerngruppen mit Ihren kaum nachvollziehbaren Thesen  Ihres sog. ‚lernpsychologischen Programms‘ zu belasten.
Sie werden ausdrücklich verpflichtet, lehrplangemäß zu unterrichten und den Schülern die Möglichkeit zu geben, die auf der Tafel  niedergelegten Arbeitsschritte sorgfältig abzuschreiben.Schülerübungen sollen so oft und so gut wie möglich in den Unterricht eingebaut werden.

 Ihnen wird untersagt, vor allem die jüngeren Schülerinnen und Schüler mit ständigen Notendrohungen unter Druck zu setzen und eine Atmosphäre der Angst und Repression zu verbreiten.

Innerhalb der nächsten vier Wochen  werden Herr Ltd. Regierungsschuldirektor Oldymojan  und ich Sie noch einmal unangemeldet im Unterricht aufsuchen und in diesem Zusammenhang sehr sorgfältig  die von den  Schülern geführten Arbeitshefte und die Klassenbucheintragungen überprüfen.Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Dr. Höckenbled

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Ich schreibe es an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich: Drei Stunden lang musste ich mich nach der Unterrichts-Hospitation durch die Schulaufsicht ganz allein gegen einen Haupt-Dezernenten (Deutsch, Erdkunde) , gegen einen Fach-Dezernenten (Biologie, Chemie) und gegen einen Schulleiter (Deutsch, katholische Religion) zur Wehr setzen und behaupten. Kein Lehrer-Kollege wollte mir zur Seite stehen, nicht einmal als stiller Beobachter.

Da ich nach dem Schreiben der Oberen Schulaufsichtsbehörde wie am Boden zerstört war,  richtete mich ein Kegelbruder , der Arbeitsmediziner ist, wieder auf.

Er empfahl mir:    Beantworte doch alle unbewiesenen Behauptungen mit Gegenbehauptungen und  entkräfte die  unwahren Behauptungen Deines Gegners mit plausiblen Argumenten, Belegen und Beweisen.

Meine Antwort auf die Verurteilung meines Unterrichts und auf die Infragestellung meiner pädagogischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten durch den Haupt-Dezernenten sah wie folgt aus:

Dr. Ratio Nenstoff

Minste

.......................

     Bezirksregierung Minste

Herrn LRSD .Dr. Höckenbled

Betrifft: Ihr Schreiben vom  24.10.1996/ Az.: 43.1, das ich ohne Kuvert in meinem Postfach im Lehrerzimmer vorfand.

Bezug: Ihr unangekündigter Besuch meines Unterrichts in den Klassen 7d und 9b im Fach Chemie in der ersten und zweiten Stunde am Montag, dem 21.10.1996  unmittelbar nach den Herbstferien, zusammen mit den beiden hohen Herren  LRSD .

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Oldymojan , Fachdezernent für Biologie und Chemie und OstD Schweighenz, dem neuen Schulleiter des Städt. Gymnasiums in Altern.

Sehr geehrter Herr Dr. Höckenbled!

Ich bin entsetzt darüber, wie Sie die, mit mir gemeinsam erlebten , schulischen Unterrichts-Realitäten und unseren anschließenden dreistündigen Gedankenaustausch verarbeitet und in die schriftliche Mischform aneinandergereihter, unbewiesener, sophistischer Behauptungen und darauf gründender schulaufsichtlicher Anweisungen und Verfügungen mit Gesetzes-Charakter gegossen haben.Ihre Mitteilung an mich umfasst zwei Seiten mit großem Zeilen-Abstand über fünfstündige Aktivitäten. Ihr Schreiben ist sehr knapp, dürftig und diffus gehalten. Sie treten damit als ein verantwortlicher Beamter der Oberen Schulaufsichtsbehörde in der Öffentlichkeit auf und können deren Ansehen fördern, aber auch schädigen. Sie stellen unsere Realitäten aus meiner Sicht verzerrt, überwiegend mehrdeutig, negativ und fiktiv  dar.

Mit dieser Vorgehensweise der überaus knappen Berichterstattung, die wohl möglichst wenig Angriffsflächen gegen Sie bieten soll, bereiten Sie mir sehr große Schwierigkeiten, da Sie mich im Fall von leider notwendigen Gegenbehauptungen beweispflichtig machen, ohne selbst Begründungen oder gar Beweise für Ihre Behauptungen geliefert zu haben.

Wenn wir beide aber unsere gemeinsame Welt so extrem und unterschiedlich sehen,  empfinden, beurteilen, werten und anschließend verändern wollen, stellt sich doch die berechtigte Frage, wer rechtmäßig handelt und die Verhältnisse in unserer kleinen Welt mit seinen Aktivitäten 

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tatsächlich verbessern hilft. Wer die Welt verändern will, sollte sie wenigstens nicht zugrunde richten. Dies tue ich auch nicht.

Ich lasse jeden Menschen leben, bin tolerant, beherrsche und unterdrücke ihn nicht.

Aber Sie richten unsere gemeinsame Welt sophistisch zugrunde, indem Sie die Wahrheiten verbiegen und unser gemeinsames  Wort verderben.

Und nun möchte ich auf Ihr obrigkeitliches Verdikt (Urteilsspruch) und Traktat (quälende, misshandelnde Abhandlung) und Pamphlet (verunglimpfende Schmähschrift) notgedrungen eingehen, denn ich habe Sie mir nicht als Kommunikationspartner bestellt oder gewünscht.

Mich hat keine einzige elterliche Beschwerde erreicht, weder in mündlicher, noch in schriftlicher Form. Auch über die Klassenlehrer und -lehrerinnen wurde mir keine einzige Beschwerde mitgeteilt.Wenn es denn aber Beschwerden von Eltern hinter meinem Rücken gegeben haben sollte, betrachte ich diese

als eine unverzeihliche Verrohung und Verkommenheit der Sitten und der mitmenschlichen Umgangsformen, weil ein solcher Umgang miteinander eine gemeinsame Verständigung eher erschwert, als einen unbeschwerten Zugang zueinander möglich macht. Worüber haben sich denn Eltern und Schüler massiv über mich beschwert?

Leider haben Sie mir keinen einzigen Grund mitgeteilt. Dies wäre allerdings aus meiner Sicht Ihre Pflicht gewesen. Wie soll ich mich gegen phantomhafte Beschwerden wehren, wie soll ich sie abstellen können? Hierbei fühle ich mich überfordert und zu Unrecht angegriffen.

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 Haben Sie mich denn in allen Klassen 7 und 9 besucht? Wenn ich nicht irre, waren es doch nur die Klassen 7d und 9b. Ein Chronist hätte große Schwierigkeiten,  aus Ihren Angaben die Wahrheiten herauszufiltern.
In den Klassen 7d und 9b haben mich keine einzige Mutter und kein einziger Vater im Unterricht besucht. Die Eltern schöpfen also bei ihren angeblichen, von der Schulaufsicht angemahnten,  Beschwerden nicht aus erster Quelle.
Da sich die Eltern  angeblich  nach Vorhaltungen durch den Schulleiter und die Schulaufsicht vorwiegend auf Aussagen ihrer Sprösslinge stützen, halte ich dies für eine ziemlich fragwürdige Angelegenheit, weil sie nicht zu fundierten Urteilen, sondern nur zu Vorurteilen führen kann.
Nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen als Lehrer erreichen den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin durchschnittlich etwa 20 bis 25 % meiner Informationen. Die Geräuschkulisse in einer Klasse, Unaufmerksamkeit und Abgelenktheit  des einzelnen Schülers / der Schülerin, aber auch Krankheiten unter den SchülerInnen und andere, oft unheilvolle, Einflüsse,  wie gestörtes Verständnis, mangelnde Lernfähigkeit und Lernbereitschaft, negative Eltern- und Lehrer-Einflüsse können jederzeit einen hohen Informationsverlust auf der Schüler-Seite auslösen. Die Wahrheit bleibt dabei auf den Informationswegen Lehrer >>>> Schüler >>>> Eltern in der Regel ganz gewaltig auf der Strecke, und damit auch die Urteilsfähigkeit der Beschwerdeführenden.
Wenn ich die Beschwerdeführer über meinen Unterricht kennenlernen würde und könnte – bisher ist dies leider nicht geschehen – käme ich nicht umhin, nach deren Sach- und Fachkompetenz in pädagogischer und in naturwissenschaftlicher Hinsicht zu fragen, wenn denn die

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Beschwerde sich auf die Qualität meines Unterrichts beziehen würde. Von einer Anzweifelung der Qualität meines Unterrichts weiß ich aber nichts. Gerade dies aber nehmen Sie zum Anlass, mich in meinem Unterricht besuchen zu dürfen und zu müssen. Ich halte diesen herausgekehrten Anlass für einen Vorwand, für einen Etiketten-Schwindel, hinter dem sich ganz andere, nicht genannte, geheime, sozusagen unbekannte, nicht geäußerte, womöglich manipulierte, egoistische Ziele des Schulleiters und einiger, ihm freundschaftlich verbundenen, KollegInnen verbergen.

Ich duze mich nicht mit dem neuen Schulleiter und vertrete damit eine Minderheit des Kollegiums von etwa 25 %, die deshalb naturgemäß Nachteile für sich befürchten muss.Darum halte ich den neuen Schulleiter für befangen, also nicht neutral im Umgang mit den, ihm untergebenen Lehrern und Lehrerinnen. Wer personell mit unterschiedlichem Maß misst und außerdem noch eine Führungsposition bekleidet, kann aus meiner Sicht sehr leicht sachliche Notwendigkeiten und Zweckmäßigkeiten im Bildungs- und Erziehungswesen auf den Kopf stellen und damit realitätsfremd vorgehen.

Bei ca. siebzig Kolleginnen und Kollegen an unserer Schule ist es für mich schwer vorstellbar, dass ich der einzige Lehrer sein soll, über den sich Eltern beschweren.

In einem mir vorliegenden theoretischen elterlichen Beschwerdefall müssten Sie meiner  Meinung nach aus schulaufsichtlichem Verantwortungsgefühl heraus die Berechtigung dieser Beschwerde überprüfen. Haben Sie nachgeprüft, ob und welche elterlichen Beschwerden über einzelne KollegInnen von dem Schulleiter weggefiltert wurden und noch werden?

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Ich habe die Klasse 9b kürzlich gebeten, mir Gründe der elterlichen Beschwerden schriftlich anzugeben. Leider habe ich darüber bis heute noch kein Schriftstück erhalten.

Aber ich weiß auch aus Erfahrung, dass jeder schülerseitige Vorwurf an einen Lehrer  und  seine Weitergabe  an Schulleiter,  Eltern,  Schulaufsicht  zu einem Strick führen kann, der dem transparent auftretenden Lehrer gedreht wird, und zwar in der Regel ohne Nachprüfung der erhobenen Vorwürfe.

Wenn Sie die angeblichen elterlichen  Beschwerden auf pragmatisches Vorgehen, auf Glaubwürdigkeit und Vertrauenswürdigkeit abklopfen, werden Sie leer ausgehen, d.h. Sie werden keinen einzigen Punkt finden, der aus meiner Sicht kognitiv, d.h. mit den Mitteln des gesunden Menschen- und Sachverstands logisch untersuchend und  verarbeitend die Qualität meines Unterrichts erfolgreich anzweifeln könnte.Mich haben gerade einmal achtzehn Elter besucht, vornehmlich in der Klasse 6 in Physik, meinem Nebenfach. In diesem Unterricht wurde ich überhaupt nicht angegriffen und auch nicht von Dezernenten der Oberen Schulaufsichtsbehörde besucht.

Die Leute, die meinen Chemie-Unterricht in den Klassen 7d und 9b schlecht gemacht haben sollten,  besitzen aus meiner Sicht  in der Regel weder eine pädagogische, noch eine chemische Fachkompetenz und haben meinen Unterricht nie besucht. Dies hätten sie ohne Voranmeldung jederzeit tun können. Meine Schüler wussten dies.

Zu diesen vorurteilenden und mich verurteilenden Personen meines Unterrichts ohne Vorausgang eines einzigen Unterrichts-Besuchs bei mir zähle ich den 

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Schulleiter, seinen Stellvertreter, den Schulpflegschafts-Vorsitzenden und seine Vertreterin und drei Personen der Oberen Schulaufsichts-Behörde.  Sie fanden es nicht einmal nötig, vor ihrem Unterrichtsbesuch ein Gespräch mit mir zu führen.

Für sie stand allemal das irgendwie geartete vernichtende Urteil meiner Person a priori fest. Sie brauchten mich zu meinem Unterricht nicht  mehr zu befragen.  Sie wussten schon vorher Bescheid. Ihr Urteil stand als Vorurteil bereits von vornherein fest.

Wer kann sich als Einzelner gegen solch‘ einen Mehrheitsbeschluss erfolgreich wehren? Hier sind wohl nur der Schierlingsbecher von Sokrates und die Asche auf mein Haupt zur eigenen Läuterung  unbekannten Bedeutungs-Inhalts  und Gesinnungswunsches angezeigt.Von einem Mitglied des Lehrerrats unseres Gymnasiums erfuhr ich zwischendurch ,  dass ca. 20  Personen  vor Weihnachten 1996 zusammengekommen sein sollen, um über mich und meinen Unterricht herzuziehen.  Wie schwach müssen 20 Personen sein, wenn sie nicht einmal den Mut haben, mich  als den angeblich Hauptverantwortlichen und  „Hauptschuldigen“ für ihre Beschwerden persönlich einzuladen?

Normale Eltern werden wohl in der Regel die Qualifikation eines Lehrers für seine Fächer nach meinen  Erfahrungen nicht anzweifeln, weil sie kaum in Chemie, Physik und Pädagogik ausgebildet sein werden und somit  fachlich fundiert  nicht mitsprechen können.

Nennen Sie mir bitte Eltern,  sehr geehrter Herr Haupt-Dezernent, die meine Unterrichts-Qualitäten in Chemie und Physik  anzweifeln!

Anonyme Beschwerdeführer zählen bei mir nicht.     

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Wie hätte ich mich als Fachlehrer 25 Jahre lang halten können bei angeblich massiven Eltern- und Schüler-Protesten?  Ich denke, dass der Stein des Anstoßes mein LP  war (Lernpsychologisches Programm), das ich jetzt PNUK ≡ Pädagogisch-naturwissenschaftliche - Unterrichts-Konzepte  nenne,  da ich mich  flexibel  und individuell auf die Lernschwierigkeiten von ca. 300 Schülern und Schülerinnen einstellen und Anregungen zur Überwindung ihrer Lern- Schwierigkeiten geben musste.  Ein Programm ist stets etwas Starres und Unflexibles und weniger hilfreich, als ein schlüssiges  Konzept.

Wenn Eltern-Beschwerden die Ablösung eines Lehrers auslösen könnten, wäre die Unabhängigkeit  des Lehrens und der Zensurengebung infrage gestellt. Die Schule der Beliebigkeit wäre die Folge, d.h. das Anspruchsniveau des Unterrichts , und der Wert der Noten würden auf der Strecke bleiben, weil jeder Lehrer versuchen müsste, sich so beliebt, wie möglich zu machen.
Ein Schulleiter, der sich von den Eltern vorschreiben lassen könnte, welche Fachlehrer in den einzelnen Klassen eingesetzt oder nicht eingesetzt werden sollten, könnte keine sachgerechte Schulpolitik mehr leisten, weil ihm am Ende eine fachgerechte Unterrichts-Versorgung nicht mehr möglich wäre.  Es würden ihm jede Menge Lehrer fehlen.

Mich hat keine elterliche Beschwerde erreicht. Obwohl gegen mich schwerwiegende Vorwürfe erhoben werden, hat Herr Schweighenz mir als dem unmittelbar Betroffenen keinen Einblick in etwa vorhandene Protokolle von Klassenpflegschaftssitzungen gewährt, in denen die Qualität meines Unterrichts angezweifelt worden sein könnte. Meine Schülerinnen und Schüler beschweren sich

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nicht über die Qualität meines Unterrichts. Dies wiederhole ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich. Denn ich hatte in einer Klasse eine anonyme Umfrage abgehalten. Eher beschwert man sich schon mal über von mir erteilte Noten.

Darum sind Ihre Unterrichtsbesuche, und alles, was Sie darauf aufbauen, für mich ohne Relevanz. Wenn ich trotzdem auf Ihr Schreiben eingehe, bekunde ich damit nur meinen guten Willen.

1.  Mein Unterricht ist stets gut durchstrukturiert; denn das habe ich von der Pike auf gelernt. Die konzentrationsfördernden und gedächtnisstärkenden Wiederholungen bauen auf den Strukturen der vorangegangenen Stunden auf. Am ersten Schultag nach den Ferien (21.10.1996) ist eine Klasse gemäß ASCHO vorbereitungsfrei gestellt. Sie tut sich darum im Denken und in der Mitarbeit recht schwer. 

2. Einen Schüler-Beitrag unterbreche ich nur zugunsten eines Unterrichtsfortschritts, wenn ein Fehler auftritt. Nach Korrektur des Fehlers darf der Schüler seinen    Beitrag fortsetzen.

Chemisch logisch aufeinanderfolgende Schritte und deren Schlussfolgerungen kann nur jemand in einen vernünftigen Zusammenhang bringen, der im naturwissenschaftlich exakten Denken geschult und ausgebildet ist.

3.  Dieser Punkt geht in Punkt 2 auf.

4.  In der Wiederholungsphase geht es um die Festigung, nicht um die Präsentation und Sicherung der Ergebnisse.

Unterdrückte Schüler stellen ihre Mitarbeit ein. Dies schadet meinem Unterricht. Darum unterdrücke ich sie nicht. Solange die Notengebung nicht abgeschafft ist, wird es immer Schüler geben, die bei unzureichender 
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Vorbereitung Angst vor einer Prüfung haben. Ich mache meine Beurteilung transparent, allerdings nicht in jeder Stunde. In den Richtlinien und Lehrplänen für Chemie und Physik in der Sekundarstufe I  fehlen dazu allerdings dienliche Hinweise. Darum ist Ihre Forderung nach Notentransparenz illegitim.

6.     Mit dem Wort Kreidechemie verteufeln Sie die Tafel, die Kreide, die Chemie und mich, den Chemielehrer. Ein Chemie-Unterricht besteht immer aus einer Mischung von Praxis und Theorie.7.     In den Klassen 7 d und 9 b habe ich jeweils nur eine Lerngruppe. Beide Klassen habe ich aufgeklärt über die Wirkungen von Mobbing und Konterkarieren auf die Mitarbeit jedes einzelnen Schülers. Durch Mobbing, d. h. Psychoterror am Arbeitsplatz, bzw. in der Schule, können Schüler- und Lehrerleistungen beeinträchtigt  werden. Dies ist nicht mein persönliches Problem, denn die Lern-Atmosphäre in einer Klasse, das menschliche Miteinander im Lehrer-Kollegium können Schaden nehmen bis zur Vergiftung menschlicher Beziehungen. Wenn ein Lehrer 
 durch Kollegen, Eltern und Schüler in seinem Unterricht konterkariert wird, kann die Mitarbeit in seinen Klassen stark zurückgehen und sogar total abstürzen, weil die Klasse seine Autorität infrage stellt. Das heckenschützenhafte Vorgehen des konterkarierenden Lehrers erkennt der konterkarierte Lehrer nach meinen  Erfahrungen in der Regel nicht.

Ihre Forderung nach lehrplangerechtem Vorgehen ist ohne klare Definitionen nicht erfüllbar. Habe ich zuviel, zu wenig oder das falsche im Unterricht behandelt?  

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Meine SchülerInnen kennen meine Notengebung. Es entspricht nicht meinem Charakter, drohend unter Hinweis auf schlechte Noten, eine Mitarbeit zu erzwingen.

Ihr dreifach veran- und verunstaltetes Tribunal enthielt nur Ihre fiktiven Wahrheiten. Meine Wahrheiten haben Sie übergangen.

Betrifft:  Ihre schulaufsichtlichen Anweisungen

1.    Plötzlich holen Sie, wie eine Katze aus dem Sack, mein LP hervor. Im tribunalen Unterrichtsgespräch war keine Rede davon. Haben Sie denn alle meine 292 Schülerinnen und Schüler befragt, ob sie mein LP als Belastung empfinden?

Mein LP habe ich keiner Klasse auf’s Auge gedrückt. Thesen, d. h. unbewiesene Behauptungen, sind in meinem LP nicht enthalten. Also respektieren Sie bitte mein Unterrichtskonzept, weil es durch § 4 der ADO geschützt ist! 

2. Seit Aufnahme meiner Diensttätigkeit als Lehrer habe ich lehrplangerecht Unterricht erteilt. Ihr geforderter Tafelanschrieb steht im Widerspruch zum obigen    Vorwurf praktizierter Kreidechemie. Wenn Sie Schülerübungen einfordern, handeln Sie pädagogisch unklug. Sie befördern meine Motivation in den Keller und wollen gleichzeitig die Motivation der Schüler erhöhen.

3.   entfällt, da schon oben unter 5. behandelt.

Ihrer Überprüfung der Klassenbucheintragungen und der Schüler-Arbeitshefte sehe ich ganz gelassen entgegen.

      Mit freundlichen Grüßen,    

      Dr. Ratio Nenstoff


Vom Erben und Vererben

Nr. 23          der Urkundenrolle für 1984

 
                                                        Verhandelt

                                                zu   4431 Vreden

                                                am       03. April                   1984


von mir, dem unterzeichneten Notar

                                                        mit dem Amtssitz

 

                                                erschienen heute:

- 3 -

       

1.)           Frau Ingrid Lipscheck, geb. Bäcker,

Rosenstraße 7,          

4038  Rheine

 

2.)           die Hausfrau Gesine Domke, geb. Nisel

Hohe Straße 11

4431 Vreden


Die Erschienene zu 2.) ist dem Notar von

Person bekannt.

Die Erschienene zu 1.) wies sich über ihre Persönlichkeit durch ihre Sachkenntnis

und durch ihre richtigen Antworten auf die in Bezug auf die familiären

Verhältnisse gestellten Fragen.

 

-         2 – Notar, Urkundenrolle

Die Erschienenen, die nach der Überzeugung des Notars geschäftsfähig sind, baten um die Beurkundung des nachstehenden Erbverzichtsvertrages:

Die Erschienene zu 1.) erklärte:

Ich habe von meiner Mutter, der Erschienenen zu 2.) soviel Zuwendungen erhalten, dass ich wegen meiner erbrechtlichen Ansprüche abgefunden bin.

Ich verzichte hiermit gegenüber meiner Mutter auf mein gesetzliches Erb- und Pflichtteilsrecht, für mich und meine Rechtsnachfolger.

-         - 4 -

Die Erschienene zu 2.) erklärte:

 

Ich nehme den vorstehenden Erbverzicht meiner Tochter an.

Den Wert des Erbverzichtes schätzen wir auf 12.000,--DM.

Die Kosten dieses Vertrages und seiner Durchführung übernimmt die

Erschienene zu 2.).

Das Protokoll ist den Erschienenen vorgelesen, von ihnen genehmigt und

wie folgt eigenhändig unterschrieben: 

        Ingrid Lipscheck

                Gesine Domke

                       Ekelman

                        Notar

- 5 – Ratio >>> Walter 

Lieber Walter!

Du kannst  in brüderlicher Wahrhaftigkeit und Entschlossenheit eine schreiende Ungerechtigkeit aus der Welt schaffen. Sie besteht in einem obrigkeitlichen Verdikt (Urteilsspruch) und einem Traktat (quälende, mißhandelnde Abhandlung) von dem Notar Ekelman. vom 03.April 1984. Dies Pamphlet (verunglimpfende Schmähschrift)ist mir wie ein Stachel im Fleisch. Seinerzeit hatte mich unsere  Mutter indoktrinierend zu der Abfindung in Höhe von 12.000, --DM gezwungen. Dabei blieb der gesetzliche und Pflichtteil außen vor, wurde also aberkannt durch eine notarielle Gegen-Beurkundung.

        Geschehnisse

Nur das Wort kann wirklich werden,

was einst hier oder dort geschah.

Nicht geschehen ist auf Erden,

was nicht beredet worden war.

Die Abfindung war, wie das Erbe,  nie beredet worden. Also hat es  sie auch nicht gegeben. .Sie ist von den Beteiligten und Betroffenen praktisch nicht erlebt worden. Juristen und Notare kümmern sich um das Gesetz nicht, wenn sie

bei der Verbiegung etwas verdienen können. Aufgeklärt über meine Rechte hatte mich Herr Ekelman nicht. Ich selbst war gutgläubig und hatte bei meinen engsten Familienangehörigen, meiner Mutter Gesine Domke und meinem 24-jährigen Halbbruder, Walter Domke die Methoden, zu tarnen, zu tricksen, zu täuschen und mich zu hintergehen, nicht für möglich gehalten. Ich fühle mich jetzt um mein Erbe betrogen.

Die meisten und heftigsten Streitigkeiten gibt es immer beim Erben und Vererben, weil Eltern in der Regel ihren Nachlaß nicht vernünftig und gerecht regeln. Gerechtigkeit ist weg. Sie ist im Himmel.  Die Erbungerechtigkeit, die mich damals traf, schwelte 19 Jahre diffus in meinem Unterbewußtsein, bis sie jetzt ganz plötzlich hervorbrach. Eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit wäre mehr als angebracht.Die meisten und heftigsten Streitigkeiten gibt es immer beim Erben und Vererben, weil Eltern in der Regel ihren Nachlaß nicht vernünftig und gerecht regeln. Gerechtigkeit ist weg. Sie ist im Himmel.  Die Erbungerechtigkeit, die mich damals traf, schwelte 19 Jahre diffus in meinem Unterbewußtsein, bis sie jetzt ganz plötzlich hervorbrach. Eine Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit wäre mehr als angebracht.

- 6 -   Ratio >>>> Walter (15.05.2005) 

Es gilt, Mauern niederzureißen zwischen reich und arm und die gegenseitige Trennung zu überwinden. Vergessene und Verachtete darf es nicht geben. Gegen die Rechtsstaatlichkeit hatte seinerzeit der Notar Ekelman seine Gegenurkunde gesetzt.

Some are equal, some are more equal. Einige sind gleich, andere sind gleicher.

Du zählst zu den Menschen, die gleicher sind. Du bist ein Privilegierter im Erben.

Jetzt haben Dich endlich nach so langer Zeit die Vergangenheiten DeinerEltern eingeholt.

Wenn Du mir meinen Erb-Anteil vorenthältst, muß ich davon ausgehen, daß Du dem Menschentyp gleichst, über den man sagt: „Je mehr er hat, je mehr er will, nie schweigen seine Wünsche still.“ Dies würde aber zu meinen Lasten geschehen.

Ich leide unter meinem stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.

Unsere Mutter hat eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in unserer Familie errichtet. Sie hat mich konditioniert, d. h. sie hat mir einen Erbverzichtsvertrag und ihre Bedingungen darüber auf’s Auge

gedrückt. Ich musste auf mein gesetzliches Erb- und Pflichtteilsrecht verzichten. Was habe ich verbrochen? Was rechtfertigt diese Abfindungs-Maßnahme ? Ich fühle mich inmeiner Menschenwürde zutiefst verletzt. Ich komme mir wie ein unwürdiger Untermensch vor.

Du mußt Dich nicht wundern, wenn ich mich von Dir abkehre. Du baust Dein Glück auf meinem Unglück auf und hast dabei unsere Mutter auf Deiner Seite..

Nach meinem derzeitigen Erkenntnisstand beträgt mein gesetzliches Erbteil mindestens 50000,-- DM, ist also viermal höher als die Abfindung, die ich erhalten habe. Ohne uns Kinder, nämlich Ingrid und mich, hätten Dein Vater und Deine Mutter mit der Westf. Lippe’schen Heimstätte nicht bauen dürfen und

können. Wir waren also die Ursache für den möglichen Erwerb des Grundstücks und des Hauses durch Deine Eltern Gesine und Dirk Domke auf Hohe Straße 11, 4431 Vreden.

- 7 -   Ratio >>>> Walter (15. 05.2005) 

Daß unsere Mutter mit zweierlei Maß mißt, ist unser familiäres Unglück. Und sie hat sich nicht an das Gesetz gehalten. Dies macht ihr zweierlei Maß aus.

Es besteht die große Gefahr, dass ich mich von Dir lossage, wenn Du nicht für einen Ausgleich sorgst.

Schließlich möchte ich mir wenigstens noch einen kleinen Rest an menschlicher Würde erhalten und von Dir nicht als Untermensch behandelt werden. .

Daß unsere Mutter für die Erledigung ihrer familiären Angelegenheiten  einen Notar bemühen mußte, zeigt ganz deutlich die Schwäche ihrer Position.

Diese Aktion lief nicht im gesetzlichen Rahmen ab.

Was meine Mutter mir angetan hat, ist die Hinterlassenschaft meines Stiefvaters Dirk Domke. Dieser ist hauptverantwortlich für die  Entzweiung und den Unfrieden in unserer Familie. Leider kann er dieser Verantwortung nicht mehr nachkommen, weil er nicht mehr lebt.Dein Vater und mein Stiefvater hat meine Mutter erst 1960 geheiratet, als meine Schwester Ingrid und ich schon volljährig

waren , nur um keine finanzielle Verantwortung für Ingrid und mich übernehmen zu müssen. Dirk hat sich somit löwenmäßig verhalten.

Jeder Mensch ist auch ein soziales Wesen, das sich Gemeinschaft mit anderen Menschen wünscht. Gemeinschaft kann es aber nur geben, wenn Gerechtigkeit hergestellt und Meinungsverschiedenheiten überbrückt werden durch eine solide und soziale Streitkultur. Also entwickle bitte einen tragfähigen Gemeinschaftssinn und schaffe einen neuen Geist der Harmonie! Hoffentlich ist Dein Rechtsbewusstsein so stark ausgeprägt, waren , nur um keine finanzielle Verantwortung für Ingrid und mich übernehmen zu müssen. Dirk hat sich somit löwenmäßig verhalten.

Du kannst die Interessen-Schieflage beim Vererben aufheben, wenn Du vom Allein- zum Haupterben übergehst. Als Banker dürfte Dir das nicht schwer fallen. wie das meine. Unrecht Gut gedeihet nicht. 
Du kannst die Interessen-Schieflage beim Vererben aufheben, wenn Du vom Allein- zum Haupterben übergehst. Als Banker dürfte Dir das nicht schwer fallen.

- 8  -   Ratio >>>> Walter (15. 05.2005) 
Ich leide unter der erlittenen ungesetzlichen Abfindung, und ich kann nicht zurückblicken ohne Zorn.

Ich zeige in dieser Angelegenheit eine lange Leitung, die aber besser ist, als gar keine Leitung. Zeige mal, daß Du streiten kannst, ohne mich anzufeinden.

Die Mächte des Bösen beherrschen die Menschheit. Dazu zählen der Krieg, Mord- und Totschlag, Feindschaft, die Gewalt, der Haß, Neid, Geiz, Egoismus, die Untreue, die Verantwortungslosigkeit, die Übervorteilung, der Psychoterror am Arbeitsplatz, die Sprache der Entzweiung, der Sophismus: „Mißbrauch der Sprache º Mißbrauch der Macht“, Ungerechtigkeiten im gegenseitigen Umgang, Angst, Todsünden der Eltern, und vieles andere mehr. Du hast mich in die Folterkammer Deiner halbbrüderlichen geldgierigen Willkür eingesperrt. Mein gesetzlicher Erbanteil ist unfehlbar in Deine Taschen geflossen. Jetzt kannst Du ihn mir nach neunzehn Jahren zurückgeben.

Mein Leben enthielt viele verpasste Chancen. Ängste, Nöte Verzweiflung und ein Abgrund von Leid erfüllten und erfüllen noch heute mein Leben. Du kannst ein Zeichen des Friedens und der Hoffnung setzen; Du

kannst im Geist der Reue Gesten der Versöhnung und Vergebung sichtbar machen. Anderenfalls kannst Du Dich nur erheben über meine bodenlose Dummheit. Bisher dachte ich

immer, daß Mutterliebe stärker ist als Gottesliebe. Es fehlt die

Ausgewogenheit zwischen Deinem und meinem Erbteil mütterlicher und stiefväterlicher Konsequenz. Erst mein erblicher Pflichtteil stellt diese Ausgewogenheit her.

Bedenke bitte auch, dass Ingrid und ich vaterlos groß geworden sind, während Du Deinen Vater zwanzig Jahre haben konntest. Ich habe unter dem schmerzlichen Verlust meines Vaters sehr gelitten, und ich leide noch heute darunter.

Ich könnte alles beim Alten lassen, aber dann würdest Du Dich ins Fäustchen lachen und mich als Dummkopf (wie der Hans im Glück) nicht mehr ernst nehmen.

9 -   Ratio >>>> Walter (15. 05.2005) 

Erst wenn Du in meinem Sinne nach Wahrheiten und Gerechtigkeiten suchst und diese erfüllst, bei gleichzeitiger Wahrung Deiner Rechte, kann ich Dir Respekt zollen und Dich schuldfrei sprechen.

Wenn Du unsere Mutter für Deine Interessen mir gegenüber einspannen solltest, dokumentierst Du damit eine deutliche Schwäche Deiner Person.

Du solltest den Herrn, unseren Gott nicht versuchen. Du solltest ein Werkzeug halbbrüderlicher Liebe, Geduld, erblicher

Aufrichtigkeit und Gesetzestreue sein.

„Alles, was ihr auf Erden gebunden habt, soll auch im Himmel gebunden sein;

Alles, was ihr auf Erden löst, soll auch im Himmel gelöst sein“, spricht der Herr. 

Beschreite den Weg der Wahrheit und des gerechten Lebens und Wirkens, und Du wirst Deinen inneren Frieden finden. Wer will schon der ewigen Verdammnis anheimfallen? Du allein kannst den Akt der mütterlichen Enterbung aufheben.Über das Erbrecht informieren kannst Du Dich in der Kanzlei von Rechtsanwalt und Notar Klaus Weiduschat, Vossgasse 3, 48153 Münster, Telefax: 0251/ 4825811

Herzliche Grüße,

 Ratio



Innerlich verzehrt, ein Liebes-Gedicht von Lolo

Immer, wenn ich Dich ansehe,

Klingen tausend Seiten an,

Ich in ihnen fast vergehe,

Keine einz'ge halten kann.

     Immer, wenn ich Dich ansehe,

     Bin ich der Gefühle voll.

     Du bist die, die ich erlese,

     Gegen Dich gibt's keinen Groll.

Immer, wenn ich Dich ansehe,

Schaust Du liebevoll mich an;

Dabei zitt're ich und bebe;

Ob ich's wohl vertragen kann?

     Immer, wenn ich Dich ansehe,

     Kehrt Dein Blick zu mir zurück.

     Und Du gibst mir neue Hoffnung,

     Schenkst mir Heiterkeit und Glück. 

Der hohen Minne gewidmet - ein liebes Lied -

Meine Lust geht rasch von hinnen,

Wenn Du immer, wie von Sinnen

Auf mich einschlägst destruktiv,

Niemals aber ganz lasziv

Suchst mich einfach zu gewinnen.

Denk' doch an das Hohe Minnen

Mitteldeutscher Sängerinnen.

Deren Lyrik liebevoll

Machte jeden Mann ganz toll.

Da sie selbst war mannestoll,

Zudem wonne- und lustvoll,

Schaute jeder Mann gebannt

Über seinen Tellerrand,

Hörte liebevoll ihr zu,

War entflammt in einem Nu.

"Hör' mich an, Du Minnemann!

Lieben will ich Dich unbändig,

Nicht nur einfach dann und wann;

Darum sei auch Du beständig,

Und vor allem sehr lebendig,

Voller Lust und Leidenschaft,

Kostet Lust und beiden Kraft,

Zwischen uns ein Abgrund klafft,

Was uns fehlt ist Liebes-Saft,

Ist das Liebes-Elexier.

Komm' zu mir, ich geb' es Dir.

Laß' uns teilen doch die Freuden

Und beenden uns're Leiden!

Minnen heißt das Hohe Lied,

Das uns aus dem Abgrund zieht."

Test ob der Zähler auch da bleibt wo er soll 

Eine Kurzgeschichte über Wahrheiten und Gerechtigkeiten. Chosroz, ein früherer persischer Kaiser, der sein Land, das heutige Iran, zwischen 600 und 500 Jahre vor Christi Geburt regiert haben soll, hatte sich wider Erwarten und gegen alle Hoffnung von einer sehr schweren Krankheit erholt.

Und er ließ alle seine Berater zu sich kommen und sagte zu ihnen: „Ich möchte gerne wissen, wie ihr über mich, euren Kaiser, denkt. Sprecht ohne Furcht! Dafür will ich auch jedem von Euch einen Edelstein schenken.“

Und die Berater traten alle der Reihe nach vor und überschütteten ihren Kaiser mit Lobreden und schönen Worten.

Als die Reihe an den greisen und weisen Elaim kam, sagte dieser: „Mein

Kaiser, ich will lieber schweigen; denn die Wahrheit lässt sich nicht kaufen.“

Daraufhin sagte der Kaiser: “ Nun gut, dann will ich Dir auch nichts geben, und nun sprich!“ Und Elaim sagte: „ Mein Kaiser, Du möchtest gerne  wissen, wie ich über Dich, unseren Kaiser, denke. Nun, ich denke, Du bist ein Mensch wie wir alle anderen auch. Aber die Entscheidungen, die Du triffst, sind von erheblich größerer Tragweite, als unsere eigenen Entscheidungen. Das Volk stöhnt unter Deiner Steuerlast. Und die Palläste, die Du bauen lässt, kosten sehr viel Geld. Und noch mehr Geld verschlingen die vielen Kriege, die Du führst. Und bedenke auch die vielen menschlichen Opfer, die Deine Kriege kosten!“

Da wurde der Kaiser sehr nachdenklich und er ließ, wie er es verspro-chen hatte, jedem seiner Berater einen Edelstein überreichen, aber Elaim erwählte er zu seinem Kanzler.

Am anderen Tag kamen alle Berater zu ihrem Kaiser, und deren Wortführer sagte: „ Mein Kaiser, den Händler, der Dir diese Steine verkauft hat, solltest Du erschlagen; denn die Steine sind alle falsch.“

„Das weiß ich wohl,“ antwortete der Kaiser. „Sie sind so falsch, wie  Eure Worte.“ 

 

Hintergrund-Kommentar zur Kurzgeschichte über Chosroz

Fast jeder Mensch reagiert beleidigt, wenn man ihm unverhofft Fehler vorhält. In der Regel leistet er sich einen kommunikativen Kahlschlag. Er bricht die menschliche Beziehung zu dem Fehler-Vorhalter einfach ab.

Er macht sich nicht einmal die Mühe, den einen oder anderen Fehler,

der seiner Meinung nach nicht zutrifft, zurückzuweisen.

Chosroz ist eine rühmliche Ausnahme, eine von tausend etwa, die sich Fehlervorwürfe gewünscht und diese auch bekommen haben.

Wollen denn alle Menschen Honig um den Bart geschmiert haben?

Will nicht jeder Mensch schließlich Ehrlichkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit für sich selbst in Anspruch nehmen?

Zwischen Unehrlichkeit und Ehrlichkeit, Wahrheit, Halbwahrheit und Unwahrheit gibt es noch eine breite Palette gradueller Abstufungen.

Wer einem Menschen Fehler vorhalten will, sollte diplomatisch vor-

gehen. Er sollte den anderen in eine Lage bringen, sich selbst seine

Fehler zu wünschen. Wenn er sie dann präsentiert bekommt, dürfte

der Schrecken, der ihm dabei in die Glieder fährt, nicht ganz so

gewaltig ausfallen.


Die Karikatur geißelt die Welt

Eine Karikatur ist Zerrbild grob,

Ein Bild ein Text, das ist ihr Job.

Bekehren soll sie den Dilletanten

Und alle, die sich zu ihm bekannten,

Die, die es wagen , mit krummen Ideen

Öffentlich hausieren zu gehen.

Der Karikaturist manchmal vollbringt,

Eine Tat, die keinem anderen gelingt.

Manche Fehlentscheidung wird behoben,

Der Karikatur dies zugeschoben.


Wer den Verein Deutsche Sprache etwas näher kennenlernen möchte , der wähle die beiden folgenden Internet-Seiten:

www.vds-ms.de      und   www.rezitatoren.de

Mein viertes Buch trägt die Titel: Märchen, Episoden und Aphorismen, sowie Nichtsophistische Gedichte, gesellschaftskritische Lyrik und Nonsenslyrik. Es ist erschienen im Verlag Monsenstein und Vannerdat und kostet 17,50 €uro. Die ISBN-Nr. lautet: 978-3-86582-712-8


Der Riese Gutu

Es war einmal ein großer König in einem unscheinbaren Land. Wegen seiner Gutmütigkeit wurde er der Riese Gutu genannt. Dieser König hatte einen normalwüchsigen Sohn mit Namen Stako, weil er stark sein konnte, wenn er es wollte.
Eines Tages, als dem König seine Frau wegstarb, sagte er zu seinem Sohn : „Ich brauche eine neue Frau, die mir das Leben erträglich macht. Darum möchte ich Dich ausschicken, um mir eine geeignete Frau zu suchen.
Sie muß meine riesenhafte Körpergröße haben, schön sein und Gefallen an mir finden. Du bist mir wie aus dem Gesicht
geschnitten und somit Abbild meiner selbst. Wenn Dich eine
Riesin sieht, wird sie hoffentlich auch an mir Gefallen finden.
Wenn Du sie heimbringst, wirst Du meine Königswürde und
mein Königreich erhalten.

Aber ich stelle noch eine Bedingung, die meine künftige Riesin erfüllen muß. Sie darf kein rätselhaftes, schweigendes
Weib sein. Sie muß klar sein im Ausdruck und sie darf niemals längere Zeit still sein.
Den Spruch „Ich denke, also bin ich hier falsch“, muß sie mit
Leben füllen können.
Nach dieser väterlichen Vorgabe begab sich Stako auf den Weg, durchstreifte alle möglichen Lande und fand dort nur
kleinwüchsige Frauen vor, so dass er schon schier verzagen
wollte. Als er beinahe bereit war , erfolglos die Rückkehr
anzutreten, geriet er auf die Insel Hulu mit Riesen in Menschengestalt. Der erste Riese, dem er über den Weg lief, hielt ihn fest und wollte wissen, was er auf seiner Insel suche.
Und Stako sagte, er suche für seinen Vater und König eine
Riesin zur Frau. Da sagte der Riese: „Suche mir gleich eine
Riesin mit, denn ich finde auf unserer Insel keine Riesin als
Frau für mich, weil ich ihr zu schweigsam bin.
Nimm meinen Siegelring und stecke ihn der Riesin Deiner
Wahl an einen passenden Finger. So Du dies tust, wird sie
Dir überallhin folgen bis zu mir.

Kehrst Du aber von der Nachbarinsel Sulo innerhalb eines halben Jahres nicht zu mir zurück, werde ich Dich in eine Kröte mit verringerter Lebenserwartung verwandeln. 
Für Deinen Vater brauchst Du keinen Siegelring, denn er ist
als König attraktiv genug für eine Riesin.
Der Königsohn machte sich auf den doppelten Weg, um die
Wünsche seines Vaters nach einer Riesin und eines Riesen
nach einer Riesin zu erfüllen. Aber Stako war stark und er wollte die in ihn gesetzten Erwartungen auch erfüllen.
Auf der Nachbarinsel Sulo wurde Stako sofort von einem fremden Riesen mit Namen Rito in Empfang genommen.
Dieser wollte wissen, was er auf seiner Insel suche.

 Als Stako ihm mitteilte, er suche für seinen Vater, einen König, und für einen Riesen zwei Riesinnen als Frauen, steckte ihn der Insel-Riese sofort in ein Gefängnis und teilte ihm mit, dass er für seine Befreiung gegen einen Drachen kämpfen müsse. Ausgestattet würde er mit einem Schwert, einem Speer und einem Kampfbogen mit zwanzig Pfeilen. Stako willigte ein, weil ihm auch nichts anderes übrig blieb, um seine Freiheit zu erkämpfen.
Der Drache, gegen den er nach längerem Aufstöbern schließlich antrat, spie Feuer und setzte seine großen Tatzen,
sein Maul und seinen Schwanz in diesem Kampf ein.
Stako schlug ihm eine Tatze nach der anderen mit seinem Schwert ab. Deren Stümpfe konnten ihm nichts mehr anhaben. Danach zielte Stako mit seinem Speer auf das Herz des Drachen, verfehlte es aber um Haaresbreite.
Jetzt griff der Drache Stako tolldreist, todesmutig und zorn-
schnaubend an, verging aber in einem Hagel von Pfeilen
und hauchte schließlich sein Leben aus.

Damit war im Inselreich Sulo ein Todfeind besiegt worden,
der bislang seinen Tribut in Form von vier jungen Riesinnen
in einem Jahr gefordert hatte. Nach dem Ende des Kampfes sagte der Riese Rito zu Stako: „Du hast uns mit Deinem mutigen Vorgehen gegen den Drachen von einer schlimmen
Geißel befreit. Zur Belohnung darfst Du Dir zwei Riesinnen von unserer Insel aussuchen und heimführen, vorausgesetzt sie willigen ein.
Stako bedankte sich und wählte unter den vierzig angetretenen Riesinnen zwei aus, die ihm gefielen, und die mit seiner Wahl einverstanden waren. Die kleinere Riesin, die er seinem Vater zugedacht hatte, fragte er nach dem Sinn des Spruches
„Ich denke, also bin ich hier falsch“. Die Riesin sagte: „Das ist

doch ganz einfach. Mein Gegenüber ist dümmer als ich. Er
kann nicht denken; darum denke ich umso mehr.“ Bravo, sagte Stako. Du gefällst mir. Dann kommt mit! Und mit seinen beiden Riesinnen im Schlepptau trat Stako schließlich seinen Heimweg an. Der Riese Rito war auf der Insel Hulu hoch-erfreut, als Stako ihm eine Riesin übergab. Aber diese stellte bald fest, dass Rito ein Schweiger war. Einen solchen wollte sie aber nicht haben. Darum sagte sie zu Stako: „Wenn Rito
schweigt, weiß ich gar nicht, was er denkt. Aber ich möchte
immer wissen, was er denkt. Stako suchte zu vermitteln und
sagte darum: „Auch im Schweigen liegt Wahrheit. Man muß sie nur erkennen können. Aber es ist nicht leicht. Erst im anderen kannst Du Dich selbst erkennen. Er rückt Dir Deine Gedanken, wenn sie falsch sind, zurecht. Rito, bist Du nur
mundfaul, wenn die Sachen nebensächlich sind?“, fragte ihn
Stako. Und Rito antwortete: „Ja, so ist es.“ Damit gab sich die Riesin zufrieden. Und Rito bedankte sich bei Stako für seine
treuen Dienste mit einem zweiten Siegelring für die zweite
Riesin , die er seinem Vater zuführen wollte.

Auf dem Weg zum Vater, dem König, musste Königsohn Stako mit der Riesin einen dunklen Wald durchqueren. In diesem lauerte ihm ein kleines Männlein auf, das seine Begleiterin, die Riesin, für sich selbst beanspruchte und mit
seiner Macht und Zauberei prahlte. Stako wollte die Riesin aber nicht hergeben. Er besann sich auf seine starken Körperkräfte, tat einen schnellen Schritt nach vorn und schlug dem Männlein mit seiner geballten rechten Faust kräftig an die linke Schläfenseite. Das Männlein fiel betäubt um und rührte sich nicht mehr. Stako setzte seinen Weg nunmehr unbehindert bis zu seinem Vater fort.
Bei seinem Vater, dem König, angekommen, übergab ihm
Stako seine Riesin. Der König war hocherfreut über die
Ruhmestat seines Sohnes Stako und veranstaltete ein Fest,
zu dem die Vornehmsten seines Königreichs eingeladen
waren. Der König Gutu war glücklich und zufrieden mit seiner
zweiten Ehefrau. Diese gebar ihm im ersten Jahr ihrer Ehe
einen Sohn, im zweiten Jahr eine Tochter.

Obwohl Stako, dem Sohn aus erster Ehe des Königs Gutu,
Königswürde und Königreich für die mitgebrachte Riesin versprochen waren, meldete der Sohn aus zweiter Ehe den Anspruch auf den Thron an. Und der König Gutu schloß sich dessen Wunsch an. Azuro, so ist das Leben, nämlich undankbar und untragbar.
Und so lebten der König und sein erstgeborener Sohn Stako
fortan im Streit bis an ihr unseliges Ende.

Die alltägliche Desinformation
Humbug lauert überall,
Duckt sich hier und dort zusammen,
Bleibt in jedem Fall am Ball,
Um sich plötzlich einzurammen.
Wenn Papier von ihm bedruckt,

Ist der Leser schier entzückt,

Hat sich dies doch nie gemuckt,
Ist der Wirklichkeit entrückt.
Und er merkt es leider nicht,
Denn der Nonsens ist zu dicht
Gestrickt und auch gehalten
Von mehreren Autoren,
Von jungen, auch von alten,
Durchdringt der Humbug alle Poren.
Auch unter Rundfunkhörern stößt er
Meist auf halbwegs offene Ohren.
Ob Hausfrau, Akademiker,
Kein Hörer will noch weiter bohren.
Die tägliche Fälschungs-Quote
Kommt über’s Fernsehen auch herein.

Diese Art der Nonsens-Note
Liefert zum Ton die Bilder fein.
Das Desinformationszeitalter
Schafft Nachrichten glatt aus der Welt.
Die Fäuste nur persönlich ballt der,
Wer seinen klaren Blick behält.
Verursacht wird die ganze Chose
Von der hehren Journalisten-Zunft.
Deren Arbeit ist reine Pose,
Kaum beteiligt ihre Vernunft.
Vierte Gewalt will sie wohl sein,
Beeinflussen das Denken;
Herauskommt oft nur schlimme Pein,
Die Menschen so zu lenken.
Systematisiert man Fehler,
Herrscht der Unsinn nur noch pur;
Niemand korrigiert die Quäler,
Jeder bleibt ganz einfach stur.
Kraft und Lust fehlen zugleich,
Die Humbug-Schichten abzutragen,
Keiner würde dadurch reich,

Jedem schlüg es auf den Magen.

Im heutigen Zeitungs-Gedränge

Ist zahlreich nur noch das Gemenge

etc. . Der Rest ist in meinem Buch nachzulesen.

Mein fünftes Buch trägt den Titel

Leserbriefe, Nichtsophistische Gedichte und Aphorismen, sowie

Märchen, Episoden und gesellschaftskritische Lyrik.

Autor : Dr. Ratio Nenstoff

Verlag: Monsenstein und Vannerdat

Edition OCTOPUS

ISBN 978-3-86582-807-1  / EUR 15,50

Und nun folgen einige Beispiele aus dem Buch:

Geistiger Leerlauf

Jeder Mensch hat einen Geist.

Wer dies leugnet, der ist dreist.

Verschieden sind die Geister schon,

Ob Vater, Mutter oder Sohn.

Manchmal geisterts in einem Ton,

Gefüllt mit Spott und lauter Hohn.

Jeder Geist denkt irgendwie,

Schaltet mal ab und manchmal nie.

Weiter denken muß der Geist,

Bis es ihn vom Hocker reißt,

Bis ein Mühlstein an ihm zehrt,

Ein Gedanke in ihn kehrt:

Geistig leer will ich jetzt sein,

Ausgeleert mein Kopf soll sein;

Ganz entspannt auch obendrein;

Und dann geht es munter fort,

Leerlauf heißt das Zauberwort.

Kein Gedanke soll mich lehren,

Kein Gedanke mich bekehren;

Alles soll ganz stille sein,

Befreien mich von aller Pein.

Leerlauf tut der Seele gut;

Danach schöpf' ich neuen Mut.


Wahrheit

Gift und Galle spuckt ein Mann,

Der Wahrheit nicht vertragen kann.

Seine Wahrheit steht ihm hoch,

Nicht dagegen die des andern;

Diese spannt ihn in ein Joch,

Läßt ihn gar nicht weiter wandern.

Wahrheit aber ist Schalmei,

Sogar in den höchsten Tönen;

Wahrheit ist nicht einerlei,

Muß mitunter auch mal dröhnen.

Wahrheit ist ein Elexier,

Heilt den Lügner, wie den Blender,

Ist direkt wohl ein Pläsier,

Auch für einen Wahrheits-Schänder.


Zweite Strophe eines Liebesgedichts

Immer, wenn ich Dich anhöre,

Stimm' ich innerlich Dir zu.

Du bist die, die ich begehre,

Ohne Dich gibt's keine Ruh'.


Ein flammender Appell an meine Mutter

Die Gemeinheiten, die Du mir vorwirfst, sind Deine eigenen Todsünden,

die Du an mir , Deinem Sohn und Opfer Ratio begangen hast.

Und jetzt versuchst Du auf sophistische Art und Weise, Deine Täterrolle

in eine Opferrolle umzukehren, statt Deine Fehler einzugestehen, zu

bereuen und zu sühnen. Meine Wahrheiten und Gerechtigkeiten werden

dadurch verfälscht. Sie bleiben auf der Strecke.

Da Du schweigst, was Du am liebsten tust, kann ich auch Deine falschen

Gedanken nicht zurechtrücken.


Ins Netz gemeißelt

Für den Menschen gilt: Vergessen ist die Regel, erinnern die Ausnahme.

Dies ist physiologisch bedingt. Das Verblassen menschlicher Erinnerungen

dient der geistigen Gesundheit. Doch am Computer ist es umgekehrt.

Der Computer erinnert sich an alles, was in ihn hineingegeben wurde.

Er vergißt nichts. Der IT-Mensch ignoriert den Datenschutz, weil er ihm zuviel

Arbeit macht, und weil die Löschbefehle nicht immer gelingen. Bilder und Texte

können nicht immer problemlos verschwinden, schon gar nicht im Internet.


In einer Zeitung aus Münster stand am 20.03.2008 ein Beitrag mit dem Thema

"Intellektuelle Lust". Dazu habe ich den folgenden Leserbrief geschrieben:

Ihr Artikel beginnt mit einer weitschweifigen Besinnungsbeschreibung, die mehr

als ärgerllich für mich als Leser ist, wenn Ihren Gedanken nicht elementare Worte

und anschließend Taten folgen. Ob das Publikum gemischt ist oder nicht,

interessiert keinen Intellektuellen. Er will Gerechtigkeiten und Wahrheiten präsentiert

wissen. Mit mir können Sie Ihre Sehnsucht nach intellektuellem Austausch befriedigen

und dem eigenen Geist Flügel beschaffen. Das Cafe Malik kenne ich nicht.

Erlesenes Träumen und Lesen ist für mich wie ein Traum und darum kaum realisierbar.

Die intellektuelle Lust die Sie in Ihrem Artikel verheißen, ist aus meiner Sicht eine reine

Luftblase und eher eine intellektuelle Last, die Sie mit sich herumschleppen, weil Sie die

Intellektualität nicht zum Zuge kommen lassen.

Sie haben das Thema "Intellektuelle Lust" weitgehend verfehlt.

Intellektualität heißt Stellung beziehen. Intellektualität heißt Wort und Bild geschickt in

Szene zu setzen. Intellektualität heißt mit Widersprüchen leben. Intellektualität bedeutet

Bereicherung des Lebens. Dies haben Sie alles nicht mitgeteilt.

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.

Mein Leserbrief wurde nicht veröffentlicht.


Dr. Ratio Nenstoff 


                                            

Betreff:  Eine fürchterlich lebensgefährliche Fischvergiftung durch fish & dip aus einem Lebensmittel-Supermarkt.

 

Sehr geehrter Herr Zwist!              Münster, 04.02.2009

Ich bin ein Lebensmittel-Supermarkt-Geschädigter. Am 29.01.2009 kaufte ich eine Tüte fish & dip, deren Haltbarkeit schon seit fünf Wochen abgelaufen war. Das Verfallsdatum war der 22.12.2008. Der Geschmack hat mich nicht vor dem Verzehr gewarnt. Den Inhalt von sieben kleinen Täsdchen hatte ich verzehrt, ohne auf die Haltbarkeit zu achten. Damit hatte ich mir eine lebensgefährliche Fischvergiftung zugezogen. Drei Tage lang hing ich in den Seilen und war dem Tod näher, als je zuvor. Ich glaubte schon, mein letztes Stündlein hätte geschlagen. So etwas war mir noch nie passiert. Ich hätte sterben können.

Die Fischvergiftungs-Symptome waren: waßriger Stuhl, also Durchfall, Appetitlosigkeit, Übelkeitsgefühle, Abgeschlagenheit, Herzjagen und Schlaflosigkeit, und das alles drei Tage lang  vom 29.01 bis zum 31.01.2009.

Wenn ich nicht als 70-Jähriger noch ein einigermaßen intaktes Immun-Abwehr-System gehabt hätte, hätte ich das Zeitliche gesegnet.

Im Verlauf meiner langsamen Genesung habe ich vier Kilogramm an Gewicht verloren. Ich leide noch heute unter den Folgen dieser schweren Lebensmittelvergiftung

Ich bitte Sie, mir den angerichteten gesundheitlichen Schaden durch Überweisung von 100,-- €uro auszugleichen. Meine Bitte ist klein und sehr bescheiden. Für Sie dürften das peanuts sein.

Immerhin ist dieser Geldbetrag für Sie niedriger, als es eine Strafanzeige beim Gewerbeaufsichtsamt sein würde.

Sie haben es versäumt, gerade die gefährdetsten Lebensmittel, wie Fisch-, Fleisch- und Wurstwaren hinsichtlich der Verfallsdaten regelmäßig zu überwachen und bei abgelaufener Haltbarkeit wegzusortieren. 

                                                 - 2 -  

Solche leicht verderblichen Waren, wie Fischstäbchen, gehören eigentlich in die Tiefkühltruhe und nicht in ein Wandregal mit schwacher Kühlung.

Am Hungertuch nagen Sie sicherlich nicht.

Meine Bankdaten sind: Sparkasse Münster, Konto-Nr.: 0100 987021,

Bankleitzahl: 400 501 50 

Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff. 

PS.: Mein Tod wäre für Sie mit Sicherheit kostspieliger gewesen, als mein Leben. 

Nach meinem Brief erhielt ich folgende Antwort:
 

Betreff: Ihr Schreiben vom 04.02.2009

Sehr geehrter Herr Dr. Nenstoff!          12.02.2009
Wir danken Ihnen für Ihr Schreiben und freuen uns, dass sie schon so lange unser treuer Kunde sind.
Wir bedauern, dass es Ihnen so ergangen ist und wünschen

Ihnen baldige Genesung.

Den von Ihnen beschriebenen Vorfall nehmen wir sehr ernst.
Deshalb kümmert sich Herr Zwist persönlich um eine
schnellstmögliche Aufklärung.
Um genau recherchieren zu können wie es dazu kommen konnte, und um zukünftig solche Vorkommnisse zu vermeiden
benötigen wir dringend genauere Angaben von Ihnen. Darum
bitten wir Sie, uns den Kassenbon und die Verpackung des
Produkts zu schicken.
Ohne diese Angaben ist es für uns leider nicht möglich den
Verursacher festzustellen und daraus Konsequenzen für den
jeweiligen Mitarbeiter oder Lieferanten zu ziehen.

Wir danken Ihnen für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen, Zwist.

Betreff:  Eine fürchterlich lebensgefährliche Fischvergiftung durch fish & dip aus einem Lebensmittel-Supermarkt.

Sehr geehrter Herr Zwist!                      Münster, 19.02.2009
Wenn Sie erwarten, daß ich einen Kassenzettel über Lebensmittel aufbewahre, zeigen Sie sich sehr weltfremd. Der Zettel wird besichtigt, Waren und Preise taxiert und danach wird er einfach  weggeworfen.

Das corpus delicti , also die beanstandete Ware hatte ich Ende Januar Ihrem Geschäftsführer, Herrn König, übergeben. Es trug das seit fünf Wochen abgelaufene Verfallsdatum 22.12.2008. Gekauft und vezehrt hatte ich die vergifteten Fischstäbchen am 29.01.2009, leider ohne auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Herr König erstattete mir lediglich den Kaufpreis von 2,99 €uro.

Was den Kassenbon betrifft, erwarte ich von Ihnen mehr Kulanz und weniger Ignoranz.
Sie haben als Inhaber des Lebensmittel-Supermarkts ganz klar gegen das Lebensmittelgesetz verstoßen. Darum erwarte ich, daß Sie mir Schmerzensgeld in Höhe von 100,-- €uro ohne wenn und aber und ohne peinliche und  hinhaltende Strategie des Taktierens und Lavierens überweisen. Meine Kontonummer haben Sie. 100,-- €uro sind gar nichts im Vergleich zu einer schweren und lebensgefährlichen Fischvergiftung. Normalerweise müßten Sie auch noch für die allgemein-ärztliche Untersuchung durch meinen Hausarzt, Herrn Dr. med. Heim, aufkommen. Zusammen mit den Ergebnissen für eine Untersuchung von Blut, Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren etc. pp. kämen Sie auf einen Schadensersatz von 300,-- bis 500.-- €uro.
Eine Strafanzeige beim Gewerbeaufsichtsamt hätte womöglich noch drastischere Folgen für Sie.
Stellen Sie sich bitte Ihrer Verantwortung, und werden Sie Ihrem guten Ruf als seriöser Geschäftsmann gerecht! Abwimmeln schadet Ihrem Ruf. 

Mit verstimmtem Gruß, Dr. Ratio Nenstoff.

Betreff:  Eine lebensgefährliche Fischvergiftung durch fish & dip aus einem Lebensmittel-Supermarkt

Sehr verwahrloster Herr Zwist!              Münster, 10.03.2009

Ihr Schweigen ist für mich ein beredtes Zeugnis für ein Schuldbekenntnis.
Sie verhalten sich nicht wie ein Erwachsener, sondern eher wie ein Kind mit einer katastrophalen biographischen Prägung.
Von einer Verantwortung für meine erlittene Fischvergiftung sind Sie meilenweit entfernt.
Sie sind ein gewissenloser, abgebrühter, mitleidsloser, verantwortungsloser, unzuverlässiger, geldgieriger Geizhals und ein unseriöser, fehlbarer Lebensmittelhändler obendrein.
Außerdem sind Sie noch ein Feigling, weil Sie sich vor einer Antwort auf meinen zweiten Brief drücken.
Durch Ihr Verhalten verletzen Sie meine Menschenwürde und meine Menschenrechte.
Das schreckliche Ungemach, das mir die verursachte Fischvergiftung bereitet hat, geht eindeutig auf das Konto Ihres Lebensmittel-Supermarkts und und auf das Ihrer Mitarbeiter.

Wenn Sie meine schwere, lebensgefährliche Fischvergiftung ernst nehmen würden, hätten Sie schon längst für einen finanziellen Ausgleich gesorgt, statt herumzufaseln und zu schweigen.
Ihre Machtmittel als Lebensmittelhändler scheinen unbegrenzt zu sein, da die Lebensmittelüberwachungsämter nicht einmal Sanktionen gegen sündige Lebensmittelhändler verhängen können.
Wenn Sie mir nicht Genugtuung verschaffen, bleibt mir nichts anderes übrig, als unseren Schriftwechsel ins Internet zu stellen, denn Sie scheinen unbelehrbar und nicht läuterbar zu sein.
Wäre das der Fall, würden Sie Ihren Fehler eingestehen, bereuen und sühnen.

Einen Weiterverkauf verfallsdatenmäßig abgelaufener Lebensmittel rechne ich zur organisierten, verbraucher-feindlichen Kriminalität. Ich bin entsetzt darüber,
daß die Lebensmittelüberwachungsämter dagegen nicht einschreiten.
Ich gehe übrigens davon aus, daß Sie den Umgang mit den Haltbarkeitsdaten eher lässig bis nachlässig wahrnehmen werden, d. h. Sie wollen Ihren Fehler behalten und nicht ausbügeln.

Unter der Überschrift „Schmutzfinken im Netz gefangen“ hat übrigens die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung am 08.03.2009 schmutzige Gastronomen an den Online-Pranger gestellt und mitgeteilt, daß dies nicht nur erlaubt, sondern von Verbrauchern und Verbraucherschützern erwünscht sei.

Auf diese Weise werden die Machtmittel endlich einmal ein wenig auf die Seite der Verbraucher verschoben.

Ein Lebensmittelüberwachungsamt ist ein stumpfes Instrument, weil sich damit Lebensmittel-Mißstände nicht beseitigen lassen.
Ihr Geld steht über dem Menschen. Sie scheinen nur Verachtung für ihn übrig zu haben. Aber seien Sie gewiß:  Meine Botschaften über Wahrheiten gehen nicht unter. 

Mit erläuternden und läuternden Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff.

Auf diesen Brief hin erhielt ich ein Schreiben von einer Rechtsanwältin:

 Sehr geehrter Herr Dr. Nenstoff!                  13.03.2009
Hiermit wird angezeigt, dass ich die rechtlichen Interessen von
Herrn Zwist vertrete. Ordnungsgemäße Vollmacht wird anwalt-
lich versichert.

Ich habe Ihre Schreiben vom 12.03.2009, 19.02.2009 und 04.02.2009 erhalten und nehme nach Rücksprache mit meiner Mandantschaft wie folgt Stellung:

Es wird bestritten, daß die von Ihnen behauptete Fischvergiftung tatsächlich auf ein Produkt meiner Mandantschaft zurück zu führen ist. Der Nachweis, dass eine angebliche Lebensmittelvergiftung durch die Produkte meiner Mandantschaft
verursacht worden ist, muss zunächst durch Sie erbracht werden. Dies wird Ihnen wohl nicht möglich sein.
Aufgrund dieser Tatsache sind Sie wohl auch mit Ihren unsach-
lichen Anträgen bzw. Begehren bei sämtlichen Ämtern erfolglos geblieben.
Meine Mandantschaft betreibt mehrere Filialen und alle werden
regelmäßig durch die zuständigen Ämter aufgesucht und überprüft.
Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass mal ein Produkt nicht in Ordnung ist, dies ist aber nicht der Regelfall und dass es in Ihrem Fall so war, wird bestritten. Da alle Filialen vorschriftsmäßig geführt werden, gibt es auch grundsätzlich keine Beanstandungen durch Ämter oder Kunden.
Meine Mandantschaft ist im eigenen und im Interesse des Kunden stets bemüht, sich an Recht und Ordnung zu halten.
Auf Ihre unsachlichen und unzutreffenden Äußerungen aus Ihren bisherigen Schreiben werde ich nicht eingehen, da diese weder dem Niveau meiner Mandantschaft noch meinem entspricht. 

Sie werden aufgefordert Ihre unwahren Behauptungen,
Beleidigungen, rufschädigenden Äußerungen und anderen
verbalen Angriffe zurück zu nehmen, unverzüglich zu unter-
lassen und auch künftig nicht mehr zu äußern und zu
verbreiten.

 Mit einer Veröffentlichung bzw. Verbreitung gleichgültig in
welchem Medium der bisherigen Schriftsätze und Äußerungen,
seien sie positiv oder negativ im Zusammenhang mit meiner Mandantschaft, sind wir nicht einverstanden und verbieten Ihnen diese Vorgehensweise. Sollten Sie dennoch in irgend-
einer Form tätig werden, so teile ich Ihnen mit, dass ich zur
Geltendmachung zivilrechtlicher und strafrechtlicher Ansprüche
gegebenenfalls auch im Eilverfahren bereits beauftragt bin.

Insbesondere behalten wir uns vor wegen Ihres Schriftsatzes vom 10.03.2009 Strafanzeige gegen Sie zu erstatten.
Letztlich wird Ihnen mitgeteilt, dass meine Mandantschaft Ihnen
tatsächlich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht einen Gut-
schein in Höhe von 100,-- €uro zukommen lassen wollte, jedoch
bedarf es einer solchen Zuwendung nach Ihrem Schreiben vom
10.03.2009 nicht mehr.

Ich sehe die Angelegenheit hiermit als erledigt an. Sollten Sie
dennoch hierauf antworten wollen, sehe ich Ihrer Stellungnahme bis zum 31.03.2009 entgegen.

Mit freundlichen Grüßen, Ozol (Rechtsanwältin). 

Ich antwortete daraufhin, wie folgt: 

Betreff: Ihr Schreiben vom 13.03.2009 

Sehr geehrte Frau Ozol!                        Münster, 24.03.2009
Wer sich nicht selbst verteidigen kann,
Der schafft sich einen Anwalt an,
Der ihm die eig’ne Welt erhält,
Anderen aber ihr Leben vergällt. 

Ich habe Herrn Zwist nicht beleidigt; das würde mir nicht einmal im Traum einfallen. Ich habe nach seinem Brief einfach meine Logik walten lassen, freimütig, wie es nach dem Grundgesetz erlaubt ist, meine Meinung geäußert und seinen Charakter analysiert und eingeschätzt.
Wissen Sie, wie sich ein Mensch verhält, dem man einen gravierenden Fehler vorhält?
Der Gescholtene begeht an seinem lästigen Fehler-Vorhalter einen kommunikativen Kahlschlag. Er bricht die menschliche Beziehung zu dem Fehler-Vorhalter einfach ab, denn er will seinen Fehler behalten und nicht ausbügeln.
Ich bin nicht an mir selbst krank geworden, sondern an einem Gammel-Fisch aus dem Lebensmittel-Supermarkt. 
                            
Den Rest der beanstandeten Ware mit Haltbarkeitsdatum vom 22.12.2008, mit Kauf und Verzehr am 29.01.2009, mit fünf Wochen altem Verfallsdatum, habe ich als Beweismittel Ihrem Geschäftsführer, Herrn König, übergeben. Wenn Sie jetzt auf einmal die Schuld von Herrn Zwist als Verursacher für meine Fischvergiftung abstreiten, bleibt diese dennoch erhalten. Kein Mensch will eine Schuld auf sich nehmen; das ist zutiefst menschlich. Nur dem Opfer werden auf diese Weise Wahrheit und Gerechtigkeit vorenthalten.
Sie treten in unserer Auseinandersetzung als garstige bis widerliche Sophistin auf, als Meisterin der Wort-Verdrehungskunst, als sogenannte Gehirnverzwirnerin, bauen Scheinwirklichkeiten auf, schaffen also fiktive Realitäten, um mich zu zermürben und Herrn Zwist vor Schaden zu bewahren, reden und schreiben das Gute und Richtige von mir schlecht und das eigene Schlechte von Herrn Zwist gut, machen sich selbst das Leben  leicht, anderen Menschen aber schwer. Sophisten verderben das Wort, zerstören die Sache, entwürdigen den Menschen und mißbrauchen ihn für ihre dunklen Zwecke.
Ja, Sie lassen sich vor den dreckigen Karren von Herrn Zwist spannen, weil er sie dafür bezahlt und Ihre Pfründe sichert.
Wer seinen Fehler nicht eingestehen, bereuen und sühnen will, ist aus meiner Sicht moralisch verwahrlost. Eine 100 % ige Sicherheit für einwandfreie Ware gibt es auf dem Lebensmittel-sektor nicht. Ich bin ein Leid tragender Zeitgenosse.
Auch das ist typische Sophistenart, und der Gipfel der Unverschämtheit, meine Opferrolle in eine Täterrolle umkehren zu wollen.

Ihr Schreiben, werte Frau Ozol, ist ebenfalls ein Fall für das Internet.
Ich dachte bisher immer, ein Rechtsanwalt ist ein Anwalt des Rechts und sucht nach der Wahrheit und spricht Recht.
Bei Ihnen ist das Gegenteil der Fall. Sie verbiegen die Wahrheit und schinden das Recht. Ich bin entsetzt darüber, wie leichtfertig Sie den Boden der Wahrheit verlassen und den Weg des Unrechts beschreiten. 
Sie verhalten sich wie eine Staatsanwältin, wenn Sie mir für die Beantwortung Ihres Pamphlets eine Frist setzen. Damit mißbrauchen Sie nach Josef Pieper als Sophistin Ihre Sprache und Ihre Macht.
Meine drei Briefe und das Schreiben von Herrn Zwist scheinen Sie nur oberflächlich überflogen zu haben, da Sie daran mächtig vorbeigeschrieben haben.
Herr Zwist zeigt sich als treuloser Gesell gegenüber einem alten und treuen Kunden, wie mir.
Meine allgemein-ärztliche Untersuchung ,sechs Wochen nach meiner Fischvergiftung, hat 380,13 €uro gekostet. Im Ergebnis liegt ganz ungewöhnlich ein beträchtlicher Anteil an Antikörpern vor.
Herr Zwist nimmt lieber Unannehmlichkeiten durch mich in Kauf, statt mir Schmerzensgeld zu zahlen. Damit erweist er sich als hartgesottener, gewissenloser, geldgieriger und geiziger Patron.
Warum versuchen Sie , Herrn Zwist reinzuwaschen? Er hat es nicht verdient, da er meine, durch ihn verschuldete, Fischvergiftung penetrant leugnet.
Sie können froh sein, daß ich Ihren unverschämten sophistischen Brief überhaupt beantworte, erfahren Sie doch én passant zahlreiche Neuigkeiten über sich und Herrn Zwist.
Im Gegensatz zu Ihnen bin ich offen und ehrlich.
Ein früherer Mitarbeiter hat Herrn Zwist als Stinkstiefel bezeichnet. Ist er ein solcher? Zumindest verhält er sich schofel.
Plötzlich sieht er seine Felle davon schwimmen und schaltet eine Rechtsanwältin ein, die keinesfalls besser ist als er, aber die Kastanien aus dem Feuer holen soll.
Herr Zwist verhält sich schizophren, wenn er einerseits angeblich Schmerzensgeld bezahlen will, andererseits aber seine Schuld abstreitet. Beides geht nicht.
Herr Zwist unterliegt der Tyrannei des Geldes, und er ist ein unverbesserlicher, egoistischer Illusionist. 
                             
Mit Ihrem Brief tarnen, tricksen und täuschen Sie und beugen damit á priori das Recht. Die Rigorosität Ihrer Vorgehensweise schmeichelt Ihnen als Anwältin nicht.
Sie treten meine Menschenwürde mit Füßen. Einen modus vivendi gibt es für Herrn Zwist nicht. Er wirkt über Sie strangulierend.
Sokrates hat die Sophisten seiner Zeit erbittert und lebenslang bekämpft.

Sie bedienen sich einer Sprache der Entzweiung, statt kooperierend einzulenken und einen Kompromiß zu schließen.
Den Willen von Herrn Zwist, mir in einer bestimmten Phase
unserer Auseinandersetzung Schmerzensgeld zahlen zu wollen, halte ich für eine reine, anzweifelbare Schutzbehauptung. Ich bin ein Andersdenkender, der Ihre falschen Gedanken hoffentlich zurechtrückt. Sie sollten juristisch tugendhaft sein.
Herr Zwist ist nicht ohne Schuld, was seine beanstandete Fisch-Gammel-Ware betrifft. Ich bin daran sterbenskrank geworden.

Ich habe Ihnen die Kopie eines Zeitungsartikels der F.A.S. mit der Überschrift „Schmutzfinken im Netz gefangen“ beigelegt.
Danach darf man Lebensmittelsünder im Internet an den Pranger stellen, da man sie sonst auf normale Weise nicht zur Räson bringen und läutern kann.
Ich kann nicht freundlich sein, da mir eine ganz große Schweinerei passiert ist. Ich kritisiere nicht aus Schikane, sondern um der Sache zu dienen. Meine Zurechtweisung dient dem Recht, nützt der Sache und reinigt die Atmosphäre.
Wer Verantwortung hat, muß auch Tadel einstecken können.
Mir als Kunden wird die Verantwortung gegenüber krank machenden Lebensmitteln vorenthalten. Ein einwandfreier Zustand der Lebensmittel hängt von der Verantwortungs-bereitschaft jedes einzelnen Mitarbeiters ab.
Gute Zustände und Mißstände im Lebensmittelbereich hängen auch ab von der strikten Einhaltung der Haltbarkeitsdaten.

Sie üben auf mich einen unanständigen, ungebührlichen, unmenschlichen, entsetzlichen und unnötigen Druck aus. 
                                        
Können Sie nicht seriös ohne monströse Machtmittel vorgehen?
Sie fischen im Trüben. Ich erwarte von Ihnen Ehrlichkeit, Redlichkeit ohne juristische Befangenheit.
Herr Zwist zettelt einen Aufstand an um läppische 100,-- €uro.
Ich wehre mich mit aller Kraft gegen Ihre Perfidie.
Ihr Schreiben ist der Auslöser für meine doppelte Charakterstudie und eine Reaktion auf Ihren scheußlichen Brief.
Sie zerstören mein Vertrauen in Ihre Seriosität.
Respektvoll umgehen kann ich deshalb mit Ihnen nicht. Sollten Sie über meinen Brief wütend sein, schlage ich vor, Ihre Wut für die Wahrheit einzusetzen.
Ich bin nicht so gewissenlos, wie Herr Zwist. Darum habe ich als Zeichen meines guten Willens den Schriftwechsel von Herrn Zwist und mir im Internet gelöscht, obwohl er es eigentlich nicht verdient hat.
Sie nutzen meine Beweisnot, den Kassenzettel nicht vorlegen zu können, schamlos gegen mich aus.

Mit antisophistischem, d. h. akademischem  Gruß,
Dr. Ratio Nenstoff. 

Europäische Reiseversicherung AG
Leistungsabteilung
Postfach 890545
81605 München

Betreff:
Schadensmeldung
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die geplante Bahnreise konnte meine Frau leider nicht antreten. Ich übersende Ihnen ein schriftliches
Attest und die Prämienrechnung mit Fahrkarte und bitte Sie um Erstattung.
Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff
Unsere Bankverbindung lautet:
Sparkasse Münsterland Ost
Konto-Nr.: 0999999999
Bankleitzahl: 400 501 50


   

                                                - 203 - 
 Dr. Ratio Nenstoff                                   Münster,05.12.2009
Von-Stauffenberg-Str. 10
48151 Münster

Europäische
Reiseversicherung AG
Vogelweidestraße 5
81677 München

Sehr geehrte Damen und Herren!
Für Ihre Aufhebung unseres Versicherungsschutzes haben wir keinerlei Verständnis. Aus unserer Sicht zählen Sie zu den fremdbestimmten Überzeugungstätern und gewissenlosen Bedenkenträgern.
In verantwortungsloser Selbstherrlichkeit bringen Sie es fertig, das Attest unserer Ärztin für Allgemein-Medizin außer Kraft zu setzen.
In diesem erkrankten Zustand hätte meine Frau nicht zum Arzt oder Psychiater gehen können.
Meine Frau hätte die Bahnfahrt gerne angetreten, aber ihr gesundheitlicher Zustand ließ dies einfach nicht zu.
Sollten Sie uns die Kosten für die Bahnkarte nicht erstatten, bleibt uns nichts anderes übrig, als Ihr Schreiben und unsere Antwort darauf ins Internet zu stellen, denn Sie zählen dann zu den unerfreulichen und unwürdigen Versicherungsträgern.

Mit verstimmtem Gruß, Dr. Ratio Nenstoff

 



 


Warnung an alle unbekannten Autoren
Halten Sie sich fern von dem Buchverlag haagundherchen in Frankfurt am Main. Dies ist ein Piraten-
verlag, der die Interessen von Autoren nicht wahrnimmt.
Mir hat er vor längerer Zeit einen hohen Druckkostenzuschuß abverlangt und mit fadenscheinigen Gründen den Druck meines Manusskripts verweigert, aber nach einer längeren Weile mein Werk ohne mein Einverständnis unter meinem Pseudonym Dr. Ratio Nenstoff gedruckt.
Ich werde weitere Einzelheiten noch ausgraben.
Der Verlag hat die Postanschrift
HAAG + HERCHEN GmbH
Herrn Hans-Alfred Herchen
Fichardstr. 30
D-60322 Frankfurt am Main

Am 05.03.2002 schrieb ich dem Verlag unter anderem:
Im normalen, geregelten und allgemein üblichen Geschäftsverkehr verfährt man nach dem Prinzip "Erst die Ware, dann das Geld". Sie haben diese Regel außer Kraft gesetzt und ins Gegenteil verkehrt: Zuerst haben Sie einen Druck-Kosten-Zuschuß in Höhe von 3.880,-- DM von mir verlangt und auch als Vertrauens-
Vorschuß von mir erhalten. Nur Ihre Leistungen sind leider ausgeblieben.
Ich hatte Ihnen meine Manuskripte sauber durchnummeriert ... zugesandt.
Zu meinem großen Befremden wurden mir von meinem ganzteiligen Manuskript - geschrieben in Context 2 und in Word 97 - mehrere Seiten zurückgeschickt mit der Bemerkun, die Teil-Verschickungen meines Buch-Vorhabens und Compu-Skripts seien gestört wegen fehlender Vollständigkeit.
Diese fehlende Vollständigkeit haben Sie aber selbst verursacht durch Rücksendung wichtiger Seiten meiner Unterrichts-Konzepte. Normal wäre es gewesen, wenn Sie fehlende Seiten angemahnt hätten. Dies haben Sie nicht getan. Ein solches Vorgehen empfinde ich als perfide Strategie, sich von einem potentiellen Autor einen Druck-Kosten-Zuschuß zu erschleichen, sozusagen hinterhältlich und ohne
Leistungswilligkeit auf Ihrer Seite.
Trotz Ihrer angekündigten hohen PC-Kenntnisse konnten Sie mein übersandtes Textverarbeitungs-
Programm CONTEXT 2 nicht laden und damit arbeiten, obwohl dies Programm aus meiner Sicht viel
einfacher ist, als Windows.
Ohne Lust ist der Frust wie ein Schlag, den ich nicht mag.
Auf der 2. Seite bat ich den Verlag um Rücküberweisung meines geleisteten Druck-Kosten-Zuschusses
wegen Verletzung des Geschäftsprinzips, wegen der vertragswidrigen Forderung, in einer PDF - oder Postskript-Datei zu schreiben, wegen meines Vertrauensverlustes für eine gedeihliche Zusammenarbeit,
wegen Rücksendung wichtiger Manuskript-Teile und vor allem wegen unseriösen Abkassierens ohne Leistung. Mit verstimmtem Gruß, Dr. Ratio Nenstoff.

Die perfide Strategie und kriminelle Energie des Verlags Haag + Herchen läßt sich vor allem zwischen
den Zeile in folgenden kargen Worten erkennen:
24.04.2002
ich habe einfach keine Zeit, Ihren anklagenden Brief in allen Punkten zu beantworten. Senden Sie uns bitte Ihre Reprovorlage, dann produzieren wir Ihr Buch.
Verständlicherweise kann ich Ihr Buch erst dann drucken, wenn mir eine komplette durchnummerierte
Reprovorlage vorliegt, was bisher nicht der Fall ist.
Wir fügen unser Verlagsverzeicnis bei, dem Sie unsere Titel entnehmen können.

Der Verlags-Inhaber hat nicht einmal einen Punkt beantwortet.
Was muß es dem Verlag Haag + Herchen dreckig gehen, wenn er es nötig hat, einen armen, kleinen,
verführten und unbekannten Autor um 3.380.-- € zu betrügen und dann noch die Frechheit zu besitzen,
mein Erzeugnis und Manuskript plagiatorisch für 10.30 € im Buchhandel und im Internet anzubieten.
Wenn Sie mein Pseudonym Dr. Ratio Nenstoff in die Suchmaschine Google eingeben, erhalten Sie ca.
355 Einträge. Auf den ersten 10 Seiten an dritter Stelle finden Sie eine Buchwerbung von Haag und
Herchen für mein gestohlenes Buch:
Nen-Stoff, Ratio - Haag   + Herchen Verlag
Ratio Nen-Stoff Erfolgreich lernen in Physik und Chemie. Unterrichts-Konzepte für die Klassen 6, 7 und
9 an Gymnasien in NRW.   Gestohlenes Geld = pecunia furatus .
2005 ... 100 Seiten, Paperback, ISBN: 978-3-898-46-044-6, 10,30 €uro
Mein Pseudonym ist falsch geschrieben. Ich setze das Buch von Haag und Herchen auf den Index der
unerwünschten Bücher. Pestis in amicitia pecuniae cupiditas = Geldgier ist das Grab der Freundschaft.
Pono librum meum per casum obliquum index librorum prohibitorum = Ich setze mein, auf krummem Weg
verbreitetes, Buch auf den Index des Verzeichnisses unerwünschter Bücher.
Ich bitte alle gleichfalls geschädigten Autoren sich bei mir zu melden unter :
Dr. Ratio Nenstoff
Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG
Am Hawerkamp 31
D-48155 Münster
E-mail: service@mv-verlag.de
Vergleichen Sie bitte einmal das Buch von Haag + Herchen mit meinem, das in dieser meiner Hompage an erster Stelle steht.

Mein sechstes Buch trägt den Titel "Statements, Essays und Nichtsophistische Gedichte" und den Unter-
titel "Leserbriefe, Witze, Aphorismen und das Märchen vom Madenwurm". Es hat die ISBN-Nr.:
978-3-86582-940-5, ist erschienen in der Ausgabe Edition Octopus bei Monsenstein und Vannerdat und kostet 15,50 €. Es folgen einige Kostproben daraus:

Der Geist und die Kehre
Der Geist ist aus der Wissenschaft
Des Geistes einfach ausgezogen.
Eine Bewußtseinslücke klafft,
Wo früher er Quartier bezogen.
Jetzt herrscht das Nichts an diesem Ort
In voller Breite und auch Tiefe.
Vom Geist gibt es kein Widerwort,
Nicht `mal ne einz´ge Hieroglyphe.
Derweil ist eingekehrt der Geist
Als Ungeist kümmerlich und ausgezehrt
In die Niederungen dreist
Fußnotengleich und abgekehrt
Von and´ren Geistern und Ideen.
Recht düster wir die Zukunft seh´n.
(Seite: 16)
Kommentar
Der Geist des Geisteswissenschaftlers ist aus dem Haupttext ausgezogen und in die Fußnoten einge-
kehrt, wo er nur ein ganz erbärmliches und unwürdiges Dasein fristet. Im Klartext heißt das:
Alles, was der Geisteswissenschaftler in seinem Haupttext behauptet, beweist er nicht an Ort und Stelle,
wie ein Naturwissenschaftler, sondern er verweist auf eine Fußnote darunter. Diese hat aber so gut, wie keine Beweiskraft, weil sie der Leser mit ihrem trächtigen Bedeutungsinhalt in der Regel nicht
einsehen kann. Es gibt Geisteswissenschaftler, die bis zu 600 Fußnoten in ihren Diplom-, Doktor-,
Bachelor- und Masters-Arbeiten haben können. Diese Vorgehensweise schmälert auch ihr Ansehen
gegenüber den Naturwissenschaftlern.
Unsere Kanzlerin, Frau Angela Merkel, verteidigt die Fußnoten-Unsitte der Geisteswissenschaftler mit dem Hinweis, sie sei als deren Freiheit grundgesetzlich geschützt. Aber ich sehe, daß hier eher ein
Mißbrauch der Sprache und der Macht vorliegt.

Lust
Maßvoll sei in Deiner Lust!
Mutig auch in Deinem Schmerz!
Nimm die Sünde voll zur Brust,
Gib sie hin mit Deinem Herz!
Sei besonnen in der Lust;
Denn Du kannst sie nicht verdammen;
Sie beschert Dir manchen Frust,
Will sich tief in Dich einrammen.
Lust geht tiefer, als der Schmerz,
Keine Lust zu haben.
Darum sei einfach beherzt!
Zähl die Lust zu Deinen Gaben.
(Seite. 22)
Zum Zeitungsartikel "Chaos in Athen" vom 09.12.2008 von dpa habe ich den folgenden Leserbrief ge-
schrieben:
Die griechische Polizei hat aus falsch verstandener Zurückhaltung die Straße 5000 marodierenden,
brandschatzenden und plündernden, sowie autonomen jugendlichen Gewalttätern überlassen. Hilfe
suchenden Geschäftsleuten und Bürgern wurde nicht geholfen. Geherrscht hat die Anarchie.
Darf ein Staat einen derartigen chaotischen und gewalttätigen Mob zulassen? Gegenüber den
gewaltbereiten und gewalttätigen Autonomen hilft nur eine polizeiliche Gegengewalt und die Fest-
nahme rädelsführender, vermummter Gewalttäter. Mit freundlichen Grüßen, Dr. Ratio Nenstoff. (Seite: 67)

Auch wenn es deprimierend sein sollte, aber das Volk hat ein Recht auf Dummheit. Dies sollte man
allerdings bei Politikern einschränken (Seite: 81)
Ein Tropfen Erfahrung ist mehr wert, als ein Ozean voller Wissen (budistische Weisheit, Seite 81).
Flieh vor der Schuld! Lösch' Dein Gedächtnis! (Seite: 81)
Ärgerlich in dieser Welt ist, daß die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind
Bertrand Russel, Seite: 87).

Liu Xiaobo, dem chinesischen Regime-Kritiker, wird wegen seiner rädelsführerhaften Veröffentlichung der chinesischen "Charta 08" und wegen seines Eintretens für die Menschenrechte eine Anstiftung zur
Untergrabung der Staatsgewalt vorgeworfen. Damit werden verhängte Arbeitslager und Gefängnis-
Strafen legitimiert. Seine Worte werden als Zeugnis ungebeugten Freiheitswillens vom chinesischen
Regime wie ein Verbrechen behandelt. Das Regime wirft ihm vor, Hauptverfasser der Charta zu sein, das
ideologische Rüstzeug dafür geliefert und viele Unterschriften gesammelt zu haben.
Letztlich ist immer alles eine Frage der Macht. Macht Macht man etwas oder macht man nichts? SS. 91, 92)

Betrachtungen über das Wort
Warum ist die sprachliche Verständigung so unzulänglich? Weil man dafür nur Wörter zur Ver-
fügung hat, und diese Wörter andere Wörter erklären müssen. Kann man die Ohnmacht der Wörter
effektiv mit der ganzen Macht eines einzigen Wortes beschreiben? Ein solcher Drahtseilakt führt
absolut ins uferlose Nichts.

Auf meine Anfrage, ob es erlaubt sei, seinen Zeitungsartikel in meinem Buch zu veröffentlichen, schrieb mir ein Redakteur der F.A.S. :
sprechen sie das bitte mit der FAZ-Syndikalisierung ab. Ich gebe mein Placet erst, wenn ich den
Zusammenhang sehe, in dem der Artikel erscheint.
Mein Kommentar dazu lautet: Die Redakteure treten überwiegend radikal auf. Sie hüten ihre oft
dürftigen geistigen Erzeugnisse wie ihren kostbaren Augapfel, übersehen dabei aber geflissentlich
das Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit. Außerdem wird an mir bevormundende Meinungszensur
betrieben. (Seite: 95).

Mein siebtes Buch trägt den Titel "Zwei Wahlprogramme unter der Lupe, Leserbriefe und Statements"
und den Untertitel "Der Menschling und sein Albatros, nichtsophistische Lyrik und Aphorismen".
Es ist in der Edition Octopus bei Monsenstein und Vannerdat erschienen, hat die ISBN-Nr.: 978-3-86991-
088-8 und kostet 15,90 €.

Es folgen einige Kostproben aus meinem Buch:
Manche Leute sparen eher für eine Lebertransplantation, als mit dem Alkohol-Trinken aufzuhören.
Ohnmächtige, aber gute und gerechte, Menschen allein machen das Leben lebenswert (Albert Einstein).
Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen (Albert Schweitzer).

Frage und Antwort
Hat das Leben einen Sinn?
Nur, wenn Du ihm einen gibst.
Bin ich für Dich ein Gewinn?
Nur, wenn Du mich feste liebst.

Sind auch Werte für mich drin?
Alle, die Du selber magst.
Gehst Du mit mir überall hin?
Nur, wenn Du Dich nicht beklagst.

Welche Werte schätzt Du so?
Geduld und auch Geborgenheit.
Macht die Liebe Dich auch froh?
Stärker, als die Sicherheit.

Welcher Wandel macht Dir Sorgen?
Geldentwertung so im Jahr.
Was wünschst Du Dir denn für morgen?
Daß wir sind ein innig Paar.
(Seite: 32).

Nützliche Impulse
Freude, Hoffnung, Zuversicht
Möchte jeder wohl erleben;
Schädliches stört nur die Sicht
Auf ein unabhängig Leben.
Dichten, reiten, laufen fein,
Erquicket die Gemüter.
Tanzen und ganz sportlich sein,
Verstärkt geistige Güter.
Imkern, pokern, Fische-Zucht,
Liefern Impulse für den Tag;
Abkehr von der Alkohol-Sucht,
Ist die Kunst, die jeder mag.
Bücher schreiben, Bilder malen
Steigern manches Wertgefühl,
Computer bedienen ohne Qualen,
Sichert gutes Lebensgefühl.
(Seite: 41).

Schädliche Impulse
Nutze doch Dein Potential!
Übe stets die Selbstkontrolle!
Denn Du hast gar keine Wahl,
Und Du bleibst auf Deiner Scholle.
Aggressionen, Neid und Haß
Sind schädliche Anstöße,
Übertreffen das übliche Maß,
Führen zu einer Impulsblöße.
Impulse, die nur schädlich sind,
Bedeuten Last zu aller Zeit,
Verzweiflung, Drogen, Kauf geschwind,
Verbreiten Lust, aber auch Leid;
Mißerfolg in Deinem Leben
Führen sechs Impulse an,
Süchte sind’s, die Dir nichts geben,
Bringen Dich in puren Wahn.

Stilles Abendgebet für Kinder
Müde bin ich, geh’ zur Ruh’,
Schließe beide Äuglein zu!
Vater laß die Augen Dein
Über meinem Bette sein!

Hab’ ich Unrecht heut’ getan,
Sieh’ es lieber Gott nicht an!
Deine Gnad und Jesu Blut
Macht ja allen Schaden gut.

Alle, die wir sind verwandt,
Gott laß ruh’n in Deiner Hand!
Alle Menschen, groß und klein,
Sollen Dir befohlen sein.

Kranken Herzen sende Ruh’,
Nasse Augen schließe zu!
Laß den Mond am Himmel steh’n
Und die stille Welt beseh’n.

Die Natur hat alles auf Individualität angelegt, macht sich aber nichts aus dem Individuum (Goethe).
Risiko
Mit einfachen Eingriffen in die Finanzarchitektur kann man das Systemrisiko der Banken nicht schmälern, denn die weltweiten Verbindlichkeiten und Forderungen bleiben in ihrem Geflecht weiter bestehen und sind kaum zu regulieren.

Die Natur hat alles auf Individualität angelegt, macht sich aber nichts aus dem Individuum (Goethe).
Die Rolle des unendlich Kleinen scheint unendlich groß zu sein (Louis Pasteur).
Glücklich ist, wer die Achtung anderer Menschen genießt  (Blaise Pascal).
Wahre Mitteilung findet nur unter Gleichgesinnten, Gleichdenkenden statt (Novalis).

Denken
Wer möchte jemandem verdenken,
Wenn er sich Gedanken macht.
Soll man ihm Gehör wohl schenken,
Wenn er es nicht hat entfacht?
Jeder sollte mitdenken,
Wenn ein and’rer ihm was sagt.
Jeder sollte nachdenken,
Wenn ihn Unverständnis plagt,
Und den Dialog anregen,
Wenn er zu entgleiten droht,
Denn es bringt doch keinen Segen,
Wenn der Partner uns bedroht;
Vielmehr müssen wir uns regen,
Damit Streit uns nicht verroht,
Und ihn täglich innig pflegen,
Daß er bleibt immer im Lot.
Vordenken wird kaum geschätzt,
Geht so manchem in den Strich,
Auch das Ausdenken oft verletzt,
Versetzt so manchem einen Stich.
Darum muß man umdenken,
Wenn man so nicht weiter kommt,
Dem anderen Gehör stets schenken,
Damit es beiden tüchtig frommt.
Denkt man weiland hin und her,
Wird das Denken ein Vergnügen;
Nicht denken mißfällt uns schwer,
Ihm woll’n wir uns nicht fügen.
Angesagt ist Harmonie
Im Schweigen und im Denken;
Entscheidend ist die Sympathie
Zwischen den Kontrahenten.

An dieser Stelle möchte ich für die folgende Fleischerei werben:

Landfleischerei H. Beerman & Party-Service
49196 Bad Laer, Alte Poststr. 6 und 49214 Bad Rothenfelde, Frankfurter Str.         Tel.: 05424 / 9191, Internet-Seite: www.fleischerei-beermann.de/
E-Mail: info@fleischerei-beermann.de

Mit eigener Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung

Herzlich willkommen bei der Fleischerei Beermann.
Unsere handwerkliche Struktur und die traditionelle Verarbeitung gewährleisten die Herstellung von Produkten besonderer Güteklasse und erfüllen ihren berechtigten Anspruch auf hohe Qualität.
Wir beschäftigen ausschließlich Fachpersonal, also Fleischermeister,
Fleischergesellen, Fachverkäuferinnen und Auszubildende und haben
insgesamt ca. 50 Mitarbeiter in mehreren Verkaufsstellen.

Wir beschicken auch den Dom-Markt in Münster an jedem Mittwoch und Sonnabend.

Der Einkauf von Fleisch- und Wurstwaren wird immer mehr zur Vertrauenssache. Frische, Geschmack und Qualität werden durch sorgfältig ausgewählte Lebensmittel-Rohstoffe garantiert.

Das sollten Sie über Beermann’s Qualitätsfleisch wissen:
Nur Qualität bringt Sicherheit und Lebensfreude.

    Geworben hat für Beermann’s Dr. Ratio Nenstoff auf seiner Homepage.
    www.rationenstoff.de mit www.fleischerei-beermann.de/

Mein sechstes und siebtes Buch haben die folgenden Titel, ISBN-Nummern und Preise:

6. Statements, Essays und Nichtsophistische Gedichte, sowie
     Leserbriefe, Witze, Aphorismen und das Märchen vom Madenwurm
     ISBN: 978-3-86582-940-5;  Preis: 15,50 €uro

7. Zwei Wahlprogramme unter der Lupe, Leserbriefe und Statements, sowie
    Der Menschling und sein Albatros, nichtsophistische Lyrik und Aphorismen
    ISBN: 978-3-86991-088-8;  Preis: 15,90 €uro

Aus meinem 9. Buch; das achte wurde wegen meiner angeblichen Verstöße gegen Persönlichkeitsrechte
auf den Verlagsindex gesetzt. Meine freie Meinungsäußerung ist rechtlos.
Jetzt folgt wieder ein nichtsophistisches Gedicht:

Arm am Beutel
Wenig Geld in meiner Börse
Sucht nach Lösung aus dem Geist,
Schmiedet eifrig neue Verse
Für das Geld von and'ren dreist.
Doch mein Angebot ist dürftig,
Deprimiert mich jeden Tag,
Läßt mich leider nur notdürftig
Hoffen auf den nächsten Tag.
Rettung ist noch nicht in Sicht,
Wär' mir lieb in meiner Not,
Auch das Geld hat keine Pflicht,
Zollt mir Achtung nicht devot;
Bleiben mir nur leere Hände
Für des Alltags große Müh';
Doch mein Geist steht nicht am Ende,
Möchte öffnen diese Brüh'
Für mich armen Schwerenöter;
Ohne Geld geht nichts voran.
Ich brauch' einen starken Beter,
Der mich treibt ein wenig an.

Am 05.12.2010 werde ich mit meiner Schwester meine Mutter aufsuchen. Die folgende Botschaft möchte ich ihr dabei übergeben:
  Mein liebes Mütterlein, Du stehst in Deinem 90. Lebensjahr an der Schwelle des Todes; ob er Dir willkommen ist oder ungelegen kommt, weil Du noch unbedingt ein wenig weiterleben möchtest, weiß ich nicht. Weder das eine, noch das andere steht in meiner Verfügungsgewalt. Jedenfalls bin ich Dir unendlich dankbar, daß Du mich und meine Schwester  mit überlebensfähigen Genen ausgestattet hast in unserer komplexen und globalen, manchmal widerlichen und garstigen Welt. Meine Welt ist mit mir noch nicht fertig, genauso wenig, wie ich mit ihr. So gibt es unheilvolle sophistisch verlorene  Zeitgenossen, die das allein richtige Denken für sich in Anspruch nehmen und anderes, ihnen quer gehendes, Denken nicht akzeptieren. Aus meiner Sicht scheitern sie damit nicht nur, sondern werden dabei auch selbst zutiefst unglücklich. Mein Schulleiter ist als Negativling an seinen zu hohen abstrakten Vorstellungen für eine menschliche Welt und ihre Mitgeschöpfe zerbrochen. Er hat das Zeitliche, tödlich an Darmkrebs erkrankt, weit vor seiner Pensionierungszeit, gesegnet. Gott sei seiner armen Seele gnädig. Lebenslanges Verschlossensein und falsches negatives Denken und Handeln helfen nicht weiter, weil sie beide über uns tödlich zusammenbrechen können. Wenn der eigene geistige Horizont verloren geht, scheint mir der bevorstehende Tod wie eine selbstbefreiende Selbstaufgabe der eigenen Existenz zu sein, vielleicht sogar wie eine erbetene und erflehte Lösung unseres meist unvermeidlichen Schicksals. Laß es Dir gut gehen bei aller Mühsal des Kochens, Putzens und Einkaufenmüssens . Viele Menschen handeln so, als sei es eine ganz einfache Sache, einen kapitalen Zander zu angeln oder 13 Richtige im Toto zu erzielen . Herzlichst, Dein erstgeborener Sohn Dr. Ratio Nenstoff. Azuro, so ist das Leben.

Sie haben Ihre, ich habe meine Probleme, aber es sind unsere gemeinsamen Probleme, sagte ich meinem Verleger in unserer bewegten Zeit.
Dann sammle ich meine verheißungsvollen Gedanken gegen eine vorauseilende Demenz und weise diese in ihre Schranken durch Gedanken produzierende Vehemenz.

Bevor ich an anderen Menschen zerbreche, zerbreche ich lieber an mir selbst, aber ohne mich dabei selbst zu zerfleischen oder gar zu töten; denn es muß immer noch ein Hoffnungsschimmer für das Gute übrig bleiben.

Und jetzt folgt noch ein nichtsophistisches, kognitiv erkennendes kurzes Gedicht:
Darum trübe ,
Wer sich ewig schändet,
Nicht seinen Geist,
Der ungebändigt
Das Morgenrot erreichen will.
Hierin halte er nicht still;
Zu neuen Ufern
Mit Bedacht
Sind Kraft und Stärke angesagt.
Sie führen uns auf eine Strecke
Der Einigkeit mit uns’rer Welt,
Verlassen sie auf einem Flecke,
Als wären sie für uns bestellt,
Schrauben an dem Verdecke
Freundlich und uns zugesellt.
Die Wahrheit wird meist unterdrückt,
Weil keiner sie denn haben will.
Das Schicksal wird menschlich zerstückt
Ohne jegliches good will.
Und so verendet uns’re Welt
Im Schlechten, wie im Guten;
Der Mensch, auf sich allein gestellt,
Er muß sich höllisch sputen;
Denn uns’re Welt ist angeprellt,
Geht leicht aus ihren Fugen.

Mein folgendes nichtsophistische Gedicht ist in seiner eindeutigen Klarheit unmißverständlich auf den gesunden Menschenverstand ausgerichtet und verzichtet auf die mühsame und oft unrichtige zwischen den Zeilen-Lese-Arbeit:

Mentale Schadensbereinigung
Schaden nimmt an seinem Schicksal,
Wer verzweifelt an der Tat,
Wer in seiner ganzen Trübsal
Verkommet im Unrat
Seiner fruchtlosen Gedanken,
Im Gedankenmüll, wie ich es nenn‘,
Beklemmend ohne Schranken,
Bereit zum Kummer auf der Stell‘.
Befreit wird nur die Seele
Von einem echten Freund,
Der  möglichst nicht verfehle
Sein Gutes, wie er meint.
Und so enden alle Schrecken
Ganz harmonisch und vereint;
Mag der Stachel uns auch löcken,
Ob gut oder schlecht gemeint.


Der Hohen Minne gewidmet - Ein Liebes-Lied
Meine Lust geht rasch von hinnen,
Wenn Du immer, wie von Sinnen
Auf mich einschlägst destruktiv,
Niemals aber ganz lasziv
Suchst mich einfach zu gewinnen.
Denk’ doch an das Hohe Minnen
Mittel-deutscher Sängerinnen.
Deren Lyrik liebevoll
Machte jeden Mann ganz toll.
Da sie selbst war mannestoll,
Zudem wonne- und lustvoll,
Schaute jeder Mann gebannt
Über seinen Tellerrand,
Hörte liebevoll ihr zu,
War entflammt in einem Nu.
„Hör’ mich an, du Minnemann!
Lieben will ich Dich unbändig,
Nicht nur einfach dann und wann;
Darum sei auch Du beständig,
Und vor allem sehr lebendig,
Voller Lust und Leidenschaft,
Denn der Frust nur Leiden schafft,
Kostet Lust und beiden Kraft,
Zwischen uns ein Abgrund klafft,
Was uns fehlt, ist Liebes-Saft,
Ist das Liebes-Elexier.
Komm’ zu mir, Ich geb’ es Dir.
Laß’ uns teilen doch die Freuden
Und beenden uns’re Leiden!
Minnen heißt das Hohe Lied,
Das uns aus dem Abgrund zieht.“

Fabel über einen sibirischen Husky und einen arktischen Wolf In der einsamen Schnee- und Eiswüste des nördlichen Polarkreises begegneten sich einmal im Winter bei klirrender Kälte ein sibirischer Schlittenhund und ein arktischer Wolf. Sie stutzten beide, weil sie gegenseitig ihre Rudel-Kumpane vermißten. Der Wolf sagte: „Ich bin das Leittier meines Rudels. Ein arktischer Jäger hat mich mit seiner Schußwaffe von meinem Rudel getrennt und uns in heilloser Flucht  in alle Winde zerstreut. Allein kann ich in der Arktis kaum überleben. Ich brauche einen Gefährten.“ Darauf antwortete der Husky: „Ich will gern Dein Gefährte sein. Unser Schlitten wurde von einem Eisbären angegriffen. Bevor                mein Herr ihn erlegen konnte, war er über uns, tötete ihn und drei meiner Kumpane, bevor er sich selbst davon machte. Ich befreite meine anderen drei Husky-Kumpane von ihren Riemen, und mußte hilflos  zu sehen, wie sie in panischem Schrecken das Weite suchten. Laß uns jetzt bitte gemeinsam unsere Rudel aufstöbern!“ Der Wolf war damit einverstanden und signalisierte mit einem Kopfnicken seine Zustimmung. Da frischer Schnee alle Spuren zugeweht hatte, hielten sie nach acht Kilometern trabenden Laufs an und verfielen abwechselnd in ein rufendes und schmerzgeplagtes lautes Heulen, um den verloren gegangenen Kontakt  zu ihren alten Rudelgefährten wieder herzustellen. Doch die Arktis verhielt sich still. Nach weiteren sechzig Kilometern und zwischenzeitlichem lauten Heulen, aber ununterbrochener Stille, entdeckten sie vor sich plötzlich eine dunkle Silhouette. Als sie näher kamen, fanden sie einen toten Jäger mit seinem Schlitten und acht  tote Huskys vor, die alle tödliche  Bißwunden  an Hals und Nacken aufwiesen.   Sie durchsuchten anschließend das Gepäck des toten Jägers, fanden gedörrte Fleisch-, Gemüse-  und Stärke-Riegel vor, stärkten sich, gaben die restlichen Futtervorräte in zwei Beutel, nahmen diese ins Maul und trabten auf der weiteren Suche nach ihren Gefährten davon. Nach weiteren vierzig Kilometern stießen sie wider Erwarten auf eine gemischte, ihnen bekannte,  Meute von drei  Huskys und vier Wölfen, die alle in einer elenden hungrigen Verfassung zu sein schienen, weil sie keinen Laut von sich gaben und eng zusammen hockten, um sich gegen die Kälte zu schützen. Darum gaben ihnen die beiden Ankömmlinge aus ihren Beutelvorräten einige Fleischbrocken, Gemüse- und Stärkeriegel zu fressen, um ihre Lebensgeister  wach zu rufen. Als nach deren gierigem Fraß die gemischte Meute weiterhin im Schweigen verharrte, sagte der alte Leitwolf: „Wir vermissen Euer Freuden- und Dankgeheul, obwohl wir Euch vor dem Hungertode gerettet haben. Wollt Ihr das Sprichwort „Undank ist der Welt Lohn“  im wahrsten Sinne des Wortes bestätigen und ihm durch Euer Verhalten wirkungsvolle  Kraft verleihen? Immerhin habt Ihr bewiesen, daß Ihr durch den Zusammen-schluß zweier, sehr unterschiedlich ausgestatteter, Hundearten zu einer gemeinsamen Meute, neue soziale Kontakte knüpfen könnt. Zeigt uns jetzt bitte an, daß Ihr auch alte soziale Verbindungen hegen und pflegen könnt!“ Danach blieb es sehr lange still. Schließlich  antwortete ein Wolf aus der gemischten Meute nach längerem Schweigen: „Ihr habt uns vorwiegend Gemüse- und Stärkeriegel gegeben, und diese  bekommen uns nicht.“ Und der alte Leit-Husky sagte darauf: „Was die Menschen essen, könnt Ihr auch unbesorgt  fressen. Es ist besser, als zu verhungern. Würdet Ihr uns beide auch vor dem Verhungern retten?“ Lange blieb es danach wieder still. Schließlich trat ein Husky aus der Meute vor und sagte: „Selbstverständlich,  jederzeit würden wir Euch helfen, wenn wir dazu in der Lage wären. Wir haben zwei Kundschafter auf Beutetiersuche losgeschickt. Wir erwarten sie stündlich zurück. Einige von uns sind verletzt und können nur noch humpeln. An gutem Willen, Euch zu helfen, fehlt es uns nicht.“ Darauf sagte der alte Leitwolf : „Der soziale Friede  ist gefährdet, wenn Ihr vor Euch hinschweigt. Es gibt weder ein Schweigerecht, noch eine Redepflicht. Es gibt aber eine verantwortliche Kommunikation, die die Würde eines Wesens mit einschließt. Und denkt bitte stets an die genormten Regeln eines erfüllten Wolf-Daseins:                                    Der Choral der freundschaftlichen Gemeinsamkeit, das sogenannte Chorheulen, ist unser Herzensbedürfnis und muß in Notzeiten immer wieder angestimmt werden. Also versucht es bitte einmal!“ Und  die gesamte Meute  begann  auf einmal, wie verabredet,   gemeinsam schwanzwedelnd  freudig  loszuheulen und hörte  erst nach mehreren Minuten damit auf. Danach breitete sich eine  andächtige Stille und große Zufriedenheit aus, die längere  Zeit  anhielt. (Hier ist die Fabel zu Ende).  

Aufbau einer Fabel Eine Fabel ist meistens dramatisch aufgebaut und zählt zur episch-erzählenden Dichtung in ihrer knappsten Form. (Neben der Grundform Epos gibt es kleinere Formen, wie Ballade, Idylle, Legende, Romanze und Skizze, sowie größere und breitere Formen, wie Novelle, Roman und Märchen in Prosa.) In einer dramatisch angelegten Fabel bilden Ort, Zeit und Handlung eine Einheit. Das Geschehen spielt sich nur an einem einzigen Ort ab, der nicht länger währt, als ein kurzer Dialog in wörtlicher Rede und Gegenrede. Die ausschnitthafte, nicht abgeschlossene Handlung hat keine Neben-handlung und ist damit klarer in ihrer literarischen Vermittlung. Alles, was vorher geschah, spielt keine Rolle und wird somit auch nicht erörtert. Ein Schluß fehlt, wenn er für eine wichtige Aussage ohne Bedeutung ist. Es wird nur mitgeteilt, was von Interesse ist. Dabei spielen das Motiv, und der Ort kaum eine Rolle. Ob der Wolf das Leben an der Kette eines Menschen ablehnt, und daraufhin in seinem Revier verhungern muß, ist genauso uninteressant, wie daß er das Lamm in Frankfurt verzehrt hat. Bestimmend aber ist, daß er es gerissen und gefressen hat.          Die Absicht einer Fabel ist es, nicht Einmaliges, sondern Typisches darzustellen, ohne an eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ort gebunden zu sein. Ein solcher dramaturgischer und kurzdramatischer Ausschnitt der Fabel zeigt, daß sie nicht beliebig mitteilt, sondern daß ihr Exkurs von allgemeingültiger Bedeutung in konzentrierter, verdichteter Form zum Wohle der Menschheit und zum Nachdenken jedes einzelnen menschlichen Individuums ausgestaltet ist. Ein Monolog ist in einer Fabel sehr selten und auch wenig ergiebig.  Rede und Gegenrede als interessante Mitteilungsform  und auftretende Appelle bleiben meist unwirksam, wenn stichhaltige Argumente außer acht gelassen werden.  Wie soll sich dann mit einem Monolog ein Schriftsteller und Dichter durch eine Fabel nützlich mitteilen? Ganz einfach: Er muß auch in einem seltenen Monolog die Wahrheiten lieben.


Ein nichtsophistisches Gedicht:
Gemieden im eigenen Phlegma
Ein armer Alkoholiker
Wird ziemlich rasch gemieden;
Er gilt als ein Phlegmatiker,
Nur seiner Sucht verschrieben.
Er kann sich große Mühe geben,
Kommt aber niemals völlig an;
Kein Mensch will ihn so richtig lieben,
Einfach so dann und wann,
Da er von seiner Sucht getrieben;
Kommt er auch gar nicht gut voran;
Vielmehr teilt man ihm mit Hieben,
Weil er nicht normal geblieben,
Nicht erkennet ihre List,
Einfach zurück geblieben ist,
Und seine Welt verstärkt verschmäht,
Weil sie ihn einfach unterkehrt.
Und so endet mein Gedicht
Mit verhalt’ner Zuversicht,
Einen Trinker leben zu lassen;
Denn man kann ihn gar nicht fassen.
                  
An den Rändern
Jeder Schreiberling auf der Welt
Will seine Welt verändern,
Nicht nur an ihren Rändern.
Er sagt dem Schreiben niemals ab,
Schaut auch an sich nicht selbst hinab,
Blickt aber zu vielen Sendern,
Die seinen Geist beflügeln sollen
Mit Sprüchen und tollen Ideen,
Die immer schöpfen aus dem Vollen,
Und nicht so schnell ganz untergeh’n.
Die Welt des Schreibens ist vergänglich,
Wie fast alles auf der Welt;
Sie gibt sich meistens unzugänglich,
Denn wir sind arm ohne das Geld,
Das wir täglich für uns brauchen,
Einfach zum Überleben halt;
Sollen wir denn ständig aushauchen
Unser Leben ohne Entgelt?
Müssen wir einfach abtauchen
In eine unglückliche Welt?
Und das Ende der Geschichte
Ist allen Völkern wohl gemein,
Helfen doch viele Gedichte
Uns bei uns’rem Glücklichsein.


Das Walten
Glücklich ist,
Wer stets gut waltet,
Mit sich selbst zufrieden ist,
Der seine Zeit auch gut gestaltet,
Auskehrt seinen Gedankenmist,
Der ihn einnimmt immer wieder,
Bleibt sich selbst und ihm wohl treu,
Singt aber furchtbare Lieder,
Ist mit Müll immer dabei.
Meistens wird er nicht erkannt,
Einen guten Freund man braucht;
Der den Müll einfach verbannt,
Bis dieser in die Ecke kraucht.
Neuer Platz ist so geschaffen,
Wie ihn braucht wohl jedermann,
Denn man muß stets seine Waffen,
Immer schleifen, so gut man kann.

Listenreich
Meine Homepage füttere ich stets
Mit meinen neuen Daten;
Diese bleiben oft unterwegs,
Als gäb‘ es keinen Spaten;
Sie sabotieren meine Welt
Im Internet vollkommen,
Entzücken meine kleine Welt
Oftmals nur ganz verschwommen.
Das Fazit der Geschichte ist,
Ich fühl‘ mich sehr beklommen,
Bin unzufrieden, auch mit List
In notwendigem Fortkommen.


Urknall        27.12.2010 (F.A.S.)neu
Signale vor dem Urknall
Wurden kürzlich voll gesichtet;
Ein Astronom in jedem Fall,
Fühlt dies oft angedichtet;
Aber der unheimliche Welt-Äther,
Läßt sich einfach nichts diktieren,
Er kommt früher oder auch später,
Hoffentlich nicht als Verräter,
Läßt sich auch nicht manipulieren;
Was war  denn vor einem Urknall?
Ich möchte das ganz gerne wissen,
War es nur Rauch, einmalig Schall,
Bleibend im Ungewissen,
Und in der Zeit leider verschlissen?
Dem Urknall sind wir treu geblieben,
Leben wir doch in uns’rer Zeit,
Dem Urknall aber nicht verschrieben.
Und gar nicht auch in jedem Fall.
Liegt hier vor göttliches Lenken,
das uns einfach beschenken will,
Oder müssen wir stets bedenken
Vieles gegen uns’ren Will?
Und so endet mein Gedicht,
Niemals völlig ausgetrieben;
Der Urknall ist in der Geschicht‘
Sich immer ganz gar treu geblieben.


Aus der Bibel, 1. Korinther, Kapitel 13 von Paulus geschrieben:
Die Macht der Liebe, das hohe Lied von Salomo
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redeteneu
Und hätte der Liebe nicht,
so wäre ich ein tönend Erz
oder eine klingende Schelle.
und wenn ich weissagen könnte
und wüßte alle Geheimnisse
und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben,
also daß ich Berge versetzte,
und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe,
und ließe meinen Leib brennen,
und hätte der Liebe nicht,
so wäre mir’s nichts nütze.
Die Liebe ist langmütig und freundlich,
die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen,
sie blähet sich nicht, sie stellet sich nicht ungebärdig,
sie suchet nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu,
sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit,
sie freuet sich aber der Wahrheit;
sie verträgt alles, sie glaubet alles,
sie hoffet alles, sie duldet alles.
Die Liebe höret nimmer auf,
so doch die Weissagungen aufhören werden
und die Sprachen aufhören werden,
und die Erkenntnis aufhören wird.
Denn unser Wissen ist Stückwerk,

und unser Weissagen ist Stückwerk.
Wenn aber kommen wird das Vollkommene,
so wird das Stückwerk aufhören.
Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind
und war klug, wie ein Kind und hatte kindische Anschläge;
da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel
in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht.
Jetzt erkenne ich’s stückweise;
Dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
Nun aber bleibt: Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Korruption
Korruption existiert
Meistens ganz ungeniert,
Wenn man mit dem Geld
Sich selbst nicht mehr erhält,
Weil es nicht mehr reicht
Für das eigene Brot,
Das man in der Not
Für sein Überleben braucht.
Korruption läßt sich besiegen
Nur mit einem gerechten Lohn;
And’re Wahrheiten werden verschwiegen
Unter „Ich weiß nichts davon“.
Und so endet die Geschichte
Mit einem ganz schweren Affront:
Korruption wird immer bleiben,
Sich noch vorwärts treiben
Ohne jegliches Pardon.

Schlafen müssen
Jeder Mann will mit einer Frau
In seinem Leben heftig schlafen
Doch schaut er nur ungenau hin,
Läßt sich meistens abstrafen
Für seinen biologischen Sinn,
Entblößt sich seiner Waffen.
Und so endet die Geschicht‘
Ohne große Zuversicht
Für das Fortkommen
Von Mann und Frau,
Verfolgen sie nur eigene Wege,
Selbst, wenn sie verdrießlich sind,
Benutzen schwierige Stege,
Geschrieben meistens in den Wind,
Damit sie möglichst ganz geschwind
Bei allem Fluchen und Verbuchen
Ihr Glück verzückt und unbestimmt in der Ferne suchen.

Wilhelm Busch
Wird von mir zeitnah umgeschrieben, wie es sich so gehört:
„Der bitterkalte Winter“
Es war einmal ein unheimlich harter Winter; da gingen zwei gute Gesellen zum Schlittschuhlaufen auf das Eis. Die Löcher waren darin geschlagen für die Luft der Fische, wie jeder weiß.
Und als sie so im Gleiten waren, rutschte einer in ein Loch,
traf so mit seiner Halskante vor die scharfe Eiseskante und verlor dabei seinen Kopf.
Sein Kopf sofort ins Wasser fiel und wollte gar verschwinden,
da besann sich sein Gesell ganz schnell und holte ihn schleunigst heraus, setzte den Kopf auf seinen Körper gehörig und ganz unbeschwert wieder auf und dachte erst viel später, daß dies sich nicht beschwören läßt.
Günstig war in diesem Fall, daß keiner hatte gelitten, daß jeder im verstrickten Fall konnte seinen Gott um Hilfe bitten.
Die Sache geht indes noch weiter; man wollte feiern diese Sache in einer Kneipe an einem warmen Ort, doch der Kopf taute sofort, fiel herunter auf die Erde endgültig und vom Tod ereilt, erduldete auch niemals später reales oder fiktives Leid.

Mein Kommentar:
Verblüffung, Verwirrung und Befremden scheinen Wilhelms Busch’s Natur mit stetigem Vergnügen in seiner skurrilen Struktur zu sein. Er ist in seinen Botschaften voll in seiner Zeit geblieben;  er wollte aufrütteln die behäbige Natur seiner  bequemen Zeitgenossen und hat darum ganz unverdrossen
vieles bekämpft in seiner Welt, hat sie wohl leider nicht genossen, war vielleicht auf sich allein gestellt. 

Pachtung der Wahrheiten
Wer die Wahrheit für sich pachtet,
Ist ein ganz armer Gesell,
Weil er dabei schwer mißachtet
And’re Wahrheiten auf der Stell‘,
Die ihm kommen ungelegen
Wider seine eigene Natur,
Die aber auch ganz überlegen
Sein können in ihrer Statur.
Wahrheiten sind nicht nur gut;
Sie können auch ganz schlimm wohl sein;
Stets muß man bleiben auf der Hut
In ihrem guten Gewogensein.
Gepachtet wird die Wahrheit oft
In gedankenlosem Müll,
Der unentdeckt und unverhofft
Verharrt in seiner Still‘.
Und so komm‘ ich zu dem Ende,
Schreckensgleich, wie ich’s nicht will,
Wasche gepachtet meine Hände
Vor der Wahrheit, die ich will.

 Ungeboren
Ungeboren bleibt das Leben,
Wenn die Frau es gar nicht will,
Wenn sie denn in ihrem Streben
Einfach weiter kommen will .
Ausbildung und Karriere
Sind verlangtes hehres Ziel,
Sind aber auch Barriere
Gegen Wünsche in der Still‘.
Will man diese Still‘ durchfluten
Im geborgenen Alltag,
Muß man sich gehörig sputen,
Sich selbst auch überfluten,
Sich stellen immer jeder Frag‘.
Und so endet mein Gedicht
Mit gedämpfter Zuversicht
Für ungeborenes Leben,
Das gezielt, nicht nebenbei
In einem quälenden Aufschrei
Aufkommt in seinem Leben.

Patchwork
Patchwork ist das Zauberwort
Für die neue Familie;
Es bestreitet meist sofort
Neue Lust auf einer Linie.
Partner bleiben nicht zusammen,
Gehen ihre eigenen Wege,
Müssen in den Boden rammen
Ihre früheren Stege.
Die Welt ist nicht nur Paradies,
Das Adam, Eva auch verließ
In ihren göttlichen Zeiten.
Die Welt ist Kummer und Verdrieß
Ohne Öffnung beizeiten.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Suche Dir den Hort des Lebens,
Alles and’re ist Verdruß,
Mühe dafür meist vergebens,
Selbst im kompletten Überdruß.

Nahkampf und Machtkampf
Im Nahkampf ist die Frau
Von Männern kaum gelitten,
Denn sie ist meistens ungenau,
Läßt sich nur ständig bitten,
Verheimlicht ihre wahren Ziele,
Weil sie oft unerbittlich sind;
Verschwommen ist auch ihr Wühlen
Hinter manchen Stühlen,
Weil sie dem Mann befremdlich sind.
Körperliche Liebe
Ist Nahkampf und auch Macht zugleich;
Hier teilt die Frau dem Manne Hiebe,
Stets aus, eher hart und gar nicht weich.
Zuversicht gibt es wohl nicht,
Auch nicht durch mein schönes Gedicht.

Weibliche Gelüste
Verschworen ist heute die Frau
Ihrer Top-Karriere;
Aber sie sieht sehr ungenau
Ihre Stop-Barriere.
Und so driftet sie dahin
In unerkannter Schwere,
Erlebt den Mann nicht als Gewinn,
Auffüllt nicht ihre Leere.
Und so bleibt sie meist getrieben
In der Irrealität,
Kann sich nur noch selbst versieben,
Wenn das Leben sie erhält.
Und so kommen meine Geister
Leider Gottes zu dem Schluß:
Es gibt keinen Lebens-Meister,
Eher einen Verdruß.
Wer will denn abwenden
Alle Unbill in der Welt,
Will sich selbst ständig nicht schänden
Für alles ohne jegliches Entgelt?

Flaschenhälse
Flaschenhälse gibt’s genug
Durch die wir schlüpfen müssen;
Es ist nicht reiner Selbstbetrug;
Für vieles müssen wir büßen.
Atomar droht die Vernichtung
neu Allen Lebens auf der Welt;
Hier hilft keinerlei Verdichtung;
Der Dichter ist auf sich gestellt.
Und er kann nur ständig mahnen,
Weil er unzufrieden ist,
Leser nur ganz vage ahnen,
Was denn seine Sache ist.
Und so komme ich zum Schluß,
Beehre meine Zeiten:
Flaschenhälse ohne Verschluß
Sind förderlich für’s Gleiten,
Denn sie öffnen eine Tür
Gegen jegliche Willkür,
Aber nur für die Gescheiten.

Körperliche Liebe
Körperlich erfüllte Liebe
Gab es für Goethe leider nicht.
Seine elementaren Triebe
Endeten stets im Verzicht.
So schrieb er Charlotte von Stein
Über tausend Liebesbriefe,
Erlebte keinen Widerschein,
Sondern eine totale Niete.
Er hat aber wohl hinterlassen
So manche verbale Streu;
Wir können es heute kaum fassen,
Da wir leben anders und neu.
Goethe war zu seiner Zeit
Literarisch ein großer Held,
Doch er war im eig’nen Leid
Befangen ganz gar unerfreut,
Zurückgeblieben in der Zeit
Seiner einfachen Genossen,
Die stets unbedingt verdrossen
Beklagten sein Herzeleid.
Und so endet meine Geschichte
In ganz kleiner Zuversicht:
Mögen Goethes Gedichte
Uns doch helfen ohne Gericht!

Die Macht der Liebe
Hoffnung bleibt in dieser Welt,
Nur, wenn uns’re Liebe zählt,
Wenn sie ausfüllt schlimme Lücken,
Läßt uns immer tiefer blicken
In unsere Seele ganz hinein,
In so manche krumme Tücken
In ganz freundlichem Entzücken,
Helfend immer ungemein.
Die Liebe erreicht ihre Ziele,
Fremd und eigenwohl bestimmt,
Wenn sie auskehrt das Gewühle,
Auf ihre Liebe nur getrimmt.
Und so beende ich mein Gedicht
Mit allheimlicher Zuversicht
Für einen Erfolg der Liebe,
Weil sie unendlich verdichtet ist,
Aber vollkommen ohne List
In unserem Alltags-Getriebe.

Horizont
Mein geistiger Horizont
Ist eher dürftig ausgestattet,
Denn er ist nicht sehr gekonnt,
Ziemlich wohl stark ausgelastet.
Meine Kräfte muß ich lenken
Auch gegen meine eigene Natur,
Horizont auch and’ren schenken,
Sie erfreuen damit hoffentlich pur.
Nur wer sich verschenken kann,
Bewahrt sich als Behüter
Für uns’re Werte dann und wann,
Beschert uns und auch sich gemeinsame  Güter.

Fluch einer bösen Tat
Es ist der Fluch der bösen Tat,
Daß sie fortzeugend Böses muß begehren;
Immer schafft sie neuen Unrat,
Will sich vom Bösen nicht abkehren.
El Qaida ist ein Bösewicht,
Will seiner Welt heimzahlen,
Was sie bei ihm so angericht‘
Im Lichten und im Fahlen.
Selbstmordattentäter
Kennen ihr Weiterleben nicht,
Treten auf als Menschheitsrächer,
Als Weltverbesserungsattentäter,
Irren sich aber in ihrer Ansicht.
Darum muß ein Ende einfach gescheh’n
Für die verderblichen Umtriebe,
Da sie sich an Unschuldigen vergeh’n
In verachteter Nächstenliebe,
In ihrem Haß selbst untergeh’n
Austeilen nur verdammte Hiebe.
Und so ist die arme Welt
Völlig auf sich allein gestellt,
Kann sich nur immr sputen
Gegen die verruchten Terroristen
Auf der Welt,
Kann sie auch ständig weiter verfluchen,
Immer auch das Weite suchen,
Wie es ihr ist nicht bestellt.

Migranten
Unerwünschte arme Migranten
Wollen eine bessere Welt,
Stranden meistens als Probanden,
Werden regelrecht verprellt,
Werden meist zurückgewiesen
In ihre alte schlechte Welt;
Die neue Welt wird nicht gepriesen;
Sie sind auf sich allein gestellt.
Und so endet meine Geschichte:
Menschliches Leiden wird verbannt,
Wird gemacht völlig zunichte,
Wird einfach nicht zuerkannt.
Unsere komplex-globale Welt,
Trifft mich in meiner Atmung,
Ist oftmals für mich nicht bestellt,
Erteilt mir keine Labung.

Münster, 02.01.2011
Unwerte partielle Redaktion, die ich hier nicht mitteilen darf, und zwar aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen, die das Allgemeingut "Freihe Meinungsäußerung" niedriger stellen, als die authentische Dokumentation mit Roß und Reitern angegeben in Ort, Namen und Zeit.

In dem Randartikel des anonymen Schreiberlings wird unsere Bundesarbeitsministerin ohne Argumente zu einer imaginären Märchengestalt als vieltausendfache Mutter erhoben und verleumdet.
Armut und soziale Ausgrenzung sind in unserem Gemeinwesen, leider auch manchmal in unserem gemeinen Wesen, bittere Realität, die bekämpft werden muß. Märchenhafte  Unterstellungen   sind dabei völlig fehl am Platze. Sie schaffen nur Verdruß.

Wer effektiv in der Gegenwart leben will, muß seinen Blick nach hinten und nach vorne richten.
Das tut Ursula von der Leyen, so gut, wie sie es kann und so gut, wie sie es will.

Ob die Werbebranche auch ethisch-moralisch vertretbare Ziele verfolgt, weiß ich nicht; aber mit Mist wird sie vermutlich auf die Dauer nur stranden, auch wenn dieser bezahlt sein sollte.
"Geistgeschriebene" Sätze prangern Sie unserer Ministerin an.
Kehren Sie doch bitte einmal vor Ihrer eigenen Tür!
Verlassen Sie Ihren Gedankenmüll, den Sie behäbig und beschwerlich vor sich hertragen. Dazu brauchen Sie allerdings einen guten Freund, der es stets gut mit Ihnen meint, der zurechtrückt Ihren Gedankenmüll, weil er völlig abwegig ist, der verzagt nicht in der Unbill, Ihnen immer zur Hilfe ist..

Der bullshit steckt in Ihrem Müll, ist für mich nur schwer zu ertragen.
Objektivität bleibt auf der Strecke; es grassiert sprachliche Verdorbenheit nach dem Motto: Du verrecke, ich bin Deine Taten völlig leid.
Ihre Argumente leben im Verzicht, geben sich völlig verschlossen; und so bleibt die Zuversicht immer für mich leider stark verdrossen.

Ehrliche Kommunikation geht so verloren, verkehrt den richtigen Sinn, Sophisten sind meist hochwohl geboren, für die Gesellschaft aber ohne Gewinn.

Mit antisophistischem Gruß, und wohl auch zu Ihrem Verdruß,
Ihr unbekömmlicher Lehrmeister.
Sie dürfen meinen Leserbrief gern veröffentlichen lassen, wenn Sie die menschliche Größe dazu besitzen sollten. Aber wahrscheinlich werden Sie dies unterlassen, da Sie von mir gekonnt wurden gescholten.

Schicksalsmacht
Jeder hält sich an seiner Macht,
Bewahrt sich seine Pfründe,
Bekämpft ständig seine Ohnmacht
In ganz fataler Sünde..
Er bleibt einfach Getriebener,
Dem Unrecht auch Verschriebener;
Die Macht muß sich erhalten,
Auch als Zurückgebliebener
Der Mächtige muß  darüber walten.
Und so endet meine Geschicht‘:
Die Fäuste, die sich ballten,
Bleiben ohne Zuversicht
Für menschliches Gestalten.
Die Macht ist mächtiger, als wir,
Läßt sich nicht unterkriegen,
Ist beständig im Revier,
Öffnet sich stets eine Tür,
Wird kaum je unterliegen.
Hybris man wohl dieses nennt,
Machtgier im Verwalten,
Kaum jemand den Begriff wohl kennt
In seinem Walten und auch Schalten.
Die Gier sich nicht ausschalten läßt;
Wer wollte sie bezwingen?
Sie ist unausrottbare Pest
Gegen alles gute Gelingen.

Unsere Freiheiten
Die Freiheit ist ein hehres Ziel,
Aber nur die eigene;
Die Freiheit immer dann verfiel,
Wenn sie zog Leibeigene,
Die ihrer Macht verfielen.
Und somit kommt die Freiheit um,
Einfach im Machtgefüge,
Selbst, wenn man streitet darum,
Ist Freiheit meistens eine Lüge.
Freiheit will geborgen sein
Ohne andere Güter,
Sonst gibt’s nur Verlorensein
Ohne Freiheitsbehüter.

Tun und lassen
Tun und lassen, was ich so will
In allen meinen Wünschen,
Will gar keinen fremden Drill,
Lasse mich nicht verwünschen.
Ich brauch‘ auch keine Zauberfee
Für meine Realitäten,
Sie tun mir sowieso schon weh,
In meinen Qualitäten.
Das Tun fordert mich heraus,
Das Lassen eher wenig;
Wem mache ich denn den Garaus,
Befrei‘ mich davon ledig?
Und so endet mein Gedicht
Mit verhalt’ner  Zuversicht
Für das Tun und Lassen;
Jeder Mensch lebt im Verzicht,
Kann Reales kaum erfassen.

Ehebruch
Ehebruch wird oft vollzogen,
Wenn man unzufrieden ist,
Wenn man fühlt sich stark betrogen
Und ganz unterlegen ist.
Geld spielt eine große Rolle,
Braucht man es doch in der Welt
Für die Scholle und die Wolle,
Die man hat für sich bestellt.
Ehebruch ist ein Versagen
Und auch gegen die Natur;
Leider hilft uns kein Beklagen,
Selbst, wenn wir sind dafür stur.

Die arabische Sprache
Die arabische Sprache
Braucht tausend Wörter ungemein,
Um sich in ihrer Sache
Mitzuteilen astrein.
Der deutschen Sprache dies gelingt,
Eher wider mein Erwarten,
Weil sie ständig stark verschlingt
Ihre eigenen  Missetaten.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Sprache kann mißraten,
Wenn sie in ihrem Überdruß,
Muß and’re Sprachen verraten.
Identität im Überschuß
Muß wohlig sich verhalten,
Damit sie bleibet ein Genuß
Für eigenes und fremdes Walten.
neu
Ein-, mehr- oder vielmalig
Unverwechselbar und radikal
Bin ich in meinen Gedichten,
Manchmal auch ziemlich brutal
In Leserbrief-Geschichten.
Widersprüchlich bin ich nicht;
Nichtsophistisch ist mein Gedicht,
Das jeder gut verstehen kann;
Berühmt fühl‘ ich mich trotzdem nicht,
Wie ich getrost versichern kann,
Nenne Dinge stets beim Namen,
Weil ich einfach nicht anders kann,
Spitzzüngig ohne Erbarmen,
Damit mich jeder verstehen kann.
Und so endet die Geschichte,
Auf Werbung durchaus eingericht‘,
Dabei ich nie so ganz verzichte
Auf fremdes Urteil und sein Gericht.

Das schwarze Loch
Was wollt Ihr denn bewegen noch? –
Wir wollen einfach weiter kommen,
Nicht enden in einem schwarzen Loch,
In dem wir nur abstrakt verkommen. –
Was ist denn bloß für Euch sehr wichtig
In Eurer und auch meiner Zeit? –
Die Liebe fehlt uns ganz beträchtlich;
Wir sind befangen in uns’rem Leid. –
Liebe gibt es nicht verdächtig,
Da sie ist auch nicht allmächtig,
Kann nicht schlichten jeden Streit.
Liebe kann nicht alles regeln,
Obwohl sie vieles auch verzeiht,
Aber sie kann mit ihrem Geben
Vermeiden wohl so manchen Streit,
Kann Haß gekonnt auch mal ausbügeln,
Selbst, wenn er ist vermaledeit.
Liebe kann uns stets beflügeln
Allezeit und ganz weltweit.


Rücken und bücken ohne Verzücken
Ich muß mich rücken, und zwar bald
In eine ganz neue Schiene,
Bin zweiundsiebzig Jahre alt
Und habe meine strikte Linie
Zu allen Dingen, die verschallen,
Befördern meine Linie nicht,
Die sich einfach zusammenballen,
In mich ganz tief hineinkrallen,
Vor allem ziemlich widerlich.
Und so rück‘ ich ständig vor,
Auch gegen meinen Willen,
Schwinge mich allzeit empor,
Meinen geistigen Hunger zu stillen.
Und so endet die Geschichte
Oft abseits so von der Welt;
Mir helfen fast nur meine Gedichte;
Dies ist es, was für mich auch zählt.

Flirten
Flirten können nur die Männer,
Frauen leider dagegen nicht;
Flirten ist ein Abenteuer
Von Gesicht zu Angesicht.
Wenn es doch nur alle könnten,
Auch mit einem tollen Gedicht,
Würde erreicht ein Horizont,
Der sonst einfach zusammenbricht.
Flirten braucht gewissen Stil;
Das erkorene vornehme Ziel
Läßt sich nur erreichen,
Wenn die Frau sich wider Will‘
Durch das Flirten läßt erweichen.
Anziehung spielt eine Rolle
Im gegenseitigen Verkehr,
Ein Mann kegelt wohl in die Volle,
Wenn er nicht braucht weibliches Flair,
Wenn er sie unsicher läßt
In ihrer Attraktivität,
Das Flirten auch mal überläßt
Der weiblichen Aktivität.

Glück und Zufriedenheit
Macht das Einkommen zufrieden
Oder eher unglücklich?
Soll man Wachstum denn befrieden,
Gleichsam als Konsumverzicht?
Gibt es Glücksindikatoren
Für den Wohlstand im Vergleich
Oder ist das Glück geboren,
Macht uns sowieso nicht reich?
Müssen wir das Glück wohl kneten,
Damit es uns auch erreicht?
Brauchen wir dafür Moneten
In der vergänglichen Zeit?
Der Standard für Zufriedenheit
Braucht viele Parameter;
Einer ist uns’re Gesundheit,
Wenn uns sonst nichts übrig bleibt,
Wenn sie ist defizitär,
Bleibt vieles andere liegen.
Auch die Liebe kommt hinzu,
Erlaubt unser Überleben;
Sie flieht oft in einem Nu
Ohne christliches Geben.
Braucht man Kinder zu seinem Glück
Oder sind sie nur lästig?
Ist das Glück auch Mißgeschick
Oder willkommen ganz prächtig?
Und so endet mein Gedicht
Mit verhalt’ner Zuversicht
Für das Unvollkommene,
Aber nicht als ein Gericht
Für überall Verschwommene.

Unterhaltung im Wechsel mit Rede und Gegenrede
Hat Dein Leben einen Sinn? -
Nur, wenn Du ihm einen gibst.
Bin ich für Dich ein Gewinn? -
Nur, wenn Du mich feste liebst.

Sind auch Werte für mich drin? -
Alle, die Du selber magst.
Gehst Du mit mir zum Glücke hin? -
Nur, wenn Du Dich nicht beklagst.
                 
Welche Werte schätzt Du so? -
Mut und auch Geborgenheit.
Macht die Liebe Dich denn froh? -
Stärker, als die Sicherheit.

Welche Werte lehnst Du ab? -
Geldgier und die Völlerei.
Welche ziehen Dich hinab? -
Geiz und Wollust stets dabei.

Was macht Dir bloß große Sorgen? -
Geldentwertung dieses Jahr.
Was wünschst Du Dir so für morgen? -
Daß wir bleiben ein innig Paar.

Ausgefeilte, nicht ausgeteilte Lyrik
Ich will Lyrik vorwärts bringen,
Und zwar an jedem neuen Tag;
Und es wird mir auch gelingen,
Selbst, wenn ich sie nicht immer mag,
Die eigene und auch die fremde,
Wenn ich Probleme hinterfrag‘,
Erfolglos bin an ihrem Ende,
Und zwar an jedem neuen Tag.
Lyrik ist Besinnung tief,
Verschafft kaum eine Wende,
Aber ist oft intensiv,
Auch manchmal offensiv,
Eilet schlicht und ganz behende
Gegen immanente Wände,
Die sie auch hat aufgestellt.
Lyrik ist stets ganz verdichtend,
Ruft das Leben auch  herbei,
Zeigt sich ganz selten vernichtend
Im lyrischen bunten Allerlei.
Und so endet mein Gedicht
Mit geteilter Zuversicht
Für lyrisches Fortkommen,
Erfüllen aber kann sie’s nicht,
Wenn sie bleibet ganz verschwommen.
Sophisten bringen die Wahrheit um,
Sind meistens Wahrheits-Verdrießer,
Wer ehrlich ist, weiß nicht warum
Er stößt auf diese Spießer.

Widersacher gegen die Natur                08.01.2011
Widersacher zu peinigen,
Ist widerwärtiger Stil;
Man kann sich so nicht reinigen,
Eher selbst noch steinigen,
Torpedieren sein eig’nes Ziel.
Die Talente zu nutzen,
Auch sich selbst zurecht zu stutzen,
Arbeit kostet das sehr viel.
Aber man schafft sich aus der Welt
Zahlreiche starke Feinde,
Ist nicht allein auf sich gestellt,
Erwirbt sich manche Freunde.
Und so endet mein Gedicht
Mit verhalt’ner Zuversicht
Für ein Weiterkommen;
Talente überzeugen nicht,
Wenn sie sind gar nicht willkommen.
Bereinigte Staatsanleihen
Sind erklärtes großes Ziel,
Wertpapiere zu verteilen
Dagegen ein großer Deal.
Für €uro-Stabilität
Wird die Geldmenge gesteuert
Auf dem Inflations-Parkett,
Inflation gar angeheuert;
Müssen wir tauchen in dies Bett?
Turbulenzen um den €uro
Führen leicht zu einem GAU,
Machen uns arm und gar nicht froh.
In unserem kläglichen Bau.
(Weber >>> Trichet).

Intakte Familie
Schreie nach intaktem Zuhause
Verhallen meistens ungehört;
Man stellt sich unter die Brause,
Damit der Streit nicht eskaliert.
Röcheln, schwächeln und hecheln
Vertiefen das Herzeleid;
Rufe für die Familie
Enden oft in einem Streit.
Patchwork ist noch schlimmer dran
Als die alte Familie,
Übergriffe gibt es dann und wann
Auf fremde Kinder ohne Liebe.
Der Vater hat mich verlassen,
Die Mutter ließ mich im Stich,
Ich wurde allein gelassen;
Ohne Liebe ich verblich.
Und so endet mein Gedicht
Ohne große Zuversicht
Für die alte Familie,
Gerade auch in ihrer Norm,
Zeigt sie sich auch ganz abnorm,
Nicht als schöne Lilie.
Ein Hort der Liebe sollte sie sein,
Abseits von jedem Getriebe,
Reif und mündig immer fein,
Bereit auch zur Gegenliebe.
Ein Auslaufmodell ist sie nicht;
Sie wird vom Staat erhalten,
Scheitert am Liebes-Verzicht,
Am gemeinsamen Gestalten.
Die Glücks-Garantie gibt es nicht.
Man muß sein Glück verwalten.

Provozierter Ruhestand
Mein Ruhestand kam nicht von mir,
Wurde mir aufgezwungen,
Kam vom Schulleiter im Revier,
War vom Teufel wohl durchdrungen.
Mein Konzept war ihm zugegen,
Er wollte es einfach nicht,
War entgegen allen Regeln,
Selbst, wenn die Welt zusammenbricht.
Konkret wurde er leider nie,
Verlor sich im Abstrakten,
Darum konnte er auch nie
Meine Lehrer-Freiheit antasten;
Konnte mir Ersatz nicht liefern
Für mein Unterrichtskonzept,
Konnte es auch nicht vertiefen,
Zeigte sich schaurig entsetzt.
Ein Amtsarzt half ihm sogleich
Aus seinen schweren Nöten,
Vollstreckte Dienstunfähigkeit
In seiner Obrighörigkeit
Mit akkuratem Verlöten.
Dabei war ich ihm völlig unbekannt.
Nach drei Minuten unerkannt,
Stellte er sein Urteil aus:
„Trinken Sie?“ wollte er verschämt wissen;
„Ohne Trinken käme ich nicht aus,
Sonst müßt‘ ich ja verdursten,
Mir selber machen den Garaus.“
„Psychisch sind Sie leider krank“,
War seine Antwort diktatorisch;
Ich dacht‘ das Urteil sei ein Schwank,
Für mich auch nicht euphorisch.
Und so endet die Geschichte
Mit einem ständig rührigen Austausch;
Die Obrigkeit macht viel zunichte,
Wenn sie bleibt im argen Rausch
Für dienstlich strenge Vergehen,
Die unheimlich verschwiegen sind,
Wenn sie sich lassen nicht verstehen,
Komplett sind und einseitig blind.

Eine Fabel
Zwei unterschiedliche männliche Rotkehlchen
Zwei Rotkehlchen-Männchen beschlossen eines Tages Freundschaft in ihrer Revier-Nachbarschaft zu schließen, weil sie trotz ihrer gleichartigen äußeren Gestalt charaktermäßig sehr verschieden waren.
Lolo war immer putzmunter und völlig unbekümmert, Ratio dagegen war oft trübsinnig, bekümmert und bisweilen sogar oft verzweifelt.
Lolo wollte seine Unbekümmertheit, Ratio seinen Trübsinn loswerden, um so ihre gegenseitigen geistigen Gefängnisse zu verlassen und die Qualität ihres Lebens zu erhöhen.
Eines Tages fragte Ratio seinen Revier-Nachbarn Lolo : „Sag mir doch einmal, wie Du unsere Weibchen  betörst!“ Und Lolo antwortete darauf:  „Ich spreize mein Gefieder und betöre sie durch meinen lauten artspezifischen Gesang.“
„Das mache ich aber auch,“ antwortete Ratio daraufhin, aber meine Artgenosseninnen erhören mich einfach nicht.“
„Vielleicht solltest Du ihnen einfach einmal ein gemachtes Nest präsentieren und ihre Brunft- und Brutinstinkte wecken.“      
Und Ratio antwortete: „Auch das habe ich verzweifelt versucht, aber es hat nichts genützt. Ich weiß nicht, wie ich mir helfen kann. Meine Artgenossinnen sind mir einfach zu anspruchsvoll.
Dabei habe ich doch ein Revier, das sie mit mir teilen können. Gibt es womöglich psychisch gestörte Rotkehlchenweibchen, die gar kein Rotkehlchenmännchen akzeptieren und  keinen Nachwuchs haben wollen?"
Und Lolo antwortete: „ Ich weiß es nicht, aber die Welt ändert sich auch zum Schlechten, nicht nur zum Guten hin. Die hohe Zahl der weltbedingten Parameter entzieht sich oft unserer Einflußnahme,
und wir können schon heilfroh sein, wenn wir die schlimmsten Ereignisse einigermaßen zufriedenstellend regulieren können. Also verzage nicht! Wenn Du willst, helfe ich Dir mit meinem Weibchen aus; es ist immer ganz wild auf eine Paarung.

Wollust
Wer sich nie wollüstig zeigt
In der Fülle der Begierden,
Wer stolz darauf ist zumeist,
Verliert vollends seine Gier, den
Zehret die Gesundheit auf.
Keuschheit ist nicht nur Männersache;
Einseitig steht das Weib darauf,
Bringt dies aber nicht zur Sprache.
Prekär ist diese Dissidenz,
Das Auseinanderklaffen;
Oft ist die Frau für Abstinenz,
Will ihren Sex abschaffen,
Verleugnet so ihre Natur
Im Geben und auch Nehmen,
Ist seichte Tour und Prozedur,
Will sich gar nicht bequemen,
Nicht Wollust haben manchmal nur,
Ausgiebig eher lähmen.
Sex ist ihr eine Tortur
Und dauerhaft zum Schämen.
Wollust ist nicht unbedingt
Gelinde und beizeiten,
Wollust weltweit schwer  gelingt
Nur nach betörtem  Widerstreiten.
Wollust immer wieder hinkt,
Überliefert in den Zeiten,
Muslimisch, christlich denn bedingt,
Wider alle geistig Gefeiten.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Wollust ist verboten;
Denn sie abschafft im Überdruß,
Was natürlich ist geboten.

Beflügeln und ausbügeln
Todesfurcht streift mich zuweilen,
Wenn ich bin nicht obenauf,
Wenn ich denn in meinen Zeilen
Wirkungslos verbleib‘ im Hauch
Aufrichtender Poesie,
Die in einem starken Rauch
Beflügelt meine Phantasie.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Laß Dich beflügeln mit Genuß
Für starkes Widerstreiten.
Kehre aus Deinen Verdruß
Für jetzt und alle Zeiten!


Vier theoretische und zwei praktische Erkenntnisse
von Julian Assange
1. Die Welt beruht auf einer Täuschung; erst beim Blick hinter die Kulissen sieht man die Wahrheit.
2. Durch Vorenthaltung gewisser Informationen täuschen und benachteiligen autoritär-despotische Regime ihr Volk und verschleiern damit die Wahrheiten.
3. Jede Regierung, die ihre Bürger in ihrer freien Entfaltung unterdrückt, muß mit dem Widerstand des Volkes rechnen.
4. Geheimhaltung ist ein Mittel zur Erhaltung und Festigung der despotischen und ausbeuterischen Macht.
5. Assange stört mit wikileaks die verschwörerischen  Informationsflüsse der Mächtigen.
6. Der Erhalt der Macht (despotisch, aber auch demokratisch  legitimiert) hängt davon ab, dass die Kommunikationskanäle dicht bleiben, und das Wissen nicht durch ein Leck an Unbefugte, wie die Öffentlichkeit, dringt.

So gab und gibt es nur wenige ausgewählte amerikanische Militärangehörige, die einen Zugang zu brisanten Afghanistan-Protokollen besaßen, bzw. besitzen.
Nach den wikileaks-Veröffentlichungen im Internet wurden in der amerikanischen Verwaltung Informations-Zulassungsbeschränkungen eingeführt, und so die Kommunikaton zwischen einzelnen Behörden massiv  gestört und erschwert.
Julian Assange stellt geheimes Wissen einer unbestimmten Zahl von Menschen zur Verfügung, so daß die Regierungs-Hoheit und Kontrolle über gewisse brisante Daten verloren geht, und das wichtigste Werkzeug einer Regime-Verschwörung gegen das eigene Volk nutzlos wird.

Gott und sein menschliches Geschöpf
Gott ist die Liebe;neu
Er bestraft uns nicht.
Alle unsre Triebe
Verachtet er auch nicht.
Hoffnung läßt er wohl aufkommen
Für sein göttliches Gericht,
Läßt den Menschen frei entkommen,
Gibt es seine Strafe nicht?
Menschliche Verfehlungen,
Ungeheuer in ihrer Zahl,
Beruhen auf Entbehrungen,
Gewaltiger innerer Qual.
Gott in seiner Größe,
Allmacht, Stärke und Weisheit,
Gibt sich keine Blöße,
Ist für Gnade stets bereit.
Doch es kann nicht jeder glauben
An einen so gütigen Gott,
Muß man ihm doch auch erlauben
Seine Existenz ganz flott,
Die er gar nicht zeigen will
Gegen unseren Unglauben;
Dies verstärkt nur unsren Will‘,
Nicht an ihn zu glauben.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Vieles läßt sich nur erraten;
Gott steht weiter unter Beschuß,
Wenn er nicht liefert Daten.

Julian Assange in seinem Weltbild
Jedes Regime, ob autoritär oder demokratisch, erhält und festigt seine Macht durch die Geheimhaltung von Regierungs-Geheimnissen. Statt Transparenz und Durchblick zu erzeugen, wird das Volk verdummt, und vor allem über brisante Dinge im Ungewissen gehalten.
Dadurch verschwört sich jede Regierung gegen ihr Volk.
Dies ist dasRegierungs- Prinzip, Macht zu inszenieren, zu mißbrauchen und am Walten zu halten.
Verschwörungen gegen eine Regierung werden von ihr zerschlagen, indem agitatorische Informations-flüsse beseitigt, die Verschwörer verhaftet, diffamiert, angeprangert, verleumdet und verächtlich gemacht, stigmatisiert oder sogar getötet werden.

Darum müssen die geheimen Informationsflüsse der mächtigen Regime, ihrer Machthaber und deren Informations-Hoheit aufgehoben werden zum Wohl ihres Volkes.
Dies tut Julian Assange mit seinen wikileaks-Veröffentlichungen im Internet.
Dicht bleibende Kommunikationskanäle stärken den Machterhalt der Regime, so daß das geheime Wissen der Mächtigen nicht durch ein Informations-Leck an Unbefugte nach außen dringen kann.
Nach den wikileaks-Veröffentlichungen hat die amerikanische Regierung neue Zugangsbeschränkungen für geheime Daten in ihrer Verwaltung eingeführt, aber damit zugleich eine sinnvolle Kommunikation der Behörden untereinander erschwert.
Wenn ein Regime seine Hoheit über geheime Daten verliert, wird seine Verschwörung gegen sein Volk nutzlos, denn das regierungsamtliche Tarnen, Tricksen und Täuschen kann dann nicht mehr stattfinden.
Die sophistisch heraufbeschworene regime-verantwortliche Scheinillusion über die tatsächlichen Wirklichkeiten kann das Volk nicht mehr einatmen. Und das ist auch gut so.
Dadurch wird es von der Verschwörung des Regimes gegen sich befreit und in seinem freiheitsstrebenden Denken und Handeln vorwärts gebracht.
Anders gesagt: Das Volk ist mündig geworden; es läßt sich nicht mehr unfreiwillig bevormunden; es ist handlungs- und entscheidungsfähig geworden.
Diese Kernbotschaften von Julian Assange verändern die Welt, ob zum Guten oder Schlechten hin, bleibt abzuwarten.
Eine scheinbare und unsichtbare Regierung, die ihrem Volk keine Loyalität, Treue, Redlichkeit und Anständigkeit entgegen bringt, verhält sich vollkommen verantwortungslos und setzt ihre Existenz-
berechtigung aufs Spiel.
Wenn ein Staat Angst hat vor der Meinungs-, Rede-, Presse-, Rundfunk-, Fernseh- und Internet-Freiheit, kann man ihn nur loben.
Denn so lange diese Angst besteht, werden staatlich-behördliche machtmißbrauchende Willkür-maßnahmen erschwert oder sogar im Keim erstickt.

Die von Julian Assange geforderte, von vielen Politikern gefürchtete, Transparenz und Offenheit im gegenseitigen Umgang zwischen einer Regierung und ihrem Volk trägt dem Bedürfnis des Bürgers nach Informationsfreiheit Rechnung, kann aber durch die enge Verflechtung von Politik und Wirtschaft zum Teil aufgehoben werden; man denke nur an den Persönlichkeits- und Patentschutz mit ihren juristischen Belangen gegen angebliche Rechtsverstöße.
Seit dem Dezember 2010 arbeiten Visa, Paypal und Mastercard nicht mehr mit wikileaks zusammen und leiten auch Zahlungen nicht mehr weiter.
Julian Assange und Wikileaks-Anhänger führen dies auf den politischen Druck der amerikanischen Regierung zurück, und kommentieren es mit den Worten:
Jetzt wissen wir, daß die drei Internetleistungsanbieter zu den unheilvollen Instrumenten der amerika-nischen Außenpolitik gehören.

Julian Assange scheint in einer Schattenwelt ohne Licht zu leben, aber nicht in einer Illusionswelt.
Er ist für Amerika wohl zu einem Staatsfeind Nr. 1 geworden.
Selbst mysteriös und geheimnisvoll, provoziert er den mächigen Staat Amerika weltverändernd in unserer Welt als ein einzelnes,  einsames, vielsagendes und armes menschliches Individuum, das alle Regierungen exemplarisch für Amerika zur Rechenschaft zieht,  in dem, was sie können, dürfen und machen sollen.

Wenn die Mächtigen in unserer Welt Julian Assange durch irgendwie ausgestaltete, vorgegebene Gründe, wie Landesverrat, Geheimnisverrat, Vergewaltigung, Diebstahl, Raub und so weiter mit dem Tode bestrafen sollten, laufen sie Gefahr, ihre Legitimation für ihr Regierungshandeln nicht nur á priori, sondern auch für jede bedeutende und verheißungsvolle Zukunft zu verlieren.
Dadurch würde sich ein Staat selbst aus den Angeln heben und seine Existenzberechtigung verlieren.

Tempora mutantur nos et mutamur in illis = Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen.
Dieser Spruch des römischen Kaisers Lothar erfüllt sich nach meinem Erfahrungen nicht.
Der Mensch verharrt in seiner Routine. Änderungen behagen ihm nicht. Nur einschneidende Ereignisse, (im Angelsächssischen events genannt) die ihn heimsuchen, können eine Änderung bewirken, müssen es aber nicht. .
Also hat Kaiser Lothar temere geübt, sozusagen ins Blaue hinein, d. h. ohne Überlegung, fern von jeder durchdringenden Erfahrung über das menschliche Wesen.

Weitere Informationen finden Sie in meiner zweiten Homepage unter www.ratio-crescat.de

Meine erste Homepage www.rationenstoff.de bedeutet: Meine Leser sollten sich ihren Lese-Stoff in kleinen Rationen mit Ratio = Verstand einverleiben.
Meine zweite Homepage www.ratio-crescat.de bedeutet:  Ratio, der Verstand möge wachsen und gedeihen.

Lebensfreude – Lebensqual
Lebensfreude richtet auf
Durch seeliges Vergnügen.
Unlust ist nicht obenauf,
Muß der Lust vollauf genügen.
Doch es gibt den Widerpart,
Der Freude läßt verkommen,
Wenn ein Mensch den andren hart
Gar nicht läßt aufkommen.
Lebensqual kommt jetzt ins Spiel,
Unerquicklich und auch feindlich,
Vorbereitet durch Exil,
Als Hilfe meist vermeintlich.
Qualen sind aber genug,
Lassen sich kaum mindern ,
Sind eher wohl ein Betrug
Als Rache an den Sündern.
Und so stelle ich hier fest:
Lebensfreude ist ein Heil,
Ist wie ein willkomm’nes Nest,
Ist ganz wie ein Halte-Seil.
Lebensqual ist nur Verdruß,
Schadet unsren Sinnen,
Gibt uns einen Todes-Schuß,
Und macht sich dann von hinnen.

Bewältigte Angst
Der größte Feind des Menschen  Wohl
Ist aber nicht der Alkohol;
Eher schon ist es die Angst,
Das Leben nicht zu meistern,
Wenn Du erschüttert darum bangst,
Kannst Du es nicht verkleistern.
Die Angst ist Deines Glückes Schmied,
Kann Dich aber auch vorwärts bringen,
Wenn Du ihr singst ein hohes Lied,
Kann Dir vieles dabei gelingen.
Die Angst ist da zu unsrem Heil,
Gebietet aber Vorsicht,
Muß in ihrem strengen Seil
Schaffen eine Aussicht
Damit wir uns beflügeln können,
Uns ermahnen in der Zeit,
Damit wir uns auch Freude gönnen,
Nicht nur tristes Herzeleid. 


Lebenswille, Lebensgenuß
Lebenswille oder Verdruß
Bestimmen unser Dasein.
Lebenswille ist Genuß;
Verdruß kann uns gestohlen sein.
Lebenswille komm‘ zu mir,
Laß Dich bloß nicht wegschütteln,
Denn Du bist wie ein Getier
Voller purer Lebensgier;
Daran kann man nicht rütteln.
Lebensgier treibt uns voran
Im Angesicht des Todes,
Erfüllet uns mit ihrem Wahn,
Als sei sie nichts Marodes.
Die Kraft zum Lebenswillen
Gehört zum Überleben,
Lebenshunger auch zu stillen
Gegen manchen Widerwillen,
Erkunden wir ergeben.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Lebensgier bringt uns voran,
Gibt dem Leben einen Schuß,
Daß es bleibt auf seiner Bahn.

Die soziale Gesinnung und Haltung in unserer Gesellschaft
Aus einem Ackergaul kann niemals ein edles Rennpferd werden;
aber das Umgekehrte gelingt auch nicht. Welches Rennpferd könnte einen beschwerlichen Pflug ziehen? Welcher Ackergaul könnte über hohe Hürden springen?
Anders gesagt:  Wer seinem sozialen, oft asozial angehängten,  Unterschichts-Status erfolgreich entrinnen will, muß nicht nur Ungewöhnliches, Außerordentliches leisten; er muß sich in seiner ganzen Substanz schier zerreißen und bekommt seine Anerkennung trotzdem nicht. Sie wird ihm versagt.
Das soziale, traditionelle Gefüge und Gericht erlaubt es nicht; es hat sein eigenes Gesicht und verändert sich nicht.
Dies ist ein gravierendes, menschlich weltweit verbreitetes globales  Phänomen und Problem, an dem sich nicht einmal die hohen unabhängigen Geister, wie Philosophen und andere Meister, die starken Zähne ausbeißen können und wollen;  denn sie werden daran trivial, banal und brutal ewiglich scheitern.
Unterschicht, Mittelschicht und Oberschicht bleiben ihrer traditionellen Geschichte nach vollkommen erhalten. Es gibt so gut, wie keine Übergänge zwischen den einzelnen Schichten, nach oben schon gar nicht, eher nach unten. Letzteres nennt man einen sozialen Abstieg, der in der Regel vollkommen unwillkommen ist, weil er mit einer Einbüße an Einkommen verbunden ist.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ratio-crescat.de und org. 

                                                                                                                                            Münster, 21.02.2011
Der folgende Zeitungsartikel in der FAS trägt die Überschrift "Stuxnet (Cyber) sei Dank"
Darin geht es um Spionagen und Attacken im Internet.

Lieber Herr Arktus Sehner,
Ihr Zeitungsartikel überzeugt mich nicht, wirft er doch sehr viele Fragen auf, die mir keine Antworten geben.
Millionen E-Mails stehen nach Ihrer Aussage im Gericht, sich zu verteidigen.
Ich lösche meine unwillkommenen E-Mails stets, ohne sie zu lesen.

Die  Großrechner unserer deutschen  Ministerien  müßten  aus meiner Sicht mit der Überflutung von Millionen unerwünschter E-Mails jederzeit fertig werden können. Nach Ihren Recherchen schaffen sie  das nicht, sind  also so unvollkommen, wie das ganze menschliche Geschlecht.

Wichtig ist für mich eher die erste Frage, warum eine solche Attacke stattgefunden hat. Arbeiten die Ministerien etwa zu langsam, zu dürftig oder gar nicht, angesichts der hohen Gehälter, die ihre Mitarbeiter beziehen? Oder sind die Computer-Angriffe anderer Natur?

Und meine zweite Frage lautet:
Wurden Ministerien anderer europäischer Länder auch attackiert oder liegt hier vielleicht nur ein deutscher Präzedenzfall vor? Nur, wer die richtigen Fragen stellt, bekommt auch die gehörigen Antworten, wenn diese nicht geheimer oder ignoranter Natur sind.

Wie kann denn eine Auskundschaftung von regierungsamtlichen, womöglich geheimen Daten, geschehen nur durch Zusendung von fremden E-Mail-Botschaften?
Ist da ein aufdeckender PC-Virus heimlich und unkontrolliert am Werk?

Stuxnet kann erst aktiv gegen Spionage- und andere Internet-Attacken vorgehen, wenn seine Abwehr gegen diese feindlichen Vorgänge erfolgreich eingerichtet ist. Dies scheint wohl noch nicht der Fall zu sein.
Aber die Kriminellen sind ihren Strafverfolgungsbehörden meist einen wichtigen Schritt voraus. Oft können sie sich sogar einer Verfolgung und Strafe entziehen.
Warum sollte ein virusschutzfreier PC leichter für einen Internet-Angriff genutzt werden können, als ein virusgeschützter?
Hier strandet mein gesunder Menschenverstand.

Und darum lese ich Ihren Artikel auch nicht weiter, weil mir womöglich weitere, unbegründete stichlose Behauptungen von Ihnen entgegen stehen.

Verbessern Sie doch einfach Ihre Recherchen, d. h. akribisch vorgenommene, nicht oberflächenhaft, sondern tiefenstrukturierte, journalistische, listige Untersuchungen, um Ihre Leser zu erfreuen und in der Lektüre Ihrer schwerwiegenden Artikel bei der Stange zu halten.

Wenn Sie das schaffen, sind Sie ein Genie und sozusagen nobelpreisverdächtig. Die meisten Redakteure und Journalisten betätigen sich uferlos, konformlos, strukturlos  und inhaltslos.
Sie widmen sich nicht nur einem wichtigen Thema, sondern stellen ein unzulässiges Themen-Gemisch her; statt eine ordentliche Tiefen-Struktur zu liefern, schürfen sie an einer oberflächlichen dünnen Ebene.

Behaupten Sie bitte in Zukunft nichts, was Sie nicht argumentativ oder sogar felsenfest beweisen und bezeugen können!
Literarischer Schrott und Gedankenmüll von Ihresgleichen werden durch die Zuwendung von meinen wohlmeinenden Freunden jederzeit ausgebügelt.
Meinen eigenen Gedankenmüll kann ich auch nur schwer entfernen, denn ich muß ihn ja zuvor erkennen können.

Ihre überzeugende, nicht überredende, Kraft ist angesagt.
Sie kommen sonst in die Nähe unseres unseligen, alles besser wissenden, aber irritierenden und Wahrheiten ignorierenden, auf Anerkennung bedachten,  Verteidigungsminister, Baron und Freiherr Karl-Theodor von und zu Guttenberg und können ihm dann die unerklärte Friedens- und
wohltuende Hand reichen.

Leider Gottes kann ich nur noch Granaten schreiben. Sie sind meine zweite Natur. Die erste Natur hilft mir, mein Überleben zu sichern gegen alle Widerwärtigkeiten unnatürlicher menschlicher Natur.
Ich grenze mich nie ab, weil ich der Lebensdevise huldige: Leben und leben lassen und der Goldenen Regel: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

Mit freundlichen, aber auch nachdenklich befördernden Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,
www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

Tyrannei
Ein Tyrannensturz
Ist wie ein Furz,
Den man ihm angedeihen läßt;
Ihm ist das aber völlig Wurst,
Gewaltorgien sind sein Fest,
Sich an der Macht zu halten
In seiner Diktatur,
Sie ganz streng zu verwalten
Gegen die menschliche Natur.
Die Bürger werden drangsaliert,
Dürfen Freiheit nicht erleben,
Kämpfen dagegen ungeniert,
Setzen auf’s Spiel ihr Leben,
Ihr allerhöchstes kostbares Gut,
Das sie zur Verfügung stellen;
Ein Tyrann ist ohne Hut
Mit Schergen und Schrapnellen.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Tyrannei ist nur Verdruß,
Läßt sich nicht leicht bekehren;
Freiheit aber ist Genuß,
Tyrannei zu belehren.


Ein guter Freund
Umgebracht hat sich ein Freund
In seinem puren Leben,
Hat sein Leben voll verneint;
Ich kann ihm kaum vergeben,
Hat er mich doch unterstützt
Bei meiner Schmuck-Herstellung
Mit Riegeln, Bohrern, zugespitzt
In akrobater Geltung.
Jetzt  ist er tot, der arme Kerl,
Am Alkohol gescheitert,
War er für mich wertvolle Perl,
Und niemals je vereitert.
Ganz traurig bin ich jetzt wohl,
Verzeihe ihm den Abgang nicht;
Ist er jetzt an einem Pol
Mit Hoffnung und auch Zuversichtd?
Ich gönne die Erweiterung
Ihm, meinem alten treuen Freund,
Hoffentlich ohne Scheiterung.
Ewiges Leben ist gemeint,
Woran nicht alle glauben können,
Daß wir in Seligkeit vereint,
Muße, Frohsinn haben können.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Verliere lieber keinen Freund!
Denn dies schafft nur großen Verdruß,
Da man mit ihm nicht mehr vereint,
Ihn nicht mehr haben kann mit Genuß.
Ewigkeit wird oft verheißen
Gegen alle Sterblichkeit;
Kann sie Gott denn unverheißen
Festnageln in unsrer Zeit?
Daß sich Gott uns offenbart,
Nicht nur in Jesus Christus,
Ist für mich, wie ein Spagat,
Und werten ohne Diskurs.
Gott enteilet unsrer Welt
Als Geheimnisträger.
Er hat sie uns aber bestellt
Nicht nur als Sterne- Pfleger.


Ein Baron und Freiherr                    02.03.2011   
Flitter, Glitter, Glamour;
Baron und König muß man sein,
Wie der Brecht’sche Herr Keuner
Für sich laut, aber allein.
Prächtig war sein großer Auftritt
Mit rotem Teppich ohne Not;
Gekonnt war auch sein Abtritt
Im letzten Aufgebot.
Die menge applaudierte
Gegen allen Überdruß;
Nur ein Autor persiflierte
Und störte des Barons Genuß.
Dieser Autor bin ich selber,
Ganz im Unreinen mit mir;
Doch die menge ist wie Kälber,
Ich rate ab einfach sie Dir.

Mediale Zumutungen
Von meinen zahlreichen Leserbriefen an die Westfälischen Nachrichten in Münster (WN) und an die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) werden höchstens ein Prozent übernommen und veröffentlicht, also einer von hundert Briefen.
Dies Erfahrungsresultat beruht auf meiner folgenden vermuteten Beobachtung, Erkenntnis und Relevanz:
1. Viele Leserbriefe landen ungelesen in der Papiertonne.
2. Die Redakteure und Journalisten können meine übermittelten Wahrheiten nicht aushalten.
3. Die Schreiberlinge schämen sich, weil sie nicht so weit, wie ich, gedacht haben. Armes Deutschland!
4. Meine unveröffentlichten, relevanten, also schwerwiegenden Leserbrief-Beiträge sind wie ein Affront, eine Beleidigung und Ohrfeige der Fachdisziplin Journalismus gegen mich.
Sie kehrt sich aber nicht zum Besseren. Eine Resonanz gibt es nicht, da das große Schweigen grassiert.
5. Durch dies journalistische mediale Tun wird unsere Öffentlichkeit und Gesellschaft in unzumutbarer und ärgerlicher Weise bevormundet.

Guttenbergs Fehltritte 
Schonungslose Offenheit
Ist bei Versagen angesagt.
Die eigene Betroffenheit
Wird dabei selten hinterfragt.
Salamitaktik  im Verkehr
Wirkt sich oft ganz verheerend aus,
Scheibchenweise im Verzehr
Ist sie schrecklich, wie eine Wühlmaus.
Das Ansehen geht schleichend verloren,
Wenn keine Reue wird gezeigt,
Wenn List und Last werden erkoren,
Die niemals sind voll zugeneigt.
Wer sich selbst glorifiziert,
Muß Neues stets gebären,
Hat sich mit Ruhm glatt infiziert,
Geschuldet dem Begehren.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Abtritt ist die beste Haltung,
Denn es gibt den Überdruß
Für unbekömmliche Verwaltung.

                                                                            Münster, 01.03.2011
"Zu eigensinnig für Berlin"
Liebe Frau Schächer,
Nicht nur das Foto und ein Fingerzeig der stilisierten Frau Sarrazin auf das ABC ist schon herabwürdigend; auch der Titel in der Betreffzeile ist es. Worin ist denn Frau Sarrazin störend eigensinnig?
Hier wird womöglich eine ehrbare Frau von ihrem Sockel, den sie gar nicht einnehmen und haben will, verantwortungslos in sophistischer Weise heruntergestoßen.
Ein irgendwie geartetes pädagogisches Fehlverhalten, durch Schulleitung und Schulaufsicht moniert und zelebriert, müssen ihr erst einmal konkretisiert und manifestiert nachgewiesen werden.
Hierbei fehlt mir eine wissenschaftlich fundierte und orientierte Bekundung und verantwortungsvolle Vorgehensweise.
Aber hierin unteliegt Frau Sarrazin wahrscheinlich einer fortgesetzten, sie einschließenden, öffentlichen Diffamierungskampagne gegen ihren Mann Thilo Sarrazin, der wohl alle sophistisch ausgerichteten Politiker unserer Republik mit seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" gegen sich in unmenschlicher Weise aufgebracht hat.
Herr Bosbach war der einzige Politiker, der sich an dieser infamen Kampagne nicht beteiligt hat.

Das Resultat meiner wissenschaftlich orientierten Beobachtungen lautet ganz einfach:
Kaum ein Mensch kann einen anders denkenden Menschen in seiner geistigen Gesinnung und Qualität aushalten und darauf fruchtbar, also vorteilhaft für beide Seiten, reagieren.
Wer einen anderen Menschen mobbt und verleumdet, statt mit ihm in eine ehrliche Auseinandersetzung zu treten, verhält sich aus meiner Sicht wie ein Negativling, der seine eigene Überlebensqualität untergräbt und in Frage stellt. .
Gräben zwischen Schulleitung, Schulaufsicht und Frau Sarrazin können nur durch einen fruchtbaren gegenseitigen Gedankenaustausch beseitigt werden.
Kognitive, affektive, kommunikative, defensive und konstruktive Elemente stehlen sich davon. Es überwiegen die aggressiven und destruktiven Elemente, die niemanden vorwärts bringen.

Ob Frau Sarrazin zärtlich, mitfühlend und mitleidend mit ihren Schülerinnen und Schülern umgeht oder eher einen häßlichen, diktatorischen Umgang mit ihnen pflegt, muß ihr und uns erst nachgewiesen werden.

Eine Verbreitung von Angst unter den Schülern ist immer mit einer Benotung einer Schülerleistung verbunden.  Die Noten werden immer als gerecht oder ungerecht empfunden.
Ohne mündliche Mitarbeit gibt es aber keine fruchtbaren guten Noten.

Die Schriftlichkeit eines dominanten Fachs, wie Deutsch oder Mathematik, kann die mündliche Artikulierungspflicht eines Schülers in den Nebenfächern, wie Chemie und Kunst nicht aufheben.
Hier gelten die Bringeschuld des Schülers und die Holschuld des Lehrers.
Ob Frau Sarrazin dieser Lehrer-Perspektive genügt, weiß ich nicht.
Aber das öffentliche Gemetzel gegen sie ohne einen fundiert bezeugten pädagogischen, didaktischen und intellektuellen Hintergrund ist für mich eine ganz unerträgliche Sache.

Mit ihren Fächern Deutsch, Mathematik und Kunst leistet Frau Sarrazin schon sehr viel für unsere Gesellschaft.
Ihre Bildungsunfähigkeit, ihre Bildungsunwilligkeit, ihr Bildungsscheitern müssen ihr erst einmal explizit, wissenschaftlich belegt, nachgewiesen werden.

Wir leben angeblich in einer demokratisch orientierten Gesellschaft.
Aber ich frage mich dabei ständig, ob unser Staat nicht fremd- und desolat bestimmt ist, also dabei ist, unschuldiges gerechtes Leben zu beeinträchtigen oder gar zu vernichten.

Frau Sarrazin wird aus meiner Sicht sophistisch vernichtend, machtmißbrauchend, mehrheitlich unmenschlich behördlich zermalmt.
Aristoteles und Sokrates haben schon lange vor unserer Zeit vergeblich gegen ihre nichtssagenden, aber emotional aufgebrachten sophistischen, Zeitgenossen gekämpft.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff
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E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de

Der große Fuß
Ein Leben auf zu großem Fuß
Beseelt sehr viele Leute.
Sie haben kein Gefühl für Buß‘,
Wollen leben einfach heute.
Drum ist auch Rücksicht nicht gefragt
Auf das eigne Portemonnaie;
Askese wird nicht nachgefragt,
Erübrigt sich meistens per se.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Ausgekostet wird das Leben,
Eine Askese im Überdruß,
Kann uns überhaupt nichts geben,
Ist aber oft wohl angebracht,
Weil sie schärfet unsre Sinne;
Der große Fuß ist nicht gefragt,
Er schafft keine Gewinne.


Glanz
Ein Gedicht, das ich so schreibe,
Ist wie eine Euphorie,
Da ich stets auf Abruf bleibe,
In Glanz und auch der Glorie.
Unbekannt bin ich als Autor,
Unerkannt wohl auch zugleich;
Dies ist mein ständiger Motor,
Klopfet mich stets windelweich.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Autor sein ist kaum Genuß;
Besser ist ein großer Streich.


Media-Saturn ist ein französischer Konzern, wenn ich mich nicht irre.
Der Konzern hat sich als ruppiger Krämer aufgepeppt mit den Slogans „Geiz ist geil“ und „Ich bin doch nicht blöd“, um betont billig zu erscheinen.
Aber im Internet durch den Online-Handel konnte Europas größter Elektronik-Konzern bisher nicht Fuß fassen.
Mitarbeiter wurden geheuert  und wenig später gefeuert, Manager ausgewechselt ohne Erfolgs-Resultat.
Dabei sind erheblich kleinere Elektronik-Betreiber frech und fachfremd erfolgreich am Werk.
Das Online-Elend ist für den 70-jährigen Mediamarkt-Gründer und Milliardär Erich Kellerhals eine Schmach, die er unbedingt tilgen muß.
Seine strategische Kehrtwende will endlich Schluß machen mit der Stümperei. Ein neuer zusätzlicher, simpel und günstig ausgestatteter, www.shop (world wide web) soll Umsatz und Gewinn vergrößern helfen.
Das Mehrmarkenprinzip Media-Saturn-Webshop verspricht Kellerhals globale Wettbewerbsfähigkeit und einen höhren Umsatz und Gewinn;  so glaubt er es jedenfalls.
Aber auch vertraute, manchmal ungeschaute Unwägbarkeiten können ein bis dahin einträgliches Geschäft beeinträchtigen.
Das Geschäftsprinzip von Erich Kellerhals lautet:
Einfach und schnell, nicht kompliziert oder gar nie; wenig Service, tiefe Preise, mehr Elektronik, höherer Umsatz und Gewinn. Dies ist seine Strategie.
Pikant ist, daß ein ehemaliger Mediamarkt-Manager in seinem neuen, kleinerer Elektronik-Unternehmen nach vorne marschiert und die Schmach dadurch für Media erhöht.
Abtrünnige, wie Reiner Heckel, mit seinem Internet-Versandhandel Redcoon bieten  Media die Stirn und setzen  es vielleicht schachmatt.
Humankapital kann leicht verschleudert werden, wenn man sich nicht fruchtbar, sondern nur furchtbar auseinandersetzt.
Media-Saturn-Strategen wollen Redcoon übernehmen, um diese unerwünschte Konkurrenz auf dem Elektronikmarkt auszuschalten.
Welten treffen aufeinander, die komplett verschieden sind;
dabei bleibt das Zueinander ein völlig reines Wunschkind.
Reibungsverluste werden leider häufig imprägniert, dem anderen attestiert, nicht nur im Internet anvisiert.

Aufholen
Muß man Versäumtes nachholen,
Auch, wenn es Kummer beschert?
Oder sollte man es umpolen,
Weil es das Leben sonst beschwert?
Aufholen ist eine Jagd,
Die das Leben meistern soll;
Oft hat man dabei nicht bedacht,
Daß man Streß erzeuget voll.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Aufholen ist eine Hetz‘,
Die man tunlichst meiden soll.
Dafür gibt es kein Gesetz,
Nicht einmal für einen Zoll.

Sexlose Zeiten
Alles, was ich so tu,
Es schlägt mir auf den Magen;
Sexuell herrscht nur die Ruh‘;
Ich kann dies nicht ertragen.
Eine Frau, die Sex ablehnt,
Ist fast gar nicht auszuhalten;
Dabei hatt‘ ich es mir so ersehnt,
Freude, Sinnenlust zu erhalten.
Sex scheint heut‘ noch tabuisiert,
Er liegt wohl im Unreinen,
Hat sich derbe manifestiert,
Kämpfet gar gegen die Seinen.
Eine Hure brauche ich nicht,
Aber ein Eheweib,
Das dem Sex nicht widerspricht,
Mir geschrieben ist auf den Leib.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Sex ist oft gedeihlich,
Schafft aber nur Verdruß,
Wenn er ausbleibt, unverzeihlich.

Die sterile Frau
Deine dummen Sprüche halte ich nicht aus; sie sind für mich nur hanebüchene Flüche, die mir machen den Garaus. Willst Du denn noch Liebe haben, sei doch einfach lieb zu mir!
Sex gehört zu Deinen Gaben, wie die Brunft in das Revier.

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Mein Leben
Ich hab‘ mich einfach aufgerafft,
Damit das Leben mich nicht schafft;
Auch, wenn ich guter Dinge bin,
Sind Krankheiten doch immer drin.
Gott möge mich davor bewahren,
Weil ich liebe uns’re Welt;
Möge er doch um sich scharen,
Engel, die er uns bestellt,
Die uns helfen in der Not;
Gute sollen es nur sein,
Beelzebub, bleib im Verbot!
Laß mich lieber ganz allein!

Wertewandel
Wandel im Laufe der Zeit
Gibt es stets bei allen Werten.
Denn sie sind ganz breit gestreut,
Auch in ihren Härten.
Werte zerfallen so manches Mal,
Werden auch verachtet;
Disziplin kommt vor dem Fall,
Wird selten dabei betrachtet.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Werte haben ausgedient,
Doch sie sind herber Verlust;
Weiß man wohl, was sich geziemt?

Embryonales Leben
Gibt es ein Recht auf Leben
Für einen schwachen Embryo?
Gibt es abgestuftes Leben,
Je nach Entwicklungsrisiko?
Die PID ist wohl Verrat
An einem gesunden Leben;
Denn sie ist, wie ein Spagat,
Therapeutisch meist daneben.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Der Embryo hat einen Status,
Den man aber kennen muß,
Sonst gibt es nur noch Verdruß.


Mufti und Schufti:
Gewalt gegen Gewalt
Libyen ist in aller Munde,
Gewalttätig durch Gaddafi.
Arme Menschen gehen zugrunde
Mit veni, vidi und vici.
Tod macht öffentlich die Runde;
Gewalt streut das Verderben aus;
Gewalt aus machtlüsternem Grunde,
Schafft der Gewalt nicht den Garaus;
Vielmehr wird sie maximiert,
Richtet größeren Schaden an,
Denn die Gewalt stets animiert;
Frieden kommt gar nicht voran.
Gewalt ist gar kein Allheilmittel,
Stellt den Frieden auch nicht her,
Ist vielmehr des Henkers Büttel,
Frieden bleibt visionär.
Und so komm' ich zu dem Schluß:
Gewalt ist nicht aufzuhalten;
Gegengewalt ist wie ein Schuß,
Berserkert nur die Gewalten.

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Ein Statement über das Internet
Das Internet ist ein überaus großer Zeiträuber, weil es selbst bei ganz einfachen, in die Suchzeile von Google gestellten, Begriffen meistens mit über hunderttausend Einträgen aufwartet.
Von diesen, einen Internet-Besucher überschwemmenden, Einträgen lassen sich allerhöchstens zehn Prozent als Botschaften erreichen. Neunzig Prozent sind  reiner Datenmüll.
Die Suchmaschine Google räumt diesen Datenmüll nicht weg, weil dieser amerikanische und diktatorische Großkonzern dafür auch nicht bezahlt wird.
Somit gurgelt sich Google mit der Zeit selbst ab, denn die meist fruchtlose Aufsuche von erquicklichen Botschaften und Daten streßt den Internet-Besucher, weil er seine kostbare Zeit durch datenmüllartige Nichtigkeiten verliert.
Aus meiner Sicht gibt es bislang keine einzige Regierung in der ganzen Welt, die diesen elektronischen Internet-Mangel und Mißstand beheben will und kann.

Ich habe nur die folgende Erklärung dafür:
Breit gestreute Un- und Desinformationen stützen viele Machthaber in ihrer gewalttätigen Macht.
Wer diese installierte und integrierte Macht als Machthaber aufhebt, verliert seine Pfründe mit beängstigender Macht.
Datenmüll, Angst und drohender Machtverlust sind vortreffliche Parameter für einen status quo, für die Beibehaltung interner und externer Verhältnisse in unserer Welt. Eine Änderung oder gar Besserung scheint nicht in Sicht zu sein.

Ein Statement über den Gedankenmüll
Abstrakt:
Gedankenmüll besteht hauptsächlich aus schwer wiegenden Ungereimtheiten, weniger aus oberflächlichen Schürfereien.
Aber eine Erkennung solchen spezifischen Gedankenmülls ist eine stete und weitreichende zermürbende Lebensaufgabe, die jeden Menschen in ein unbekömmliches Abseits stellen kann, weil er seinen Gedankenmüll nicht erkennt. 
Memento mori, denke an die Sitten! = Denke daran, daß Du sterblich bist >> darum entferne jeden Mist, den Du nicht brauchst, sonst wirst Du nur geschlaucht.
Konkret:
Unsere Wehrpflicht wird abgeschafft trotz eines Solidaritätsprinzips (einer für alle, alle für einen);
Ein Berufsheer wird angeschafft für ein bekömmlicheres bürgerliches Miteinander und staatliches Dasein. Ein Staat im Staate findet nicht mehr statt, denn er hat ausgedient, nicht zuletzt durch Adolf Hitler und sein, den Menschen verteufelndes  Unrechtsregime.
Aber in unserem staatlichen Reservat gibt es noch viele Heimlich- und Unheimlichkeiten für unser demokratisches Volk völlig unverdient, weil sich solches Tun von Heimlichkeiten politisch nicht geziemt.
Unsere Politiker reden häufig um den heißen Brei herum, kaschieren unsere und ihre Gelüste, kommen aber um unsere Wahrheiten und Gerechtigkeiten nicht herum, erhöhen nur unsere Früste.
Darum muß unsere Regierung ganz unverblümt zu allen bürgerlichen Fragen immer auch die Wahrheit sagen ohne Kaschierung, ohne zu tarnen, tricksen und  zu täuschen.

Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Beseitige Deinen Gedankenmüll!
Erneuere ihn mit einem Schuß,
Ohne eine verquere Gedankenmühl.

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Unwilligkeiten =  Ignoranzen        2. Version, 26.09.1999
Wer kennt sie nicht, die Ignoranzen,
Die uns rauben alle Chancen,   
Nicht nur, weil sie verbreitet sind,
Sondern, weil sie ziemlich bestimmt
Auf Abwehr eingerichtet sind.
Toleranz und Akzeptanz
Sind die Feinde der Ignoranz,
Denn diese können mit Rasanz
Durch Gedanken voll und ganz,
Einbrechen in die Vakanz,
Erzeugen Prä- und Repräsentanz
Gegen die gelebte Ignoranz.
Diese kann halten die Balance,
In souveräner Stagnanz
Mit völlig verschlossener Substanz,
Womöglich noch in Nonchalance,
Vielleicht sogar in Resonanz
Mit anderen der Ignoranz,
Die allesamt in Allianz
Verzichten auf den Firlefanz
Einer weiteren Information.
Wir kennen dies zur Genüge schon.
Die Ignoranz mit Arroganz
Leistet geistigen Totentanz
Ohne Glanz und Brillanz,
Offen nur für die Vakanz,
Für geistig leere Räume.
Darum sage ich jetzt und hier:
Sie ist verschlossen von der Gier,
Neues zu erfahren.
Sie klettert lieber auf die Bäume,
Begibt sich in absurde Träume,
Erkennt nicht die Gefahren,
Die mit ihr selbst verbunden sind,
Weil sie auf beiden Augen blind
Ganz vehement
Den Fortschritt hemmt.
Geistig aufgeschlossen ist sie nicht.
Sie ist auf Stillstand nur erpicht.


Denkstrukturen                                 08.04.2011
Ausgemustert wird das Denken,
Bevorzugt durch eine Zensur,
Will uns damit stets einschränken,
Verschaffen uns eine Blessur.
Die Presse hält sich sehr zurück
In ihrem öffentlichen Denken;
Sie will wohl nur in einem Stück
Anerkennung stets verschenken,
Wenn die Wellenlänge stimmt,
Nicht behindert ihr das Denken,
Weil es ihr sonst fremdbestimmt,
Vernichtet ihr Einlenken.
Schweigen ist das Resultat
Für ein ordentliches Denken;
Dies ist eine Missetat,
Nicht erstreitet eine Tat,
Um uns aufrichtig zu lenken.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Wer richtig denkt, liegt voll daneben;
Er sieht sich ständig im Beschuß,
Kann Heiteres nicht erleben.
Und so leidet der Verstand
Praktisch auf allen Ebenen,
Kommt abhanden im Verband,
Stellt ein Denken nur daneben.

Wege zur Wahrheit
Wer nur den lieben Gott läßt walten,
Ist erheblich fremd bestimmt,
Denn er kann eigenes Schalten
Auch nicht dulden, voll ergrimmt.
Schwindler, Lügner sind talentiert,
Tarnen, tricksen, täuschen oft,
Sind in der Regel gut motiviert,
Auch meistens bestens wohl sortiert,
Reagieren oft ganz unverhofft,
Geben Wahrheiten lieber vor,
Die sie gar nicht lieben,
Äußern sich im großen Chor
Aller Lügner, die umtrieben
Bessern wollen ihr armes Los,
Das zumeist zurückgeblieben,
Weil ihr fehlt die artige Dos‘,
In ihrem Sein sind sie zerrieben,
Verlassen sich auf die Lüge bloß.
Obwohl diese ist gar nicht famos.
Alle lügen, das ist sicher,
Heucheln um sich selbst herum,
Sind ganz unehrliche Täter,
Bereiten Taumeln rundherum.
Irreführen und Schönfärben
Sind die Attribute meist,
Führen stark in das Verderben,
Sind wie Glatteis ziemlich dreist.
Beschönigt wird die Lüge meist,
Läßt sich nicht unterkriegen,
Ist mehrdeutig noch zumeist,
Weicht aus ohn‘ Unterliegen.
Psychohygienisch wahr
Ist die Lüge weich gezeichnet
Und bekundet damit gar:
Wahrheit ist stets ungeeignet,
Lügen einfach aufzudecken
Durch Vermangeln grausam dreist,
Muß sich selbst dabei verstecken,
Weil sie nicht weiß, wie man so beißt.
Grausam kann das Leben sein,
Wenn es ohne Wahrheit ist,
Wenn das Lügen und das Täuschen
Einfach ganz unsäglich ist.
Wahrheiten werden frisiert,
Lügen ernst genommen,
Wahrheiten werden auch zensiert
Durch die Lügen stets vollkommen.
Und so komm‘ ich zu dem Schluß:
Wahrheiten will niemand wissen;
Lügen sind nicht nur Verdruß,
Sondern auch ein Ruhekissen.
Wege zur Wahrheit sind ganz steinig
In ihrer ehrlichen Kritik;
Die Lüge ist meist unheimlich,
Bleibt ein Spuren-Mißgeschick.
Lügenfahnder decken auf:
Erlebtes ist leicht zu erzählen,
Schwer dagegen im Gebrauch,
Ist Erdichtetes im Wählen.
Und so ist der Doppel-Schluß
Auf Brechen  und auf Biegen;
Selten wohl ist ein Genuß,
Die Wahrheit zu verbiegen.
Lügen bleibt lebensnotwendig,
Wie die Wahrheit im Gebrauch;
Ändern muß die Lüge ständig
Ihr Gesicht in dem Verbrauch.


Dr. Ratio Nenstoff,
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Fax: (0251) 97 20 531
E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de

Werte und unverdächtige Frau Christine Belker,
Eine Satire ist unheimlich schwer zu verstehen und auch zu schreiben, deckt aber immer Mißstände auf, wenn die gescholtene Person eine offene Wellenlänge dafür hat und damit richtig umzugehen weiß.
Dabei kann die Bandbreite des Satirikers zwischen gelungen bis mißlungen hin und her schwanken und vor allem auch unerfüllt bleiben.
Eine Satire ist auch Angenommensein der Gescholtenen, weil der Satiriker sich darin ja auch mit der gescholtenen Person beschäftigt und auseinander setzt, ihr also Zuwendung gibt, die oft viel Zeit kostet: >>>>>>>   Meine Satire lautet wie folgt:

Ich bin schier begeistert über Ihren Übesichtsartikel und dem WN-Schul-TÜV, eröffnet er doch Schulabschluß-Perspektiven und Tendenzen analysierender Bildungsforscher, die so noch nie vorgestellt worden sind.
Ihre redakteurischen Leistungsnachweise in der analytischen  Bildungsforschung gehen sogar so weit, daß man sie bestimmten Lehrern und Schülern zuordnen kann mit Vorteilen, Nachteilen und Eigennützlichkeiten. Alle Achtung, Lob und Anerkennung in verschärfter Form seien Ihnen zuteil!
Ich danke Ihnen übrigens ganz überschwenglich für Ihre gelungene ausführliche Recherche, stimmt sie mich doch wohltuend heiter für ein weiteres, erfolgreiches deutsches Bildungsgeschehen in unserer üppigen, herausragenden Bildungsrepublik mit ihren hevorragenden Pisa-Ergebnissen.
Die offensiven, aufgeschlüsselten, Analysen von Zyme und Ragat geben erfreulicherweise ganz entschieden Auskunft mit einem Ruck  über das unvergleichliche Leistungsspektrum gleich begabter und gleich geschalteter Schüler in allen übergreifenden und vereinten Schulformen unserer Bildungsvielfalt und Bildungskraft, die wie Klone roboterhaft immer die gleichen Wesen sind und auch bleiben.
Die fehlende Homogenität im Schülerangebot müßte aber auf jeden Fall noch einvernehmlich parteilich hergestellt werden, damit das Gleichheitsprinzip nicht verloren geht.
Darum plädiere ich für die Gleichheit aller Menschen, für eine Aufhebung ihrer Inhomogenität und auch ihrer Heterosexualität, für Erreichen eines gleichen geistigen und körperlichen Zustands und Niveaus, wie bei einem geschlechtslosen roboterhaften,  durchaus menschlichen Individuum in unserem Bildungsbilanzgeschehen.
Ich torpediere jeden Beschuß, der in die entgegen gesetzte Richtung zielt.
Eine charakterliche und gesinnungsmäßige Angleichung und Übereinstimmung aller Menschen sollte nach George Orwell, 1984 , konsequent nach "big brother is watching you" betrieben werden, ob die Androiden das wollen oder nicht. In dieser Angelegenheit gilt stets die Priorität des Vorgesetzten.
Eine Gleichschaltung aller Bildungsbedürfnisse ist das A & O, das Non plus Ultra jeder funktionierenden Gesellschaft.
Unsere Regierungen könnten davon nur profitieren, würde doch ihre Macht dadurch gefestigt sein und ihre Pfründe erhalten bleiben.
Dabei können wir als deutsche Protagonisten und Vorreiter allen anderen Nationen beispielhaft voranschreiten und würden nicht nur  abgelehnt. Und dieser Blick ist nicht nur satirisch geschönt.

Haben Sie mich halbwegs, womöglich gebührend, verstanden, liebe Frau Christine Belker, bei allem "analytischen" und überzeugenden Zahlenmaterial, das ich heute wider Willen bei Ihnen gefunden und satirisch ausgeleuchtet habe?
Darf ich das Steckenpferd "Christine Belker" nicht nur für unser Volk, für unsere Gesellschaft, sondern für alle Völker noch weiter reiten?
Ich würde für ein gemeinsames Gespann, interessenverschieden und auf der literarischen Ebene beispiellos installiert, plädieren, sozusagen in Part und Gegenpart, wenn Sie verstehen, was ich meine, wenn Sie keine Angst vor mir haben sollten.
Schreiben Sie doch auch einmal eine Satire mit Aufnahme und Geltung in den WN!
Wenn Ihnen das gelingen sollte, ziehe ich vor Ihnen demütig meinen Hut. Ich biete Ihnen eine fruchtbare Zusammenarbeit an,  redaktionell und leserintensiv.
Mit zuvor kommenden Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,
www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.
E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de
Denn der Mensch muß jeder Zeit regierungsamtlich und lebensnotwendig verwaltet werden. Azuro, so ist das Leben.  Dies ist ein Wurmfortsatz, und zwar bergauf und nicht uneben.

Zwei Schellen
An meinem Fahrrad habe ich auf meiner Lenkstange links zwei Klingenschellen mit einem hellen und mit einem dunklen Ton angebracht.
Will ich einen vorausfahrenden Radfahrer überholen und stellen,  weil er in der Mitte fährt, klingele ich mit der hellen Schelle, um meinen Überholungswillen zu bekunden.
Wenn er darauf nicht reagiert, betätige ich die zweite Schelle mit ihrem tieferen Klang.
Der vor mir fahrende Radfahrer denkt dabei womöglich, er hätte es mit zwei Radfahrern zu tun und weicht, nicht rückwärts schauend,von mir  überlistet aus.
Diese Verkehrs-Strategie mißlingt allerdings bei tauben und ignoranten Ohren. Sie lassen den Überholer ganz derbe und vergeblich schmoren.
Eine Fußgängerin, die breitbeinig auf meinem Radweg stand, klingelte ich beiseite, so daß sie fluchtartig auf ihren Fußweg hin verschwand und sich zur Seite trollte.
Ich sagte ihr én passant, sozusagen im Vorübergehen:
Ich wollte Sie nicht umfahren, eher lieber weiträumig umfahren, aber auch in der Regel nicht wiedersehen.


Zwei Denker aus der Antike    Nach Arthur Schopenhauer „Aphorismen zur Lebensweisheit“ , Reclam, Arthur Hübscher, 2007, Seite 22 :
Horaz sagt: Bilder und Schmuck brauche ich nicht.
Sokrates sagt: Luxus habe ich nicht nötig,
Brauche vieles überhaupt nicht;
Der Geist ist’s den ich brauche stetig,
Vieles andere aber nicht.
Soweit die beiden Philosophen.
Trotz allem sind Eigentum, Besitz
Erstrebenswerte Güter;
Sie öffnen einen kleinen Schlitz
Für viele bangen Gemüter.
Freiheit kann man nur auskosten,
Wenn man Güter im Besitz hat;
Man braucht einfach diesen Posten;
Ohne ihn wäre es Verrat
An dem eigenen Denken,
Denn wer tristen, armen Kummer  hat,
Kann nicht mehr freiheitlich denken.
Die Welt ist groß, die Welt ist weit;
Wer kennt schon ihr Gefüge?
Ein Geist ist von ihr nur befreit,
Wenn er erkennet das Genüge.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen.
Philosophen sind Verdruß,
Wenn sie vom Normalen abweichen.


Auf einen Zeitungsartikel mit der Überschrift „Ein Abitur für alle“ vom 16.04.2011 im Magazin Fucus habe ich, wie folgt, reagiert:

Werte Redakteure,
Chanchengleichheit für ein Abitur kann es nicht geben, weil die Bildungsparameter nicht ausgewogen sind.
Der gute Pädagoge und Didaktiker muß einem lernwilligen und lernfähigen Schüler gegenüber stehen.
Wenn beides nicht zusammen trifft, findet eine effektive Bildung nicht statt.
Ihre Titelüberschrift sollte eher lauten: Ein Abitur für jeden, der dazu bereit ist. Ein Stoffdurchgang eines Lehrers ist ganz erheblich von der Mitarbeit in seinem Lehrplansoll abhängig. Wenn die Schüler ihm nicht folgen wollen oder können, ist die Bildungspleite vorprogrammiert und durchtrainiert.
Den bundesdeutschen Bildungsdschungel kann nur jemand durchdringen, der jahrzehntelang, wie ich, als aktiver Lehrer tätig war.
Über 90 Prozent einer 9. Und 10. Klasse an einem Gymnasium (Haltern) schweigen vor sich hin, melden sich nicht und äußern sich nicht, selbst auf gezielte Fragen ihrers Lehrer hin.
Ein solches ungeziemes Schweigeverhalten ist in einem mündlichen Fach , wie Chemie, Physik oder Biologie mit zwei Wochenstunden, geradezu tödlich.
Nach meinen Erfahrungen vergibt ein Lehrer in solch einem Schweigefall ausreichende Noten, obwohl die Schüler ehler  mangelhaft oder gar ungenügend verdienen würden.
Aber die Lehrer scheuen wohl eher davor zurück, weil sie den Lebensweg ihrer Schüler nicht verbauen und sich selbst Unannehmlichkeiten ersparen wollen.
So sieht die heutige und immerwährende Leistungs-, Notenwirklichkeit und Notengerechtigkeit aus.

Ohne Mitarbeit eines Schülers im Unterricht, besonders in einem mündlichen Fach mit nur zwei Wochenstunden, kann sich ein Schüler kaum fortentwickeln und hemmt damit sogar den Unterrichtsfortschritt seines Lehrer, der besonders die schwachen Schüler im Auge haben mag und mit seinem Lehrplan durchkommen will.

Nach einer bescheinigten, womöglich oft unverdienten, Hochschulreife, also eines ausgestellten Abiturzeugnisses, scheitern ca. 40 Prozent eines Jahrgangs in ihrem Hochschulstudium .
Diese hohe Abbrecherquote müßte nicht sein, wenn die Schulnoten zuvor gerecht und anerkennungswürdig auch auf der Schülerseite von den Lehrern ausgeteilt würden.

Einheitliche Lehrpläne setzen den Wettbewerb schachmatt, beeinträchigen unsere Vielfalt im Bildungsgeschehen und torpedieren unsere übergeordnete, gemeinschaftliche und völkische Vernunfts-
Intelligenz.
Eine bundesweites Zentralabitur vereinheitlicht so manche Bildungs- Wünsche, verläßt aber eine intelligente Struktur, die auf Normalität, Flexibilität, Stabilität und bekömmlichem Fortschrit ausgerichtet sein sollte.
Eine Vereinheitlichung im Ziel normiert alle Verhaltensweisen und torpediert somit sehr viel, um die Schlechteren in ihre Schranken zu weisen.
Zeugnisse sind nur bedingt achtbar zu verwenden, da den Lehrer oft verschlingt sein befürchtetes Verderben.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Bildung ist selten Genuß,
Stellt zu wenig Weichen.

Warum wird eigentlich im Unterricht so permanent, verbreitet und ausgiebig geschwiegen? Die Antwort ist ganz einfach:
Der Schüler will sich durch eine mündliche Äußerung keine Blöße geben, weil er dadurch womöglich in der Rangfolge seiner Klasse abstürzen kann, und dies kann er nicht aushalten.


Erschauernde Käuze
Seltsame Käuze sind geschwind,
Skurril auch unter Tage,
Sind beiläufig, manchmal blind,
Und sind ganz ohne Frage;
Schauen vergnügt in die Welt hinein,
Wie gezähmte Papageien,
Und erwecken den Anschein,
In der Welt zufrieden zu sein,
Können aber nicht gedeihen,
Sauertöpfisch sich befreien
Von belangsosem Getue.
Käuze sind ganz wunderlich,
Brauchen wir sie doch zum Leben;
Seien wir nicht zimperlich,
Und nicht immer ganz daneben!
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Käuze sind nicht nur Verdruß,
Beleben sie doch unsere Weichen,
Sind vielleicht oft wunderlich;
Dies aber ist ihr Wahrzeichen,
Ermuntern Dich, selbst wie auch mich
Mit königlichen Zeichen.


Panikkoffer, existentiell
Panikattacken geschehen nur,
Wenn man sie auch leugnet;
Dann sind sie oft wie eine Schnur,
Die einen umbringt, häufig.
Panik tritt überall auf
In unserem bewegten Leben;
Jeder ist ziemlich gut drauf,
Wenn er ist nicht nur daneben,
Wenn er die Lunte dazu riecht,
Die Panik in ihr Abseits stellt,
Wenn sie ihn nicht nur besiegt,
Sondern im Siege licht erhellt.
Panik drückt uns nur darnieder,
Ist aber selten angebracht,
Und sie kommt so bald nicht wieder,
Wenn man vermindert ihre Macht.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Panik ist gar kein Genuß,
Man muß sich aus ihr schleichen,
Sonst bleibt sie nur ein Verdruß,
Ohne ihr gut auszuweichen.
Mentale Stabilität man so erhält
Ohne weitere große Allüren;
Dies ist unsere Panikwelt,
Der wir ausweichen mit unserem Schüren;
Stabilität man nicht erhält,
Ohne mentale Weichen.
Was schließlich zusammenhält,
Wer kann dies schon zerweichen?
Panik ist und bleibt agil;
Selbst wenn sie ist völlig konfus.
Angst ist meist dabei im Spiel,
In Existenz und Todesfurcht.

Panikkoffer, existentiell
Panikattacken geschehen nur,
Wenn man sie auch leugnet;
Dann sind sie oft wie eine Schnur,
Die einen umbringt, häufig.
Panik tritt überall auf
In unserem bewegten Leben;
Jeder ist ziemlich gut drauf,
Wenn er ist nicht nur daneben,
Wenn er die Lunte dazu riecht,
Die Panik in ihr Abseits stellt,
Wenn sie ihn nicht nur besiegt,
Sondern im Siege licht erhellt.
Panik drückt uns nur darnieder,
Ist aber selten angebracht,
Und sie kommt so bald nicht wieder,
Wenn man vermindert ihre Macht.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Panik ist gar kein Genuß,
Man muß sich aus ihr schleichen,
Sonst bleibet sie nur ein Verdruß,
Ohne ihr gut auszuweichen.
Mentale Stabilität man so erhält
Ohne weitere größere Allüren;
Dies ist unsere Panikwelt,
Der wir ausweichen mit unserem Schüren;
Mentale Stabilität man nicht erhält,
Ohne kleine artige Weichen.
Was schließlich zusammenhält,
Wer kann denn alles schon erreichen?
Panik ist und bleibt agil;
Selbst wenn sie ist völlig konfus.
Angst ist häufig  dabei im Spiel,
Auch Existenz-  und Todesfurcht.


Zu „Gabriel in Kur – Nahles in Not“ vom 28.04.2011 in den WN habe ich den folgenden Leserbrief geschrieben:

Lieber Herr Schlucht, liebe WN-Redakteure,
Wenn die SPD nicht in der Lage sein sollte, einen einzigen Außenseiter und anders denkenden Dissidenten, wie Thilo Sarrazin,  in ihren Reihen auszuhalten, ist sie es nicht wert, in der Wählergunst über 25 Prozent hinauszukommen.
Gabriel schleicht sich aus der Verantwortung heraus, indem er seiner Gesundheit Vorrang einräumt. Das ist sein gutes Recht, aber es ist schlecht, Frau Nahles allein den Nachlaß von Thilo Sarrazin aufzubürden.
Wenn die SPD-Basis einen Rücktritt von Andrea Nahles als SPD-Generalsekretärin erzwingen will, weil diese den Ausschluß Sarrazins aus der SPD nicht betreibt, tun sich totalitär-diktatorische Verhältnisse auf, die unsere Demokratie aus den Angeln heben und in finstere despotische Gefilde befördern können.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Diktatur ist nur Verdruß,
Stellt keine friedlichen Zeichen und Weichen.
Ein SPD-Partei-Ausschlußverfahren gegen Thilo Sarrazin , wenn es denn zustande kommen sollte, vernichtet in ihm einen großen Teil seiner Heimat, in der sich bisher wohlgefühlt hat.

Mit politischen und Nachdenkenswünschen für Ihre Seite,
Ihr verbannter, unerkannter, öffentlichkeitsunwirksamer und einsamer totgeschwiegener Leserbriefschreiber.
Dr. Ratio Nenstoff

Münster, 26.04.2011
Dr. Ratio Nenstoff
48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531
2. E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff@t-online.de

Lieber Herr Icke,
Ihre Anklage gegen den Geschäftsführer der Urenco stößt bei mir ins Leere.
Wissen Sie eigentlich, was ökonomisch auf uns zukommt, wenn mit der Beseitigung unserer Kernkraft auch deren Forschungstechnologie zum Erliegen kommt, die branchenübergreifend Verkehr, Medizin, Haushaltstechnik und Weltraumfahrt bedient?
Risiken eines Uranabbaus und einer Unrananreicherung auf das Isotop 235 in Gaszentrifugen kenne ich nicht.
Fatal und ungelöst ist wohl die Beseitigung des radioaktiven Abfalls, weil er ziemlich große Dimensionen hat und diese sprengt.
Die Beziehung zwischen Urenco und Tepco ist aus meiner Sicht rein geschäftlich ausgerichtet zwischen einem Lieferanten und seinem Konsumenten. Diese hat Sie überhaupt nicht zu interessieren.
Über Geschäftsbeziehungen wird ohne Muß immer geschwiegen.
PS.: Liebe WN-Redakteure, Sie können natürlich, wie Sie es bisher immer getan haben, meinen heutigen Leserbrief auch wieder  totschweigen und Ihrer Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit nicht nachkommen. Aber eine solche Informationsfreiheit sehe ich als eine machtmißbräuchliche Angelegenheit an, die Sie damit auf Ihr Gewissen laden müssen.
Ohne Gruß, Dr. Ratio Nenstoff

Ein Statement über das Internet
Das Internet ist ein überaus großer Zeiträuber, weil es selbst bei ganz einfachen, in die Suchzeile von Google gestellten, Begriffen meistens mit über hunderttausend Einträgen aufwartet.
Von diesen, einen Internet-Besucher überschwemmenden, Einträgen lassen sich allerhöchstens zehn Prozent als Botschaften erreichen. Neunzig Prozent sind  reiner Datenmüll.
Die Suchmaschine Google räumt diesen Datenmüll nicht weg, weil dieser amerikanische und diktatorische Großkonzern dafür auch nicht bezahlt wird.
Somit gurgelt sich Google mit der Zeit selbst ab, denn die meist fruchtlose Aufsuche von erquicklichen Botschaften und Daten streßt den Internet-Besucher, weil er seine kostbare Zeit durch datenmüllartige Nichtigkeiten verliert.
Aus meiner Sicht gibt es bislang keine einzige Regierung in der ganzen Welt, die diesen elektronischen Internet-Mangel und Mißstand beheben kann und auch will.
Ich habe nur die folgende Erklärung dafür:
Breit gestreute Un- und Desinformationen stützen viele Machthaber in ihrer gewalttätigen Macht.
Wer diese installierte und integrierte Macht aufhebt, verliert seine Pfründe mit beängstigender Macht.
Datenmüll, Angst und drohender Machtverlust sind vortreffliche Parameter für einen status quo, für die Beibehaltung von Mißständen interner und externer Verhältnisse in unserer Welt.


Gute Werte und Unwerte in unserer Gesellschaft                                                 Münster, 01.04.2011
Vertrauenswürdigkeit – Mißtrauen und Vertrauenslosigkeit
Glaubwürdigkeit – Unglaubwürdigkeit
Zivilcourage = Mut – Feigheit
Nächstenliebe – Nächstenhaß
Ehrlichkeit – Lüge
Klugheit – Dummheit
Empfindlichkeit – Unempfindlichkeit, Robustheit
Gewaltlosigkeit – Gewalttätigkeit
Friedenswille – Kriegsbereitschaft und Feindschaft
Sympathie – Antipathie
Hilfsbereitschaft – Hilfeverweigerung
Fleiß – Faulheit
Lernwille – Lernunwille
Friedlichkeit – Feindschaft
Kontaktfreude – Kontaktlosigkeit
Neugier – wissenschaftliche Verschlossenheit
Offenheit – Verschlossenheit / Verschwiegenheit
Heimatbewußtsein – Wurzelloses Dasein
Unabhängiges Denken und Handeln – Abhängigkeit davon
Für das Gute und Gerechte – Hang zum Schlechten und Ungerechten
Wahrheitsliebe – Lügendiktat
Klartext reden – Hang zum Schwafeln
Ordnungssinn, Disziplin – Hang zum Chaos
Sauberkeitssinn, Sorgfalt – Dreckspatzendasein
Freigiebigkeit – Geiz
Freiheitsliebe – Unfreiheitsdesaster
Konstruktivität – Destruktivität
Konkretheit – Abstraktheit
Flexibilität, Geschmeidigkeit – Starrsinn, Sturheit
Treue – Untreue
Geduld, Ausdauer – Ungeduld,
Prägnanz – Verschwommenheit
Konzilianz, Sanftheit – Impertinenz =  Frechheit
Konsumaskese – Völlerei, Schwelgerei
Entschlußkraft – Unentschlossenheit
Sportlichkeit – körperliche Trägheit
Achtsamkeit – Unaufmerksamkeit
Tatkraft – Tatenlosigkeit
Bedürfnislosigkeit – Schlemmerei
Feindesliebe – Feindeshaß
Existenzfreude – Existenzangst
Todesverachtung – Todesfurcht
Alkohol- und Drogenkontrolle – Mißbrauch dergleichen
Zugänglichkeit – Ignoranz
Einvernehmlicher Sex – Vergewaltigung
Glücksstreben – Unglücklichsein
Schicksalsfreiheit – Schicksalsergebenheit
Positiv denken – Negativem unterworfen sein
Fröhlichkeit - Traurigkeit
Technikfreundlichkeit – Technikfeindlichkeit
Wohlstand  -  Armut
Demokratie  -  Diktatur,
Unversehrtheit – Körper-Verletzung
Normale Körperlichkeit – Unförmige Beleibtheit
Einwandfreie Sprache – Ihr Mißbrauch
Geordnete Herrschaft – Anarchie
Demokratie - Diktatur.
Enthaltsamkeit, Verzichten – Maßlosigkeit
Originalität, geistiges Potential – Imitate, Plagiate
Konkrete Angst – abstrakte Angst
Hochstimmung – Depression, Niedergedrücktheit
Zufriedenheit – Unzufriedenheit
Volksbeschwichtigung – Demagogie, Volksaufwiegelung
Hungerkunst – Freßgier
Bescheidenheit – Vermessenheit
Erfolg – Mißerfolg, Schlappe
Glück – Unglück
Gesundheit – Krankheit
Erinnerung – Vergeßlichkeit
Wichtigkeit – Nichtigkeit
Leibfreundlichkeit – Leibfeindlichkeit
Gesang – Gegröhle
Kunst – Tand, Kitsch
Widerstand – Hilflosigkeit
Heldentum – Feigheit
Lust – Unlust
Lachen – Weinen
Unschuld – Schuld
Gerechtigkeit – Ungerechtigkeit
Stille – Lärm
Kurze Weile – Langeweile
Gott – Teufel
Achtung, Respekt, - Mißachtung, Respektlosigkeit
Beachtung, Anerkennung – Verachtung
Spontanität – Zögerlichkeit
Vitalität – Lethargie
Freiheit – Unfreiheit, Zwang
Takt – Taktlosigkeit
Aufgeben – Mithalten
Scherz – bitterer Ernst
Lebensfreude - Existenzangst und Todesfurcht
Frohsinn, Heiterkeit - Depression und Traurigkeit
Sinnlichkeit, Besinnlichkeit - Lustorgiee
Tierliebe - Tierfeindschaft
Menschenfreundlichkeit - Menschenabwehr
Liebe - Haß
Vorurteil - Urteil
Moral und Ehtik - Unmoral
Optimismus - Pessimismus
Opportunismus - Uneigennützigkeit
Großzügigkeit - Kleinlichkeit


Weitere Werte und Unwerte
Lebensfreude - Existenzangst und Todesfurcht
Frohsinn, Heiterkeit - Depression und Traurigkeit
Sinnlichkeit, Besinnlichkeit - Lustorgie
Tierliebe - Tierfeindschaft
Menschenfreundlichkeit - Menschenabwehr
Liebe - Haß
Vorurteil - Urteil
Moral und Ehtik - Unmoral
Optimismus - Pessimismus
Opportunismus - Uneigennützigkeit
Großzügigkeit – Kleinlichkeit
Traum, Phantasie -  Wirklichkeit
Realität – Fiktion
Legalität – Illegalität
Chimäre, Hirngespinst – intakte Geisteskraft
Konformität – Nonkonformität
Klugheit – Dummheit
Gewinn – Verlust
Stabilität – Fragilität
Schönheit – Häßlichkeit
Leben, Existenz – Tod
Farbigkeit – Schwarz / Weiß
Senilität – Jugendhaftigkeit
Terror, Schrecken – Harmonie
Vergeßlichkeit – Erinnerungsfähigkeit
Ganzheit – Einzelheit
Wissen – Unwissen
Eloquenz, Beredsamkeit – Sprachlosigkeit
Frohsinn – Trübsinn
Tapferkeit, Mut, Zivilcourage – Feigheit
Ordnung – Chaos
Ruhe – Hast, Eile – Panik
Gewissenhaftigkeit – Gewissenlosigkeit
Gerechtigkeit – Ungerechtigkeit
Richtigkeit – Fehler
Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit – Lügenhaftigkeit
Altruismus – Eigennutz
Divergierung – Konvergierung
Demut – Hochmut
Zuwendung – Arroganz, Abwendung
Anteilnahme – Ignoranz
Redefreude – Schweigen
Zweisamkeit – Einsamkeit
Trägheit – Mobilität
Sinn – Unsinn
Lebendigkeit – lebendes Fossil
Redlichkeit – Unredlichkeit
Hoffnung – Hoffnungslosigkeit

Ein Statement über unnachsichtige und unnachgiebige menschliche Fehler
Welches ist der schlimmste Fehler der gesamten Menschheit und damit auch jedes einzelnen Menschen ohne Ausnahme, zu 100 Prozent,  betrieben? - >>> Die einfache Antwort darauf lautet:
Es ist der Fehler, keinen vorgehaltenen, vorgeworfenen Fehler aushalten zu können. Jeder Gescholtene reagiert mit einem kommunikativen Kahlschlag auf die Kritik und die Schelte.
Er bricht die menschliche Beziehung zu dem Fehlervorhalter und seiner Kritik total und rigoros ab, und zwar ohne Wenn und Aber,
d. h. ohne Nachprüfung und Begradigung des schwerwiegenden  Fehler-Inhalts.
Fehlerfreundliche Menschen sind so rar gesät, wie ein Samenkorn in der Wüste. Dies kann nur aufkeimen, wenn ihm Regen und Wasser beschert werden.

Der Gescholtene will seine Fehler einfach behalten und nicht ausbügeln, weil ihm dies zu anstrengend ist.
Darum steht oder fällt eine erstarrte, fossilienhafte Gesinnung und Haltung in unserer Welt mit einer fehlerbewehrten Überzeugungskraft, die das Weiterdenken nicht in Frage stellt.

Denken ist unheimlich schwer; darum urteilen die Menschen meist und erkennen nicht das Vorurteil, dem sie sich dadurch aussetzen.
Plausibilität in der Argumentation ist ein exotisches Verhalten. Sie wird ganz selten bereit gestellt; ihr fehlt der intellektuelle Zunder.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Fehler sind nicht nur Verdruß
Durch ihr Abweichen von der Norm,
Von einem ganz banalen Geschehen
In der einen oder anderen Form.
Sie sind ganz schlechte Lebenszeichen,
Die leider niemals untergehen.
Fehler stellen keine Weichen
Für fortschrittliches Weitergehen.
                         
Selbst die Liebe mit Spagat
Liefert keine Brücke,
Zeigt sich oft nur als Verrat,
Zerreißt sich selbst in Stücke,
Verursacht einen Urteils-Bann,
Vertrauen wird zerstört;
Die Welt wird immer dann und wann,
Gebührend und fleißig entstellt.
Fehler bleiben ungehört,
Fristen weiter ihr Dasein,
Gelten meist als unerhört,
Beleben gar nicht unser Sein.

Eine mentale und eine fatale Kluft
Kaum überwindlich ist die Kluft
Zwischen Männern und Frauen.
Liegt es an ihrem Duft
Oder müssen wir weiterschauen?
Identität ist ein Indiz
Für gewisse Lebendigkeit,
Wenn es denn nicht runter zieht,
Verstört die Behendigkeit.
Gehirne verändern sich,
Passen sich der Umwelt an,
Sind verträglich oder nicht,
Schlagen aber stets in Bann
Alle Schwerenöter,
Wie räudige Köter,
So gut, wie es einer kann.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Kluft ist nur Verdruß,
Stellt auch keine Weichen
Für bekömmlichen Genuß;
Klischees  muß man ausweichen.
                               
„Scharfe Kritik am Krisenmanagement“ von 06.06.2011:
Liebe WN- und auch andere Redakteure,
Fehler vorzuwerfen, ist die eine Sache, Fehler auszuhalten, ist die zweite Sache,
Fehler einzugestehen ist die dritte Sache, Fehler auszubügeln ist die vierte Sache.
Und die fünfte Sache besteht darin, daß die Kompetenzen für Fehler meist breit gestreut sind, und die Ursachen von den Wirkungen kaum auseinander gehalten werden können.
Dies Konglomerat von Zuständigkeiten, Ursachen und Wirkungen ist wie ein gordischer Knoten, der von einem geistigen Herkules durchgehauen werden muß.
Azuro, so ist das Leben, mal flach, mal schwach, mal uneben.
Robert Koch bekämpft in seinen Auslegern ein EHEC- Loch mit Windmühlencharakter.
Die EHEC- Epidemie ist leider systemrelevant, wie noch nie und braucht einen Kalfaktor, einen Einheizer, der geschwind alles richtig zusammen trimmt.
Und so komme ich zu dem Schluß, meinem Markenzeichen:
Scharfe Kritik bleibt nur Verdruß ohne sinnvolle Weichen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff
www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

Hallo selbstherrliche Schwester,
Du bist für mich ein ganz schrecklicher Mensch. Ich versorge Dich ausführlich mit Informationen über den Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten, und was machst Du? Statt Dich dankbar und aufgeschlossen zu zeigen, greifst Du mich vehement an. Bist Du ein Stellvertreter Gottes, ein Erzengel oder eher Beelzebub?

Ich habe nach Deinem letzten Telefon-Anruf fast den ganzen Tag in den Seilen gehangen mit Erschöpfung, Appetitlosigkeit und ekelhaftem latentem Übergebensgefühl.
Du hast mich nur angegriffen. Trittst Du so auch gegenüber anderen Menschen auf? Wenn das der Fall sein sollte, erlebst Du mit Recht eine kommunikative Pleite. Kein Mensch will mehr etwas von Dir wissen, weil Du alles besser weißt und Ratschläge erteilst, die ich nicht haben will.
Laß mich jetzt bitte ein halbes Jahr lang in Ruhe! Ich möchte nichts von Dir wissen. Du teilst Dich ja sowieso nicht mit, weder über Dein, noch über Deines Mannes Leben. Du fragst mich nur aus und schlägst dann unerbittlich zu. Das ist Deine christliche und lebensfeindliche Strategie.
Unterlaß auch bitte brieflich alle missionarischen Tätigkeiten an mir! Ich weiß besser als Du, was mir bekommt.
Die Kalenderblätter mit den Botschaften der Zeugen Jehova's sind der reinste Gedankenmüll. Kehre ihn für Dich bitte aus. Sie helfen Dir nicht weiter. Ich habe die Blätter alle gelesen und nur meine kostbare Zeit damit verschwendet. Die Zeugen Jehovas verfälschen die Bibelzitate und machen sie damit wertlos.
Also Schwesterherz verschone mich in Zukunft mit Deinen mündlichen und schriftlichen Aktivitäten. Ich kann sie nicht haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,
www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

Schmachtend
Schmachtend schaue ich sie an,
Schmachtend ist es nicht getan.
Ich verstricke mich in ihrem Blick,
Und es gibt gar kein Zurück.
Vorwärts muß ich einfach schauen,
Rantasten mich zu meinem Glück;
Wer kennt denn schon uns’re Frauen,
Erleidet nicht bald Mißgeschick?
Ein Erfolg wird meist bestritten
Von dem Manne ganz allein,
Denn er ist oft nicht gelitten,
Darf nicht einfach fröhlich sein.
Denn die Frau baut große Hürden
Für ihre Eroberung ein,
Überhäuft den Mann mit Bürden,
Bereitet ihm so manche Pein.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Die Frau liefert den letzten Schuß,
Ohne ihn zu begleichen.

Schulden, Schuld, Schuldigkeit und Schludrigkeit
Schulden hat wohl niemand gern,
Kommt an ihnen kaum vorbei,
Fesseln uns in Nah und Fern,
Machen uns nicht handlungsfrei.
Schulden gibt’s nicht ohne Schuld,
Müssen abgetragen werden,
Sind aber ein großer Kult,
Bewahren uns vor raschem Sterben.
Schuldigkeit wird eingelöst
Nur in guten Zeiten;
Hat man sich einmal entblößt,
Warten die Gezeiten
Mit der Ebbe und der Flut,
Stöbern sie in Schludrigkeiten.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Schulden, Schuld sind ein Verdruß,
Warten auf bessere Zeiten.
Schludrigkeit ist kein Genuß,
Bestellt das Chaos in großen Weiten.

Blutiger Attentäter
Breivik ist total entgleist,
Ein Mann so aus der Mitte,
Dem man nicht verzeiht
Den Massenmord in einem Schritte,
Der unschädlich gemacht werden muß,
Bevor Nachfolgetäter
In ihrem häßlichen Verdruß
Sich auch aufführen als Menschheitsverräter.
Breivik sät nur die Gewalt,
Aufbauen kann er nicht;
Für ihn gibt es wohl keinen Halt,
Gesichtslos bleibt darum sein Gesicht.
Breivik ist ein Zombie wohl,
Menschenlose Gestalt;
Innen ist er völlig hohl,
Das Echo in ihm verhallt.

Erklärender Amoklauf
Breivik, norwegischer Terrorist
Eher ein Amokläufer ist,
Verbreitet Schrecken auf seinen Wegen,
Läßt den Terrorvirus zu,
Läßt die Bombe zigmal ticken,
Läßt den Terror sich verstricken,
Gibt den Anschlag mutig zu,
Möchte sein, wie ich und Du.
Doch uns trennen viele Welten,
Tote sind sein Resultat,
Hunde, die den Herrn verbellten,
Haben gar kein Anspruchsmandat.
Unverstanden bleitbt der Anschlag,
Billigen kann man ihn nicht,
Ist er doch wie ein herber Schlag
In unser menschliches Angesicht.
Und so komme ich zu dem Schluß,
Meinem Markenzeichen:
Terror und Amok sind kein Schluß
Ohne frohe Wahrzeichen.                     
Frieden gibt es auf der Welt
Nur in kleinen Attitüden;
Nur, wer sich diese prompt erhält,
Kann Bachs Etüden spüren.


 Die volle Härte des Gesetzes
Straßenkrawalle in England
Bestimmen das Bild zur Zeit.
Ist London ein gelobtes Land?
Randalierer stehen bereit,
Mißachten ihr Kulturgut,
Zerstören sich selbst nebenbei,
Ihre Gewalt ist kein Rechtsgut,
Schafft nur Schrecken herbei,
Löst die Probleme aber nicht;
Gewalt für Gründe gibt es nicht,
Die Macht der Gewalt auch nicht.
Wer Straftaten begeht,
Ohne Erkenntnispflicht,
Ist ein Mensch, der sich vergeht
An dem ganzen Menschengeschlecht,
Ist er doch ganz schlecht beraten,
Erwachsen ist er nicht,
Sein Land einfach zu verraten,
Ist die schlechteste Bürgerpflicht,
Die er sich so gönnen kann;
Es bringt weder ihn, noch den Staat voran.
Für die Strafen muß er büßen,
Alt genug ist er dazu.
Gewaltlosigkeit läßt grüßen
Und die Rechtfertigung dazu.
Sparpolitik ist kein Grund
Für starke Ausschreitungen,
Sind sie doch eher ein Befund
Für Krawall-Entgleisungen.
Die Gewalt ist ein Verbrechen,
Milde wäre ein Zuviel;
Der Staat muß sich einfach rächen,
Sonst kippt die Ordnung ohne Kiel.
Verwahrlosung liegt hier vor,
Und kriminelle Energie;
Wer dies nicht erkennt, ist ein Tor
Und huldigt der Entropie
In ihrem Unordnungsbestreben,
gewaltüberziehend, wie noch nie.
Die Ordnung bricht zusammen,
Läuft aus dem Ruder verletzt,
Ist im Chaos wohl befangen,
Der Bürger ist völlig entsetzt.
Wer seinen Staat nicht anerkennt,
Ist ein ganz armes Luder,
Das sich seine Finger verbrennt,
Denn jeder Staat ist auch ein Huder,
Will nur das Beste wohl erreichen,
Will sein ein artiger Bruder,
Ohne sich davon zu schleichen
Mit seinem reichen Fuder.
Ausgegrenzt und perspektivlos,
Sind Indizien für Gewalt,
Die den Staat nicht anerkennen,
Überlassen sich der Gewalt,
Sind nicht mehr Teile der Gesellschaft,
Fördern die Anarchie,
Drosseln die Bereitschaft
Für Frieden, wie noch nie.


Gewaltorgie in Großbritannien                                            11.08.2011
In England bilden sich jetzt Bürgerwehren, die den Schutz ihres Eigentums gegen jugendliche Gewalttäter, gegen ihre Zerstörungswut, gegen Plünderungen und Brandstiftungen in die eigene Hand nehmen, weil die Polizei macht- und hilflos ist. Die Polizei ist unterbesetzt, überfordert, schlecht ausgerüstet und läßt
eher Milde, als Strenge walten.
So konnte sich unter den Jugendlichen der Unterklasse eine Kultur der Gesetzlosigkeit ausbreiten mit prekären sozialen Verhältnissen und Arbeitslosigkeit.
Der Ausbruch krimineller Energie schockiert die englische Gesellschaft. Sie verlangt Konsequenzen.
Die Plünderungen, Brandstiftungen und Zerstörungen sind ein Zeichen und eine Folge des Neids der besitzlosen Unterklasse gegenüber der bürgerlichen Wohlstandsgesellschaft.
Die Cops müssen besser ausgerüstet werden, auch mit scharfen Waffen, sie müssen in den Unruhevierteln ihre Präsenz erhöhen
und sich eine Taktik überlegen, die die Krawallmacher, Plünderer, Brandstifter und Randalierer zur Vernunft bringt.
Zu der polizeilichen Ausrüstung  zählen auch gepanzerte Fahrzeuge mit Wasser- und Flammen-
werfern und aufgepflanzten Maschinengewehren, die mit Schüssen über die Köpfe der Unruhestifter für heilsame Ordnung sorgen können; denn die Cops werden von den jugendlichen Kriminellen nicht ernst genommen und anerkannt. Vor allem muß die Polizei gegen die jugendlichen Verbrecher eher Strenge als Milde walten lassen.
Sozial-, Bildungs- und Einwanderungspolitik der britischen Regierung müssen die Unterschichten integrieren und nicht ausgrenzen.
Eine Verantwortungslosigkeit der Exekutive, der ausführenden Gewalt, also der Gesetzeshüter, darf es nicht geben, sonst müssen unter Umständen sogar noch Todesopfer beklagt werden.
Der Vertrauensschwund der Briten in ihre Regierung unter Cameron
ist eine gewaltige politische und gesellschaftliche Aufgabe. Dieser Vertrauensschwund muß beseitigt werden, damit die englischen Bürger wieder Vertrauen in die Institutionen ihres Staates zurück-
gewinnen können.
Wirtschaftskrise und Sparzwänge der britischen Regierung sind kein Freibrief für Randale.

Korruptionsverdacht
Korrruption ist wunderbar,
Laß‘ ich mich doch leicht bestechen;
Überleben muß ich gar,
Ist das denn schon ein Verbrechen?
Ich besteche auch gern mit,
Um im Leben fortzukommen.
Bestechung ist der große Hit,
Leider oft zu recht beklommen.
Wird Bestechung denn verboten,
Nage ich am Hungertuch,
Brauche einen Engelsboten,
Der mich erlöst von meinem Fluch.
Korruption ist oft dabei,
Wenn maßlos gekungelt wird,
Ist gesetzlich aber frei,
Gehörig rundherum gerührt.
Der Verdacht auf Korruption
Bewegt viele Gemüter,
Die selbst nicht bestochen werden,
Sich aber versteh’n als Hüter
Für die Unbestechlichkeit;
Vereinnahmen also Güter
Für ihre Befindlichkeit.
Und so komme ich zu dem Schluß,                           
Meinem Markenzeichen:
Korruption ist wie ein Muß,
Gestellt in Lebensweichen.
Korruption ist nur Verdruß
Für Moralisten und Ihresgleichen.
Dr. Ratio Nenstoff, 
www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de

Werter Herr Juds,
Die größten pädagogischen Wunschvorstllungen betreffen aus meiner Sicht die mündliche Mitarbeit in einem Zweiwochenstundenfach, wie Chemie, Physik und Biologie. Ohne diese Mitarbeit sind die Schüler in ihren Leistungen nicht zu beurteilen. Das Schweigen der Schüler in den Klassen 7, 9 und 10 an einem Gymnasium macht oft 70 bis 80 Prozent aller Schüler aus.
Nicht die Angst vor dem Lehrer verschließt den Schülern den Mund, sondern die Angst, sich vor der Klasse eine Blöße zu geben und dadurch in der Rangordnung abzustürzen. Es gibt kein Rezept gegen dies gesammelte Schweigen, eher wollen die Schüler über alles Mögliche diskutieren und den Lehrer von seinem Stoff abbbringen.
Die Lehrer erteilen den schweigenden Schülern eher eine gnädige Vier, statt einer wohl verdienten Fünf oder Sechs, da sie den Einspruch der Kollegen und der Eltern fürchten. Gute Schülervorbilder wirken nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen leider nicht ansteckend auf die Mitarbeit der schweigenden Schüler..
Bedingt helfen kann eine schriftliche Übung. Eine solche wirkt aber zusätzlich manifestierend auf das Schweigen, ist also keine echte Hilfe, weil sie das Schweigen eher vertieft, als aufhebt..

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, Münster,
 www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org.

                                                                                                                                          Münster, 14.09.2011
Werte dapd/AFP und FAZ- Redakteure,
Für mich sind die Kurden ein verfolgtes, heimatloses Volk, das weder im Irak, noch im Iran, noch in der Türkei Anerkennung und Heimat finden kann. Was hat dies arme, gebeutelte und unterdrückte Volk nur verbrochen, das es so stark abgelehnt wird?
Hat es Land widerrechtlich erobert oder eigenes Land verloren? Hat es etwa Massaker angerichtet?
Gibt es für die Kurden kein Völkerrecht, weil es überall zwischen den Stühlen sitzt? Können die Regierungen von Irak, Iran und der Türkei keine friedlichen Gespräche mit den Kurden führen und deren Forderungen berücksichtigen?
Die genannten Länder leben vermutlich alle noch in der Steinzeit und können sich der Zivilisation und dem Industriezeitalter nicht anpassen.
Die Drohnen auf friedliche Kurden loszuschicken, halte ich für eine perverse Verletzung der Menschenrechte. Hier wird ein Volk mit technisch-robotischen  Militärgeräten ausgelöscht. Es ist wie ein Holocaust. Das kurdische Teilvolk der Türken besitzt eine menschliche Existenzberechtigung, die ihm aber ständig verwehrt und aberkannt wird.Warum die Amerikaner Drohnen an die Türkei liefern, um die PKK-Kämpfer auszuschalten, ist mir ein Rätsel, da die Türkei gegen ein hilfloses und unterdrücktes Volk vorgeht.
Sind die Amerikaner so menschenfeindlich, daß sie beim Auslöschen eines unwillkommenen Volkes technische Hilfe leisten?
Terrorismus ist nichts anderes, als eine hilflose Antwort von Unterdrückten auf die Gewalt der Mächtigen, die die Unterdrückten in ihr Machtkalkül nicht einbeziehen wollen.
Warum ist denn die kurdische Arbeiterpartei PKK verboten? Hat sie sich dem ausufernden Terrorismus verschrieben? Will man sich diese Kurden strikt vom Leibe halten? Demokratie läßt jeden Menschen zu Worte kommen, auch und gerade eine Partei mit vielen Mitgliedern, wie die PKK.
Ist die PKK gemäß der Einstufung der amerikanischen Regierung eine reine Terrororganisation oder ist sie eher eine hilflose kurdische Rettungs-Station?
Für mich geht die PKK mit ihren Attentaten punktuell vor. Der terroristische flächendeckende Brand findet nicht statt.
Die PKK will Signale setzen und die Weltöffentlichkeit auf ihr kurdisches Problem aufmerksam machen.
Gewalt läßt sich nicht durch Gegengewalt bezwingen. Frieden findet auf diese Weise nicht statt.
Eine Erklärung gibt es noch, weshalb Amerika Drohnen an die türkische Regierung liefert: Amerika will für die hochtechnologische Roboterware Geld verdienen, offensichtlich aber  zu Lasten der Mit-
menschlichkeit.
Dr. Ratio Nenstoff

Münster, 17.09.2011
Dr. Ratio Nenstoff
E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de
„Im Nahen Osten zündelt nicht nur einer“ vom 17.09.2011 in der FAZ:
Werter Herr Cointreau,
Die Kurden werden von den Türken, die Palästinenser von den Israelis unterdrückt. Das Völkerrecht bei allen vier Völkern spielt keine Rolle. Die Unterdrückten sind somit vogelfrei, also zu einem verbalen und militärischen Abschuß freigegeben.
Der Mächtige bestimmt das Recht, nicht der Ohnmächtige. Demokratische Mittel sind auf seiten der Unterdrückten völlig unerwünscht. Der Mächtige hat das Sagen.
Warum können die Kurden nicht friedlich gestimmt werden? Liegt hier ein völkerrechtswidriger Machtmißbrauch vor?
Muß die Türkei unbedingt mit amerikanischen teuren Drohnen, also menschenvernichtenden robotischen Tötungsmaschinen, gegen friedliche Kurden vorgehen? Sind denn alle Kurden Terroristen? Warum werden die Kurden so feindselig abgelehnt?
Ein hilfloses und unterdrücktes Volk sieht womöglich nur im Terrorismus seine letzte Chance, um die Weltöffentlichkeit auf seine heimatlose verzweifelte Lage hinzuweisen.
Die unkontrollierte terroristische Gewalt, die viele unschuldige Leben kostet, kann keinen Frieden schaffen und eine Unterdrückung nicht aufheben.
Gewalt und Gegengewalt können keinen Frieden herstellen.
Dr. Ratio Nenstoff


Dr. Ratio Nenstoff
E-Mail: Dr.Ratio.Nenstoff.t-online.de
„Amerika: Pakistan unterstützt Terrorgruppe“ vom 24.09.2011

Werter Herr Kürzel-rüb,
Eine unangenehme Wahrheit ist wie ein Fehler, der einem anderen angelastet wird. Der Gescholtene reagiert stets mit einem Beziehungsabbruch, denn er will seine Wahrheit und seinen Fehler behalten. Ausräumen ist ihm zu anstrengend.
Der pakistanische Geheimdienst ISI scheint die Terrorgruppe Haquani zu unterstützen. Sonst würden er und die pakistanische Regierung wohl kaum die Partnerschaft mit Amerika als Drohgebärde aufkündigen wollen.
Dr. Ratio Nenstoff             www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org

Die Stabilität falscher Ansichten
Im Mittelalter gab es jede Menge rauher Methoden in der Medizin. Die Theorie für viele Krankheiten wurde auf ein Ungleichgewicht von vier Säften zurückgeführt: gelbe Galle, schwarze Galle, Schleim und krankes Blut.
Was lag also näher, als einen Aderlaß vorzunehmen? Danach schnitt ein Artzt seinem Patienten eine Arterie des Unterarms auf und zapfte ihm einen halben Liter Blut ab. Fiel der Patient in Ohnmacht, wurden ihm am nächsten Tag drei weitere Aderlässe entnommen. Wollte das Blut nicht mehr richtig herausschießen, setzte der Arzt einen Glaskolben auf die Wunde; dieser war mit heißer Luft gefüllt und entwickelte beim Abkühlen eine starke Sogwirkung in Form eines Vakuums, so daß zusätzliches Blut aus dem Arm gesaugt werden konnte. Der mit fünf Schnittwunden gesegnete, halbtot im Bett
liegende, Patient erhielt nun noch auf jede Wunde einen Blutegel gesetzt, der durch einen hungrigen Blutegel ersetzt wurde, wenn sich sein Vorgänger prall voll gesogen hatte.
In der Blütezeit des Aderlasses, in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts (1830 bis 1850), hat Frankreich über vierzig Millionen Blutegel nach Deutschland importiert. Die Viersäftelehre hat die Medizin über zweitausend Jahre lang bestimmend beschäftigt.
Kaum eine andere wissenschaftliche Theorie konnte sich so lange halten, obwohl sie vollkommener Humbug war, und es keinerlei Belege für ihre Heilkraft gab. Vielmehr segneten viele Aderlaß-Patienten das Zeitliche und entlarvten damit die Unwissenschaft-lichkeit der Aderlaßmethode in der Medizin.
Die falsche medizinische Viersäftelehre des menschlichen Körpers ist exemplarisch für alle Theorien, die sich mit komplexen Systemen, wie Mensch, Krieg, Ökosystemen und Unternehmen befassen.
Eine Theorie wird erst aufgegeben, wenn sie sich als falsch erwiesen hat und wenn zusätzlich eine bessere beweisbare Theorie in Sicht ist. Fehlerhafte Theorien unterliegen oft einer bewußten Ignoranz. Man will den Fehler beibehalten und nicht aufgeben.
Wir sind besser im Erfinden von Theorien, als im Zugeben von Nicht-Wissen oder Ignoranz.
Eine Theorie hält sich im Bankenwesen ganz hartnäckig, nämlich daß die Wirtschaft über die Geldmenge zu steuern sei, mit allen Konsequenzen in Bezug auf Verschuldung, Lebensstandard, Börsen-
kursen, Inflation und dergleichen, und das nur, weil keine bessere Alternative in Sicht ist. Dies ist der typische Aderlaß-Effekt.


Dr. Ratio Nenstoff                            13.10.2011
„Eine weltpolitische Räuberpistole“ in der FAZ:
neu
Werter Herr Mönch,
Erst wenn niet- und nagelfest bewiesen werden kann, daß ein Spezialagent und Auftragskiller des mexikanischen Rauschgiftkartells der iranischen Revolutionsgarden einen Mord des saudi-
arabischen Botschafters geplant haben soll, ist dem iranischen Präsidenten Achmadineshad ein Verstoß gegen internationales Recht anzulasten. Als Beweis für eine geplante Mordtat wäre ein Geständnis des gefaßten Killers über seine Tat anzusehen.
Eine Bestrafung des Irans durch Verhängung von Sanktionen, halte ich für unergiebig, da sie der Gewalt des Irans eine amerikanische Gegengewalt entgegensetzt. Eine Befriedung kann nur durch Gewalt-
losigkeit erreicht werden; das ist meine feste Überzeugung
Sanktionen, wenn sie denn stattfinden sollten, müßten überdies vor allem Amadineshad und nicht die iranische Bevölkerung treffen, wenn der beabsichtigte Mord tatsächlich von Amadineshad veranlaßt worden sein sollte.
Können Sie iranische Terroranschläge auf diplomatische Vertretungen ausländischer Staaten nachweisen und belegen? Ich habe bisher noch nichts darüber gelesen. Sollten die Journalisten solche schlimmen Geheimnisse für sich behalten?
Ich bin gegen jede Art beweisloser Verteufelung. Für mich gilt stets die juristische Regel: in dubio pro reo = Im Zweifelsfall für den Angeklagten.

Vico von Bülow, alias Loriot
Loriot war ein Optimist, aber ein Pessimist in Bezug auf die Erziehbarkeit der Menschen. Im Kleinen war er Pessimist, im Großen aber Optimist, 1988 schließlich sogar Realist.
Er war sich stets treu geblieben, als Ordnungsmensch, der die Ordnung liebte, weil es ungeheuer reizvoll war, sie zu unterlaufen und im Chaos zu enden nach dem Motto „Ordnung ist das halbe Leben,
Chaos das ganze.“
Als konzentrierter Literat für den Humor zog Vico von Bülow, alias Loriot , bei seiner Arbeit den Intellekt der Intuition, der Eingebung, vor.
Diese mußte im Zweifelsfall dem Intellekt weichen, wenn sie nicht schlüssig war.
Loriot’s berühmt berüchtigte Genauigkeit hat er tiefstapelnd mit seinem mangelnden Talent erklärt, perfekt zu schreiben. Dies Unvermögen zwang ihn zur Genauigkeit im Denken und im Handeln.
2002 schien Loriot längst unangreifbar geworden zu sein, da das immer kürzer werdende Leben seine Weichen für sein Schaffen stellte. Akribische Vorarbeit, schneller Schlagabtausch im Witz waren seine Kennzeichen. Entsetzliche historische Knollennasen der Menschen haben sich in der Evolution wie ein Stein im Gebirgsbach jahrmillionenlang abgeschliffen und sind rund geworden, wie ein japanisches Netsuke, ein Handschmeichler.

neu
Ein Statement vom 06.12.2011
Der Generalsekretär der FDP, Christian Lindner, hat die Beschlüsse der Piratenpartei auf ihrem Bundesparteitag in Offenbach kritisiert.
So behauptet er: Die Piratenpartei befindet sich auf einem Linkskurs.
Anarchie in der Online-Welt, Lafontaine in der Offline-Welt.
Das von den Piraten geforderte bedingungslose Grundeinkommen läuft auf eine Rente ab Geburt hinaus.
Statt relevante Lösungsvorschläge zur Finanz- und Wirtschaftskrise zu leisten, widmet sich die Piratenpartei lieber der Liberalisierung und Legalisierung von Drogen.

Martin Luther: Ein Christenmensch ist jedermann untertan.

Die Wirklichkeit ist nicht alles, was ist, sondern auch noch alles, was sein könnte.

Folgen einer Freveltat
Aus Ruinen neu geboren
Entsteht Uthland’s Speisehaus,
Und die Täter sind verloren,
Richten mit dem Brand nichts aus.
Man erkennt sie an den Spuren,
Die sie lassen denn zurück;
Bei all‘ ihren irren Touren
Bleiben sie ganz ohne Glück;
Denn die Freveltat braucht Sühne,
Braucht die Strafe auf dem Fuß,
Braucht die öffentliche Bühne
Und die Einsamkeit mit Buß‘.
Die Gesinnung aber ändert
Sich wider Erwarten nicht;
Sie wird einfach beibehalten,
Appellieren, das geht nicht.
Und so kommen wir zum Ende,
Ausgeliefert ist Geschick;
Es gibt nur `ne gute Wende
Mit des Schicksals holdem Glück.

                                                                  Münster, 27.01.2012
Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
48151 Münster Fax: (0251) 97 20 531
„Entweltlichung der Kirche?“ von Professor Dr. Franz-Xaver Kaufmann am 27.01.2012

Werter Herr Professor Dr. Kaufmann,

Wie wird eine Entweltlichung und erweiterte Entmenschlichung definiert? Ist sie aus aller Welt oder ist sie mit ihr?
Für eine Klärung ist Papst Benedikt XVI zuständig, denn er hat diesen Begriff der Entweltlichung geschaffen und in unser Leben gestellt.
Wahrscheinlich für mich ist, daß der Papst die Entweltlichung der Welt anprangert, ohne sie dezidiert zu erklären. Und das ist ein unverzeihliches Versäumnis, das der Papst nachholen muß. Aber er wird das vermutlich unterlassen aus Gründen der kirchlichen Geheimniskrämerei. Entweltlichte Weltfremdheit wäre das Prädikat, mit dem ich ihn bezeichnen würde.
Hinter Platon und Augustin, sowie Thomas von Aquin ist das Verbergen sehr leicht, da es einen Schutz aufbaut gegen  Angriffe aus aller Welt.
Der Papst ist als eine tragende Institution gefordert, Dissonanzen in der Kirche und der Welt zu beseitigen und zwar durch seine Schrift und sein Wort.
Wenn er hierin aktionslos bleibt, macht er sich entweltlicht schuldig. Und an dieser Stelle kann ich ihn dann nur bedauern.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org, www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de
www.ratio-impetus.de  

Ein Statement, eine Darlegung über eine Verschiebung der Acta-Unterzeichnung
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement ist eine Handelsüber-Einkunft zwischen den USA, Japan und der EU zur Abwehr  von Fälschungen, Produktpiraterie und Urheberrechtsver-letzungen.
Die Unterzeichnung dieses Abkommens wurde von Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, unserer bundesdeutschen Justizministerin in die Zukunft verschoben, damit das Europäische Parlament Acta prüfen kann.
Die Internetanbieter dürften nicht zur Überwachung von Urheberrechtsverletzungen gezwungen werden, so die FDP-Ministerin. Hilfssheriff-Aufgaben darf es nicht geben.
Wie aber sollen grenzüberschreitende Urheberrechts-verletzungen im Internet geahndet werdeen?                Auch die Acta-Gegner wollen keine nachgemachten Medikamente und Produkte haben.
Beugt sich die Justizministerin dem Druck der Internet-Aktivisten gegen Acta?
Kritiker von Acta wollen das Abkommen nicht unterzeichnet wissen, da angeblich Zugangssperren die Freiheit des Internets einschränken würden.


Eheliche Gewaltbereitschaft
Ehe kann man das nicht nennen,
Wenn ein Mann sein Recht sich holt,
Mit Gewalt sich will verbrennen,
Ohne daß er wird belohnt.
Häuslich ist Gewalt systemisch,
Fängt mit kleinen Schritten an,
Wird sehr leicht dann epidemisch,
Trennt die Frau von ihrem Mann.
Tabuisiert ist die Gewalt,
Körperlich und sexuell,
Nimmt bald an Leidensgestalt,
Manuell und aktuell.
Angeschmiert sind beide Seiten,
Weil die Liebe ihnen fehlt,
Können nicht besorgt einschreiten,
Weil die Liebe nicht mehr zählt.
Scham besetzt muß man oft hören,
Ist die häusliche Gewalt,
Kann die Frau nicht mehr betören,
Weil sie ihre Fäuste ballt.
Scheiden sind ein hohes Gut,
Bleiben sie doch oft verborgen,
Wecken nur männliche Wut
Im Heute, aber auch im Morgen.
Liebe ohne Leidenschaft
Widerspricht wohl der Natur;
Sex dem Mann nur Leiden schafft,
Wenn er ihn braucht in einer Tour.
Dummheit siegt ohne Gelächter,
Wenn das Weib den Sex nicht will;
Denn der Mann ist kein Verächter,
neu Hält nicht still mit seinem Will‘,
Der in seiner Querulanz
Beschreitet eine Dominanz;
Sie übt sich ein in Nonchalance,
In selbstherrlicher Arroganz,
Eröffnet einen Totentanz,
Todesmutig mit Brillanz,
Stößt aber nicht auf Resonanz,
Beklagt sich ganz noch als Popanz,
Verstört ist über Tremulanz,
Ergeht sich noch in Larmoyanz,
Ist fertig für den Firlefanz
Einer gescheiterten Ehe;
Vergeben ist die große Chance
Für eine neue Nähe;
Beschwören und erhören ganz,
Vermeidet ewiges Wehe.
Sex ist gar kein Privileg
Für den Mann in einer Ehe,
Sexverdruß ist Sakrileg,
Führt das Weib in eine Fehde.
Körperfeindlich aufgezogen,
Bleiben viele Wünsche wach;
Manch‘ ein Mann fühlt sich betrogen,
Kehrt sich ab, schwört nur noch Rach.
Heimleuchten muß man der Frau
Für den männlichen Notstand,
Sinnlich ausgerichtet rauh,
Braucht der Mann ihren Beistand;
Aufleuchten tut dann ein Licht,
Ganz betörend und auch schön,
Wenn die Kluft zusammenbricht,
Synchronisiert und ohne Fleh’n.


Introvertierter Geist
Bilden und erziehen sind
Die Säulen für den Wohlstand meist.
Dies weiß heut‘ ein jedes Kind,
Auch wenn es faul ist und ganz dreist.
Armut ist die große Plage,
Reichtum ist das höchste Gut,
Faulheit braucht je nach der Lage
Dickfelligkeit und großen Mut.
Und der Geist wird ausgetrieben,
Wenn er g‘rad der eigene ist;
Fremder Geist ist reingetrieben
Einfach so mit großer List.
Und es gibt kein Wortgefecht,
Da der Fremde dominiert;
Alles an ihm scheint so echt,
Irgendwie determiniert.
Und der Geist kämpft ganz verbissen
Um sein Überleben halt,
Ist in sich zu sehr zerstritten,
Hält nicht aus den fremden Halt.

                                                                                                       Münster, 04.03.2012
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org,
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„Freiheit gehört nicht nur den Reichen“ in der F.A..S. vom 04.03.2012.
Werte Frau Lisa Herzog,

Aber die Reichen sind meist auch die Intelligenteren in unserem Volk, sonst wären Sie ja nicht reich geworden.
Ich weiß gar nicht, warum Sie so kompliziert und umfangreich schreiben müssen. Zählen Sie doch einfach die verschiedenen individuellen Arten der Freiheiten eines Christenmenschen auf!:
Rechtssicherheit, Verlangen nach Gerechtigkeit, auch sozialer, freie Berufswahl, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, freier Umgang mit seinem Geld, freie Partnerwahl, Freiheit vor einem diebischen Staat, Freiheit von  Straftätern und Terroristen, Freiheit vor Ausbeutung durch Unternehmen und den Staat, Freiheit von Drogen, Freiheit vor unzulässiger Einschränkung der Freiheit, Freiheit in der Liebe und Nächstenliebe, Freiheit von unrechtmäßigem Besitz, Freiheit von Folter, Drangsalierungen, Massakern und Vergewaltigungen, Freiheit für private Eigentumsrechte, freie Schul-und Hochschulwahl, freie Bildungswünsche, Freiheit für ein selbstbestimmtes Leben ohne Kerkerdasein, Freiheit im Zugang zu Rohstoffen und Ressourcen, Freiheit zu einem menschenwürdigen Leben.
Sie können die Liste meiner Freiheiten-Parameter noch gerne fortsetzen, weil sie mit Sicherheit nicht vollständig ist. Aber immerhin habe ich Ihnen hoffentlich einige Anregungen geben können.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff

                                                                                                              Münster, 12.03.2012
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Betreff: Unser téte á téte bei Deinem letzten Besuch bei mir

Geliebte Mareike,

Ich weiß sehr wohl, daß Du vor mir unter einem Vorwand zu Deiner Tante geflüchtet bist, weil ich Dir unangenehme Wahrheiten und Fehler vorgehalten hatte. 
Du bist eine tüchtige Frau, die nur iher Karriere im Auge hat und keinen Mann zur Gründung einer Familie sucht.
Ich bin jetzt 73 Jahre alt und Dein väterlicher Freund.
Und ich habe in meinem ganzen bisherigen Leben keinen einzigen Menschen angetroffen, der meine Fehlervorhaltungen aushalten konnte. Selbst Frau Merkel wäre dazu nicht in der Lage.
Der Gescholtene  hat stets zu hundert Prozent mit einem Abbruch der menschlichen Beziehung zu mir, also mit einem kommunikativen Kahlschlag reagiert, weil er seine Fehler behalten und nicht ausbügeln wollte, da ihm dies zu anstrengend gewesen wäre.
Die Karrierefrauen, die sich im Alter von 35 bis 40 Jahren nach erfolgreicher Karriere auf einen Mann zur Gründung einer Familie besinnen, kommen biologisch zu spät, weil die Männer ihrer Altersgruppe in der Regel alle vergeben sind und nur noch einige fragwürdige unehrenhafte Exemplare existieren.
Wenn Du mir Recht geben solltest, bitte ich Dich, die Verbindung zu mir nicht abreißen zu lassen, denn Du bist kapriziös und intelligent und hoffentlch nicht homophil.
Spring mal über Deinen Schatten!
Dein Job kann nur nachhaltig Früchte tragen, wenn Du alle Unwägbarkeiten und Inponderabilien, wie Mann, Familie und Karriere unter einen Hut bringst.
Ich will nur stets Dein Bestes, glaube es mir; aber wenn Du mich aus Deinem Leben herausschaffst, würde ich das schon bedauern.
Ich wollte Dir 50 €uro schenken, aber Du hast mich mit Deinem angeblich notwendigen Tantenbesuch völlig aus dem Konzept gebracht.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff , www. ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und  www.ratio-impetus.de.
                                                                   Münster, 22.03.2012
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Werter Herr Radunski,
Tibet ist ein erobertes Land, das sich die Chinesen 1950 einverleibt und als zusätzliche chinesische Provinz ausgewiesen haben. Nur wollen die Chinesen diese Wahrheit nicht wahr haben.
Die Selbstverbrennungen einzelner Tibeter legen Zeugnis ab für die despotische Fremdherrschaft der Chinesen. Keinesfalls ist der Dalei Lama für die Selbstverbrennungen seiner Landsleute verantwortlich. Er wirkt eher beschwichtigend und begütigend, obwohl ihm diese Selbstverbrennungen durch die chinesische Propaganda angehängt werden.
Tibet kann nur frei werden, wenn die chinesischen Besatzer ihre tibetische Provinz in die Freiheit entlassen. Sie siedeln aber  verstärkt Chinesen in Tibet an, um ihren Anspruch auf das annektierte Gebiet Tibet zu untermauern.
Eigentlich müßte das Völkerrecht die Chinesen an den Pranger stellen, solange, bis sie ihr annektiertes Gebiet Tibet an das tibetische Volk zurückgeben.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de 

                                                                                                                                     Münster, 30.03.2012
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
„Ein Beitrag über Joachim Gauck
Werte FAZ-Redakteure,

Eine Vielzahl unserer Bundesbürger beklagt, daß unser neuer Bundespräsident Joachim Gauck nicht mit gutem Beispiel vorangeht, indem er seine privaten Verhältnisse ordnet. Danach müßte er sich von seiner ersten Frau trennen und sich scheiden lassen.
Und er müßte seine Lebensgefährtin, mit der er in der Öffentlichkeit nonchalant auftritt, ehelichen.
Solange diese beiden Ereignisse nicht stattfinden, werde ich ihn in allen seinen Angelegenheiten permanent bekämpfen, zumal er eine Theologe ist und eigentlich wissen müßte, was sich moralisch und ethisch gehört.

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org. , www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de und www.ratio-impetus. de

                                                   Münster, 01.05.2012
Dr. Ratio Nenstoff, www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org
Werte FAZ-Redakteure,
Medwedjew erhebt schwere Vorwürfe gegen ukrainische Fühung
                  
Warum setzt Medwedjew die ukrainische Führung nicht außer
Kraft? Weil er ohnmächtig und machtlos ist, denn die Ukraine
ist ein unabhängiger und selbständiger Staat, der  das von außen Hereinreden nicht erlaubt; dazu ist dieser Staat zu diktatorisch, despotisch und willkürhaft ohne Demokratie angelegt. Die Ukraine muß ihr Führungspersonal also neu beerdigen, weil es  die Meinungsvielfalt in ihrem Staat
torpediert. Wie kann man nur so dumm sein, den Bürger im eigenen Land nicht zu respektieren.
Ist er denn Abfall?

Mit freundlichen Grüßen,
Dr. Ratio Nenstoff,  www.rationenstoff.de und www.ratio-crescat.de und org., www.ratio-floreat.de, www.ratio-purus.de
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